#34 Notfall! Hilfe, was kann ich tun?
Shownotes
Wenn eine Person regungslos auf dem Boden liegend vorgefunden wird, zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, dass Ersthelfende sofort handeln. Nur so können bleibende Schäden bei betroffenen Personen bestmöglich verringert werden. Die beiden diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKP) am Universitätsklinikum St. Pölten, Patrick Pernerstorfer, Stationsleiter auf der Intensivstation IBS2, und Markus Korntheuer, stellvertretender Stationsleiter der IBS1, sind in der 34. Episode unseres Podcasts zu Gast und sprechen über die richtigen Handgriffe bei Wiederbelebungsmaßnahmen. Sie kennen auch die neuesten Reanimationsleitlinien, weil sie ausgebildete ERC-(European Resuscitation Council)-Instruktoren sind.
Wichtiger Hinweis: Diese Podcast-Folge ersetzt keinen Erste-Hilfe-Kurs!
+++ Das European Resuscitation Council (ERC) ist eine Gruppe von Expertinnen und Experten, die sich mit den Fragen der Reanimation beschäftigen; weiterführende Infos unter: https://www.erc.edu
+++ Themenvorschläge, Anregungen und Rückmeldungen schreiben Sie bitte an: podcast@stpoelten.lknoe.at
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+++ So machen Sie die Herzdruckmassage richtig: Hier geht's zum Video!
+++ So funktioniert der Heimlich-Handgriff: Hier geht's zum Video!
+++ So machen Sie die stabile Seitenlage richtig: Hier geht's zum Video!
+++ Erste-Hilfe-Kurse finden Sie beim Roten Kreuz Niederösterreich unter: https://www.roteskreuz.at/niederoesterreich/kurse
+++ Erste-Hilfe-Kurse beim Samariterbund erfahren Sie unter: https://academy.samariterbund.net
+++ Öffentlich zugängliche Defibrillatoren in Ihrer Nähe finden Sie auf folgender Website: https://www.puls.at/projekte/definetzwerk-oesterreich
+++ Rhythmusgeber für eine optimale Herzdruckmassage: „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees und „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß haben ein Tempo von 100 bis 120 Schläge pro Minute. Beide Stücke (auf Youtube zu finden) sind eine Orientierungshilfe für den empfohlenen Rhythmus bei einer Reanimation.
Transkript anzeigen
00:00:00: Gerade die ersten Minuten, wir wissen eben, dass das Gehirn zum Beispiel Organ ist, das
00:00:04: ohne Sauerstoff ganz schlecht funktioniert bzw. das dann halt schnell Schäden hat, die
00:00:08: eigentlich irreparabel sind.
00:00:10: Viele andere Organe im Körper halten einen Sauerstoffmangel relativ gut aus.
00:00:14: Aber gerade um das Gehirn geht es uns halt und wann dann die ersten zehn Minuten gar
00:00:18: nichts passiert, bis die Rettung zum Beispiel kommt oder bis qualifizierte Hilfe kommt,
00:00:23: dann können die noch so gut arbeiten, wie sie wollen.
00:00:26: Es wird nicht mehr herauskommen, was wir gern hätten.
00:00:29: Sprich, dass der- oder diejenige da ohne Folgeschäden hinausgeht.
00:00:32: Das Sprechzimmer G1.3.
00:00:44: Sie hören den Podcast aus dem Universitätsklinikum St. Pölten mit Oliver Loiskandl und Peter
00:00:50: Redl-Lenk.
00:00:51: Peter!
00:00:53: Alles gut.
00:00:54: Ich hätt mir noch ein paar TikTok-Videos anschauen sollen.
00:00:56: Bevor wir das machen, hätt ich wirklich tun können.
00:01:01: Genau, ich hoffe, ihr habt was einstudiert.
00:01:05: Das ist quasi die Aufgabe.
00:01:07: Ja, ein TikTok-Tanz, wobei mich das eh gleich, eigentlich eh gleich zum
00:01:14: Gespräch führt. Peter, Bee Gees oder Rolling Stones?
00:01:18: Rolling Stones, das letzte Mal im Spielfeld, da war ich immer noch ziemlich jung.
00:01:22: Und die Rolling Stones waren auch noch jünger, ich mir dachte, die kommen sicher nie wieder
00:01:28: nach Österreich oder werden nie wieder Bühne betreten, da wie mich gescheitert geht.
00:01:33: Weil der Mick Jagger auch immer so nach Animation ausschaut.
00:01:37: Der auf die Bühne kommt, aber der ist glaube ich nur relativ fit.
00:01:41: Ich denk mal übrigens dasselbe.
00:01:42: Ich bin auch eher Rolling Stones als Bee Gees Fan.
00:01:45: Warum spreche ich das an?
00:01:49: Wahrscheinlich wegen Stayin' Alive.
00:01:51: Ah, so eine schöne Einleitung.
00:01:54: So eine schöne Einleitung, die ich mir mal schon lange Gedanken mache.
00:01:58: Stayin' Alive ist offenbar der Rhythmus in dem Reanimationsmaßnahmen, also die Thorax-Kompression
00:02:05: oder die Kompression von Bruce Garp vornehmen soll.
00:02:08: Das werden wir ausserfinden, ob das tatsächlich stimmt.
00:02:11: Ja, das ist spannend, weil ich hab das gelernt, dass das der Radetzymarsch ist, aber ich
00:02:15: höre wahrscheinlich mehr als eins.
00:02:17: Das ist jetzt meine Hypothese dazu.
00:02:20: Das wird sein.
00:02:22: Was ist überhaupt die Ernst, nicht geben wir alles Frage stehen.
00:02:25: Wir haben halt zwar wirklich hervorragende Gäste, die wahrscheinlich die Unterscheidung
00:02:30: der Radetzkymarsch oder Stayin' Alive oder Mike Jagger da ganz gut Honkey Tonk Woman,
00:02:35: wobei das wird womöglich vom Rhythmus vielleicht ein bisschen zu langsam sein für Reanimation.
00:02:42: Kann das jeder bejagen?
00:02:44: Mir sagt das gar nichts. Magst du das kurz anstimmen?
00:02:47: Jesus und Maria, das glaube ich, wäre ich vermeiden, weil sonst steigen wahrscheinlich die ersten
00:02:54: Zuhörerinnen und Zuhörer raus.
00:02:56: Was heute besonders ist, wir nehmen heute den Podcast aus, Video-Podcast auf.
00:03:02: Das heißt also, Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, kennen uns auch, beobachten Sie sehen
00:03:07: ja, zwar junge Herren, die im Haus, im Universitätsklinikum, im Grunde, sie sehr viel mit Reanimationsmaßnahmen beschäftigen.
00:03:18: Das ist auf der einen Seite Patrick Bernerstorfer, diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger
00:03:24: und Leiter einer Intensivstation, also pflegerischer Leiter einer Intensivstation im Haus.
00:03:30: Und Markus Kornteier, teuer, nicht sorgt man wahrscheinlich, korrekterweise.
00:03:36: Ebenfalls diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger im Haus und ihr beide seid IAC-Provider.
00:03:46: Ich bin sogar Instrakter.
00:03:48: Instrakter?
00:03:49: Okay, womöglich.
00:03:51: Was immer das auch ist.
00:03:52: Womöglich kannst du uns da gleich aufklären, Patrick, was ist denn ein IAC-Provider?
00:03:58: Ja, also Instrakter.
00:04:00: Im Grunde genommen ist der IAC, also das Europäische Reanimation Council, die sie mit alles rund um die Reanimation beschäftigen
00:04:11: und die halt auch Ausbildungen sowohl für Leine, also für Leute, die nichts damit zu tun haben, medizinisch zur Verfügung stellen
00:04:20: und anbieten, bis hin zu Experten, also Ärzten, die taktäglich was damit zu tun haben
00:04:26: und quasi die neuesten Guidelines, also die Rahmenbedingungen für den Reanimationsablauf quasi erlernen, also weitergeben und auf ermitteln.
00:04:42: Und wir haben da quasi 2018 gemeinsam einen Kurs gemacht, vom Haus, das immer geschickt worden, und sind seitdem auch ein Instruktor beim IAC tätig.
00:04:54: Okay, das heißt, wir sind mit dem Thema Oliver, das Thema ist heute der erste Hilfe.
00:04:58: Genau.
00:05:00: Und dieses Thema "Erste Hilfe" beschäftigt uns seit dem Podcast der Folge 25 mit der Frau Primaria Mascherbauer, so bleibt ihr Herz im Takt.
00:05:12: Und bei dieser Folge so bleibt ihr Herz im Takt, im Nachgang der Oliver und ich uns darüber unterhalten, dass erste Hilfe ja ganz, ganz ein wichtiges Thema ist.
00:05:22: Wir sollten einen eigenen Podcast darüber machen, deshalb heute Videopodcast mit eigenen Sequenzen dann, wo ihr beide euer Fachwissen für unser Publikum,
00:05:34: auch wie ein Bild zur Verfügung stellt, weil das eine ist, darüber reden rein theoretisch, wie mache ich zum Mundbeatmung, wie mache ich ein Herzdruckmassage, wie mache ich eine Seitenlagerung, eine Stabile.
00:05:46: Und das andere ist es zu sehen, ich glaube es ist für einfacher diese Dinge, wo wir es gesehen haben.
00:05:51: Und in weiterer Folge muss man am besten vorerst selbst einmal eine erste Hilfe kurz besuchen.
00:05:56: Und wenn man am letzten im Rahmen des Führerscheins war, dann ist es vielleicht bei manchen Personen, also bei uns zwar war das schon ein Randl her.
00:06:05: Mein letzter Reanimationskurs ist sicher schon, war es ja nicht vorigst, war wahrscheinlich gewesen, weil du es Diplomierter, Gesundheits- und Krankenpfleger, jetzt ja ein Sturz machst.
00:06:15: Das stimmt, allerdings meine letzte Beschäftigung war gestern in Schalterbach.
00:06:19: Wollte ich dir gerade fragen, wann war der letzte erste Hilfeeinsatz privat?
00:06:23: Also ein Hilfeeinsatz war es keiner, aber ich habe mir zumindest die Unterlagen, die immer zur Verfügung stehen, habe ich mir durchgelesen und da ist mir auch gleich etwas aufgefallen, was der Markus aber wahrscheinlich gut beantworten kann.
00:06:36: Man muss wahrscheinlich unterscheiden, nicht jetzt die Reanimation in einer Krankenanstalt oder in einer Gesundheitseinrichtung von der Reanimation zu Hause.
00:06:45: Wo würde es denn du den Unterschied sehen?
00:06:49: Ja, also prinzipiell ist es ja so, dass wir, wenn wir jetzt im Krankenhaus erinnern, reanimieren, davon ausgehen, dass wir eigentlich alle Profis sind, die das regelmäßig auch üben und beüben.
00:07:00: Und dementsprechend habe ich natürlich auch relativ schnell viele Helfer zur Verfügung.
00:07:05: Das ist was, was zu Hause wahrscheinlich definitiv nicht so ist, sondern da ist es wirklich entscheidend, dass derjenige, der dazu kommt zu dieser Situation entsprechend handelt.
00:07:16: Das heißt, ganz, ganz wichtig ist, das habe ich gesagt, wenn wir da herinnern, sagen wir haben viele Helfer da, dann will ich zu Hause auch relativ rasch Helfer da haben.
00:07:24: Und dafür muss ich mir unbedingt relativ am Anfang einen Notruf absetzen, sonst kommen halt keine Helfer.
00:07:30: Das kann aber auch schon sein der Hilferruf, dass man vielleicht auch Nachbar helfen kommt oder das erwachsene Kind, das im anderen Zimmer ist, helfen kommt je nachdem, was ich heute für einen Notfall dann habe.
00:07:40: Ja, sonst, was erwarten uns sozusagen im Klinikum für Notfälle, wir haben ja hier ein Herzalarm-Team zur Verfügung, das heißt, wenn man auf einer Normalstation jetzt der Notfall passiert, dann wird er das Herzalarm-Team dazu gerufen.
00:07:56: Da kommen auch dann dementsprechend gut ausgebildene Menschen noch dazu, aber auch die sind angewiesen, dass bis dahin schon auf der Normalstation eben gute Erstmaßnahmen gemacht werden.
00:08:07: Gerade in der ersten Hilfe, die die ersten Momente sind meistens mit entscheidend für den weiteren Verlauf.
00:08:13: Das heißt, da ist es ganz wichtig, wir müssen einfach ruhig bleiben, das heißt, nicht jetzt die Nerven verlieren, das ist natürlich leicht gesagt, wenn man so eine Situation nicht gewohnt ist und wenn das der eigene Angehörige vielleicht ist,
00:08:25: der Unterstützung braucht, aber deswegen ist es umso wichtiger, sie zu sammeln und vielleicht auf das zurückzugreifen, was man mal in der ersten Hilfe gelernt hat und da wieder das Auffarischen vor dem.
00:08:38: Bevor wir jetzt über den Begriff "freie Animation" sprechen und was bedeutet das eigentlich, würde ich gerne am Anfang anfangen, nämlich du hast gesagt, dann Notruf absetzen.
00:08:51: Damit ihr überhaupt in die Lage kommt, Notruf abzusetzen, ist wahrscheinlich die erste Voraussetzung einmal zu erkennen, wann handelt sie sich denn um eine ernsthafte Situation, wo um eine notvolle Situation quasi, wann, wann, wie erkenne das.
00:09:09: Und ich glaube, man muss trennen zwischen Zuhause und wahrscheinlich auch in einer Gesundheitseinrichtung.
00:09:16: Genau, jetzt reden wir mal von Zuhause, was man hätte gesagt, und wir reden nicht über einen Unfall, wo sie mit einem Messer eine Schneide oder so, sondern wir reden über den internen Notfall, das heißt, Bewusstlosigkeit etc.
00:09:31: Und wie erkenne das und was sind meine ersten Maßnahmen und welche Telefonnummer benutzen, weil da gibt es ja so einige.
00:09:38: Ja, also im Prinzip, weil wir kennen einen Notfall zu Hause, das ist jetzt natürlich der Begriff "Notfall" ist sehr breit gefächert, denke ich mal.
00:09:47: Also da kann ich von demjenigen, der sich jetzt akut auf die Brust greift und sagt, es sitzt jemand auf meinen Brustkorb, ich glaube, ich habe einen Herzinfarkt zum Beispiel bis hingehen zu, okay, ich spüre jetzt nur einen leichten Schmerz in meiner Hand, ist das jetzt schon ein Problem oder ist das vielleicht, weil ich mir gerade einen Muskel oder einen Nerven einzwickt habe.
00:10:07: Also dies muss man definitiv mal unterscheiden. Diese offensichtlichen Notfallsituationen, wie jemand bricht von mir zusammen, denke ich mal, die müssen wir auf jeden Fall beachten.
00:10:18: Da bietet es sich dann auch, an direkte Notruf zu wählen. Also wenn jetzt eine plötzlich eintretende Veränderung des Zustands kommt, wie bricht zusammen, ist bewusstlos akuter Einsätze in der Schmerz, da bietet es sich an 144 zu wählen, also den Rettungsnotruf.
00:10:36: Ja, dann kommt man da wirklich, da sitzen Experten hinter dem Telefon, gerade die Niederösterreich-Vase ist aus eigener Erfahrung, da weist doch schon einige Mal heranrufen musste oder durfte und da wird man so gut durch das Gespräch geleitet, was zwar manchmal ein bisschen langwierig erscheint und man fragt sich schon, warum, wo in die jetzt mein Telefon nochmal zum Beispiel wissen,
00:10:58: aber diese Experten, die dahinter im Telefon sitzen, sind halt auf das Geschul, gehen genau nach einem Algorithmus vor, um eben auch nichts zu vergessen und das ganz, ganz Wichtige ist, dass dort im Hintergrund ja schon weiter gehandelt wird.
00:11:11: Das heißt, auch wenn das Gespräch beginnt und ich sagte imjenigen, da ist jemand vor mir zusammengebrochen, dann passiert er im Hintergrund schon was und der alarmiert zum Beispiel schon Rettungskräfte, also bei der Vase wo die hin müssen.
00:11:22: Die kennen dann auch auf die Standarddaten zurückgreifen, wenn man wie ein Smartphone anruft und mittlerweile glaube ich, wenn man einen Link anklickt, können sie sich sogar wie ein Video, also wenn man ein Smartphone hat, dazu schalten.
00:11:38: Aber ich sage, grundsätzlich nicht auf 144 An mit meinem Smartphone in der Regel, also hat jeder im Grunde eher ein Mobilelefon eingesteckt oder 112, den Euro-Modruf, der auch beim gesperrten Telefon, also solltet ihr Pre-Bait-Karten haben und wir kann gut haben, wir haben auf meinem Handy dann noch 412 An, das ist der Euro-Modruf und dort komme ich immer an die richtige Stelle quasi.
00:12:07: Und in dem Gespräch soll ich dann sozusagen das Telefon wahrscheinlich am Ohr halten oder schwelle ich das auf Laut, gibt es da irgendwelche?
00:12:16: Am besten ist es, wenn man das Handy auf Laut schaltet und nebenbei halt, während man Informationen weiter gibt, um die Person kümmern, die vor mir liegt und kann schon erste Maßnahmen halt auch setzen.
00:12:29: Witziges wäre halt auch im Falle von dem Abfragerschema dann auch darauf hingewiesen, was ich für Maßnahmen setzen kann.
00:12:35: Die sind ja so weit gepreift, dass sie auch die Personen, die vor Ort sind und die die erste Hilfe durchführen, einfach durchführen durch die Sequenz und einer Hilfe.
00:12:45: Das heißt, habe ich einen Druck auf der Brust und ich kann nur selbst telefonieren, rufe an, ich werde noch einen Algorithmus quasi abgefragt und ich kriege Empfehlung, was meine nächsten Schritte sind.
00:12:58: Kann ich selbst nicht mehr telefonieren, weil du hast das gesagt, wenn eine Person vor liegt, also bin ich eine Person, die anruft und habe was beobachtet.
00:13:08: Was mache ich, wenn ich jetzt wen am Boden liegend vorfinde?
00:13:16: Die erste Sequenz wäre, ich gehe mal hin und sprich mal laut an und schaue, ob der auf meine Ansprache reagiert. Du, dass es nicht beobachte jetzt mal obereinander ausreichend oder so viel zent, also wirklich eine adäquate Atmung hat und schaut, ob er Atemzüge macht.
00:13:36: Quasi überstreckt den Kopf am besten, mit zwei Fingergreifen auf das Kien und mit der anderen Hand auf die Stirn, überstreckt über den Kopf, dass die Atemwege freimachen.
00:13:45: Gehe mit meinem Ohr zu seinem Mund und mit Blick auf den Buskorb und schaue, ob sich der Buskorb hebt. Das mache ich maximal 10 Sekunden lang und schaue, ob der eine Atmung vorhanden ist beim Patienten.
00:13:58: Ist da keine Atmung vorhanden? Erstens mache ich einen Hübferuf, hofe eben die Rettung an, also 1 für 4 oder den Euro-Notruf.
00:14:08: Und fange mit den ersten Hilfenmaßnahmen an mit der Dörrungskompression an.
00:14:13: Vielleicht noch ein ganz kurzes Einhaken, das man noch vergessen haben zu sagen, was vorweg ganz wichtig ist.
00:14:19: Ich sollte mir ein bisschen Gedanken machen, warum liegt der oder diejenige davor mir. Ganz oben steht der Selbstschutz.
00:14:26: Wenn die Situation unklar ist und nicht weiß, warum der dort liegt, steht ganz oben bitte, schaue zuerst auf dich selbst.
00:14:35: Vielleicht ist da Kohlmonoxid ausgetreten oder sonst irgendwas.
00:14:39: Also wenn offensichtliche Zeichen dafür sprechen, dass man dort nicht hingeht, dann sollte man es auch nicht machen.
00:14:45: Sondern dann kann man sich überlegen, kann ich den oder diejenige schnell von dort wegbringen, das heißt eigentlich so Crashretten sozusagen.
00:14:52: Oder muss ich warten, bis jemand kommt, der das kann, wie eine Feuerwehr, wie spezalkräfte in den Feuerwehr.
00:14:59: Das wäre so ein Weinkiller oder was ähnliches mit Gamma-Dialen, wo man die um die Umkühlung anschauen muss.
00:15:04: Super, dass du das ansprichst.
00:15:07: Genau, jetzt habe ich dann festgestellt, ob eine Atmung vorhanden ist.
00:15:10: Ich glaube, da gibt es ja auch nicht.
00:15:12: Also ich habe gestern in der Derme gelesen, das gibt da dieses Phänomen der Schnappatmung, wo ich halt das zuerst ein Begriff gebrauchte,
00:15:20: das ist so sufficient, also ist das produktiv, was der macht.
00:15:24: Diese Schnappatmung, glaube ich, die ist ja nicht unbedingt der Zeichen dafür, dass jemand jetzt aktiv atmet.
00:15:30: Das wäre also was, wo ich, wie soll man sagen, das recht unnatürlich wirkt, nicht jetzt für ein Lähen vielleicht gesprochen.
00:15:38: Da geht es darum, ob es so sufficient ist, ob der Brustkorb sich adäquat hebt, ob der Patient wirklich über den Mund ausreichend Luft zu sich nimmt.
00:15:47: Das beobachtet man eben bei der Atemkontrolle.
00:15:50: Schnappatmung ist einfach ein "nach Luft" Schnappen.
00:15:55: Also schaut doch so aus, wie man es beschreibt.
00:15:58: Genau.
00:16:00: Und das wäre dann aber auch ein Indiz dafür, dass ich sofort mit den Dorgskompressionen anfange, weil das einfach keine sufficente Atmung.
00:16:08: Jetzt sagst du nicht, der zweite Schritt ist die Dorgskompression.
00:16:12: Jetzt sind ja, wie soll man sagen, die Brustkörbe der Menschen unterschiedlich.
00:16:18: Und es ist halt wahrscheinlich auch nicht, wenn ihr jetzt jemanden vorfindet, wo ihr die Atmung überprüft habt, wo dann eine Schnappatmung vorliegt oder wo möglich keine Atmung.
00:16:27: Dann hat man ja wahrscheinlich ein Vorbehalt, dass man jemanden konkret auf den Brustkorb drückt.
00:16:34: Kann ich da grundsätzlich was verkehrt machen, wenn ich jetzt unmittelbar mit der Dorgskompression anfange?
00:16:42: Also ich sage mal, im Prinzip, weil das ist, was du ansprichst, man soll was tun, man soll handeln.
00:16:49: Das ist ja, auf das er wirklich dann ankommt.
00:16:52: Das heißt, das muss sich jemand trauen, das zu machen.
00:16:54: Wir wissen, wir sind Experten in der Fach, wir haben das schon öfters gemacht.
00:16:59: Und wir alle haben das halt irgendwann erstes Mal gemacht.
00:17:02: Und das erste Mal ist halt zu einem gewissen Grad nicht unbedingt angenehm.
00:17:06: Wenn man zu so einer Situation hinkommt und das mal.
00:17:09: Aber ich kann als Erfahrung sagen, man funktioniert dann, wenn man es macht.
00:17:13: Und wichtig ist nur, dass man damit anfängt, dass man drauf drückt einmal.
00:17:16: Und die ersten Momente sind halt komisch, ein komisches Gefühl.
00:17:20: Das ist ja was anderes, wie die Puppe, die im ersten Hilfekurs reanimieren.
00:17:26: Aber trotzdem, ja, eben da wirklich drüber dran, drauf drücken, überwinden.
00:17:31: Und was könnte passieren, dass derjenige sagt, um Gottes Willen und Rucksack auf mein Brust bein.
00:17:36: Und was passiert dann?
00:17:37: Dann sagen wir, super, danke, weil dann ist es nicht notwendig, dass ich Herzdruckmassage mache.
00:17:41: So würde ich das jetzt einmal sagen.
00:17:43: Also waren sie der oder diejenige dann wert gegen die Herzdruckmassage, die beginnt.
00:17:47: Dann ist das sozusagen auch starker, sonst soll man auch noch anrufen.
00:17:51: Und nicht unbedingt weitermachen, sondern sie eher freuen, dass es nicht notwendig ist.
00:17:55: Aber so grundsätzlich, wenn ich das richtig verstehe, ist,
00:17:58: gescheitert man beginnt mit einer Naturachskompression und akzeptiert dann gegebenenfalls halt ein leichtes Problem,
00:18:06: das dadurch auftritt.
00:18:08: Man beginnt verzögert mit einer Reanimation und akzeptiert dann ein ganz grobes Problem.
00:18:14: Das ist ein Kletter zu agieren, als zu erwarten.
00:18:19: Genau.
00:18:20: Und Gott, das war sehr hervorragend, glaube ich, mit dem, dass der Anfang ganz entscheidend ist.
00:18:26: Gerade die ersten Minuten, wir wissen eben, dass das Gehirn zum Beispiel,
00:18:29: ein Vaganes, das ohne Sauerstoff ganz schlecht funktioniert,
00:18:32: bzw. das dann halt schnell schäden hat, die eigentlich irreparabel sind.
00:18:36: Viele andere Vagane im Körper halten an Sauerstoffmangel relativ gut aus.
00:18:40: Aber gerade um das Gehirn geht es uns halt.
00:18:42: Und wann dann die ersten zehn Minuten gar nichts passiert,
00:18:45: bis die Rettung zum Beispiel kommt oder bis qualifizierte Hilfe kommt,
00:18:49: dann können die noch so gut arbeiten, wie sie wollen.
00:18:52: Es wird nicht mehr herauskommen, was wir gern hätten,
00:18:55: sprich, dass der oder diejenige da ohne Vollgeschäden hinausgeht.
00:18:59: Genau.
00:19:00: Jetzt haben wir diese Atemkontrolle erwähnt,
00:19:03: wahrscheinlich macht es auch Sinn, nicht, dass ich den Puls kontrolliere
00:19:07: und da gibt es auch immer wieder Unsicherheit.
00:19:10: Ich weiß nicht, Peter, was du, wo man Puls kontrolliert?
00:19:14: Also ich würde den Puls bei den Karotiden, also da im Halsbereich kontrollieren.
00:19:19: Ich bin aber kein Instruktor und ich weiß nicht, was man jetzt leihen sagt,
00:19:23: wo sie den Puls kontrollieren sollen.
00:19:25: Und deshalb haben wir zwei Experten da, was wird empfohlen?
00:19:29: Also prinzipiell ist es bei den Leihen definitiv nicht,
00:19:32: den Puls zu kontrollieren.
00:19:34: Das heißt, man macht eine Atemkontrolle, die macht man wirklich diese 10 Sekunden lang,
00:19:39: schaut, ob da jetzt Atmung vorhanden ist oder nicht.
00:19:42: Und die Pulskontrolle hat man deswegen eigentlich hinausgenommen,
00:19:45: weil die war ja definitiv einmal drin und auch in der ersten Hilfe.
00:19:48: Und da hat man gesagt vor einigen Jahren noch, dass das auch gut ist,
00:19:51: wenn der erste Hilfe das kontrolliert.
00:19:53: Man ist aber dann eigentlich drauf gekommen,
00:19:55: dass die erste Hilfe, die auch selber dann zittrige Hände haben
00:19:57: und dass meistens der eigene Puls gespürt wurde,
00:20:00: bei denen, die es dann kontrolliert haben.
00:20:03: Deswegen sagt man, wenn der Patient oder die Patientin,
00:20:06: die da liegt, keine Atmung mehr hatte,
00:20:08: dann hat sie wahrscheinlich nach kurzer Zeit auch keinen Puls mehr.
00:20:10: Falls nichts passiert und dementsprechend fällt die Pulskontrolle weg.
00:20:13: Wenn sie jetzt sagt, wir sind Profis und die macht es regelmäßig,
00:20:16: weil der Peter sagt, ich bin auch schon lange Diplometer,
00:20:19: gesungener Krankenpfleger und ich kann Puls kontrollieren,
00:20:22: dann ist es prinzipiell nicht falsch, das zu machen.
00:20:24: Aber für den Leihen wird es jetzt draußen nicht empfohlen, das zu machen.
00:20:27: Dann wäre ich den denn selbst wahrscheinlich trotzdem am heiß quasi den Puls,
00:20:31: nicht auf der Zentrale, am Körperstamm und so besser.
00:20:37: So eher habe ich dann auch einen guten Puls.
00:20:41: Und jetzt haben wir ja schon mit dem Thema dieser Reanimation,
00:20:44: also der Wiederbelebung.
00:20:46: Und jetzt wissen wir, bewusstloser Mensch liegt vor uns.
00:20:50: Wir kontrollieren die Atmung, hat er keine Atmung,
00:20:54: wir setzen einen Notruf ab über 144 oder den Euronotruf.
00:20:59: 112 und dann mit unmittelbar mit der Herzdruckmassage beginnen.
00:21:09: Ich glaube, das bringt uns wieder zu deiner wunderschönen Einleitung heute.
00:21:14: Stehende live.
00:21:15: Und zu deiner Stehende live.
00:21:17: Wie macht man eine Herzdruckmassage richtig?
00:21:20: Man kann nichts falsch machen.
00:21:22: Das einzige, was man falsch machen kann,
00:21:24: ist, dass man nicht zu tun.
00:21:26: Das wäre gravierend falsch.
00:21:28: Man soll tun.
00:21:30: Was ist dort bei zu beachten?
00:21:32: Man positioniert sich neben dem Patienten,
00:21:35: neben dem Oberkörper des Patienten,
00:21:38: sucht den Druckpunkt, also meine arme Ansätze,
00:21:42: mache Verschränke, meine Finger,
00:21:44: gebe meine Hände übereinander
00:21:46: und suche mir das untere Drittel des Brustkorbes.
00:21:49: Dort parziere ich meine Faust,
00:21:52: also meine Hand,
00:21:54: und fange mit der Herzdruckmassage an.
00:21:56: Das soll in einer Geschwindigkeit
00:21:58: ähnlich wie das Radetzgemarsch sein,
00:22:00: mit einer Frequenz von 100 bis 120 mal die Minute.
00:22:04: Und einer Drucktüfe muss er reindrücken,
00:22:07: von 5 bis maximal 6 cm.
00:22:10: Also, untere Drittel vom Brustkorb,
00:22:12: und da rechnen wir, also dieses Knöcheln,
00:22:14: das man da spürt, das ist das Brustbein des Knöcheln,
00:22:17: und da im unteren Drittel setze ich an.
00:22:20: Radetzgemarsch, das ist schon ziemlich...
00:22:23: Ja, du kennst das nicht.
00:22:25: 5 bis 6 cm Tiefe, das ist schon ordentlich.
00:22:29: Genau, das geht schon ordentlich in die Kraft,
00:22:33: natürlich in Substanz.
00:22:35: Wie lange schafft man das?
00:22:37: Man sagt zufizient, dass es maximal 2 Minuten
00:22:40: aus sovielzente Herzdruckmassage gibt.
00:22:43: Auch ihr Profis.
00:22:45: Auch ihr Profis.
00:22:46: Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt,
00:22:48: denn auch Profis schaffen sie nicht länger.
00:22:50: Und da kann man auch was falsch machen, nämlich zu glauben,
00:22:53: man muss nicht abgewechselt werden.
00:22:55: Vollkommen richtig.
00:22:57: Hier geht es, wenn man genug Personen verortet,
00:23:00: schaut, dass man sich rechtzeitig abwechselt,
00:23:03: wenn man schon Mühdungszeichen hat,
00:23:05: dass man demnächst sagt, bitte lösen wir ab.
00:23:08: Weil wir wollen, dass der Patient so eine gute Herzdruckmassage erfährt,
00:23:12: dass der Ort kommt, und dann strich auch gut ist.
00:23:15: Dass das hier noch gut mit Sauerstoff versorgt ist,
00:23:17: mit Blutversorgung ist.
00:23:19: Ja, dumm.
00:23:21: Helfen uns zusammen und schauen,
00:23:23: dass wir uns gegenseitig ablösen und unterstützen.
00:23:25: Was vielleicht noch ein guter Tipp ist,
00:23:27: weil ich das noch nicht oft gemacht habe,
00:23:29: ist, dass ich meine Hände ganz durchgestreckt habe,
00:23:31: wann ich das mache.
00:23:32: Weil das auch leichtsatt ist,
00:23:34: dass ich mit dem eigenen Gewicht
00:23:36: dann auch hinauf drücke auf den Brustkörper.
00:23:38: Und das ist dann leider was, was oft passiert,
00:23:40: wenn jemand das zu lange macht, was er auch gesprochen hat,
00:23:42: dass man dann nicht mehr hinunter geht,
00:23:44: sondern dass man nur tief drückt.
00:23:46: Das funktioniert relativ gut in den Flagen.
00:23:48: Das funktioniert dann auch.
00:23:50: Wie bei der Liegestütze.
00:23:52: Aber auch, wenn ich irgendwann nicht mehr so übertreben habe,
00:23:54: oder über Spitz gesagt habe.
00:23:56: Und deswegen habe ich es völlig richtig gesagt,
00:23:58: das wechseln,
00:24:00: wenn ich jemanden zu erfügen habe,
00:24:02: wenn ich den Luxusfall habe,
00:24:04: dass ich mehrere Helfer habe,
00:24:06: dann abwechseln und dann noch 2 Minuten wieder da nicht mehr.
00:24:08: Dann schaffen wir das auch vielleicht 10 Minuten,
00:24:10: 12 Minuten, bis dann ein Rettungsmittel eintrifft
00:24:12: oder bis weitere Hilfe da ist.
00:24:14: Deshalb habe ich auch dieses Eingangs erwähnt,
00:24:16: das ist quasi aus meiner Umgebung,
00:24:18: wenn ich draußen das Problem habe,
00:24:20: auch Hilfe nicht und sage.
00:24:22: Und gibt dann wahrscheinlich auch relativ glorie Anweisungen.
00:24:24: Das wird dann auch notwendig sein,
00:24:26: dass sich jemand...
00:24:28: Wichtig ist, dass man ruhig bewahrt,
00:24:30: dass man klar kommuniziert,
00:24:32: dass man miteinander einfach
00:24:34: jeder den selben Informationsstand hat
00:24:36: und so funktioniert
00:24:38: eine gute Renamation auch bei uns im Klinikum.
00:24:40: Und da müssen wir sich oft an der Nase nehmen,
00:24:42: dass wir dann in der Situation auch schauen,
00:24:44: dass wir ruhige Atmosphäre schaffen
00:24:46: und jeder einen Anstrang sieht.
00:24:48: Deshalb trainieren wir das im Klinikum
00:24:50: regelmäßig und sehr oft.
00:24:52: Wie lange, jetzt bin ich draußen vor Ort,
00:24:54: wie lange mache ich das jetzt?
00:24:56: Diese Herzdruckmassage.
00:25:00: Also definitiv bis jemand höher qualifiziert,
00:25:02: der kommt, der mir sagt,
00:25:04: okay, wir übernehmen das,
00:25:06: oder bis jemand da kommt und sagt,
00:25:08: ich bin besserer Ersthelfer wie du
00:25:10: oder ich habe halt eine medizinische Ausbildung,
00:25:12: in die Hand nehmen das Ganze.
00:25:14: Was jetzt nicht heißt, dass wir ein Gesuch und davon laufen,
00:25:16: sondern wie gesagt,
00:25:18: viele Helfer da sind und wenn man weiß
00:25:20: und wenn ich jetzt nicht spreche,
00:25:22: zum Beispiel auf dem Rettungsdienst,
00:25:24: wenn ich sehe, es kommt jemand,
00:25:26: also es ist dort jemand vor Ort,
00:25:28: der mir unterstützen kann, dann werde ich die Hilfe nicht schnell wegschicken.
00:25:30: Sondern dann wäre ich sagen, bitte, bleibt da
00:25:32: und hüfe uns vielleicht.
00:25:34: Im schlimmsten Fall weist den Notarzt rein,
00:25:36: der dann nachkommt oder sonst also,
00:25:38: bitte da unbedingt verfügbar bleiben
00:25:40: und dann kommt die Situation.
00:25:42: Und ja, im Endeffekt,
00:25:44: wann weitere
00:25:50: Hilfe dann kommt
00:25:52: auch in dem Team
00:25:54: ein Teil bleiben.
00:25:56: Du hast als Kompression,
00:25:58: hätte ich gesagt, haben wir abgeklärt,
00:26:00: also fünf bis hoppla.
00:26:02: Nein, nicht.
00:26:04: Für Video Content wäre super,
00:26:06: wenn jetzt das Klare rumholt.
00:26:08: Wir haben geklärt, fünf bis sechs Zentimeter ein,
00:26:10: tauchtdiefel, man so den Brustkorb
00:26:12: dann auch wieder tatsächlich entlasten.
00:26:14: Das habe ich auch verstanden.
00:26:16: Wichtig ist dabei, nur kurz noch zum Anmerken,
00:26:18: wichtig ist dabei, wenn ich mich entlaste,
00:26:20: dass ich nicht mit meiner Hand ganz weg gehe,
00:26:22: sondern dass ich wirklich so leicht auf dem Brustkorb drauf bleibe
00:26:24: und dass ich meinen Druckpunkt einfach nicht verliere.
00:26:26: Jetzt war ja immer das Wichtige
00:26:28: bei meinem Führerschein,
00:26:30: erste Hilfekurs, war ja ganz wichtig,
00:26:32: dass man sozusagen die Frequenz kennt
00:26:34: zwischen Dorax Kompression
00:26:36: und Beatmung
00:26:38: über den Mund.
00:26:40: Wie steht es mit dem?
00:26:42: Weil ich glaube, das ist ein bisserl
00:26:44: sozusagen in den Hintergrund gelückt, oder?
00:26:46: Genau, es hat sich insofern geändert,
00:26:48: dass in einem Verhältnis
00:26:50: Beatmung zu Dorax Kompressionen
00:26:52: zwei Beatmungen
00:26:54: und 30 Dorax Kompressionen
00:26:56: kommen.
00:26:58: Das ist so, dass man,
00:27:00: wenn man das allein macht
00:27:02: und man sicher ist in dem Ganzen,
00:27:04: dass man dann aber auch in diesem Verhältnis
00:27:06: dann ablassen ist.
00:27:08: 30 mal Dorax Kompression
00:27:10: und dann zwei Beatmungsversuche macht.
00:27:12: Und die Beatmung, du hast das jetzt
00:27:14: zuerst schon erklärt, nicht?
00:27:16: Man versucht zuerst, dass natürlich die Atemwege
00:27:18: frei sind. Also wenn du erbrauchernest,
00:27:20: wenn du beispielsweise ein Zahnbrotese
00:27:22: oder was Ähnliches, das sozusagen
00:27:24: sie in den Atemwegen
00:27:26: irgendwie befinden,
00:27:28: entfernt man das naturgemäß nicht?
00:27:30: Und man versucht dann den Kopf
00:27:32: zu überstrecken
00:27:34: und bläst dann
00:27:36: quasi die eigene
00:27:38: Ausatmluft in die Lunge.
00:27:40: In die Lunge, das zu reanimieren.
00:27:42: Genau, vollkommen richtig.
00:27:44: Ich habe da eine Möglichkeit,
00:27:46: dass ich mir das anschaue, ob das funktioniert.
00:27:48: Weil ich denke mal,
00:27:50: sag jetzt einmal, das ist ja wahrscheinlich nicht ganz einfach,
00:27:52: dass man jemanden Luft in den Brustkorb bläst, oder?
00:27:54: Ich für meinen Teil mache es so,
00:27:56: dass ich mit einem leichten Blick auf den Brustkorb
00:27:58: das ganze appliziere
00:28:00: und das Brustkorb auch dabei hebt.
00:28:02: Und das wäre dann die Möglichkeit,
00:28:04: das zu überpulfen, ob das auch wirklich
00:28:06: so viel zent war.
00:28:08: Ich muss sozusagen aber schauen, dass das
00:28:10: obgedichtet ist. Genau, die Nase zu machen,
00:28:12: den Kopf überstrecken
00:28:14: und dann Mund auf Mund
00:28:16: und den Atemheber abgeben.
00:28:18: Es ist sicher dann super.
00:28:20: Ich werde es gut im Video her sagen,
00:28:22: was wir dazu produzieren.
00:28:24: Danke an dieser Stelle an Jürgen Zau
00:28:26: und Thomas Wallner für die Produktion der Videos.
00:28:28: Oliver,
00:28:30: selbstschutz,
00:28:32: hast du ein Beatmungsdierchel auf deinem Schlüssel-Anhänger
00:28:34: drauf?
00:28:36: So ein kleines Taschel, meistens von einer bestimmten
00:28:38: Firma mit vier Buchstaben.
00:28:40: Hast du so was?
00:28:42: Gehabt habe ich es jetzt, derzeit habe ich es nicht.
00:28:44: Ich muss aber ehrlicherweise sagen,
00:28:46: dass ich zumindest im Auto so ein Maske habe.
00:28:48: Ah, das schon her?
00:28:50: Ja, das war möglich,
00:28:52: ein bisschen erleichtert, weil man schon auch
00:28:54: sagen muss und ich glaube,
00:28:56: auch ansprechen, das ist nicht jedermann Sache, dass er jemand
00:29:00: fremden, mehr oder weniger Mund-zu-Mund-Beatmung ohne irgendeine...
00:29:05: Also wir sind auch wieder beim Selbstschutz, da gibt es so Beatmuss-sicheren Schlüsselanhänger.
00:29:10: Und weil das Auto ansprichst, das ist eine wunderschöne Frage. Wie schannten eichere Autos aus?
00:29:14: Also im Kofferraum und der Inhalt von eichern Autos...
00:29:18: Das ist für meine fremde Autos, das sagt...
00:29:24: Ehrlicherweise, das einzige, was ich mehr habe, drinnen habe, ist der Autonomalverbraucher,
00:29:30: nämlich das gesetzlich vorgeschriebenen Verbandstaschel, das in der Mindesthaltbarkeit ist
00:29:35: und sicher nicht abgelaufen ist. Das ist ein Beatmungsbeutel,
00:29:40: weil dadurch natürlich keine die Mund-zu-Mund-Beatmung umgehen.
00:29:44: Und das ist ja was, was du angesprochen hast. Wir sind halt Profis und ich kann mir dann Beatmungsbeutel umgehen.
00:29:50: Das ist für den Lein, sich einen Beatmungsbeutel ins Auto zu legen, sondern da ist ihr das Beatmungsdurch.
00:29:56: Und wann das jetzt der eigene Angehörige ist, wo ich war,
00:29:59: da hat es keine schwierigen Infektionskrankheiten oder so.
00:30:02: Und ich traue mir das zu, dann mache ich mal zum Mund Beatmung, indem ich meine Mund auf seinem Mund
00:30:08: oder ihren Mund setze und die Nase zuhalte und versuche Luft in den Körper zu bringen.
00:30:12: Und wenn ich mir das nicht zutraue, dann traue ich mich schon da jetzt zu sagen,
00:30:16: bitte einfach so vielzient Herzdokmassage machen, bis jemand kommt, der die Weiß zur Verfügung hat
00:30:23: und gerade bei jemand fremden oder unklare Situation, glaube ich nicht, dass es zielführend ist,
00:30:30: sondern dann bitte gut Herzdokmassage machen, Hilfe rufen und was wir vorher schon besprochen haben.
00:30:36: Ich bin übrigens auch so ein Maske-Motor.
00:30:39: Und da halt wenig, also ich glaube wichtig ist auch wenig, Pausen zu machen.
00:30:44: Also die Pausenzeiten immer sehr kurz wie möglich zu halten, also auch dann in Folge,
00:30:50: wenn jemand kommt und so quasi den Atemweg wiederherstellt mit irgendein Zusatzmittel,
00:30:57: wie ein Tubus oder was Ähnlichem, auch da die Zeiten halt kurz halten.
00:31:02: Dieser Podcast wird unterstützt von der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur.
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00:31:28: Die Renimation haben wir gut besprochen, oder?
00:31:32: Hätte ich gesagt, dass ich draußen würde, hätte ich jetzt dann planen.
00:31:36: Jetzt ist die Frage nicht, was unterscheidet die Reanimation draußen von einer Reanimation
00:31:44: in einer Gesundheitseinrichtung wie ein Spital und vielleicht ein Schritt noch zurück.
00:31:51: Defibrillatoren, Peter?
00:31:54: Ah, Gedanke.
00:31:56: Die Gemeinde bei uns da haben gedacht, wo so ein grünes Kastel im Hof,
00:32:01: wo der immer zugängig ist, quasi hängt.
00:32:03: Ja.
00:32:04: Feierwehrhaus, wo hängt das bei dir in der Gemeinde?
00:32:07: Ich glaube, auch im Gemeindeamt. Das wird glauben, gefällt man da nicht.
00:32:11: Wie immer.
00:32:12: Weil es mittlerweile auch auf Puls die Möglichkeit zu schauen, wo der nächste Defibrillator hängt.
00:32:17: Wirklich?
00:32:18: Ich habe heute geschaut, allein in St. Bülten gibt es über 70 Geräte,
00:32:21: die bei öffentlichen Gebäuden oder bei Geschäften hängen,
00:32:24: wo man wirklich einen Defibrillator dann auch holen kann.
00:32:28: Okay, wir werden diese Internetseite in unseren Schaunots veröffentlichen
00:32:33: und da kannst du auch noch schauen, Oliver.
00:32:35: Wo die bei den Gehörungen die EIDs zu finden sind,
00:32:39: aber was du mit so einem Gerät jetzt habe, das ist in dieser grünen Box,
00:32:43: die der Peter erwähnt hat, die sie aufklappen lässt
00:32:46: und wo dann ein kleines Kastel, das in der Regel nur so ein Neobrenn-Umschlag hat,
00:32:53: drin findest du mit dem oder brauche ich das nur in einem speziellen Notfall?
00:32:58: Bei uns ist es grün, ist immer grün, wisst ihr das?
00:33:00: Nein, also die Kästen können schon verschiedene Formen haben.
00:33:03: Klar, das ist ja bei uns auch schon verschieden,
00:33:05: aber grün mit einem weißen Aufdruck drauf.
00:33:08: Nicht, dass dann alle ein grünes Kastelsuch und es ist gar nicht grün,
00:33:11: deshalb brauche ich noch.
00:33:12: Es kann auch andere Formen haben.
00:33:13: Diverse Firmen, diverse Modelle insofern.
00:33:15: Okay, aber wie gehe ich um jetzt habe ich quasi,
00:33:18: jetzt bin ich in dieser Reanimationssituation
00:33:20: und habe vielleicht irgendein paar Senden oder mehrere Senden,
00:33:23: weil ich glaube, es sammelt sich ja dann relativ rasch,
00:33:26: sammeln sie da leid.
00:33:27: Und wenn ich jetzt das der, der die Reanimation draußen quasi leitet,
00:33:31: dann aufterege ausgeb, macht es dann Sinn,
00:33:34: dass ich zu jemandem sage, du gehst jetzt bitte und holst den IED
00:33:40: oder diesen Defi-Prylator.
00:33:42: Du hast den IED.
00:33:44: Also das ist vom Englischen Automatik External Defi-Prylator,
00:33:48: das sind eigentlich Geräte, mit denen ich außen einen Stromschlag,
00:33:53: wie jetzt überspitzt gesagt, auf das Herzen abgeben kann.
00:33:56: Und das Tolle an diesen Geräten, die da draußen unterwegs sind
00:34:00: oder vor Ortitzern in Banken, Gemeindeempften oder sonst was,
00:34:05: ist, dass die uns eigentlich sehr gut durch diese Situation
00:34:08: schon führen können.
00:34:09: Also das Gerät, der sprechen mit uns von Anfang an,
00:34:12: sobald das aufklappt mittlerweile schon,
00:34:14: die brauche ich die meisten gar nicht mehr einschalten.
00:34:16: Und ja, vielleicht noch um das abzuholen,
00:34:19: warum brauche ich das überhaupt, den Defi-Prylator in so einer Situation?
00:34:22: Bei ganz, ganz vielen Menschen, die in einer Reanimation Situation sind,
00:34:27: die haben wir meistens einen Herzrhythmus,
00:34:29: wo die elektrische Leitung am Herzen eigentlich nicht mehr das macht,
00:34:34: was sie beim Normalen macht.
00:34:35: Also so wie wir da sitzen, funktioniert unsere Herzreizleitung,
00:34:38: das heißt, das kommt irgendwo ein Impuls, ein elektrischer,
00:34:40: und das geht bis unten durch den Herz und das Herz bewegt sich regulär.
00:34:44: Und bei jemandem, der dann dort zusammenbricht,
00:34:46: und zum Beispiel ein Kammerfliehmann hat,
00:34:48: ist es dann so, dass die ganzen Herzmuskelzellen völlig unabhängig
00:34:53: voneinander irgendwie funktionieren können.
00:34:55: Das heißt, wir haben keine reguläre Reizleitung mehr.
00:34:59: Und dementsprechend kann auch kein Blut vom Herz durch den Körper
00:35:03: gebumpf werden und auch kein Sauerstoff zu den Organen.
00:35:05: Und das ist halt das, was uns dann die großen Probleme macht.
00:35:08: Und warum wir den Defi-Prylator möglichst früh eben da haben wollen,
00:35:12: weil so ein Herzrückmusk kann nur mit einem Stromschlag vom Defi-Prylator
00:35:16: wieder gerechtert werden.
00:35:18: Und darum wollen wir den frühmöglichst da haben.
00:35:22: Das heißt, dass ich holen wir dann dieses Gerät,
00:35:24: pick diese Pads auf, am Brustkorb,
00:35:27: auch da gibt es in den Geräten, also die Geräte weisen auch da an,
00:35:31: wie man das zu machen hat.
00:35:32: Dann konnektiert man quasi das Gerät,
00:35:35: bzw. es ist vielleicht schon konnektiert.
00:35:37: Es ist in der Regel alles fix fertig,
00:35:39: man nimmt diese Pads heraus, klebt sie auf
00:35:41: und währenddessen spricht das Gerät schon mit ihr.
00:35:43: Und sagt, da klebt die Pads auf.
00:35:45: Und sobald die Pads kleben, erkennt das Gerät schon,
00:35:50: dass es jetzt eine Analyse macht.
00:35:52: Das heißt, das versucht eben, den Herzrückmus zu analysieren.
00:35:56: Und die einzigen zwei Dinge, die das dann eigentlich sagt,
00:35:59: ist Achtung, jetzt darf niemand den Patienten berühren.
00:36:01: Oder einfach weiterdrücken.
00:36:03: Das sind die zwei Optionen, die es dann eigentlich gibt.
00:36:05: In der Zeit, wo das Gerät analysiert
00:36:08: und den Herzrückmus auswertet und Sturm abgibt,
00:36:10: so eben kann er den Patienten berühren.
00:36:12: Wichtig vielleicht zum Erwähnen wäre dann noch,
00:36:15: dass ich nicht mit meiner Renommation aufhör
00:36:18: und den TV-Präle-Aterhole,
00:36:19: sondern ich muss wirklich jemanden abstellen, der das holt.
00:36:22: Weil die Renommation, also die Herzdruckmassagen,
00:36:24: müssen durchgehend gemacht werden.
00:36:26: Ja, du hast die Priorität.
00:36:28: Jetzt kenne ich nur aus meiner TV-Präsidie,
00:36:30: ich weiß nicht, ich hoffe, das ist nicht ein ganz grober Umfug,
00:36:33: aber ich kenne den Präkordialen.
00:36:35: Ja, ich kenne das.
00:36:37: Das sind so die Sachen, wie Koneotomie.
00:36:40: Gibt es denn nur?
00:36:42: Gibt es diesen Fassschlag?
00:36:44: Also im Prinzip ist der auch was den Geilerns für die Profis draußen.
00:36:48: Da war er eine lange Zeit lang auch drinnen
00:36:51: und man hat den eben gelehrt und gelehrt.
00:36:54: Aber bitte das nicht machen,
00:36:56: sondern wirklich gute Herzdruckmassagen machen
00:36:59: und früh möglichst den TV bringen.
00:37:02: Also es gibt zwei Dinge.
00:37:04: Es wird eine sehr viel geforscht in der Renommation
00:37:06: und die hohe Evident,
00:37:08: das man wirklich weiß, das brengt,
00:37:10: ist Herzdruckmassage und wann ein TV prälierebarer Rhythmus ist.
00:37:13: Also was, wo ich einen Strom, den ich mit Strom richten könnte,
00:37:17: dann bitte möglichst schnell TV prälieren.
00:37:19: Das sind die zwei Dinge, die uns super wichtig sind.
00:37:22: Du hast die Priorität haben auch.
00:37:25: Also, fein.
00:37:27: Aber wenn du schon dieses Historische da jetzt reinbringst,
00:37:30: dann habe ich auch so eine Frage.
00:37:33: Also dieser heimlich Handgriff.
00:37:35: Wenn ich beim Essen sitze und das verschluckt sie,
00:37:40: wäre so massiv, dass er blau anlauft quasi.
00:37:43: Und ich auch als Leierkennung,
00:37:46: der kriegt jetzt wahrscheinlich keine Luft,
00:37:48: habe ich gelernt, man geht hinter dem Patient,
00:37:51: also hinter diesen Menschen, da ist er ja noch gekommen,
00:37:54: und legt quasi so wie soll das,
00:37:56: das sagt sich dann immer,
00:37:58: ich mach das jetzt nicht bei dir,
00:38:00: weil sonst bin ich nicht bei dir, du hast mir nicht geklappt.
00:38:02: Also, wenn du durch so eine wuppertige Bewegung nach oben
00:38:05: diesen Fremdkörper raus zu befördern,
00:38:07: wird das noch empfohlen?
00:38:09: Also prinzipiell,
00:38:11: na na, du bist, du hast dich gut an deinen Erstilverkurs,
00:38:16: an deine Ausbildung erinnert.
00:38:18: Also prinzipiell, sagen wir mal,
00:38:20: sagen wir mal, am besten war es,
00:38:22: wenn der oder diejenige,
00:38:23: das, was er verschluckt hat, selber aushustet,
00:38:25: und wenn das eben nicht mehr funktioniert,
00:38:27: dann fange ich mal damit an,
00:38:28: dass ich fünfmal auf den Rücken zwischen die Schulpletten schlage.
00:38:31: Das sagen wir dann auf der Bupfweite.
00:38:34: Und wenn das nicht funktioniert mit fünfmal,
00:38:37: dann mache ich fünfmal dieses heimlich manöver,
00:38:39: wie du eigentlich schön beschrieben hast.
00:38:41: Ich versuche wirklich von unten hinauf,
00:38:43: aus dem Magen, den Druck zu erhöhen,
00:38:46: von unten, dass ich das wieder herausbringe.
00:38:48: Und das mache ich so lange,
00:38:50: bis ich das heraushab,
00:38:52: oder bis in die Renimationssituation geht.
00:38:55: Sprech, bis ich eigentlich keine Atmung mehr hab,
00:38:59: und der Patient oder die Patientin dann bewusstlos ist,
00:39:02: und ich mit Herzdruckmassage beginne.
00:39:05: Und dann hoffe ich eben,
00:39:06: dass es durch die Herzdruckmassage vielleicht sogar herausbricht.
00:39:08: Aber im besten Fall verhinderte das durch diese Anöver,
00:39:11: die das besuchten.
00:39:12: Genau, vielleicht löst es.
00:39:13: Sie waren in der Zeit ja auch noch.
00:39:14: Super.
00:39:15: Wir haben jetzt, glaube ich,
00:39:16: diese Leinreanimation draußen,
00:39:18: hätte ich gesagt, relativ gut abgeschlossen für Erwachsene.
00:39:21: Das glauben wir zwar.
00:39:22: Haben wir alles gesagt?
00:39:24: Ja.
00:39:25: Ich glaube, die wichtigsten Dinge haben wir auch gemacht.
00:39:28: Die wichtigsten Dinge haben wir, glaube ich, hinübergebracht.
00:39:31: Also für Erwachsene deshalb,
00:39:33: weil ich glaube, bitte,
00:39:34: du mit fünf Kindern, ich mit zwei,
00:39:37: die allerdings schon erwachsen sind,
00:39:39: und dann halt wüchsigen,
00:39:43: ist bei Kindern was anderes?
00:39:46: Ja, also definitiv bei Kindern.
00:39:48: Was sie ändert,
00:39:49: ist, dass sie bei den Kindern eigentlich am Anfang immer
00:39:54: eher davon ausgeht,
00:39:55: dass sie ein Problem mit der Atmung haben.
00:39:57: Das heißt, gerade bei den Kindern,
00:39:59: schaue ich, dass sie,
00:40:00: bevor ich mit dem ganzen Anfang war,
00:40:02: und die jetzt, also abgesehen von,
00:40:03: wir kommen hin,
00:40:04: wir machen einen Notfallcheck,
00:40:05: wir überprüfen die Atmung,
00:40:06: fange bei den Kindern mit fünf Beatmungen an.
00:40:09: Also das heißt, die versuche wirklich,
00:40:11: da fünfmal Luft in den Einzelbring,
00:40:12: weil meistens davon ausgeht,
00:40:13: dass das irgendein Problem von oben ist.
00:40:15: Weil die Kinder gehen wir selten davon aus,
00:40:17: dass die irgendein Herzproblem haben.
00:40:19: Was halt bei den Erwachsenen schon meistens das Problem ist,
00:40:23: das zu einer Reanimation führt.
00:40:25: Dann, aber genauso mit Herzlubmassage beginnen.
00:40:29: Wichtig ist dann je nach Körpergröße.
00:40:31: Also bei großen Kindern,
00:40:33: aber bei Jugendlichen,
00:40:34: ich sage jetzt mal,
00:40:35: ab 14, 15, 16 Jahren,
00:40:37: kann man dann durchaus schon
00:40:38: mit beiden Händen beginnen zu drücken.
00:40:41: Und was man probiert,
00:40:42: ist so ungefähr zwei Drittel des Brustkopf einzudrücken.
00:40:45: Je kleiner das Kind ist,
00:40:46: desto eher geht es zu einer Hand,
00:40:48: dass ich nur mit einer Hand drücke,
00:40:50: genauso durchgesteigt über den Patienten,
00:40:52: über der Patientin.
00:40:53: Und bis hin zu den ganz, ganz kleinen,
00:40:55: wo ich eigentlich nur den Brustkopf
00:40:57: und Fasse mit meinen Händen
00:40:58: und mit zwei Fingern drücke
00:41:00: oder mit drei Fingern geradehin drücke.
00:41:02: Da ist es so,
00:41:04: wenn man sich in den Atmen wegen ist
00:41:05: und jetzt ein ganz kleines Baby ist,
00:41:07: dass man sich drauflegt
00:41:08: und so hat man immer...
00:41:10: Raus zu klopfen.
00:41:13: Er trinken ist ja bei Kindern
00:41:15: eine der häufigsten Todesursachen.
00:41:17: Was gibt es darauf ein Tipp?
00:41:21: Also, als ein Kinder nicht so beaufsichtig zu lassen?
00:41:24: Ganz wichtig ist einmal weg vom Wasser,
00:41:27: weg in trockene Umgebung,
00:41:29: dass da die Kinder dann abdrucknen.
00:41:31: Und da eben wieder ganz wichtig
00:41:33: diese initialen Beatmungen.
00:41:34: Da haben wir definitiv durch die Asperation,
00:41:37: also durch das Verschlucken vom Wasser ein Problem.
00:41:39: Und da versuchen wir wirklich,
00:41:41: vielleicht bringe ich durch den Druck,
00:41:43: den ich mit einer Beatmung anbringe,
00:41:45: das Wasser wieder heraus, im besten Fall.
00:41:47: In beiden Fällen jedenfalls
00:41:50: einen Kurs machen,
00:41:52: zeigen lassen, wie ich bei erster Hilfe vor.
00:41:55: Insbesondere, aber nicht nur,
00:41:57: insbesondere dann, wenn ich regelmäßig
00:41:59: mit Kindern konfrontiert bin.
00:42:01: Es gibt zeigen erste Hilfekurse.
00:42:04: Jetzt, ich habe schon gesprochen,
00:42:06: die Basisreanimation, da hätte ich gesagt,
00:42:09: haben wir jetzt einen Überblick geschaffen,
00:42:11: der allerdings jetzt nicht
00:42:13: eine erste Hilfekurse ersetzt.
00:42:14: Das würde ich vielleicht auch gerne anbringen.
00:42:17: In Krankenanstätten, wir trainieren das.
00:42:21: Wir haben Rapid Response Teams,
00:42:24: Herzalarm Teams.
00:42:26: Wie kann man sich das jetzt vorstellen?
00:42:29: Wie ist jetzt so ein Herzalarm,
00:42:31: so ein Herzalarm Team konfiguriert
00:42:33: in einer Krankenanstätten?
00:42:35: Naja, es ist so, dass quasi,
00:42:37: nicht mehr anders, es passiert an einem Patient,
00:42:40: an einem Patient auf einer normal betten Station etwas.
00:42:43: Es ist so, dass die in normal betten Stationspflegekräfte
00:42:46: bzw. auch die Ärzteschaft darauf geschult ist,
00:42:50: dass sie mit den Basismassnahmen mal anfangen.
00:42:53: Das heißt, so wie wir es gesagt haben,
00:42:55: Dorxkompressionen und Beatmungen
00:42:58: und den Defibrillator hinzuholen.
00:43:00: Gleichzeitig ist es auch hier so,
00:43:02: dass im Klinikum der Hausinterne Herzalarm
00:43:05: Notruf angewählt wird.
00:43:07: Das betrifft an geradentagen,
00:43:09: kommt es auf die Intensivstation der NSTC
00:43:11: und dann ungeraden ist es so,
00:43:13: dass die Notfallerstversorgung quasi erledigt
00:43:15: und dafür zuständig ist.
00:43:17: Und die kommen dann mit ihrem Equipment daher,
00:43:21: mit Defibrillator, mit Beatmungsequipment
00:43:26: und führen dann die bei erweiterten Maßnahmen durch.
00:43:31: Und es ist auch so, dass das Team sie beim Weggehen
00:43:36: von der Station und zum Notfallort
00:43:39: schon ausmacht, wer welche Funktion übernehmen wird.
00:43:42: So wird es auch gelehrt und das ist am besten,
00:43:45: weil das einfach jeder weiß, was er zum tun hat.
00:43:48: Und kommen dann in diese Situation rein
00:43:51: und schauen, dass das Personal das vor Ort ist.
00:43:54: Einfach auch mit einbezogen wird
00:43:56: und ein gemeinsames Arbeiten stattfindet.
00:44:01: Und welche Rollen gibt es in solchen Teams?
00:44:04: Oder gibt es überhaupt eine Rollen?
00:44:06: Weil du sagst, ihr macht euch das aus, wer was macht?
00:44:09: Das ist sehr interessant, dass du das ansprichst.
00:44:13: Diese Rollenverteilung in einem Team
00:44:15: und auch die Steuerung von Aufgaben, wer übernimmt was.
00:44:18: Das ist ja was mit dem sie auch die ERC oder der Verein eigentlich,
00:44:22: wo die Guidelines herausgeben, ganz viel damit auseinandersetzen.
00:44:26: Da hat man sie an die Raumfahrt
00:44:28: oder an die Fliegerei eigentlich ein bisschen angenehren,
00:44:31: wo die zwei Piloten, die vor dem Start der Maschine überprüfen,
00:44:35: sämtliche Knöpfe, sich gegenseitig abfragen,
00:44:38: so ungefähr.
00:44:39: Und das ist was, wo man in der Reanimation halt aussagt.
00:44:42: Wir achten ganz stark auf diese Kommunikation.
00:44:45: Es gibt wirklich direkte Anweisungen und auch die Rückmeldungen dazu.
00:44:48: Und ja, in weiterer Folge, von dem her,
00:44:54: schauen wir, dass wir da eben auch mit der Normalstation
00:44:57: dann eine gezielte Ablösung haben,
00:45:00: sprich, das neue Team wird über die Situation informiert,
00:45:04: wann die da dazukommen.
00:45:06: Und es gibt immer eine kleine Übergabe so zwischendurch.
00:45:10: Jeder sollte die Rolle kennen im Team.
00:45:12: Es gibt meistens einen Team-Lieder.
00:45:14: Das muss jetzt nicht zwingend der mit der höchsten
00:45:16: medizinischen Qualifikation sein.
00:45:18: Das sage ich auch dazu.
00:45:19: Sondern es sollte der sein, der wirklich firm ist,
00:45:22: in dem, was wir da machen, sprich, in dem Algorithmus
00:45:25: und der, was sie erdraht, Anweisungen zu verteilen.
00:45:29: Und die Aufgaben, die man so zugeben,
00:45:32: dass derjenige an der Stelle ist, wo er am besten hinkommt.
00:45:35: Sprich, der Anis des Süßes vielleicht,
00:45:38: ist am besten beim Beatmen.
00:45:40: Und der Pfleger, der jeden, jede Woche mehrmals
00:45:43: ins Fitnessstudio geht, ist wahrscheinlich am besten
00:45:46: bei der Herzdruckmassage aufgewogen.
00:45:48: Oder der Gerätebeauftragte übernimmt den D-Fair.
00:45:51: Und natürlich bei einer längeren Reanimation
00:45:53: verteilen sich diese Rollen dann an.
00:45:55: Das heißt, also, da wird dann auch eine gewechselten Hütte.
00:45:57: Genau, genau.
00:45:58: Du ist Selle ab, Selle down Experte,
00:46:01: wird es wahrscheinlich die Herzdruckmassage durchführen,
00:46:04: wenn ich das einteilen dürfte.
00:46:07: Super, dass ihr das ansprecht, dass Kommunikation so entscheidend ist
00:46:12: und dass man die lernen muss in diesen regelmäßigen Training,
00:46:15: die ihr durchführt.
00:46:17: Ich würde jetzt, ich mache das jetzt einfach über,
00:46:24: das Thema Herzdruckmassage, Beatmung,
00:46:27: haben wir insofern gut behandelt,
00:46:29: weil wir noch Filme dazu zeigen werden in weiterer Folge.
00:46:32: Und ich würde noch gerne eingehen auf, was wir immer aufgeschrieben haben,
00:46:36: Schnittstich und Schussverletzungen.
00:46:38: Schnittstich und Schussverletzungen.
00:46:40: Da merkt man, wo du herkommst.
00:46:42: Sankt Belsen ist wie New York, noch anders.
00:46:44: Und der Bergall, die ist die eine der größten,
00:46:50: kleinen, größte Europas.
00:46:53: Fällt das auch unter erste Hilfe, Schnittstich und Schussverletzungen
00:46:57: und was ist da wichtig für einen Leiden zu wissen,
00:47:00: wie es immer davor geht.
00:47:02: Ich habe zum Beispiel daheim wirklich Pfloster,
00:47:08: Dupfer und Stereistrieb,
00:47:10: weil ich ein Papa von Schwaffen messen will.
00:47:14: Schwaffe Küchenmesser sind das, das ist ganz wichtig,
00:47:18: denke ich, ich koche ja umhämlich gern.
00:47:20: Und meine Kinder sind super.
00:47:23: Also die Josefine, danke Josefine,
00:47:25: dass du das immer so großartig übernimmst.
00:47:27: Die Josefine war es genau, wo im Medikamentenschrank die Pfloster
00:47:30: und Desteristrieb sind.
00:47:32: Und ganz oft hat man Jose mit geschnitten und die Jose kommt
00:47:35: und verbindet es.
00:47:37: Und sie macht das wirklich großartig.
00:47:39: Was hast du da haben?
00:47:41: Ich habe wahrscheinlich Pflaster zu Hause.
00:47:44: Aber ich habe mich von einem Kochkeert schneiden,
00:47:48: dann tut man sie mit Stumpfmessern und nicht mit Schwaffen.
00:47:51: Ja, aber man hat sich mit einem Schwaffenmesser schneiden.
00:47:53: Ich mache die von einem Stilfer.
00:47:55: Ich habe das ja auch schon mal drauf.
00:47:57: Aber es ist ein Thema in der erweiterten Erste Hilfe.
00:48:00: Es wird bei Stichverletzungen wahrscheinlich auch nicht so sehr.
00:48:05: Du hast mir ein Schwertentall.
00:48:07: Ja, ich hätte auch so einen Schwertentall.
00:48:09: Das war definitiv ein Thema in der ersten Hüfte.
00:48:12: Es ist eine starke Blutung.
00:48:14: Ich sehe jetzt Blutspritzdücke heraus.
00:48:16: Ich habe ein großes Gefäß erwischt mit dem Stumpfmesser
00:48:19: oder mit der Schere oder mit Wasser immer.
00:48:22: Da muss ich natürlich auch relativ schnell handeln.
00:48:25: Da waren jetzt eine Arterie, also ein Gefäß erwischt,
00:48:29: das es vom Herzen weg führt.
00:48:31: Wenn das Blut richtig herausspritzt oder herausspult,
00:48:33: dann muss das relativ schnell unterbunden werden.
00:48:35: Diese Blutung kann ich auch viel Blut verlieren.
00:48:37: Wie viel Blut haben wir so im Körper?
00:48:39: Bei den Erwachsenen hast du diese 4-6 Liter.
00:48:43: Natürlich kann das schnell kritisch werden,
00:48:47: wenn ich ein großes Gefäß erwische.
00:48:49: Gott sei Dank bei Menschen, die jetzt nicht Blut verdünnt sind.
00:48:52: Es kann sein, dass solche Blutungen für sie selbst assistieren.
00:48:55: Aber wenn sie das nicht tun, dann, was der Leier eigentlich eher
00:48:59: als erstes macht, ist, wenn das auf der Extremedite ist,
00:49:01: die Extremedite hochhalten und dann mal draufdrücken.
00:49:04: Das sind die Dinge, die kann ich relativ schnell machen,
00:49:06: ohne dass ich Hilfsmittel habe.
00:49:08: Also, Arme beinahe hochhalten,
00:49:10: dann hast du einen guten Zug auf.
00:49:12: Genau, wir bringen auf die Einstichstelle.
00:49:14: Ich habe noch gelernt, ob ich das auch noch binden muss.
00:49:16: Ich habe sogar, ich war ja beim Bundesheer.
00:49:19: Und wir haben sogar mit Antoni K. dieses Immis-Apparat
00:49:23: nicht so abbinden gelernt.
00:49:25: Also, ich hätte jetzt einmal gesagt, was ich nur im Gedächtnis habe,
00:49:30: ist, man nimmt nicht das Wäschchen leihen
00:49:32: und binde die Extremedite ab.
00:49:34: Das ist wahrscheinlich nicht förderlich, sondern eher hinderlich.
00:49:37: Ich würde hier wiederum sagen,
00:49:39: nimm das, was du verfügbar hast in der Situation.
00:49:42: Weil, wenn da jetzt das Blut herausspritzt,
00:49:44: weil die Extremedite abgetrennt ist oder sonst was,
00:49:46: und du hast noch eine Wäschchen-Anzahn nehmen zu können.
00:49:48: Okay, okay.
00:49:49: Weil, da bringt er das, da kannst du nirgends draufdrücken.
00:49:51: Ja, ja, verstehe ich.
00:49:52: Also, in dem Fall.
00:49:53: Aber das ist vielleicht auch dem Geschuld,
00:49:54: dass ich auch mal beim Bundesheer war
00:49:56: und dass sonst das ja damals auch so erklärt wurde.
00:49:58: Und ja, aber diese starke Blutung und der Druckverband,
00:50:05: das wäre ja der nächste Schritt nur vorab binden.
00:50:07: Also, bevor ich sage, ich habe jetzt die Hände nicht mehr zur Verfügung,
00:50:10: weil es dann zwei oder drei Stellen vielleicht herausblutet,
00:50:12: dann versuche ich mal einen Druckverband anzuhegen.
00:50:14: Also, die gibt man am Kompressen drauf und dann einen Druckkörper.
00:50:18: Das kann auch von bis an, vom Holzstock über den Stein,
00:50:22: über sonst was, was halt gerade da ist,
00:50:24: wenn ich jetzt dann es wandern denke oder sonst was.
00:50:26: Und dann versuche ich mal so die Blutung zu stehen.
00:50:28: Und wenn das auch nichts hilft,
00:50:30: dann gibt es natürlich in weiterer Folge die Abbindung.
00:50:33: Aber das sind halt Dinge, die sollten geübt werden.
00:50:36: Und drum empfehle ich an jeden,
00:50:38: der, was sich für im Extremsport,
00:50:41: Freizeit, sonst wo bewegt, macht es ein erster Hilfekurs.
00:50:44: Weil dort werden solche Dinge auch wirklich von Fachexperten gelernt.
00:50:47: Und dann kann man so gut herzeigen, wie das dann auch funktioniert.
00:50:51: Das sind Sachen, die heute auch geübt werden.
00:50:53: Wenn ich nichts beahe, würde ich sogar mein Pullover z.B. nehmen
00:50:56: und damit abbinden.
00:50:57: Weil es ist ja nicht so, dass ich immer ein erster Hilfepaket mit habe.
00:51:00: Also, da kann ich schon ein bisschen kreativer sein.
00:51:03: Ja, ich habe mir letztens mal für meinen Wander rucksack so was gekauft.
00:51:06: Ich habe mir eine Frau gesagt, nie haben wir was mit.
00:51:09: Und du bist doch Krankenpfleger, dann haben wir das okay, es reicht.
00:51:12: Ja, aber ...
00:51:13: Hast du ...
00:51:14: Ich habe immer im Rucksack sozusagen ein Rettungsdecke
00:51:17: und ein Verbandspaket.
00:51:19: Und in der Regel, wenn ich ein bisschen weiter unterwegs bin,
00:51:22: auch so ein Bibergesack,
00:51:23: nicht weil der verirrende Sacker gerade,
00:51:26: vielleicht nur mal,
00:51:29: um auf dieses Thema Schnittungs- und Stichverletzungen
00:51:34: und Schutzverletzungen vor allem zurückzukommen.
00:51:37: Wichtig ist natürlich auch der Selbstschutz.
00:51:39: Das heißt also, wenn der Gefährder, glaube ich,
00:51:41: nennt man den professionell,
00:51:43: wenn der in der Nähe ist,
00:51:45: dann wäre ich wahrscheinlich auch meine Handlungen
00:51:48: ein bisschen auf das Adaptieren,
00:51:50: dass ich mir jetzt da selber nicht unbedingt in Gefahr bringen.
00:51:54: Unser Zeit ist schon unheimlich weit fortgeschritten
00:51:58: und wir haben nur unter Umständen
00:52:02: jetzt die Basisreanimation besprochen.
00:52:04: Ich habe es auch erwähnt, dass sozusagen in Krankenanstätten,
00:52:07: das natürlich auch professionellisierter ist,
00:52:10: dass Algorithmen gibt, die dann sozusagen abgearbeitet werden
00:52:14: und dass das professionelle Team da auch sozusagen
00:52:18: eine Gefüge hat, das festgelegt ist
00:52:20: und wo das sozusagen um den Begriff auch wiederum zu bemühen,
00:52:26: sooffizient, da funktioniert.
00:52:28: Ich glaube, wir werden es zeitlich nicht mehr schaffen,
00:52:31: dass wir auf das Konkrete eingehen, Peter.
00:52:33: Was meinst du?
00:52:34: Ich hätte gesagt, unsere Professionisten im Krankenhaus
00:52:37: wissen, was sie zu tun haben, schon des Regelmäßig,
00:52:40: das ist die wichtige Information an unsere Zuhörerinnen.
00:52:43: Es gibt ein regelmäßiges Training in neuen Settings,
00:52:47: also die Kinderintensiver der Eigenes
00:52:49: mit einer Kindersimulation quasi
00:52:53: und im wachsernen Bereich.
00:52:55: Wir sind da so verpflichtet und wir machen das auch gern.
00:52:57: Danke, dass ihr uns immer so gut schult.
00:52:59: Ihr wisst, vorhin ich es ja mal letzte gehabt, die war großartig.
00:53:02: Ich habe gelernt, dass man den Präkern der allen Faustschlag
00:53:05: niemand macht.
00:53:06: Der ist historisch, das hieß du, wie lange wir schon im Geschäft sind.
00:53:09: Aber das heimlich manöver nach wie vor aktuell ist,
00:53:15: falls irgendwas die Atemwege blockiert.
00:53:17: Ich habe gelernt, dass auch die Wäscheleine dazu dienen kann,
00:53:22: aktive Blutung zu stoppen, wenn ich nichts anderes da habe,
00:53:26: im Sinne "you sit or lose it".
00:53:29: Wenn man eine Herzdruckmassage durchführt,
00:53:39: das Schlechteste ist nichts zu tun.
00:53:42: Und wenn man es durchführt, und es ist nur da,
00:53:45: dass man nach zwei Minuten sich ablösen lässt,
00:53:47: den Ehrgeiz hinteranstellen und wissen,
00:53:51: das schaffen die Profis nicht viel länger, die wechseln sich ab.
00:53:55: Du machst am Schluss immer eins,
00:53:57: und heute bist du wieder da, schön, dass du da bist.
00:54:00: Du machst das mit einem Appell immer so großartig,
00:54:03: ich würde das gerne dir überlassen.
00:54:05: Jetzt finde ich es besonders fein,
00:54:07: weil du ja schon viele Appelle vorweggenommen hast.
00:54:09: Wirklich?
00:54:10: Ich finde es schon nicht.
00:54:11: Weil ich nur gesagt habe, dass ich gelernt habe.
00:54:13: "You sit or lose it".
00:54:15: Und gescheiter was machen, weil es nichts machen.
00:54:17: Das heißt, die Appelle sind jetzt schon begrenzt.
00:54:23: Patrick war so wie auch so Appell an die Bevölkerung,
00:54:27: an die Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:54:30: Ich kann jedem nur raten,
00:54:32: dass er Männer der Familie damit konfrontiert war,
00:54:36: und unsichersicher ist,
00:54:37: aber dass er einen ersten Hilfekurs macht.
00:54:39: Mittlerweile ist es auch schon so,
00:54:41: dass sie in den Volksschulen teilweise schon gemacht werden.
00:54:44: Zumindest bei uns in Wien.
00:54:45: Meine Kinder haben das beide schon gemacht.
00:54:47: Und ich glaube, dass man sich damit einfach
00:54:50: in der Übung konfrontiert.
00:54:52: Was auseinandersetzt?
00:54:54: Wenn man sie im Vorfeld einmal so eine Situation durchspielt
00:54:58: und dann gedanklich nicht mehr so überrascht ist,
00:55:01: wenn das dann tatsächlich in der Realität kommt.
00:55:03: Ich kann leider auch das jedem treffen.
00:55:05: Dann ist man gut vorbereitet
00:55:07: und weiß dann auch, was man für Maßnahmen zu setzen hat.
00:55:10: Markus?
00:55:11: Ja, ich schließe mit dem Mann.
00:55:13: Ich finde es super,
00:55:14: dass der Bartek seine Kinder haben,
00:55:15: die sind in der Volksschule schon gemacht.
00:55:17: Ich glaube, das ist das,
00:55:19: was wir gesellschaftlich noch viel mehr hinmüssen
00:55:21: im Leinbereich.
00:55:23: Zum Beispiel in die Schulen nur viel, viel mehr.
00:55:25: Es gibt diverse Initiativen schon,
00:55:27: dass man in diesen Bereichen einkommt.
00:55:30: Aber vielleicht passert das auch als eigenes Schulfach.
00:55:34: Ideen natürlich viele.
00:55:37: Ich weiß schon,
00:55:38: dass die Zeit in den Schulen ist abbegrenzt,
00:55:40: aber das ist doch etwas, was nicht unwichtig war.
00:55:43: Wann jeder wirklich gute Erste Hilfe machen kann
00:55:46: und nichts mehr gut helfen kann.
00:55:48: Und im besten Fall auch für die Menschen geht es
00:55:50: in eine erste Hilfe-Kurs.
00:55:52: Es gibt diverse Anbieter.
00:55:54: Es gibt Online-Videos
00:55:56: vom Samaritabern Rotes Kreuz
00:55:58: und anderen Rettungsorganisationen,
00:56:00: wo man auch relativ schnell wieder
00:56:02: mal ein bisschen an den Ball herankommt.
00:56:04: Was nicht, das praktisch üben wir jetzt,
00:56:06: das setzt ja alleine das Video.
00:56:08: Das heißt also an die Zuhörerinnen und Zuhörer
00:56:12: und hat Zähärinnen und Zähär.
00:56:14: Ah ja, ja.
00:56:16: Kann man sagen, wir haben wahrscheinlich viel gelernt.
00:56:19: Das Handeln besser ist als nur zu schauen,
00:56:22: dass jeder in diese Situation kommen kann,
00:56:25: eine Reanimation starten zu müssen
00:56:29: oder auch reanimiert zu werden.
00:56:31: Das ist ja nicht ganz unmöglich.
00:56:33: Und dann ist es gut, wenn man eine Idee davon hat,
00:56:36: wie man agiert.
00:56:38: Ich hätte gesagt, wir wären das Thema nicht
00:56:40: gleich zu den Akten legen, Peter,
00:56:42: sondern wären uns nur einen weiteren Podcasts-Vornimmer,
00:56:45: wo wir vielleicht auch ein bisschen intensiver
00:56:48: auf einzelne Sochverhalte eingehen.
00:56:50: Das mit den Schussverletzungen.
00:56:52: Die Schussverletzungen, die müssen wir unbedingt besprechen.
00:56:55: Bin ich ganz bei dir?
00:57:00: Ich habe das mein Appell.
00:57:03: Jedes Appell?
00:57:05: Wobei du hast den im gesunden Leben,
00:57:07: macht Peter so ein bewegendes Gesicht.
00:57:10: Er kommt alle zu mir.
00:57:12: Nein, das war.
00:57:14: Du hast mich nicht gefragt, aber ich sage es an.
00:57:16: Mehr Pell und die, sehr kundigte,
00:57:18: wo der AID in den Wald ist, ich glaube, das war wichtig.
00:57:21: Und der zweite Appell ist in unsere Zuhörungen und Zuhör.
00:57:24: Bleiben Sie uns weiterhin treu.
00:57:26: Abonnieren Sie uns.
00:57:28: Schreiben Sie uns Ihre Wünsche und Anregungen
00:57:31: an unsere E-Mail-Adresse, die wie folgend lautet, Oliver.
00:57:34: Podcast@stp.elten
00:57:37: in einem Wort.lknu.at
00:57:41: Wunderbar. Herzlichen Dank.
00:57:43: Schön, dass ihr es jetzt eingeladen habt.
00:57:45: Das war Großorte.
00:57:47: [Musik]