#54 So behalten Sie den Durchblick
Shownotes
Was sie hören sollten, um auch weiterhin gut sehen zu können, erfahren Sie in Folge 54 mit Clin. Ass. Prof. Dr. Matthias Macsek, 1. Oberarzt der Klinischen Abteilung für Augenheilkunde am Universitätsklinikum St. Pölten. Er erklärt, wie das Sehen tatsächlich funktioniert, welche Sehstörungen auftreten können und warum regelmäßige Kontrollen so wichtig sind. Außerdem berichtet er, wie eine Operation des altersbedingten Grauen Stars (Katarakt) abläuft. Unter dem Begriff Katarakt versteht man die Trübung der Augenlinse, die das Sehen im Alter zunehmend verschwimmen lässt.
+++ Weiterführende Informationen über die Augenheilkunde finden Sie auf der Website des Universitätsklinikums St. Pölten: https://stpoelten.lknoe.at
+++ Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen in der NÖ LGA erfahren Sie unter: https://karriere.noe-lga.at
+++ Feedback, Anregungen und Themenvorschläge bitte per eMail an: podcast@stpoelten.lknoe.at
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00:00:00: Wir haben auch mittlerweile immer bessere Untersuchungsmodalitäten, also immer bessere Geräte, zum Beispiel die optische Coherenztomographie, wo man wirklich, also kann man sich so ähnlich vorstellen, wie ein Ultraschall, in dem Fall halt mit Licht, mit dem man ganz im Detail wirklich hoch auflösende Bilder von der Netzhaut bekommt und hier auch systemische Erkrankungen unter anderem feststellen kann.
00:00:33: Das Sprechzimmer G.Eins.Drei.
00:00:35: Sie hören den Podcast aus dem Universitätsklinikum St.Pölten mit Oliver Lois
00:00:40: Kandel und Peter
00:00:41: Riedl-Lenk.
00:00:44: Peter, wann war der letzte Augenärztliche Kontrolle?
00:00:47: Von ungefähr einem halben Jahr.
00:00:50: Wir gehen immer als gesamte Familie hin, wir haben einen großartigen Augenarzt in Grems am Dreifaltigkeitsplatz mit einem super Team.
00:00:58: Schöne Grüße an dieser Stelle.
00:01:00: Werbung darf ihr keine machen, deshalb.
00:01:03: Sagst du die Namen?
00:01:05: Oder Trogs der Brille?
00:01:06: Die passt ganz hervorragend in der Gesicht und unser Thema ist heute Augenheilkunde.
00:01:11: Und wie immer
00:01:13: haben wir einen großartigen Gast bei uns, nämlich den Herrn Oberarzt, Dr.
00:01:16: Matthias Marczek, erster Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Augenheilkunde hier am Universitätskinekom St.
00:01:25: Bölten.
00:01:26: Hallo Matthias, schön, dass du da bist.
00:01:28: Ja, grüß dich.
00:01:29: Danke, dass ich da sein darf.
00:01:32: Und wir reden über
00:01:34: Augenheilkunde und wir haben ja vor kurzem erst ein Podcast ausgestrahlt, das
00:01:41: war die Jubiläumsfolge,
00:01:42: das war die Jubiläumsfolge, also unsere fünftigste Folge und da waren zwei Art Top-Distinnen zu Gast, also alle aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer wären jetzt schon ein bissel so ein Einblick in die Augenheilkunde bekommen haben, wären aber heute, hätte ich gesagt, noch mal mehr ins Detail gehen mit uns und mit dem Matthias und Wir haben da auch so eine Frage unbeantwortet los.
00:02:05: Und diese Frage war, wie schaut es denn bei anderen Säugetier mit dem Sehen aus?
00:02:10: Und da war die Frage nach Säugetieren, die die Augen nicht noch vorn ausgerichtet haben, sondern zur Seite.
00:02:21: Matthias, warum kennen die trotzdem Sehen und was unterscheidet uns vom Säugetier, das die Augen auf der Seite hat?
00:02:29: Ja, danke für die Frage aus der Veterinärmedizin.
00:02:32: Also auch dann nochmal kurz zur Klarstellung.
00:02:34: Also natürlich klinischer Mannmediziner und Augenarzt.
00:02:40: So mein bescheidendes Veterinärmedizinisches Wissen.
00:02:43: Prinzipiell ist es halt für jedes Spezies unterschiedliche Anforderungen an die Augen.
00:02:48: Man kann sich vorstellen, wenn ich zum Beispiel ein... Flugtier bin ein Vogel, dann habe ich eine andere Anforderung.
00:02:55: Wenn ich ein Raubtier bin, habe ich eine andere Anforderung als ein Fluchttier.
00:03:00: Fluchttier zum Beispiel hätte vielleicht größere Anforderung tatsächlich viel von seiner Umgebung im Blick zu halten.
00:03:06: Das Raubtier vielleicht möglichst scharf, möglichst detailliert auch ein verstecktes Tier zu finden.
00:03:14: Und wenn meine Augen an der Seite sitzen, dann spricht es natürlich dafür, dass eher ein größeres Gesichtsfeld möglich ist, was insbesondere für ein Fluchtort natürlich von Vorteil wäre.
00:03:24: Bescheidendes, eternärmedizinisches Wissen.
00:03:27: Also haben wir das Thema auch aufgeklärt und ich glaube, weil du Spezialist bist für das menschliche Auge natürlich, wie funktioniert denn unser Sehen?
00:03:36: Weil wir nehmen ja da im Grunde was wahr und haben de facto kaum einen Eindruck, wie das funktioniert.
00:03:43: nicht, weil das lasst sich bei der Muskulatur oder beim Bewegungsapparat wahrscheinlich jetzt für ein Lein besser nachvollziehen als bei einem optischen System wie beim Auge.
00:03:53: Also die grundlegende Funktion des Sehens ergibt es ja mal, dass wir aus dem Licht, also aus dem Umgebungslicht, das meistens von der Sonne kommt und dann reflektiert wird von den Körpern, im Endeffekt ein Seeeindruck bei uns im Hirnen entstehen muss.
00:04:08: Unser Hirn nimmt elektrische Signale wahr.
00:04:10: Licht ist eine elektromagnetische Welle.
00:04:13: Diese Umwandlung muss irgendwo stattfinden und das findet dann der Netzhaut statt.
00:04:16: Das ist einmal grundlegend, damit wir überhaupt sehen können.
00:04:21: Die Aufgabe, die erledigt wird, wird von einem Fotorezeptoren bewältigt.
00:04:25: Das sind die Zapfenstäbchen und die sitzen eben in der Netzhaut, insbesondere in der zentralen Netzhaut.
00:04:30: Das sind der Vorwert, wo wir unser Licht, unser Umgebungslicht bündeln müssen oder wollen.
00:04:35: Und aus dem wird dann im Gehirn ein Bild... gerechnet, das dann für jeden Menschen gleich ist.
00:04:42: oder gibt es da Unterschiede zwischen den verschiedenen Augen und Gehirnen?
00:04:48: Also ich sage prinzipiell, es geht jetzt einmal darum, dass wir eben aus diesen Lichtsignalen, also können wir sagen aus den Pixel, aus denen unsere Umgebung besteht, dann lauter kleine elektrische Signale machen können, dass die an unterschiedlichen Orten bei uns und der Netz dort abgebildet werden.
00:05:05: Ich sage, der Prozess, das ist ein könnte man dann ins Detail gehen.
00:05:08: Ich glaube, das ist da gar nicht notwendig.
00:05:10: Man kann sich das so vorstellen.
00:05:12: Also zuerst wird das gesamte Umgebungslicht trifft auf unsere Hornhaut, trifft auf unsere Linse.
00:05:19: Das ist da die optrische Apparat, also jener Teil des Auges, der einmal dafür zuständig ist, das Licht zu fokussieren, zu bündeln, auf vornehmlich die zentrale Netzhaut, dort wo auch die meisten Foto Rezeptoren sich befinden.
00:05:32: Wir können das Ganze recht gut adaptieren, dafür ist unsere menschliche Linse sehr gut ausgebildet, insbesondere wenn man jung ist, funktioniert das ausgezeichnet.
00:05:42: Und aus diesen gebündelten, aus diesen fokussierten Licht werden dann lauter einzelne elektrische Signale, also da sitzen Millionen von diesen Foto-Rezeptoren und die können dann quasi aus diesen einzelnen, also zerst.
00:05:59: Lichtsignalen, dann elektrische Signale, und aus diesen elektrischen Signalen ein Bild zusammensetzt.
00:06:03: Und wir können das dann im Hirn weiterverarbeiten.
00:06:09: Also all diesen Dingen, die du jetzt beschrieben hast, Zapfen, Stäbchen, Netzhaut, Linse, Hornhaut, das Zusammenspiel.
00:06:19: Sorgt dann dafür, dass wir es sehen können und ihm an, wenn da was nicht funktioniert, ergeben sie dann auch die Krankheitsbilder, die man haben kann und auch deine Behandlungsmöglichkeiten.
00:06:33: Weil du über Licht gesprochen hast und du Oliver gefragt hast, ob wir alle das Gleiche sehen.
00:06:39: Wir wissen zum Beispiel, es gibt Menschen, die sind farbenblind.
00:06:45: Ich
00:06:46: glaube beim Führerschein spielt das unter anderem eine Rolle.
00:06:50: Was funktioniert denn da nicht?
00:06:52: Richtig.
00:06:54: Es gibt unterschiedliche Arten der Farbsee-Störungen.
00:07:01: Die häufigste, die wir dann auch bei der Führerschein-Untersuchung festgestellt bekommen, ist eine Grot-Grün-Schwäche, die vielleicht manche der Zuhörerinnen selbst oder auch im bekannten Kreis irgendwo schon mal vernommen haben.
00:07:16: Im Prinzip ist das ein Problem, also so wie ihr vorher beschrieben habt, also wir haben kein Problem, wir haben beim Fokussieren also quasi bei der Hornhaut oder der Linse oder in dem Fall jetzt an der Netz hat, also das eine wäre ein Problem bei der Fotokamera vorne an der Linse und das andere wäre ein Problem mit dem Film.
00:07:34: und in dem Fall hätte man ein Problem mit dem Film.
00:07:36: im Detail würden gewisse Fotorezeptoren, also gewisse Zellen, die eben aus Licht wieder ein elektrisches Signal machen sollen, für ein gewisses Farbspektrum nicht funktionieren oder nicht ausreichend abtrennen können.
00:07:55: Und hat da der Augenarzt eine Einflussmöglichkeit?
00:07:58: oder wenn man so eine Farbseesterung hat, hat man die oder ist die therapierbar?
00:08:04: Sie ist prinzipiell jetzt nicht therapierbar.
00:08:06: Ist
00:08:06: nicht therapierbar.
00:08:10: Augenarzt an einer Augenabteilung in einem Universitätsspital ist man ja, hätte ich gesagt, mit einem breiteren Spektrum an Erkrankungen konfrontiert, als wahrscheinlich ein niedergelassener Augenarzt.
00:08:21: Was sind denn so die Felder, die Erkrankungen, die wir im Universitätsklinikum St.
00:08:29: Pölten jetzt so behandeln bzw.
00:08:33: so sehen im täglichen Alltag?
00:08:37: Also ein breiter Ja wahrscheinlich oder Das ist immer schwierig zu beantworten, was breit ist.
00:08:43: Es gibt halt unterschiedliche Aufgabengebiete für den Niedergelastern und den Intramoralen, also für uns im Krankenhausbereich.
00:08:51: Und ich finde das sehr spannend, insbesondere hier in St.
00:08:54: Paultenhaus am Universitätsklinikum, dadurch, dass wir diesen Versorgungsauftrag auch für Niederösterreich hier haben oder insbesondere auch in der Zentralregion oder im Rieseneinzugsgebiet damit haben.
00:09:09: dass wir die Augenhellkunde sehr breit abdecken müssen und dürfen.
00:09:14: Und wir haben da etliches an Spezialabteilungen, wir haben da etliches an speziellen Operationen, was jetzt auch nicht quasi Standard Augenhellkunde ist, wo man auch für einzelne Themenbereiche, auch einzelne Experten braucht.
00:09:29: Insbesondere kann man da hervorheben, zum Beispiel die Netzhautchirurgie, wo wir einiges an chirurgischer Netzhaut abdecken.
00:09:40: Wir führen natürlich einiges an Kataraktoperationen durch.
00:09:43: Da muss man dazu sagen, dass das so häufig ist, dass das wirklich an vielen Zentren sich verteilt.
00:09:48: Wir führen sehr hochspezialisierte Operationen im Bereich der Hornhautchirurgie durch.
00:09:55: Wir haben andere Spezialambulanzen, die auch den konservativen, also nicht chirurgischen Teil abdecken.
00:10:02: Da könnte man auch noch weiter ins Detail gehen.
00:10:03: Natürlich findet man dann auch bei uns auf der Webseite.
00:10:06: Jetzt hast du was angesprochen, nämlich den Katarakt.
00:10:09: Und da ist ja, glaube ich, im Volksmund so der grüne und der graue Star oder Star.
00:10:14: Ich weiß gar nicht, wie man
00:10:17: das... Von der Ethymologie könnte man da jetzt länger drüber sprechen.
00:10:21: So, bei uns ist es der graue Star.
00:10:24: Ob das jetzt wirklich von der Ethymologie auch dann richtig ausgesprochen ist.
00:10:31: Obwohl es sich gleich anhört, nicht grün und grau nicht, werden ja nur Unterschiede.
00:10:35: Ist das eine vollkommen andere Erkrankung?
00:10:37: Genau, das ist
00:10:37: komplett.
00:10:37: Es sind eigentlich zwei unterschiedliche Dinge.
00:10:41: Beim grünen Starr sprechen wir im Volksmut dann eben vom Glocom in der Fachsprache und beim grauen Starr sprechen wir von Katarakt.
00:10:51: Und nachdem an das, ich glaube das... Ist ja nicht zöten.
00:10:57: Wenn ich mir denke, das wird ja im Haus relativ häufig, da sind ja die Fallzahlen sehr hoch, wo Menschen quasi zum grauen Starr vor allem behandelt werden, weil dieses
00:11:08: Katarakt
00:11:09: eben, glaube ich, eine Trübung der Linse hervorruft, das dann wahrscheinlich wasserfeilartig irgendwie ausschaut, oder?
00:11:17: Weil man Katarakt sagt.
00:11:21: Das kommt tatsächlich, also da gehen wir jetzt in die Etymologie rein, also bei der Katarakt.
00:11:27: Die kommt eben von dem Wort so, wie du gut recherchiert hast, vom Wasserfall.
00:11:34: Und das ist quasi so, wie man sich das früher halt vorgestellt hat, wie diese Erkrankung entsteht.
00:11:39: Also das kommt eigentlich noch von der Fürseftelehre, also von, wir sprechen ja rund um Christus.
00:11:48: Da ging es darum, dass man gesagt hat, oder sich das so vorgestellt hat, dass hier irgendwelche Flüssigkeiten sich verfestigen würden und dann quasi den Einblick durch die Popille behindern würden.
00:12:02: Und das schaut dann eben so wasserverläutig aus.
00:12:05: Bei der Katarakt tatsächlich handelt es sich um eine Trübung der Linse.
00:12:09: Also definiert ist es quasi als jeglicher Trübung.
00:12:12: Am häufigsten passiert die klarerweise, oder?
00:12:16: Am häufigem passiert sie im Alter.
00:12:17: Das häufigste Form des Grauen Stars ist der altersbedingte Grauer Star.
00:12:22: Da muss man dazu sagen unsere Linse, die durchlebt einen gewissen Wandel.
00:12:26: Wir werden alle geboren mit einer klaren Linse.
00:12:28: Wir werden alle geboren mit einer hochelastischen Linse.
00:12:31: Die hat gewisse... vorteilhafte Eigenschaften und dann verändert sich die über das Leben.
00:12:36: Das erste, was sie mir macht, ist, sie baut ziemlich schnell einmal eine Elastizität ab.
00:12:40: Wir merken das dann alle, zumindest wenn wir normal sichtig, also wenn wir im Metrop sind, zu circa ums vierzigste, fünftigste Lebensjahr, wenn es dann wirklich in der Nähe nicht mehr gut funktioniert ohne Lesebrille oder die Hand immer länger wird.
00:12:55: Das nächste, was passiert ist, die Linse wächst ein Leben lang.
00:12:58: Das ist im Normalfall kein Problem.
00:13:00: Wir sprechen jetzt vom Normalfall.
00:13:02: bei Menschen mit sehr kurzem Auge kann das auch mal früher zu einem Problem werden, dass da quasi zu wenig Platz wäre.
00:13:09: Und das Dritte ist, was die Linse macht, sie verändert sich von der Zusammensetzung, also von der Struktur und sie wird irgendwann drüber.
00:13:18: Und diese Trübung kann irgendwann so stören sein, dass sie operiert werden muss.
00:13:23: Und bei dieser Operation passiert was?
00:13:26: Und bei dieser Operation wird dann diese eingetrübte Linse entfernt.
00:13:30: Also sie wird abgesaugt.
00:13:33: Heutzutage ist eigentlich die Standard-Variante.
00:13:35: Die FACO-Immulsifikation nennt sich das.
00:13:38: Das heißt, das Auge wird mit sehr, sehr kleinen Schnitten mittlerweile eröffnet.
00:13:42: Der größere Schnitt, also es sind zwei Schnitte, der größere davon ist zwei Kilometer.
00:13:47: Durch diesen Schnitt können wir dann im Auge zuerst den Kapsel sorgt.
00:13:51: Das ist der Ort, wo sich dann die Linse drinnen befindet eröffnen.
00:13:55: Und dann können wir die Linse mit diesem FACO-Emulsifikationsgerät quasi entfernen.
00:14:02: Also dieses Gerät zerkleinert uns die Linse, verflüssigt sie und dann können wir das gut absaugen.
00:14:08: Kapselsack bleibt über und in diesem Kapselsack implantieren wird an eine neue Linse.
00:14:13: Diese neue Linse ist meistens aus Acryl, also aus Kunststoff.
00:14:17: Entschuldige, bitte.
00:14:19: Was
00:14:19: mich nur interessieren, wie ich das schlafe bei dieser Operation.
00:14:22: Also, habe ich eine Große?
00:14:24: Oder bin ich dabei bewusst sein?
00:14:25: Weil ich denke, wir waren wie ein Flankerl ins Auge.
00:14:28: Also,
00:14:28: wie?
00:14:28: Ja, ihr seht mich unangenehm.
00:14:30: Wobei, glaube ich, da sah ich von den ersten Operationen überhaupt vor.
00:14:33: Diese Starstecher, das war eine, glaube ich, relativ umtriebige Kerl, die im Mittelalter schon gewirkt haben oder womöglich davor.
00:14:44: Genau, so sind jetzt eigentlich zwei spannende Frauen.
00:14:46: Ja, ja, danke.
00:14:51: Wie läuft das Ganze ab?
00:14:52: Heutzutage läuft das Ganze meistens in Tropfernästhesieh oder mit einem Sprit zu nehmen.
00:14:57: Es gibt in seltenen Fällen die Möglichkeit, dass man das in Narkose macht.
00:15:02: Es spricht im Normalfall nichts dafür, dass man das Narkose-Richt sicher auf sich nimmt.
00:15:07: Denn es lässt sich sehr gut durchführen, die durchschnittliche Dauer zwischen zehn, fünfzehn Minuten für eine graue Staubaration.
00:15:14: Und man hat keine Schmerzen selbstverständlich oder, sagen wir so, abgesehen von der Spritze, die lokale Betäubung, die kennen wir vielleicht von einem Zahnarzt oder einem anderen lokalen Eingriff.
00:15:24: Aber ansonsten hat man bei der Operation selbst dann keine Schmerzen.
00:15:28: Wenn es in Tropfern ist, dann kann man das auch noch bewegen und dann muss man halt zehn Minuten, fünfzehn Minuten ins Licht schauen.
00:15:33: Da stellt man sich recht unangenehm vor, da ist es recht schwierig, insbesondere wenn man jünger ist.
00:15:37: Ihr zwei seid aber auch so ein bisschen.
00:15:38: die Kandidaten, die am schlechtesten in Frage kommen, nämlich die jungen Männer sind meistens die...
00:15:44: Oh ja, jetzt hast du aber den Tören nun geregelt, will ich nur sagen.
00:15:50: Da ist es meistens am schwierigsten.
00:15:52: Aber prinzipiell funktioniert es ganz gut.
00:15:55: Die zweite Frage war nach der Historie.
00:15:57: Die finde ich selbst auch immer sehr spannend und auch mit dem StudentInnen, die zu uns kommen, geht es ganz gern durch.
00:16:04: Also, wann wirklich die ersten Star-Stech-Operationen waren, kann man nicht wirklich sagen, das ist zu wenig dokumentiert, aber man vermutet, dass das vielleicht schon zweitausend Jahre vor Christus tatsächlich stattgefunden hat.
00:16:18: Du hast ja schon richtig gesagt, was ist... Das damals gewesen, das war Starstechen.
00:16:21: Also Starstechen heißt nicht wie heute, dass wir die Linse absaugen, sondern damals hat man die Linse im Auge belassen.
00:16:27: Man hat einfach diese sehr drüber Linse, die meist sehr spät operieren hat können, sonst wirklich auch schon verhärtet war.
00:16:32: Mit einem dünnen Instrument hat man zurückdrücken können und dann fliegt das quasi ins Augeninnere, sondern in den Glaskörperraum rein und ist dann quasi aus der optischen Achse weg.
00:16:48: Das heißt, der Patient sieht dann zwar wieder was, das hat vorhanden wahrscheinlich gar nichts gesehen oder ganz, ganz wenig gesehen und nach dem Starr stechen wieder ein bisschen was gesehen hat.
00:16:56: Er funktioniert ja dann, er hat ja keine Linse quasi, keine neue künstliche Linse.
00:17:00: Das heißt, der sieht dann quasi wie jemand, der fünf Zentimeter in einer Brille braucht, nur ohne Brille, weißt du, die Brille, also zumindest damals noch nicht.
00:17:11: Und natürlich kann man sich auch vorstellen, dass das deutlich mehr Komplikationen in besonderen Infektionen hatte.
00:17:18: Und das ist dann weitergegangen.
00:17:19: und wirklich das, wenn man dann den Beginn der modernen Katarake-Regie könnte man vielleicht dann so irgendwo im achtzehnten Jahrhundert suchen, wo dann das erste Mal beschrieben wurde, dass eine Linse abgesaugt wurde, also mit einem Glasräuchern abgesaugt wurde, dann ums neunzehnte Jahrhundert, wo man ... begonnen hat, wirklich mit Schnitten die Linse im Ganzen als Mitkapselsack oder Unkapselsack zu entfernen.
00:17:44: und dann die erst, vielleicht noch als Meilenstein, wenn ich das erwähnen kann, dann so, und in English wurde dann die erste intrakulare Linse auch schon aus Kunststoff implantiert, also eingesetzt.
00:17:57: und auch sehr spannend, wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist.
00:18:00: Das war ein sehr, sehr... Ja, ein guter Beobachter, der Kollege, der hier das erste Mal eine Kunststoff-Linse implantiert hat und der hat aus den Schrecken des Krieges kurz davor stattgefunden, hat quasi etwas Positives zum Glück mitnehmen können.
00:18:19: und zwar war es so, dass einige, oder zumindest ist es so in den historischen Büchern beschrieben, dass das Kunststoff vom Cockpit von den Flugzeug-Beloten, wenn... die getroffen wurden, aber nicht verstorben sind, dann sind teilweise diese Plastikteile, das ist ja Krülteile im Körper vorgefunden worden und so auch im Auge.
00:18:41: Und das, was der Kollege entdeckt hat oder die Kollegen meistens ins Teams, die das entdecken, haben festgestellt, dass der Körper mit kaum einer Entzündungsreaktion reagiert hat.
00:18:53: Und nachdem er dann gesehen hat, okay, ein transparentes Metmaterial, das kaum Entzündungsreaktion auslöst, ist auf die Tiege gekommen, das könnte man doch draus ausmachen.
00:19:01: Und so sind die ersten Acrylinsen entstanden.
00:19:04: Jetzt ist im Unterschied dazu, grün als Starr, recht klingt, recht ähnlich, ist aber was völlig anderes.
00:19:12: Worum handelt es sich da?
00:19:14: Und wie merke ich als Patientin, als Patient, dass ich an so einem Glocom erkrankt bin?
00:19:22: Grauer Starr hat eben dann diese subjektiven Beschwerden.
00:19:25: Der Grüne Starr, also beim Grüne Starr müssen wir auch wieder unterscheiden, welche Form das Grüne Starr hat.
00:19:30: Also wir reden jetzt einmal von, quasi vom Häufigsten.
00:19:33: Also das ist ja komisch, wir nennen das dann Offenwinkel.
00:19:37: Das heißt, wir haben jetzt keine massiven Druckanstiege, sondern wir haben, eigentlich ist es definiert, dadurch, dass das Sehen auf einen Schaden nimmt.
00:19:45: Wir können andere Ursache dafür finden und meistens haben diese Patienten einen erhöhten Augendruck.
00:19:51: Umgangssprachlich oder oft wird das dann gleichgestellt mit erhöhten Eindruck.
00:19:56: Das stimmt nicht.
00:19:58: Das führt dann auch oft zur Verwirrung.
00:20:03: Die Frage wäre nach dem Subjektiven empfinden.
00:20:05: Also nach der, wie stelle ich das selbst fest?
00:20:09: Diese Form nicht wirklich, das ist auch das gemeine daran.
00:20:11: Also wenn ich das schon feststelle, dann das beginnt quasi mit einer Gesichtswelt-Einschränkung und diese Gesichtswelt-Einschränkung passiert ganz außen im Gesichtswelt.
00:20:18: Und das bekomme ich nicht mit, wenn das sukzessive schlechter wird.
00:20:21: Erst wenn wirklich dann das zentrale Gesichtswelt beinträchtigt wird, dann merke ich das als Patient.
00:20:27: Nur das ist dann zu einem Zeitpunkt, wo das schon wirklich sehr, sehr spät ist und wo wir uns dann auch sehr schwer tun, noch dieses Rest Gesichtswelt zu erhalten, verbessern können wir es dann nicht mehr.
00:20:38: Jetzt ist das was, wo man sagen muss, nicht wie in vielen medizinischen Fachgebieten, dass man präventiv was machen kann.
00:20:45: Was empfiehlt denn der Argenarzt an Routinekontrollen?
00:20:51: Weil wir zwar sind ja immer wieder mal in argenärztlicher Kontrolle, also du offenbar mehr als ich.
00:20:57: Und
00:20:58: bei mir macht diese Termine meine Frau aus, danke Caroline an diese Stelle.
00:21:02: Darum lebt man auch, wenn man verheiratet ist, offenbar länger.
00:21:05: Wenn man eine gute Ehe führt, wahrscheinlich schon.
00:21:08: Aber vielleicht gibt es auch andere Beispiele.
00:21:14: Aber wie breit muss denn das Intervall sein?
00:21:19: Oder wie breit empfiehlt denn der Augenarzt dieses Intervall, dass ihr Augenärztliche Kontrolle ohne Problem wahrnehmen soll?
00:21:28: Das ist auch eine sehr häufig gestellte Frage.
00:21:31: sagen, dass das individuell zu entscheiden ist.
00:21:35: Also wir haben die augenärztlichen Untersuchungen schon im Mutter-Kind-Pass verankert.
00:21:38: Das wird der erste Kontakt oder sollte zumindest der erste Kontakt mit dem Augenarzt für die Kinder oder das wird noch abhängig von den Eltern sein.
00:21:47: Und je nachdem welche Risiken oder welche Erkrankungen das Kind und dann später der Erwachsene hat, werden sich diese Intervalle unterscheiden.
00:21:59: Das kann sein, dass sich das ein unterschiedlicher Intervalle aufgrund der Fehlsichtigkeit, also aufgrund der Brillenkorrektur schon bestehen.
00:22:06: Es kann sein, aufgrund der Begleiterkrankungen, ZB, Zuckerkrankheit, wo auch regelmäßige Kontrollen auch wieder je nach Ausprägungsgrad stattfinden sollten.
00:22:17: Wir haben halt am Auge doch viele Möglichkeiten, viele Möglichkeiten, Veränderungen sehr früh zu sehen.
00:22:23: Das Schöne am Auge ist halt, dass ein Transparentes Medien, also die Hornheit und die Linse transparent sind und wir relativ weit ins Innere reinschauen können.
00:22:32: Also wir können uns da die Netzart, die Gefäße, die kleinen Gefäße sehr gut anschauen und wir haben auch mittlerweile immer bessere Untersuchungsmodalitäten, also immer bessere Geräte, zum Beispiel die optische Coherenz-Tomographie, wo man wirklich, also kann man sich so ähnlich vorstellen, wie ein Ultraschall, nur mit, in dem Fall halt mit einer... mit Licht, mit dem man ganz im Detail wirklich hoch auflösende Bilder von der Netzhaut bekommt und hier auch systemische Erkrankungen unter anderem feststellen kann.
00:23:00: Nibst natürlich den augenärztlichen, sonstigen Erkrankungen.
00:23:05: Also die Intervalle sehr individuell.
00:23:10: Aber du hast die Prävention auch angesprochen, Oliver.
00:23:12: Jetzt verstehst du das auch schon gut, zwei Fragen in einer zu stellen.
00:23:15: Das freut mich sehr.
00:23:20: Wir reden ganz oft über Prävention und ganz oft hören wir Ausgewogen Ernährung, Sport, Schlaf, nicht rauchen, kein Alkohol.
00:23:29: Wie schaut das aus und was können wir Gutes für unsere Augen tun?
00:23:32: Weil die Werbung sagt ja Eintropfen, und da gibt es dann immer irgendein Präparat, das man verwenden soll.
00:23:39: Dann kennst du auch die Werbungen?
00:23:40: Nein,
00:23:41: weil ich so gut wie nix fernsche.
00:23:42: Okay,
00:23:44: also ich schon oft.
00:23:46: oft
00:23:46: den Eindruck nicht, es wird auch nicht empfohlen, dass man irgendwelche Augen tropfen will, einfach regelmäßig nimmt, die man
00:23:51: so... Aber fragen wir mal in Matthias, was der
00:23:53: entfiehlt.
00:23:54: Ja, wird's wissen.
00:23:55: Genau, also da haben wir wieder zwei Fragen, also zum einen die Augen tropfen, zum anderen so was kann man sonst gut das so tun?
00:24:01: Also was kann man sonst gut das tun?
00:24:02: Also im Prinzip das ist relativ ähnlich, da kann man Internisten, einen Hausarzt, die anderen Kollegen befragen, also das ist ein Lifestyle.
00:24:14: Das sind im Endeffekt dieselben Dinge, die wir auch für Gutes fürs Auge tun können.
00:24:21: Vielleicht vereinfacht ein gesunder Mensch, wird auch eher ein gesundes Auge dann haben.
00:24:27: Das ist einmal ganz oberflächlich heruntergebrochen.
00:24:32: Es gibt dann wieder spezielle Situationen, wo man vielleicht auf eine spezielle Ernährung oder spezielle Lebensstile Rücksicht nehmen kann.
00:24:42: Das kann man nicht vorallgemeinern.
00:24:43: Das müsste man wieder davon abhängig machen, wie jetzt wirklich die Situation ist.
00:24:47: Und das müsste man dann jeweils mit dem Kollegen oder der Kollegin in die niedergelassenen Bereiche meistens besprechen.
00:24:54: Das Zweite waren die Augen tropfen.
00:24:55: Die hat angesprochen, dass das wieder relevant wird.
00:24:57: Jetzt kommt die kalte Jahreszeit.
00:24:58: Wir alle sitzen in den trockenen gewerbten Räumen.
00:25:03: Und viele Menschen klagen über trockene Augen.
00:25:07: Das Problem ist, was haben wir beim trockenen Augen?
00:25:10: Wir haben über unserem Auge, also vor der Haare, hat dann noch ein Tränenfilm.
00:25:15: Und den beachten wir nicht, weil wir kein Problem damit haben.
00:25:19: Den beachten wir erst, wenn der Tränenfilm vielleicht zu häufig austrocknet.
00:25:23: Das kann unterschiedliche Ursachen haben.
00:25:26: Von dem, was die Werbung der meisten spricht, das ist generell einmal eine Tränen-Satzmittel.
00:25:33: Da gibt es ganz, ganz viele unterschiedliche Produkte.
00:25:37: Wenn diese trockenen Augen auftreten, dann ist es halt so, dass ich es mir auch beim Augenfacharzt abklären lasse, weil es unterschiedliche Ursachen gibt.
00:25:46: Aber prinzipiell, wenn das dann stattfindet, dann ist auch die Empfehlung, dass man das häufiger tropft, als was man eigentlich die Symptome merkt.
00:25:54: Also wenn man sie merkt, dann ist es schon wirklich trocken.
00:25:56: Das ist vorher schon mal tropfen, bevor es trocken wird, dass man immer wieder trockene Augen hat, dann sollte man eigentlich über den ganzen Tag tropfen.
00:26:04: gar nicht zu der Situation kamen, woher der Körper dran erinnert.
00:26:06: Ups, da drin ein Film.
00:26:09: Also diese Präparate haben durchaus eine Berechtigung hier und da raus?
00:26:12: Definitiv ja.
00:26:13: Bevor du über keine Gerätst, würde ich gerne noch über... Du kannst das schon denken.
00:26:20: über Bildschirmzeit reden.
00:26:21: Ja,
00:26:22: ja,
00:26:22: ja.
00:26:22: Und über Kinder kann nicht anders.
00:26:24: Du kannst nicht anders.
00:26:25: Du musst wieder anfühlen.
00:26:28: Ja, ja, ja,
00:26:28: ja.
00:26:29: Aber für die Frau können wir
00:26:31: gut das tun.
00:26:33: Merkst du, Smartphone, Nutzung, Kinder, Jugendliche, aber auch wir Erwachsenen, wir sitzen auch ganz viel vor dem Computer.
00:26:41: Was können wir Gutes unseren Augen tun?
00:26:44: und stört sich da schon eine Veränderung ein, evolutionär, was diese Bildschirmzeit betrifft und unsere Augen?
00:26:53: Also bei den Erwachsenen, da können wir gleich mit dem Thema quasi weitermachen, was wir vorher hatten, mit dem trockenen Auge.
00:27:00: Also bei häufiger Bildschirmnutzung ist die Gefahr, dass das durchaus so.
00:27:05: durch den reduzierten Wimpernschlag, also Liedschlag kann es dann sein, dass man noch mehr an diesen trockenen Auge leidet.
00:27:15: Dramatischer kann die Situation im Kindesalter sein.
00:27:18: Also das Kinderauge ist noch sehr plastisch.
00:27:21: Also es verändert sich noch stark.
00:27:22: Oder ich habe zu Beginn von der Sendung über die Linse gesprochen, die sich verändert.
00:27:29: Es verändert sich nicht nur die Linse, sondern es verändert sich auch das ganze Auge.
00:27:33: Relativ gesehen zum Kinderkopf oder zur Kindergröße ist das Auge schon relativ groß.
00:27:39: Trotzdem wächst es noch und es sollte dann in die quasi richtige Länge wachsen.
00:27:43: wir alle, werden weitsichtig einmal geboren oder die meisten von uns werden weitsichtig geboren, dann wächst sich das aus und dann so viertes, fünftes Lebensjahr sollt es die richtige Länge haben und manchmal oder oft heutzutage wächst es dann leider weiter.
00:27:57: Also kommen wir auch wieder zu den Kontrollen, das ist der Zeitpunkt, wo man dann halt regelmäßig sich als Kind anschauen lassen sollte und das Resultat aus diesem zunehmenden Längenwachstum ist dann die Kurzsichtigkeit.
00:28:12: Also meistens sind kurzsichtige Personen, Leute mit einem verlängerten Augeapfel.
00:28:17: Also das ist einfach weitergewachsen.
00:28:18: Das bringt jede Menge weitere Möglichkeiten für Schwierigkeiten im Alter dann mit sich und natürlich auch die Notwendigkeit an April.
00:28:28: Und das nimmt definitiv zu.
00:28:31: Also es nimmt massiv zu.
00:28:33: Das ist im asiatischen Bereich, es sind die Zahlen noch deutlich dramatischer ist.
00:28:38: bei uns, aber auch im zentral europäischen Raum nimmt die Kurzsichtigkeit rasant zu mit allen Implikationen für das Gesundheitssystem und den auch den gesundheitlichen Kosten und auch natürlich der monetäre Kosten für das ganze Gesundheitssystem.
00:28:58: Und da gibt es schon Empfehlungen, was man so tun kann.
00:29:01: Also, du hast ein Kind, so fünf Kinder.
00:29:06: Gratulation.
00:29:08: Gratulation, dass du Zeit findest, nebenbei einen Podcast zu moderieren.
00:29:12: Oder danke, Katin.
00:29:15: Und da gibt es halt schon die Empfehlung, also die Kinder sollen sich draußen bewegen.
00:29:21: Sollten zwei Stunden am Tag sich draußen bewegen, also wir wissen, dass Autoaktivität, also ... Bewegung im Freien, das Risiko reduziert, kurzsichtig zu werden.
00:29:33: Wenn sich das nicht vermeiden lässt, dass man Naharbeit hat, das kann jetzt ein Smartphone natürlich sein, aber es kann auch ein Buch sein.
00:29:39: Und wenn die Kinder sehr viel in der Nähe lesen, Smartphone oder Buch, dann immer wieder den Blick in die Ferne schweifen lassen, dass man den Kindern wirklich sagt, sie sollen dann immer wieder mal Blick weg und dann irgendwo auch in die Ferne schauen, so dass sie nicht dauernd auf die Nähe einstellen
00:29:56: müssen.
00:30:00: Dieser Podcast wird unterstützt von der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur.
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00:30:26: Wir sprechen immer Immer so die Zukunftsentwicklungen auch nicht, weil wir waren jetzt schon relativ weit in der Vergangenheit, also d.h.
00:30:36: d.h.
00:30:36: d.h.
00:30:36: d.h.
00:30:37: d.h.
00:30:37: d.h.
00:30:38: d.h.
00:30:39: d.h.
00:30:40: d.h.
00:30:40: d.h.
00:30:41: d.h.
00:30:42: d.h.
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00:30:43: d.h.
00:30:44: d.h.
00:30:46: d.h.
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00:30:47: d.h.
00:30:47: d.h.
00:30:47: d.h.
00:30:48: d.h.
00:30:48: d.h.
00:30:48: d.h Aber womöglich ist es gar nicht Zukunft, aber wie auch so eine solche Treibminume, die ein bisschen so einen esoterischen Charakter hat, nicht?
00:30:55: Und wie als Krankenanstalt, sind ja schon sehr der Evidenz verpflichtet.
00:31:01: Jetzt gibt es so Angebote wie zum Beispiel Iris Diagnostik, wo man alle Hand diagnostizieren kann.
00:31:08: Ist da Orgenarzt auch ein Iris Diagnostiker?
00:31:13: Also das fällt jetzt nicht unter Schulmedizin.
00:31:16: Insofern nein.
00:31:17: Und ist vermutlich ... Ja, alles, alles.
00:31:22: Ich muss gestehen, ich habe mich jetzt nicht mit dem Thema sehr weit auseinandergesetzt.
00:31:29: Wie gesagt, fällt jetzt nicht unter Schulmedizin.
00:31:31: Und insofern, also ich kann es meinen Patienten und auch den Zuhörern jetzt nicht empfehlen.
00:31:39: Der Augenarzt, jetzt nicht vielleicht ihr, ist Diagnostiker, aber ich denke mir der Augenarzt mit Blick ins Auge,
00:31:46: doch
00:31:47: Erkrankungen anderer Garnsysteme auch feststellen kann, oder?
00:31:52: Es gibt Fetterplagerungen.
00:31:55: Genau.
00:31:57: Das, was natürlich richtig festgestellt wird, ist, dass man sehr viel am Auge sieht.
00:32:02: Man kann sehr, sehr viel an den einzelnen Strukturen am Auge sehen, wahrscheinlich.
00:32:09: Und dort auch wieder der Vorteil, dass man eben sehr weit nach hinten schauen kann.
00:32:13: Das kann zum einen der geschulte Mensch, also meistens der Augenarzt, oder es gibt mittlerweile auch einige Geräte, da kann man dann auch auf die KI eventuell zu sprechen, wo man die einsetzen könnte, um die Netzhaut zu scannen.
00:32:30: Und eben an der Netzhaut kann man sehr viel ablesen an Risikofaktoren, an... bereits bestehenden Erkrankungen und so weiter und so fort.
00:32:38: und in der Richtung passiert auch immer mehr, das geht dann in Richtung Screening, geht in Richtung Prävention und da tut sich viel, das ist sehr spannend und geht davon aus, dass sich da auch in den nächsten Jahren noch einiges tun wird, insbesondere was dann tatsächlich auf den Markt kommt, nämlich was man dann auch wirklich breit einsetzen kann, wo man dann auch die... alle Patientinnen erreichen kann, wo man auch sinnvoll so ein Screening macht.
00:33:06: Also vielleicht zum Screening allgemein ist es ganz wichtig, auch einmal gesagt zu haben.
00:33:10: Also beim Screening ist es ja auch wichtig, dass wir nach Dingen Screenen, wo wir auch etwas tun können dagegen, dass das eine Konsequenz hat.
00:33:21: Vielleicht sind manche Dinge auch interessant zu wissen, wo man welche Chancen man hat.
00:33:26: Man hat genauso das Recht auch, das nicht zu wissen.
00:33:28: Das kann manchmal auch angenehmer sein, so etwas nicht zu wissen.
00:33:33: Dort, wo es spannend wird für einen Mediziner oder zumindest aus meiner Perspektive, ist dort, wo ich dann gegen dieses geskrinte Risiko auch tatsächlich was machen kann, wo ich das Risiko reduzieren kann.
00:33:46: Wir sind ja beide Brillenträger und... Ich weiß nicht, ob du leidenschaftlicher Prienträger bist, ich ja eher nicht.
00:33:53: Also ich kann mir nicht vorstellen, eine Kontakte in sie zu tragen, weil ich mir ins eigene Auge nicht... also ich schaffe das nicht.
00:34:00: Ich
00:34:00: könnte mir auch nicht vorstellen, jetzt gibt es aber diese Option quasi den Seefehler kirurgisch zu beheben.
00:34:07: Man hört doch so Lesern nicht, lasst die Lesern, dann ist der Seefehler beseitigt.
00:34:13: Was hat es damit auf sich?
00:34:15: und macht man sowas in einer kranken Anstalt?
00:34:20: Genau, also wir sprechen jetzt, also gibt ja unterschiedliche Leser, die bei uns in der Augenheilkunde zum Einsatz kommen.
00:34:26: Und den Leser, der teils besprochen wird und der natürlich sehr oft auch in meinem privaten Umfeld die Frage an mich gerichtet wird, ist nach dem refraktiven Leser, also sich die Brille weglesern zu lassen.
00:34:41: Und das ist ein refraktiver Leser, also ein refraktiver Eingriff.
00:34:48: Das ist eine Leistung, die zum Großteil nicht von der Kassau übernommen wird oder vom öffentlichen Sektor und insofern auch nicht in einem Krankenhaus, wie bei uns jetzt angeboten wird.
00:35:00: Es gibt schon medizinische Indikationsstellungen, das gibt es in manchen Häusern schon einen refraktiven Leser auch, aber das ist eher selten.
00:35:10: Meistens ist das eben ein privaten Ambulatorin.
00:35:13: Und wie geht man da vor?
00:35:15: Da wird dann sozusagen ein Teil vom Auge Weg gelesert, oder?
00:35:21: Genau, also ich werde es ein bisschen einfach vereinfachen, also es gibt vereinfach gesagt zwei Leser, der eine Leser, der brennt quasi Material oder in dem Fall Gewebe weg und der andere Leser macht mini, mini, mini Explosionen und brennt quasi Material, so kann ein Schnitt in einen Material oder in dem Fall in Gewebe, also in Hornhard reinmachen.
00:35:49: Und diese zwei Leser kommen da zum Einsatz, da gibt es dann unterschiedliche Methoden.
00:35:53: Und das Sinn und Zweck ist im Endeffekt, dass wir aus der Hornhard, die eine gewisse Brechkraft hat, das kann man sich so vorstellen, wie jeder Brille, die hat je nachdem, wie dick die Gläser sind, bricht die Brille mehr oder weniger.
00:36:08: Und genauso bricht die Hornhard mehr oder weniger, je nachdem, welche Kurve sie vorne hat.
00:36:14: Und diese Kurve können wir dann eben mit diesem Laser verändern und in die gewünschte Brechkraft dann bringen.
00:36:21: Also wir können dasselbe, was der Optiker, der Optikermeister mit dem Brillenglas macht, können wir quasi mit dauernd machen.
00:36:30: Dann kannst du wahrscheinlich nur erinnern, Peter, an dein an dein Physikunterricht.
00:36:35: Konkaf und Konvex, ne?
00:36:38: Was ist den Unterschied?
00:36:41: Ah, da habe ich so Edelsbrücke gehabt.
00:36:43: Convex habe ich mit diesem Rex-Gasl assoziiert, wo man was rein tun kann und kann.
00:36:49: kein vorgenaues Gegenteil.
00:36:51: Aber das ist jetzt das sehr leinofte Erklärung.
00:36:54: Ja, weil ich bin ja in die, in die achtziger Jahre in die Schule gegangen, da hat man gesagt, Convex, wieder Bugel von der Hex.
00:37:01: Also so kann man sich, glaube ich, anmerken.
00:37:03: Also ihr schläft sozusagen mit dem Leser dann eben.
00:37:11: Die Horn- und Brichtprinzipie ist immer positiv.
00:37:13: Das wäre Konvex.
00:37:15: Sie wirkt wie eine Sammellinse, wie eine sehr, sehr starke Sammellinse sogar.
00:37:20: Jeder Deine Brille hat, kann sich das nicht vorstellen.
00:37:22: Horn hat über vierzig Diabtrin im Durchschnitt.
00:37:26: Das ist schon einiges.
00:37:28: Man kann dann eben leichter was von diesen Diabtrin wegnehmen.
00:37:32: Das würde man dann quasi machen, bei einem wenig kurzsichtigen.
00:37:36: Und es gibt aber auch die Möglichkeit, sie etwas steiler zu formen.
00:37:40: Das geht dann etwas schwieriger.
00:37:41: Einfach, wenn man sie das aufzeichnet, das ist jetzt wohl schwieriger am Podcast, aber dann kann man sich das relativ schnell verbildlichen, dass es zu versteilen schwieriger ist.
00:37:50: Darum kann man weniger von der, also weniger Tier drin, bei der Hyper-OP, also bei der Weitsichtigkeit weggeschleifen quasi
00:37:58: als
00:37:58: bei der Kurzsichtigkeit.
00:38:01: Was wir dann in dem Podcast immer besprechen, sind so Red Flex, wo ich relativ rasch dann eine medizinische Behandlung aufsuchen soll.
00:38:11: Was wären denn aus deiner Sicht jetzt so diese Wahnsignale, wo ich sage, da schaue ich jetzt relativ rasch, dass ich in der Augenwärtsärztliche Kontrolle komme?
00:38:24: Also ich glaube, das ist ja wieder wichtig, dass es so... Dinge sind, wo man dann auch wirklich ein Vorteil aus dem zeitlichen Zieht.
00:38:36: Ein sehr prominentes Beispiel ist wahrscheinlich, da ist auch die Kurzsichtigkeit eben wieder ein Risikofaktor dafür.
00:38:42: Und natürlich nehmen wir auch an, dass das zunehmend wird.
00:38:45: Und wir merken das auch im Krankenhausbetrieb.
00:38:48: Das ist bei einer Nezozymptomatik.
00:38:50: Also Nezozymptomatik bedeutet entweder, dass man Blitze sieht, manche Personen sehen das sehr häufig, dann kann man unterscheiden, ob das mehr oder weniger wird.
00:39:00: Dann kann es sein, dass man einen Rusregen sieht.
00:39:03: Das heißt, schwarze Punkte durchs Gesichtswald schwimmen.
00:39:06: Auch da gibt es Leute, die haben das die ganze Zeit, da muss man auch wieder differenzieren, ob das mehr wird oder ob das dasselbe Punkt wie immer ist.
00:39:13: Und dann kann es auch sein, dass eine schwarze Wand von der Seite irgendwo hereinkommt.
00:39:17: Das nennen wir dann als Netzhautsymptomatik.
00:39:19: Das ist eine Symptomatik, dass irgendwo eventuell ein Loch an der Netzhaut entstanden sein.
00:39:24: könnte.
00:39:25: Und wenn man das frühzeitig behandelt, also wenn das ein relevantes Loch ist, also kann man das mit einem anderen Leser jetzt behandeln.
00:39:31: Das ist ein verödender Leser und das reduziert dann massiv das Risiko, dass es dann zu weiteren Problemen damit kommt, reduziert das Risiko.
00:39:40: Das wäre schon mal so eine Red Flag.
00:39:44: Jetzt muss man sich das nicht so vorstellen, dass man mit der Rettung sofort ins Krankenhaus fahren muss, wenn man das merkt.
00:39:50: Das ist schon was, wo man eine gewisse Zeit auch hat.
00:39:52: Das ist durchaus etwas, was auch der niedergelassene Augenarzt im Wohnort nahe begutachten kann.
00:40:02: Und wenn das dann ein Problem wäre, dann hat meistens der Augenarzt auch selbst einen Leser, wo er das versorgen kann.
00:40:10: Und wenn das vom Ausmaß nicht mehr dort handelbar ist, dann wird er zu uns weitergeschickt und das ist vom zeitlichen Vollkommen ausreichend.
00:40:18: Und das am Wochenende passiert, sind wir natürlich auch hier.
00:40:24: Der Spaimhawk ist wahrscheinlich was, wo man gerne reinkommen sollte, also für alle Handwerker und Heimwerker.
00:40:36: Ich hab gerade überlegt, du bist wahrscheinlich eher ein Heimwerker, ne?
00:40:39: Ja, aber so vorsichtig und so zur Kalt, dass ich kaum jemals an Spanien mag.
00:40:45: Aber da gibt es Schutzbrillen, die sollte man mit Sicherheit einmal verwenden und falls was passieren sollte, reinkommen, nicht mehr an.
00:40:54: Oder zum niedergelassenen Facharzt und am Wochenende halt zu uns.
00:41:00: Und dann fallen mir noch ein Doppelbilder.
00:41:03: Ich habe mal auf einer Neukeregie nehmegearbeitet.
00:41:10: Das war jetzt nur ein Beispiel.
00:41:11: Es gibt natürlich einige Symptome, die dann Erfolge haben.
00:41:18: Ich glaube, das mit der Netzwerksymptomatik ist einfach deswegen jetzt erwähnt, weil das wirklich rein die Augenhellkunde betrifft und etwas ist, was man sich bewusst sein sollte.
00:41:31: Ja, Doppelbilder wären natürlich etwas, was er gut abgeklärt gehört, wenn das neu auftritt.
00:41:38: Und das ist dann interdisziplinär.
00:41:42: Es wird über mehrere Abteilungen gemeinsam mit der Neurologie, gemeinsam mit einer Bildgebung.
00:41:46: Und das wird dann auch dementsprechend abgeklärt.
00:41:51: Wir haben schon eingeleitet vor ein paar Minuten dieses Thema.
00:41:54: Wie wird es denn in Zukunft aus schon mit der Agenheilkunde?
00:41:57: Wir sind jetzt alle so in dem ... In dem Hype, um diese verschiedenen künstlichen Intelligenzen, wir sehen nicht Robotik halt Einzug in das Gesundheitswesen, die Digitalisierung als solche.
00:42:13: Was wären denn da die Trends in der Hagenheilkunde, wo geht's da hin?
00:42:19: oder ist da eher immer beim Oden?
00:42:24: Du hast einen Trend erwähnt, das ist jetzt immer der Robotik, der Robotik in der Augenhell-Grunde.
00:42:30: Hat jetzt noch nicht die große Anwendung gefunden und sehe ich auch in einer Zukunft nicht so schnell
00:42:39: als
00:42:40: Option.
00:42:41: Es ist so, man ist doch oft verwundert, also gerne mal die Einladung vorbeizuschauen im Augen-OP.
00:42:48: Also man ist doch verwundert, was alles manuell, mechanisch möglich ist.
00:42:54: Das ist für einen Roboter teilweise sehr schwere gewisse Fähigkeiten, die die menschliche Hand hat zu investieren oder vielleicht sogar noch besser zu machen.
00:43:07: Die mechanischen Geräte, die Mikroskope, das hat natürlich alles auf Verbesserung über die letzten Jahre Jahrzehnte erfahren.
00:43:15: Und gemeinsam mit dem geschulten Gerurgen funktioniert das wirklich zu einem sehr, sehr hohen Präzisionsgrad.
00:43:24: Also man muss sich das vorstellen, wir arbeiten da im Mikrometerbereich mit Pinsetten im Mikrometerbereich teilweise an der Netzheit.
00:43:32: Und das funktioniert, das ist das sehr Schöne und das ist immer wieder sehr erfreuliche.
00:43:38: Andere Trends, natürlich KI ist auch immer so ein Stichwort, das sehr großgeschrieben wird in vielen Bereichen.
00:43:47: Da sehe ich durchaus noch mehr.
00:43:49: Da gibt es ja schon einiges, auch vielleicht noch nicht in großer oder ganz breiter Anwendung in Österreich, aber da gibt es natürlich einige Möglichkeiten.
00:43:58: Bei KI müssen wir wieder unterscheiden, KI ist nicht KI, da gibt es ja large language Models, da gibt es Machine Learning und so weiter und so fort.
00:44:07: Und auch da könnt man an anderen Experten wahrscheinlich besser befragen.
00:44:12: Aber was sie bei uns sehr gut anbietet, ist, dass wir sehr viel mit Bildverarbeitung, dass wir sehr genaue, sehr hochauflüssende Bilder, sehr repetitive, sehr häufige Bilder haben mit sehr oft zugeordneten Krankheitsbildern.
00:44:28: Und da lässt sich natürlich einiges machen und da lässt sich tatsächlich die KI... sicher additiv einsetzen.
00:44:36: Es wird jetzt nicht den Optiker, den Augenarzt, die Orthopthistin ersetzen, aber es wird sicher uns eine Hilfe sein und ich denke, dass da durchaus Potenzial ist, dass man da im Sinne der allgemeinen Gesundheit noch einiges auch beim Screening machen kann in nicht allzu langer Zukunft.
00:45:02: Vergangenheit gegen war Zukunft, Peter.
00:45:04: Ich denke, es ist viel gesagt.
00:45:06: Dort möchte ich dir fragen, Matthias, hast du alles gesagt, was du hier bringen wolltest oder haben wir was nicht gefragt?
00:45:17: Also, ich möchte auf den Podcast überraschen lassen und habe mir darauf gefreut, weil ich ein bisschen gespannt war, was wirklich dann an Fragen kommt und insofern ... weiß ich gar nicht, was ich alles sagen wollte und hofft, dass alles Interessante für die Zuhörer gesagt worden wird.
00:45:34: Also ich finde, es war total spannend.
00:45:36: Ich habe unglaublich viel gelernt.
00:45:38: Ich bin sehr beeindruckt.
00:45:40: Du bist total breit aufgestellt.
00:45:42: Uns geht es wirklich gut, Oliver.
00:45:44: Es ist total fein.
00:45:45: Schön, dass du, also du wirst wahrscheinlich jetzt noch ein Appell einleiten, oder?
00:45:49: Ich glaube,
00:45:50: jedenfalls.
00:45:51: Auch dem Matthias sollte man nicht ohne Appell entlassen.
00:45:55: Was wäre denn?
00:45:57: Dein Appell, Matthias, an die Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:46:02: Als Argenarzt, was würdest du gerne mitgeben aus unserem Podcast?
00:46:11: Puh, eine interessante Frage.
00:46:17: Ja, was würd ich gerne mit den Zuhörern mitgeben?
00:46:24: Wir können in Österreich darauf stolz sein, dass wir noch immer ein sehr gut funktionierendes Gesundheitssystem haben, dass wir ein Gesundheitssystem haben, das sehr niederschwellig ist, wo die Leute, die Erkrankungen haben, auch behandelt werden, wo sich Ärzte, Pflege, sämtliches administrativer Personal darum bemüht, möglichst.
00:46:53: auch diese Dienstleistungen anzubieten, dass das in letzter Zeit schwieriger wird, das wissen wir leider alle.
00:47:03: Ich würde einfach, ich glaube hin und wieder, und es funktioniert aber, muss ich sagen, es funktioniert ja ein Großteil sehr gut, also es ist oft auch das Verständnis da, aber ich würde vielleicht auch den Appell auch weitergeben, dass wir uns bemühen, eben akute Sachen akut zu erbringen und Dinge, die... Zeit haben.
00:47:22: Es ist schon klar, natürlich ist die Zeit auch die Wartezeit für den Patienten höchst ärgerlich und die Wartezeit ist verlorene Zeit.
00:47:31: Aber teilweise lässt sich es leider nicht anders händeln und da freue ich mich das prinzipiell.
00:47:38: Ihr erlebt es schon tagtäglich, dass das zum Glück doch ein breites Verständnis da ist und ich hoffe, dass das Verständnis auch weiterhin bleibt, dass wir eben akute Sachen zuerst behandeln.
00:47:51: Lieber Matthias, vielen Dank.
00:47:53: Tatsächlich war es wieder spannend.
00:47:56: Fein war es.
00:47:57: Danke Matthias, dass du
00:47:58: da warst.