#58 Kinder und Tablets: Balance finden
Shownotes
In Folge 58 ist Prim. Clin. Ass. Prof. Dr. Cécile Dau, MBA, Leiterin der Klinischen Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Universitätsklinikum Tulln, zu Gast. Sie spricht mit unseren Hosts über das topaktuelle Thema „Bildschirmzeit bei Kindern“: Was zählt alles zur Bildschirmzeit? Wie viel ist zu viel? Ab wann ist sie problematisch? Und wer kann bei Suchtverhalten helfen?
Kindererziehung ist heutzutage ein Balanceakt zwischen „Wischen statt Spielen“ und verantwortungsvoller Entwicklung. Erfahren Sie Tipps für den richtigen Umgang mit Tablets, Smartphones & Co. – ohne schlechtes Gewissen, aber mit klaren Grenzen für die ganze Familie.
+++ Thema Prävention im AWMF-Leitlinienregister: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/027-075 +++ Paediatrie.at - Broschüren zum Thema Medienkonsum: https://www.paediatrie.at/ratgeber-broschueren/25-andere-brosch%C3%BCren/36-medienkonsum
Suchthilfen: +++ Psychosoziale Zentren gGmbH: https://www.psz.co.at/beratung-behandlung/suchtberatung +++ Fachstelle für Prävention NÖ: https://www.fachstelle.at/suchtsocialmedia/ +++ Thema Mediensucht: https://sozialinfo.noe.gv.at/content/de/9/SearchResults.do?keyword=Mediensucht
+++ Anregungen, Feedback und Themenvorschläge an: podcast@stpoelten.lknoe.at
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir können uns unsere Kinder nicht davor verschließen, dass sie diese Kompetenz notwendig brauchen als Rüstzeug fürs Leben.
00:00:08: Ja es muss damit gehen und Sie müssen lernen.
00:00:12: Wie gehe ich mit Cybermobbing um?
00:00:14: Wie gehe ich mit Fake News um?
00:00:16: Wie kenne ich überhaupt Fake News.
00:00:17: Ja was, was macht das alles mit mir, mit meinem Umfeld?
00:00:23: Wie wird auch Manipulation gelebt?
00:00:25: Und es sind Dinge, die müssen wir unseren Kindern beibringen.
00:00:28: Und das können wir aber nur
00:00:29: gemeinsam.
00:00:58: In Bild
00:00:59: und Ton wahrzunehmen, nicht?
00:01:00: Wir haben ja in aller Regel den Podcast rein als Audio-File.
00:01:04: Da werden wir nicht gesehen.
00:01:05: du bist jetzt gerade frisiert worden ich bin net frisiert.
00:01:08: das heißt also an alle Zuschauerinnen und Zuschauer da möchte ich mir gleich entschuldigen nur der Peter ist vorbereitet worden auf diese Videoaufnahmen.
00:01:18: wir sind heute im Universitätsklinikum Tulln und wir sind ja beide schon ältere Menschen, bitte da wirst man zustimmen.
00:01:28: Und du kannst dir vielleicht auch nur an die Zeit erinnern, wo sozusagen in der Schule die Schundhefte ein Thema waren.
00:01:34: Oh
00:01:34: la la ja!
00:01:35: Besonders im Religionsunterricht.
00:01:37: Ja und wobei ich glaube, ich meine jetzt andere Schundhefte immer an zum Beispiel Mickey Mouse und Donald Duck.
00:01:43: Von nichts anderes redet?
00:01:44: Ja.
00:01:47: In beiden Fällen also bei Mickey Mouse & Donald Duck, die waren nicht wirklich gut beläumelt und man hat gesagt Kinder werden dadurch dümmen.
00:01:55: und was war sie, was nicht alles passiert.
00:01:57: Und wir haben heute ein Spezialistin für Kinderheilkunde bei uns die ein bisschen moderneres Thema aufklären wird.
00:02:07: aber ich würde da gleich das Wort dann die übergeben dass du vorstellt hast und ich hoffe wir haben einen Associated Professor bei uns das man Associated wieder mal hören.
00:02:17: Herzlichen Dank für die Möglichkeit, dass ich wieder mal alle Titel vorließe.
00:02:22: Wir haben heute einen großartigen Gast bei uns oder wir sind auf Gast zu Besuch nämlich.
00:02:30: Bei der Frau Primaria Clinc. Assoc. Professorin Doktorin Cecilia Dau MBE.
00:02:35: Das ist
00:02:37: schön.
00:02:37: Also dein großes Lob an der Frau, die hat da gut trainiert, dass du es so seht.
00:02:41: Meine Frau hat eine
00:02:42: kleine Logopädin und ich habe mit Esso Siet ein Problem gehabt zur Belustigung aber das ist weg.
00:02:49: Herzlichen Dank, dass wir heute bei Ihnen zu Gast sein dürfen.
00:02:52: und
00:02:53: dieses Thema warum wir heute da sind, das ist diesmal vom Jürgen Zahrl kommen.
00:02:58: und der Jürgen hat gesagt, er hat mit ihnen ein Insta, also nichts analoges sondern was digitales gemacht.
00:03:05: Ein Instabeitrag zur Bildschirmzeit, der mehr oder weniger durch die Decke gegangen ist.
00:03:10: Mehr als sechshunderttausend Aufrufe von dem können wir eigentlich nur träumen.
00:03:14: und wir wollen ein bisschen an diesen Erfolg anknüpfen und das haben wir uns gedacht.
00:03:20: machen wir unseren Weg von Sankt Pölten nach Tulln.
00:03:23: zum gleichen Thema Bildschirms Zeit.
00:03:27: Ich bin ja selbst betroffener, also nicht weil ich so eine hohe Bildschirmzeit habe sondern weil ich eine große Familie hab und fünf wunderbare Kinder.
00:03:35: Und die Bildschirmszeit immer wieder eine Diskussion ist.
00:03:39: Das ist total schön dass ich heute mal wissen erweitern darf.
00:03:43: in diesem Fall
00:03:44: Ich werde mich bemühen, ob ich das erfülle was ihr erwartet.
00:03:49: Also von dem gehe ganz bestimmt aus und wir haben ja eingeleitet mit dem Thema nicht.
00:03:54: jede Zeit hat sozusagen verschiedene Dinge wo man dann sagt die sind für die Jugend schädlich oder für die Kinder schädliche.
00:04:01: jetzt im Moment ist das Bildschirm die Bildschirmszeit oder insgesamt die Arbeit am Bildschimm oder der Konsum von digitalen Inhalten so ein Thema.
00:04:11: Ich würde gleich unmittelbar ins Thema einsteigen, Frau Primaria.
00:04:16: Was versteht man denn grundsätzlich unter dem Thema Bildschirmzeit und wie beeinflusst es jetzt der Kinder- und
00:04:23: Jugendlichenmedizinerin?
00:04:27: Prinzipiell kann man sagen, Bildschirmszeit ist alles was sie eigentlich vor einer Matscheibe machen wo sie keine soziale Interaktion haben.
00:04:37: Also das fängt sicher an, ob ich jetzt ein Fernseher habe.
00:04:41: Ob ich einen Tablet hab?
00:04:42: Ob ich ein Handy habe – all diese Dinge und wo sie keine sozialen Interaktionen in dem Sinne hat bezeichnen wir generell als Bildschirmzeit.
00:04:55: Ich glaube, in der Generation, wo ich so aufgewachsen bin, da war es in den Vordergrund sehr viel das Fernsehen gewesen.
00:05:03: Da sind praktisch die ersten Vorläufer.
00:05:05: Studien, die auch was macht.
00:05:07: Denn wenn man zu viel Fernsehen mit einem Kind und das setzt sich jetzt fort halt bei der Fernseher jetzt damals groß und klobig war wir jetzt immer mehr Geräte haben, die so einfach mitzunehmen sind in der Hosentasche am Kinderwagen draufgeklickt im Auto beim Fliegen überall haben wir Bildschirme und den wir unterschiedliche Unterhaltungsprogramme haben Und es geht prinzipiell um diese Form.
00:05:35: Also wo ich wirklich mit einem elektronischen Gerät in Interaktion trete, in Kommunikation und diese Kommunikations ja eigentlich sehr, sehr einseitig ist und keine menschliche KommunikATION in dem Sinne ist
00:05:50: Ich zahle jetzt gerne diese soziale Interaktion aufgreifen, Oliver.
00:05:53: Weil wenn ich dann meinen Sohn denke an den Wendelin, 13.
00:05:59: Schwieriges Alter!
00:06:01: Handy!
00:06:02: Aber dann gibt es ja noch so was wie Switch und dann würde er wahrscheinlich sagen, schau die Frau Primaria da auch gesagt ohne soziale Interaktion.
00:06:10: aber Wenn ich online zocke mit meinem Freunden Dann ist ja da die soziale in der Aktion dabei.
00:06:19: Wie ja kommentiere ich dann oder wie würden Sie das jetzt betrachten?
00:06:23: Das ist eben sehr schwierig.
00:06:24: Also da ist sicher ein fließender Übergang, also vorneweg möchte ich sagen dass mein Ansinnen bei diesem Thema es gibt kein richtig und falsch Es ist sehr philosophisch, es ist wie jede Erziehung.
00:06:40: Erziehungen ist Philosophie, wie meine Haltung zu leben, wie möchte ich leben was für Werte habe ich, was gebe ich weiter?
00:06:47: Und ich sehe so mehr meine Aufgabe als Kinderärztin, Informationen weiterzugeben.
00:06:54: Dass Menschen einfach darauf basiert entscheiden können ob es nun Lehrer oder Großeltern sind.
00:07:00: wie gehe ich mit diesem Thema um?
00:07:03: Was passt für meine Familie und was verpasst auch für dieses Kind?
00:07:08: Ja, und der Kontext wird immer unterschiedlich sein.
00:07:11: Und ich glaube, unterschiedliche Menschen werden unterschiedliche Wege finden.
00:07:15: Deswegen es gibt jetzt keinen apothektisch.
00:07:17: das ist falsch und das ist richtig vorne weg!
00:07:20: Insofern ist das was Sie sagen... Ich kenne das auch noch von früher.
00:07:23: mein Bruder hat immer diese WLAN-Partys gemacht.
00:07:26: Jeder kam mit seinem dicken Computer alle haben sich in unseren Keller gesetzt bei meinen Eltern und dann dieses Spiele gemacht.
00:07:32: Das ist wie dieses Switch.
00:07:34: Es ist schon eine gewisse Kommunikation.
00:07:37: Da kann man nicht dagegen argumentieren und man kann auch nicht sagen, das ist komplett falsch.
00:07:42: Es geht immer um das Wie und das wie viel in welchem Kontext?
00:07:47: Und was mache ich sonst noch außerhalb?
00:07:49: Ja wenn ich auch sonst im Fußballverein bin jeden Tag und spiele und etwas mache dann ist das absolut in Ordnung wenn man sich mal zu einer Switch-Party trifft.
00:08:00: Das ist so meine Haltung nie ins Extreme gehen sondern eine Balance zwischen einem finden.
00:08:07: Super schön, was Sie jetzt angesprochen haben.
00:08:08: Nämlich es muss jedes Kind ist anders oder... Das sehe ich schon auch so, bei den Mädels hätte man gar nichts dacht.
00:08:20: Und dass man den Kontext beachten muss.
00:08:21: was machen sie denn sonst noch?
00:08:23: Wie gesagt drei Monate Wochen Vollstuhl-Training und dann nochmal so eine Schwitzgeschichte würden Sie sagen passt gut oder?
00:08:29: Ja, absolut!
00:08:30: Also
00:08:32: Wendelin
00:08:34: der
00:08:35: Vater ist ausreichend gut beraten.
00:08:38: Mir würde aber dann trotzdem interessieren alles Kinderärztin ist man ja dann doch mit Gesundheit und Krankheit befasst, nicht überwiegend.
00:08:45: Also sie werden ja wahrscheinlich auch mit sozialen Problemen und die Beziehungen in Familien betreffen befast sein.
00:08:52: aber ich sage jetzt einmal der Fokus liegt vermutlich eher in der Behandlung von Erkrankungen bzw.
00:08:58: halt im Beibehalten der Gesundheit also in der Prävention bis zu einem gewissen Grad.
00:09:04: gibt es in irgendeiner Form Dinge wo Sie sagen ob dann gibt es ein Krankheitswert im Konsum von zum Beispiel digitalen Medien oder insgesamt von Bildschirmen?
00:09:17: Ja sicher, Suchtverhalten.
00:09:19: Wenn das so eine Sucht wird ja und Sie wissen all diese Prozesse das ist ein Kontinuum.
00:09:27: also viele viele von weiß bis schwarz gibt's viele viele Grautöne Und insofern Ist das wieder so Wie Sie sagen, auch jedes Kind.
00:09:39: Es gibt Menschen, die sind eher anfällig für Suchtverhalten.
00:09:43: Dieses Hennen eingesaugt werden nicht loslang sich nicht abgrenzen können.
00:09:48: Da geben es auf die Persönlichkeit darauf an wie sensibel ist ein Kind?
00:09:51: Wie reagiert das auf solche Sozialmedien auf was sie lesen?
00:09:55: Können Sie sich abgrenzten?
00:09:56: Sind Sie resilient?
00:09:58: Was für Coping-Strategien!
00:09:59: Also was für Strategien habe ich um das zu verarbeiten?
00:10:04: Höhre, Lese.
00:10:07: Also das hat sehr viele Annuances dieses Thema und insofern gibt es da auch keine eine allgemeingültige Antwort sondern sehr individuell betrachtet.
00:10:18: Als Elternteil.
00:10:21: Wir kennen Sucht.
00:10:23: Wann merke ich, dass es problematisch
00:10:25: wird?
00:10:26: Wenn Interessen nicht mehr da sind, spielen zu gehen mit anderen Kindern in Aktionen.
00:10:31: Also wenn man anfängt zu vernachlässigen die beste Freundin oder was man gerne als ständig von Mädchen hat vor immer gehekelt gemalt gebastelt und das hält jetzt alles fällt nach hinten und dann ist nur noch das Handy oder das Tablet oder was auch immer wichtig.
00:10:50: Das sind so die ersten Anzeichen.
00:10:52: dann auch diese Unausgeglichenheit.
00:10:54: Wenn Kinder oft nicht ihre Zeit bekommen, in Medienzahlen dieses Unwohlseilen, dieses Krantik-Seilen das dauernd vor sich hinschimpfen und ja, unausgeklichenheit, soziale Unzufriedenheit Das ist wie.
00:11:12: im schlimmsten Fall sieht man es bei den Erwachsenen wenn sie zum Beispiel Nikotin sucht haben und versuchen vom Rauchen da wegzukommen, dann ist das sehr schwierig und man wird nervös.
00:11:21: Und das finden Sie bei Kindern, ob es jetzt eine Bildschirmzeit oder sowas ist.
00:11:25: Genau so.
00:11:28: Wenn ich nicht um an das Anzug knüpfen, dass der Peter erwähnt hat ... Wenn ich ein Kind habe, wo ich auf der einen Seite dieses Phänomen detektiere und es gibt keine anderen Interessen mehr außer meinen Bildschirmen, gibt's dann auch Dinge, wo sie sagen, ist dann auch tatsächlich körperlich fassbar als Problem durch diese Bildschirmnutzung, also ich denke beispielsweise eben an zum Beispiel Übergewicht oder ähnliche Dinge.
00:12:02: Sicher!
00:12:03: Also es ist gerade wenn Sie das über Gewicht ansprechen, dass ist eine ganz normale Korre.
00:12:09: Kausalität ist jetzt vom Bildschirm und ich bewege mich nicht mehr.
00:12:15: Und wenn ich mich nicht bewege, dann werde ich halt die ganze Zeit essen.
00:12:19: Sie kennen das ja typisch.
00:12:20: die Zocken da von Bildschirmen Essen vor sich hin am besten noch Jungfood und bewegen sich nicht mehr.
00:12:27: also dass es sicher eine große Problematik.
00:12:29: das zweite wo man auch aus vielen Studienformen aus Japan weiß Das Kinder sehr sensibel auf so dieses Blaulicht, was von dem Bildschirm kommt sind.
00:12:41: Viel mehr als wir Erwachsene.
00:12:43: und dass dieses Blauleicht beeinflusst bei uns im Körper ein Hormon das sogenannte Melatonin, was für uns den Schlafanstoß gibt.
00:12:52: Also Melatoninen wird ausgeschüttet und dann wird der Körper müde und man schläft ein.
00:12:58: Wenn man dieses Blaulicht dem ausgesetzt ist, schüttet der Körper Melatonin nicht mehr aus und die Kinder kommen nicht mehr im Schlaf.
00:13:05: Und es kommt zu Schlafstörungen.
00:13:07: Es ist bei Kindern viel, viel mehr ausgeprägt als bei Erwachsenen zum Beispiel.
00:13:13: Dann halt durch diesen Schlafmangel wahrscheinlich auch andere Symptome wie ... Beispielsweise, ich habe dann ein Leistungsabfall in der Schule oder was eigentlich
00:13:20: ist.
00:13:20: Ja Konzentrationsschwierigkeiten klar, körperliche Müdigkeiten Sie kommen auch im Sportunterricht oder so nicht mehr zurecht weil sie einfach einen schmarsch Schlafmangel haben ganz klar?
00:13:31: Schlafenmangel ist ein Stichwort das ich euch aufnehmen möchte.
00:13:35: Gibt es Empfehlungen was die Schlafdauer betrifft bei Kindern und Jugendlichen?
00:13:40: Ja also grob sagt man ja Es gibt immer so groben Anhalt je nach Alter wie viele Stunden sie schlafen sollen Und ich finde Zahlen immer sehr schwierig, weil auch das ist individuelles.
00:13:53: Aber so im Jugendlichen Alter sicher um die acht Stunden wäre sinnvoll und ihr Jünger sind sind, dass du mehr brauchen.
00:14:02: sie schlafen ein Baby schläft und isst nur die ganze Zeit Und dann wird es halt immer weniger, sind's die zwölf Stunden mal die zehn Stunden.
00:14:11: Aber so in dem Bereich zwischen zehn bis acht Stunden im Grundschulalter oder sowas wird sich das sicher auch bewegen.
00:14:18: So bis zu acht Stunden eigentlich beim Erwachsenen wenn er dann im Jugendlichen Alter ist ja und dann gibt es natürlich Menschen die ein bisschen mit bisschen weniger auskommen manche die mehr brauchen.
00:14:28: da gibt es schon auch eine Variabilität.
00:14:32: Eine Zuhörer.
00:14:33: ihnen Frage hätten wir noch Was können betroffene Eltern tun, wenn sie das Gefühl haben die Kinder sind schon Richtung Sucht unterwegs?
00:14:44: was jetzt da die digitalen Medien betrifft?
00:14:47: Also es gibt eigene Suchtefe Stellen für Kinder gerade mit diesen Problemen.
00:14:54: Es ist in Niederösterreich sehr gut etabliert wo man viel Informationsmaterial aber auch Ansprechpersonen haben kann Weil es natürlich sehr, sehr wichtig ist einfach auch mal zu sprechen.
00:15:05: Was ist denn die Problematik?
00:15:07: Also eine pauschale Antwort gibt's nicht.
00:15:09: Aber es gibt auf jeden Fall Anlaufstellen wo Experten sind, die aus reichen Hilfe geben können.
00:15:14: Super!
00:15:14: Diese Anlaufständen wären wir in den Schaunots-
00:15:17: und öffentlichen.
00:15:20: Danke.
00:15:22: Wenn man jetzt die Kinderärztin befragen würde, wenn es schon um Empfehlungen geht... Jetzt hab ich so gerne mal ein Kind.
00:15:30: Bleiben wir klar beim Wendelin, weil den haben wir ja Angst gebrochen und da seine Minuteberühmtheit sozusagen.
00:15:39: Wie lange empfehlen Sie denn das so ein Kind insgesamt vor dem Bildschirm verbringt?
00:15:46: Weil jetzt haben wir ein paar negative Phänomene wie Schlaflosigkeit, beispielsweise Übergewicht vielleicht, soziale Isolation
00:15:54: usw.,
00:15:54: genannt vielleicht auch Konzentrationsstörungen.
00:15:57: Das wäre vielleicht dann nur interessant.
00:15:59: aber wie lang so insgesamt zu einem Bildschirm verbringen und lässt sich das vielleicht auch auf uns übertragen, weil ich stöcke gerade mit Schadern fest.
00:16:09: Mein Telefon ist permanent eingeschaltet und ist auch neben dem Bett nicht?
00:16:16: Und man muss ja sagen, wenn irgendwie das Telefon mit dem Internet interagiert, dann schwezt es ja immer wieder ein.
00:16:22: Da dreht sich der Bildschirma auf und man merkt an des Leuchten oder sowas.
00:16:28: Prinzipiell gibt's vor der AWMF, das ist praktisch eine Leitlinie in einer Gesellschaft die alle Fachgesellschaften im deutschsprachigen Raum so zusammenfasst.
00:16:41: Leitlnien wie viel sein soll je nach Alter.
00:16:45: unter drei Jahren gar keine.
00:16:46: wäre es beste und dann im Kleinkind alter dass sie zwischen fünfzehn bis dreißig Minuten und das langsam dann praktisch steigern?
00:16:55: Ja, so dass man sagen kann ein Jugendlicher da kann schon auch mal richtig zwei drei Stunden oder sowas haben an Bildschirmzeit.
00:17:03: Nur die Frage ist was für welche?
00:17:05: Also die Quantität ist eine Sache aber viel wichtiger ist glaube ich die Qualität.
00:17:12: Wenn Sie die amerikanischen und englischen Leitlinien durchlesen Die sind sehr verhalten mit quantitativen Angaben und Empfehlungen.
00:17:21: Sondern die sprechen immer viel mehr und das finde ich auch ehrlich gesagt sehr sinnvoll von, in welchem Kontext findet Bildschirmzeit statt.
00:17:31: Was ist der Inhalt?
00:17:32: Ist er begleitet vom Erziehungsberechtigen oder von Eltern von Lehrern?
00:17:38: also wird der Inhalten besprochen schaut man sich die gemeinsame Zeit dieser Zeit an also gemeinsam Zeitung Artikel zu lesen gemeinsam ein Spiel online spielen.
00:17:50: Also da gibt es auch sehr, sehr viele Qualität und die Begleitung und auch die Kinder in die Kompetenz zu versetzen, zu filtern das ist jetzt gut, dass es jetzt schlecht.
00:18:02: Das glaube ich nicht diesen Inhalt.
00:18:06: Tut mir dieser Inhalt gut oder tut er mich mir nicht gut?
00:18:09: Und habe ich dann auch die Kraft und die Stärke abzuschreiben?
00:18:12: wenn's mir nicht?
00:18:15: Und ich glaube, das sind viel, viel wichtigere Dinge als sich am Zahlen festzuhalten.
00:18:20: Die Begleitung.
00:18:22: Es weicht ein bisschen ab von anderen Kollegen vielleicht wie die dazu stehen und denken aber wir können uns dem Thema nicht verschließen.
00:18:31: Wir können unsere Kinder nicht davor verschließen dass sie diese Kompetenz notwendig brauchen als Rüstzeug fürs Leben.
00:18:40: Es muss damit gehen und sie müssen lernen, wie gebe ich mit Cybermobbing um?
00:18:46: Wie gehe ich mit Fake News um.
00:18:47: Wir kennen überhaupt Fake-News ja!
00:18:50: Was macht das alles mit mir, mit meinem Umfeld?
00:18:54: Wie wird auch Manipulation gelebt?
00:18:57: Und es sind Dinge die wir unseren Kindern beibringen.
00:19:00: Das können wir aber nur gemeinsam.
00:19:03: Da finde ich es sehr, sehr wichtig dass man immer im Hinterkopf hält das Kindersozialverhält halten eigentlich durch ein Rollmodell lernen.
00:19:13: Der Albert Bandura ist ein sehr wichtiger Soziologe der in diesem Thema geforscht hat gesagt die Kinder kopieren immer das Verhalten von dem Umfeld was sie sehen also meistens die Eltern oder Familien lernen.
00:19:27: ältere Geschwister sind ganz wichtig Und verinnernlichen das, also das positive als auch das negative Verhalten und auch dass das immer mit Emotionen verknüpft ist.
00:19:37: Ja?
00:19:38: Und als Elternteil ist es auch als Lehrer glaube ich sehr, sehr wichtig in diese Kompetenz zu bringen, auch über die Emotion, die wenn ich im Beitrag lese, wenn ich jetzt ein Spiel spiele was mich sehr aufhört, dass sich das verarbeite und auch besprechen kann.
00:19:55: Das ist für mich viel, viel wichtiger die Qualität als die Quantität.
00:20:00: Dieser Podcast wird unterstützt von der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur.
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00:20:28: Also diese digitale Kompetenz, die nicht nur in den Schulen am Lehrplan steht.
00:20:33: Das Schule zu überlassen, sondern auch Zuhause mit den Kindern zu besprechen
00:20:37: und
00:20:38: vor Bild zu sein nehme zum Beispiel der Essstisch und die Essenszeit ist die händefreie Zone.
00:20:45: Und das kann ich ja nur dann verlangen wenn ich selbst da so
00:20:48: umsetze.
00:20:49: Ich finde super, dass du das nicht mal angesprochen hast.
00:20:51: was können wir tun.
00:20:53: Es ist schon ein paar Jahre her ein Bericht dafür.
00:20:55: eins gehört über Pseudoartismus der bei kleinen Kindern diagnostiziert wird.
00:21:02: aufgrund der Tatsache Leider sehr viele Eltern mehr ins Handy schauen, als wir mit dem Kind interagieren.
00:21:11: Und dann hat man gesagt... Oder man kann den Kind vielleicht eine Telefon geben?
00:21:17: Genau am Kinderwagen.
00:21:18: Aber wenn man das beobachtet in den öffentlichen Verkehrsmitteln, dann setzt es immer rein und schaut einmal selbst neben ein Handys und schaut mal was so um sich herum passiert.
00:21:29: Kleine Kinder wollen ja mit der Mutter im Papa interagiren Und wenn da nichts zurückkommt, dann hören Sie auf.
00:21:37: Ist das richtig?
00:21:37: Kann man mal das richtig merken?
00:21:38: wie sieht es der Wert denn?
00:21:39: Absolut!
00:21:40: Also da gab's ein sehr berühmtes Experiment in den Achtundsebzigerjahren und der Arzt... also das Experiment sah folgendermaßen aus die Mütter sind reingekommen haben ganz normal mit den Kindern gespielt Und dann gab es eine Zeit, wo die Mütter irgendwas anderes gemacht haben
00:22:01: und nicht
00:22:02: auf die Kinder reagiert haben.
00:22:04: Ja?
00:22:05: Dann gab's wieder eine Phase, wo Muttern-Kind zusammengeführt worden sind.
00:22:09: Das ist dann die Reaktion dieser Kinder beobachtet worden – wie reagieren sie darauf?
00:22:15: und was passiert dann?
00:22:17: Man hat dieses Experiment jetzt in den USA vor vier Jahren wiederholt dass die Mütter ganz normal mit den Kindern spielen, dann eine Phase haben wo sie nur aufs Handy starren und nicht aus Kind reagieren.
00:22:32: Und dann wieder die Phase der Vereinigung.
00:22:36: Es war ganz klar zu sehen, die Kinder sind unzufrieden Sie fangen an zu weinen, sie schmeißen Spielzeug oder sie gehen im Raum herum.
00:22:47: Und das waren schon bei sieben bis vierundzwanzig Monaten alten Kindern.
00:22:50: Also nicht älteren Kindern, sondern die wirklich instinktiv sehr stark auf die Physiognomie, auf das Aussehen und auf das Lächeln der Mutter, auf die Mimik der Mutter reagieren.
00:23:02: Man sieht ganz klar was das mit so einem Kind macht wenn es nicht diese Interaktion hat.
00:23:07: Ich habe ja vorhin gesagt Verhalten lernen wir immer in Verbindung mit Emotionen.
00:23:12: Das ist das sozialemotionale Lernen sozusagen.
00:23:16: Und die Theorie ist eine Hypothese besagt, dass wenn Kinder dieses sogenannte Fubbing nennt man das im Reusprachlichen, also wenn Mutter ihre Kinder nicht beachten und dafür Handys schauen, dass diese Kinder sich dann mehr emotional zurückziehen weil sie nie Empathie gelernt haben.
00:23:40: Sie haben nie Zuwendung gelernt Und deswegen ziehen sie sich zurück und lernen auch nicht die soziale Interaktion.
00:23:48: Also wie reagiere ich jetzt?
00:23:50: das bedeutet Trauer, das bedeutet Fröhlichsein?
00:23:53: Das bedeutet jetzt Wut weil Sie gar nicht an der Mutter die Reaktion und die Zuwendung lernen können was Sozialverhalten überhaupt ist.
00:24:03: Und die Theorie besagt dann, dass diese Kinder eben später sehr schwierige soziale Probleme haben auch in der Community sich zu integrieren Freundschaften irgendwie zu entwickeln.
00:24:17: Ist eine Hypothese.
00:24:18: sie sehen hat sehr viele Faktoren ist ja komplex und eigentlich nicht nachzuprüfen muss man ehrlicherweise sagen.
00:24:27: Man kann nur Teilleistungsaspekte sich anschauen so was wie Sprache wie kognitive Entwicklung in Testungen und auch dazu gab es mal Untersuchung bei sechs Monate alten Kindern, wo man einfach die Bildschirmzeit nur aufgezeichnet hat.
00:24:43: Wie viele Minuten pro Tag schaut ein Kind von sechs Monaten?
00:24:47: sitzt das vom Bildschirmen?
00:24:49: Und mit vierzehn Monaten hat man dann diese standardisierten Testung gemacht und ganz klar gesehen dass die Sprache deutlich verzögert ist im Standard Und auch deutlich die Kognition, also die geistige Entwicklung der Kinder.
00:25:06: Der Appell wäre nicht mit Kindern, muss man interagieren damit man sozusagen diese Entwicklung fördert.
00:25:14: Jetzt haben Sie Eingangs zwei Sachen ... Das würde ich nur gerne mitnehmen.
00:25:18: Die AWMF ist eine im Internet zugängliche Leitliniengesellschaft, wo man kostenlos alle diese Leitlinen auch abrufen kann oder nicht?
00:25:29: wie veröffentlichen den Link in den Schonots.
00:25:32: Das zweite Thema ist sie haben zuerst die Qualität von digitalem Inhalt angesprochen.
00:25:38: jetzt ist es.
00:25:38: wir haben heute Diskussion gehabt.
00:25:40: Du erinnerst dich Peter zum Thema Wie wir beide die Zeitung lesen?
00:25:44: da ein Blatt mitgebracht, dass du in Hardcopy abonniert hast und ich habe gesagt die lese die Zeitung immer auf meinem iPad.
00:25:56: Wie
00:25:56: sieht das die Kinderärztin wenn man jetzt an
00:25:59: Kind ein
00:26:01: Gerät zum Lesen gibt oder eben in HardCopy?
00:26:04: Gibt es dann einen Unterschied oder ist das gleichwertig aus ihrer Sicht?
00:26:07: Ehm deutlicher Unterschied.
00:26:09: Deutlicher Unterschied!
00:26:10: Aber auch bei Erwachsenen weil der gruselts mir gleich...
00:26:13: Also Ja, zur Erwachsung habe ich später jetzt mal zu den Kindern.
00:26:18: Kinder lernen in dem ersten Monaten ein-, zwei Jahren.
00:26:24: deswegen plädiere ich schon auf jeden Fall unter drei Jahre Bildschirm frei.
00:26:30: Weil sie viel ... Wenn Sie die beobachten, das kommt in den ersten Sex und diese orale Faser.
00:26:34: Die stecken sich alles im Mund.
00:26:36: Alles muss gerochen werden, geschleckt werden.
00:26:39: Dann nehmen Sie Ihren Auto, Ihr Spielzeug kaum mal drauf Und es ist eine sehr sensorische Lernen, was die Kinder in dieser Phase haben.
00:26:50: Also Tastenfühlen riechen, hören und ich meine wir haben ja solche tollen Bücher sind deswegen auch entwickelt worden.
00:26:57: wenn ein Kind jetzt in der Stadt lebt und noch nie ne Kuh hat dass sie hören okay wie klingt so eine Kuh?
00:27:03: Wie fühlten sich dieses Fell an?
00:27:05: das gibt ja diese Fühlen- und Tastbücher Und das ist sehr, sehr wichtig für die Entwicklung.
00:27:11: Dass wir mit allen Sinn lernen und nicht nur so steril auf einer klatten Mattenoberfläche.
00:27:18: Ich weiß nicht wie Ihnen das geht aber ich kann mich an meine Kinderbücher sehr gut erinnern.
00:27:23: Jedes Eelsor jeden Fleck der man da drin hat von irgendeinem Saft oder Schoko den man da halt so verrieben hat als Kind.
00:27:32: Das sind ja auch sehr wichtige Erinnerungen und auch Lernprozesse die wichtig sind für die weitere emotionale Entwicklung.
00:27:41: Wenn Sie sagen, kognitiv ich lerne lesen haben sie vollkommen recht.
00:27:45: aber die emotionale Reihe für diese Weiterentwicklung.
00:27:48: Ich glaube dass das sehr wichtig ist auch für die Persönlichkeitsentwicklungen wie die emotionelle Erinnerung ist und die kriegen Sie mit einem Tablet nicht hin.
00:27:58: Weil es ist ja spannend vor wenigen Jahren habe ich nur darüber gelacht Erzählen zum Beispiel.
00:28:07: Sie kennen eine elementarbe Dagoge, in der ihr erzählt, dass manche Kinder in den Kinderbüchern versuchen das Bild zu skalieren.
00:28:15: Das ist recht witzig.
00:28:16: und die Böpfe.
00:28:17: ein paar Jahre haben wir gedacht.
00:28:19: Unglaublich Wahnsinn!
00:28:20: Mittlerweile passiert es mal selber oft wenn ich am Bildband habe und man verliert ja die Seegrafts.
00:28:28: zunehmend jötermann wird, dass man selber auf, dass ich den Impuls verspüre.
00:28:32: Ich möchte es gerne, das Bild skalieren.
00:28:36: Das ist was Interessantes nicht, was sozusagen wie uns auch diese digitalen Medien grundsätzlich im Leben beeinflussen?
00:28:42: Ja absolut
00:28:44: und spüren Sie das da jetzt auf der Kinderabteilung, dass die Kinder quasi an Entzug kriegen, wenn wir nicht regelmäßig Tablets, mobile Telefone usw.
00:29:01: zur Verfügung stellen?
00:29:02: Sicher!
00:29:03: Also wie ich eingangs gesagt habe das ist eine sehr philosophische erzieherische Frage und natürlich gibt es solche und solche Familien die wir erleben manche die ihre Kinder mit einem ganzen Koffer einziehen und da ist die Spielekiste und die Bücher und was weiß ich alles dabei und andere die halt des Handy anbieten sehr, sehr unterschiedlich.
00:29:27: und natürlich erleben wir auch sehr oft das Eltern dann zur Beruhigung.
00:29:33: Auch beim Impfen und was weiß ich bei der Blutennahme?
00:29:36: Immer das Handyzücken dieser Ablenkung dass es dann besser wird ja wo ich selber sehr im Wickelwacke mit mir bin weil ich mein Es ist ein Schmerzreiz zum Beispiel wenn ich impfe Zum Beispiel, wenn ich Blut abnehme und es tut weh.
00:29:53: Und wenn das abgelenkt wird dann kommt der Schmerzreiz irgendwann mal auch ein bisschen gemein finde ich ja?
00:30:01: Und ich finde dass man sollte diese Dinge trennen.
00:30:04: also Es muss ganz klare Regeln geben für Kinder.
00:30:07: Ich bin jemand der immer für Rituale und Regeln bei Kindern sind wo man sagt, okay das ist jetzt Bildschirmzeit.
00:30:14: Die haben wir als Familie im Gemeinsam.
00:30:16: Das ist bildschimmfreie Zeit.
00:30:18: Jetzt lernen wir, jetzt kochen wir, essen wir, putzen wir, spielen wir was auch immer.
00:30:23: Aber dass es nicht immer so als Bei-Werk nebenher läuft... ...begleitet immer der Bildschirm da und da haben sie vollkommen recht.
00:30:35: Erwachsene müssen das genauso machen.
00:30:38: Was ist die Mänen auch als Erwachsener?
00:30:42: quasi dieses Digital Detox, glaube ich, so ein Thema.
00:30:46: Ich glaube du machst es ja auch nicht?
00:30:48: Ja, mir hat er weniger schon manchmal sehr bewusst.
00:30:51: Weil ich tu das gar nicht.
00:30:52: Das ist bei mir, dass alle begleiter waren und mir fällt heute an mir selbst auf und eigentlich auch in der Umgebung, dass jede freie Zeit
00:31:02: wird
00:31:03: quasi sofort genutzt oder jede Form da Nur treuenden.
00:31:08: Langeweile wird sofort sozusagen überbrückt übers Mobile-Telefon und mir geht es selber so.
00:31:13: Also wenn ich auf irgendwas wort, nehme immer das Telefon zur Hand und schaue irgendetwas also in der Regel URFAD und die Nachrichten aber ich schau halt.
00:31:22: Ist das was, was die Kinder jetzt ihnen ebenfalls sieht dass langeweile so überbrügt wird?
00:31:28: Und vielleicht auch eine Frage, die die Zuseherinnen und Zusehern interessiert Ist langeweile grundsätzlich was Positives?
00:31:36: Weil ich muss ganz ehrlich sagen, er hat mir ja sommerweise als Kind gelangen.
00:31:40: Ich
00:31:41: glaube das ist extrem wichtig.
00:31:42: Das ist auch wichtig, aber fragen wir dann die x-Werte.
00:31:45: Was mich fragt, ist noch ein Kassel
00:31:48: und
00:31:48: etwas extrem Wichtiges.
00:31:53: Das haben wir total verlernt, in die Ferne zu schauen und dann mal noch einen Kastel zu schauen.
00:31:57: So wie wir sagen.
00:32:01: Bevor du nur ein Kastell schaust...
00:32:03: Ist das Telefon?
00:32:04: Ja
00:32:05: oder auch wenn ihr am Bus wart oder irgendwas?
00:32:08: ist das ein Thema aber braucht man lange Weile oder ist das grundsätzlich entbehrlich?
00:32:13: Also das ist jetzt nicht ein typisch pediatrisches Thema aber ich glaube auf jeden Fall jeder Mensch muss mein Gehirn abschalten.
00:32:20: So nenne ich das mal ganz plakativ.
00:32:23: Und das ist ja die Zeit, wo sie anfangen zu träumen.
00:32:27: Träum ist auch ein kreativer Prozess und eine Erholung fürs Gehirn.
00:32:32: Also nicht nur von außen Input sondern Sie verarbeiten das was Sie haben.
00:32:37: Sie gönnen sich mal die Stille auf den Input Und das ist ja die Zeit, wo man wirklich kreativ wird.
00:32:44: Also mir geht es so sich hinzusetzen einfach mal zu gucken und Tee zutrinken oder einen Kaffee vor sich hinzustarren.
00:32:53: Als Kind habe ich da sehr viele spannende Geschichten in meinem Kopf erlebt.
00:32:59: Ja?
00:32:59: Ich glaube dass das als Erwachsener genauso wichtig ist weil was schafft man nicht.
00:33:03: Ich weiß nicht ob Sie das kennen aber manchmal wenn der Tag so schlimm ist sich mal hinzusetzten einfach nichts zu denken, nichts zu machen schon gut
00:33:11: Ich glaube auch nicht.
00:33:12: Du
00:33:13: hast gleich wahrscheinlich beim Lauf, oder?
00:33:15: Genau bei mir eignet sich Sport für dieses Thema nicht weil da hat man ja nicht die Möglichkeit dass wir irgendwas anschauen, sonst rennt man an und selbst das ist mal schon passiert.
00:33:25: also ich bin schon einmal mein das Telefon geleitet hatte wie man es angeschaut und bin einer Latein angelaufen.
00:33:31: aber ja gibt's auch.
00:33:34: Jetzt ist es so nett.
00:33:35: Wir sind in der Zeit in Dermasan Und jedezeit hat sozusagen ihre Bedrohungen.
00:33:41: Kinderärzte macht man sich ja quasi über das Gestern wahrscheinlich Gedanken übers heute und die denken immer, wird sie wahrscheinlich auch etwas morgens Gedanken machen.
00:33:49: Wo sehen denn Sie jetzt in Bezug auf beispielsweise digitale Medien so ein bisschen die Zukunft?
00:33:56: Wo glauben's gehen wir dahin?
00:33:59: und wovor meinen Sie sollten wir vielleicht ein bissel oder worauf sollte man ein bisschen achten damit man nicht in einer Falle tappen will?
00:34:11: was ich schon sagen muss, nicht mittlerweile interagieren im Auto auch mit dem Chatshipiti weil der ja ein relativ guter Kommunikationspartner ist.
00:34:18: Also es tut sich ja da sehr vieles, ne?
00:34:22: Du ned?
00:34:23: Nein, die ned!
00:34:25: Ich guck Freien dann...
00:34:28: Ja wobei der Chatsipiti hat das auch drauf, wenn man dem sagt, sie sind meine Freien, dass er bist.
00:34:35: Ja, Positives und Negatives wie immer Ja, alles hat seine Vor- und Nachteile.
00:34:42: Ich glaube das natürlich vieles viel effizienter werden wird.
00:34:47: Dass so eine Maschine sicher viel mehr alle Aspekte eines Problems beachten kann.
00:34:53: ich bin mir hundert Prozent sicher dass das irgendwann mal in der Medizin oder in der Technik im Alltag ein sehr sehr wichtige Funktion übernehmen wird.
00:35:02: Die Gefahr ist einmal Manipulation.
00:35:07: Wie schaffe dass diese Systeme uns nicht manipulieren.
00:35:13: Wir unseren Individualismus behalten, unsere Menschlichkeit weil die werden ja auch immer Menschen näher.
00:35:19: also Stichwort Empathie wieder und das zweite ist auch was machen Menschen wenn sie mal alleine mit einer Meinung dastehen und von der Mehrheit überrollt werden oder fertig gemacht werden?
00:35:36: Also dieses Cybermobbing.
00:35:38: Wir haben das in Corona als Ärzte, die jetzt zum Beispiel Impfungen und Befürworter sehr stark gemerkt.
00:35:44: Also ich persönlich auch.
00:35:47: Und die Frage ist natürlich wie begegnen dann diesen beiden Phänomen?
00:35:54: Wie werden Informationen bewertet im Fall von Mobbing?
00:36:01: Trotzdem diese Werte an Respekt und Würde.
00:36:04: Wie behalten wir das bei?
00:36:07: Es ist so einfach, wenn Sie irgendeine Antwort anonym in ein Chat reinschreiben und die unflätigsten Dinge da raushauen – sie sehen das Ding gegenüber ja nicht!
00:36:18: Ja, Sie wissen ja nicht was es mit der anderen Person macht, die das Lies, die angegriffen wird, weil das so… Das ist mal riesige Distanz, irgendwo im virtuellen
00:36:26: Raum.".
00:36:28: Und früher, wenn sie niemand nicht mochten, musste er extra zu dem hin und den beschimpfen.
00:36:34: Das ist eine ganz andere Art der Auseinandersetzung und Bewertung die wir als Menschen nun haben – das finde ich sehr gefährlich!
00:36:42: Also diese Barriere, dass jeder, ob er jetzt glücklich oder schlecht gelaunt ist, alles filterlos heraushaut und nicht darüber nachdenkt was passiert mit meinem Gegenüber?
00:36:55: der diese Nachricht bekommt.
00:36:57: und wollen wir auf so eine Art und Weise miteinander kommunizieren und umgehen.
00:37:01: Also ich glaube, dass unsere Gesellschaft sehr viel jetzt über Werte nachdenken muss – Kommunikationsstil.
00:37:11: Und da setze ich wieder als Pediatrin an, wo ich sage, das ist eben sehr wichtig wie Eltern dazu stehen und ihren Kindern das beibringen.
00:37:20: Wie möchtest du behandelt werden?
00:37:23: Was, wie reagierst du in so einer Situation?
00:37:27: Macht man sowas sowie früher.
00:37:29: Du solltest nicht lügen, du solltest nichts stehlen.
00:37:31: Sagen sie auch, du schreibst jetzt nicht solche Sachen im Chat.
00:37:34: Das macht man nicht oder wenn du es mal gemacht hast musst du dich gefälligst auch entschuldigen.
00:37:40: was macht etwas mit der Person?
00:37:42: und das sind so Sachen.
00:37:43: diesen Diskuss haben wir in der Gesellschaft noch gar nicht Und die haben ja mit Corona gesehen was für Polarisierung in das sehr Welt gegeben hat.
00:37:51: und jetzt auch weltpolitisch, ja wie schnell das geht.
00:37:55: Und diese Distanzlosigkeit dadurch dass es virtuell ist.
00:38:01: Das sind diese Auswirkungen von Social Media.
00:38:04: Ich denke mal Australien ist jetzt vorgepresst
00:38:06: mit diesen...
00:38:07: Verbot der Social Media, ich glaube unter sechzehn.
00:38:12: Und Österreich plant auch was?
00:38:15: Aber die politische Situation oder die Gesetzeslage dazu ist das eine.
00:38:20: aber die Verantwortung bleibt sicher zu einem Großteil in den Familien.
00:38:25: Also wir Eltern können uns nicht aus der Verantwortung nehmen und ich glaube es ist wichtig, dass wir in einer guten Kommunikation mit unseren Kindern sind.
00:38:36: Und wie ihr heute lernen durfte nicht nur dann wann sie dreizehn seid sondern es beginnt quasi mit unserer eigenen Bildschirmzeit wenn unsere Kinder noch ganz ganz klein sind weil das Auswirkungen haben kann auf das weitere Leben unserer Kinder.
00:38:54: Qualität und Quantität unterscheiden müssen, dass eine Bildschirmzeit mit einer sozialen Interaktion so unterscheidend ist von einer Bildschirmszeit die ganz alleine stattfindet.
00:39:07: Das sind halt meine Learnings!
00:39:08: Und das Wort habe ich nicht ganz... Ich hab mir das aufgeschrieben, war das Fubbing?
00:39:14: Fubbing heißt es P-H-U-B-W-I-NG, das ist ein Fachbegriff fubbing für eben diese Situation, wo Kinder nach der Aufmerksamkeit der Bezugsperson betteln und ignoriert werden.
00:39:29: Okay
00:39:31: Oliver ich habe ja wieder mal ganz viel gelernt.
00:39:33: die weiß nicht wie das bei dir ist.
00:39:34: vielleicht dass du mir lesen solltest dann auch manchmal in den Mannkastel schauen.
00:39:37: also dieses Gebiet mit Wo
00:39:38: möglich?
00:39:39: Wo möglich!
00:39:40: Und Freund anrufen statt mit Chat GPD zu reden im Auto.
00:39:43: Das ist glaube ich auch so eine Learning und ich glaube es ist für meine Kinder jetzt nimmer Gut anwendbar, nicht weil mit... Das war ein ganz
00:39:53: anderes.
00:39:56: Die werden sich nie mehr wirklich einschränken lassen aber wir limitieren uns immer auf so ungefähr halbe Stunde in unserem Podcast und das Thema Kinderheilkunde, ihr Fachgebiet insgesamt ist auch unendlich Interessantes über die Bildschirmzeit hinaus.
00:40:16: nichtsdestotrotz müssen wir sozusagen den Bogen dann spannen und zu einem Ende kommen.
00:40:24: Und der Peter fragt da immer, haben wir eine schöne
00:40:28: Frage?
00:40:28: Das ist eine total schöne Frage!
00:40:32: Ich nehme die Frage sofort auf.
00:40:34: Die Frage haben wir alles gefragt wo sie meinen es wäre gut zu wissen für Zuhörerinnen und Zuhöre und hat einmal für zu sehr... Ja, und so sehr.
00:40:48: Du kannst halt in die Kamera schauen bitte, freundlich.
00:40:53: Gibt es da irgendetwas wo sie sagen das wäre jetzt nur wichtig dass man das sozusagen mitgibt?
00:41:02: Nein also wir haben alles besprochen.
00:41:04: für mich ist wirklich das Wichtigste dass man immer Informationen basiert eine Entscheidung treffen sollte jede Familie für sich einen Weg findet und man die Kinder nicht allein lassen sollte, mit dem ganzen Bildschirm und den ganzen Inhalten.
00:41:21: Überlegt da ein Bildschimmdreizeit
00:41:23: für mich?
00:41:24: Oder überlegt man schon die?
00:41:26: Kannst du auch!
00:41:28: Und ich hätte gesagt sehr fein was hoch interessant war's und ich sage vielen Dank dass sie in der Zeit genommen haben und ich sag vielen Dank das wir ins Universitätsklinikum Thuln kommen durften um Sie da zum Thema Bildschirmzeit und Kinderheilkunde im Wesentlichen zu befragen.
00:41:48: Vielen herzlichen
00:41:49: Dank!
00:41:49: Vielen Dank für die Einladung und fürs Kommen, also habe mich sehr gefreut sie kennenzulernen.
00:41:54: ich kannte das Format mich.
00:41:56: ich gebe zu ich hab vorher dann einmal eine Folge von Ihnen angeschaut weil ich weiß überhaupt wo es geht.
00:42:00: ne?
00:42:00: Weil man hat das gar nicht so präsent.
00:42:02: Also vielen dank und weiterhin viel Erfolg.
00:42:04: Danke
00:42:04: schön danke für Ihr Zeit, fein was.