#61 Wenn die Welt Kopf steht
Shownotes
In unserer Podcast-Folge #61 dreht sich alles um die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Psychiatrie: Prim. Dr. Christian Korbel, ärztlicher Direktor am Landesklinikum Mauer, spricht über die NÖ Landesausstellung 2026 mit dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht“, die erstmals auf einem Klinikareal stattfindet. Er gibt Einblicke in die umfangreiche Vorbereitungsarbeit, erklärt die besondere Rolle des Standorts und spricht über die historische Verantwortung. Außerdem zeigt er auf, warum das Ausstellungsthema aktueller denn je ist – in einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl haben, ihre Welt stehe Kopf.
Die Landesausstellung kann bis 8. November 2026 auf dem Areal des Landesklinikums und Pflegezentrums Mauer besichtigt werden.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und es war damals sehr modern.
00:00:01: Man hat auch offene Türtherapie gehabt,
00:00:03: d.h.,
00:00:04: Patienten und Patienten haben in Familien außerhalb gewohnt und die Verantwortung war ja in der Klinik und hatte integriert.
00:00:11: Die Fragestellungen waren ähnliche wie heute.
00:00:15: Wer ist krank?
00:00:16: Zeit des Krankensystems oder das Sozialsystem?
00:00:19: Kommt man in einer armen Haus, kommt man in ein Spital ans Heilbar?
00:00:22: Nicht heilbar, gefährlich, nicht-gefährlich Arbeitsfähige, nicht Arbeitsfähig.
00:00:25: Das waren die gleichen Fragen als jetzt!
00:00:44: Peter, ich weiß nicht ob du das kennst zur Heirigenplakate wo die Partie, die sozusagen am Heirigenspitzt ... ausgeschrieben wird.
00:00:57: Kennst du das?
00:00:58: Gibt es das in Krems gleicher Gegend?
00:01:00: In der Wachau gibt's nicht so viel Heirigenmusik wie in Wien, glaube ich.
00:01:04: Das muss ich schon sagen, obwohl meine Frau eine geniale Musikerin und Ziermonikerspielerin ist.
00:01:08: Aber bei uns ist immer wieder angeschrieben, wer ein Heirig hat oder was die Musi betrifft ... Schaust Du nicht!
00:01:17: Bei uns ist ja Qualitätsmerkmal bekannt als Film- und Fernsehen.
00:01:21: Jetzt sind wir bekannt aus Film und Fernsehen, weil wir machen mittlerweile den dritten Videobodcast.
00:01:31: Also das habe ich hinterfragt, Video-Podcast gibt es!
00:01:34: Und für unseren dritten Video-Bodcast haben wir wieder einen wirklich
00:01:40: unheimlich
00:01:42: unterhaltsamen Gast.
00:01:49: Uns hätte zum Thema Landesausstellung Niederösterreich was erzählen wird und du bist ja Spezialist im Vorstellen unserer Gäste Peter.
00:01:57: Wie sagst
00:01:57: Du?
00:01:57: Dann würde dir das schlicht übergeben.
00:02:01: Untriebig passt glaube ich wirklich großartig Oliver, untriebig und jetzt glaube ich schon fast zur Rissen weil er die Eröffnung der niederösterischen Landesausstellungen in einem Städten Maur am acht oder zwanzigsten Dritten quasi vor der Tür steht.
00:02:20: Und unser Gast ist heute, oder wir sind zu Gast und genauer zu sein beim Primarius Dr.
00:02:26: Christian Korbel, der ärztliche Leiter am Landesklinikum Mauer ist.
00:02:30: Alle unsere Zuhörerinnen kennen er mal von der Folge Achtunddreißig die sensationell wahrnehme Wege aus der Alkohol sucht.
00:02:40: Lieber Herr Bremer, herzlichen Dank für die Einladung.
00:02:42: Danke dass wir wieder da sein dürfen im Landesklinikum Maurer zu einem ganz speziellen Thema wo wir zwar mal keine Experten sind.
00:02:53: Also ich hätte jetzt einmal gesagt wir sind in sehr vielen Themen keine Experte und Christian Korbel ist in sehr vielem Themen eine Experte.
00:02:59: aber ich bin mir jetzt auch nicht ganz sicher ob in seiner Geschichte jetzt das organisieren an einer Landesausstellung so unbedingt Dazu gehört zu dem Expertentum.
00:03:08: und das wäre eine kleine erste Frage.
00:03:10: Lieber Christian, wie kommt man denn als ärztlicher Direktor einer Krankenanstalt zu einer Landesausstellung?
00:03:17: Also in der Tat habe ich keine Erfahrung mit dem Organisieren einer Landesaustellung.
00:03:22: Es hat aber noch niemand eine Erfahrung mit einem Organisierenden einer Landes-Ausstellungen in einem Landesklinikum unter laufendem Betrieb.
00:03:30: Dieses ist überhaupt das erste Mal, dass dies passiert!
00:03:33: Ich komme dazu, weil ich direkter bin und da in dem Haus bin.
00:03:36: Aber das geht schon viele Jahre zurück und es war einfach die Michi Hinterholzer als Lokalpolitiker und abgewandte eine treibende Kraft.
00:03:46: Und auch der damalige Reganalminister Andreas Gratter.
00:03:50: Da haben wir die ersten Ideen gehabt so etwas zu machen und da haben wir auch viele... Das wird nicht gehen, das funktioniert nicht.
00:03:56: Aber da geht es eigentlich so sieben acht Jahre zurück und dann sind wir einfach durch die Gemeinden aus der Umgebung, so die einunddresse.
00:04:03: Gemeinden haben sich da zusammen geschlossen um dann geschlossen auch eine Bewerbung abzugeben und sozusagen sich um die Landesausstellung zu bewerben.
00:04:14: Wir haben viele Diskussionen noch Innerhalb des Hauses gehabt, kann man während dem Lauf in Betrieb, weil das war ja der Auftrag.
00:04:21: Man kann den Betrieb nicht unterbrechen jetzt für ein Jahr.
00:04:25: Das machen.
00:04:26: und eigentlich aus dem Laufen der Zeit, wenn wir geschaut haben wie kann man das überhaupt machen?
00:04:31: Haben wir ein gewisses Bild bekommen... Wie man denn das organisieren könnte, aber wie dann bei der Pressekonferenz.
00:04:38: Es ist ja bemüht, dass wir das kriegen, also mit den anderen gemeinsam.
00:04:41: Aber wie die Presse-Konferenz war und wie die Landeshauptfrau Mitgliedener bekannt gegeben hat wo die Landesaustellung stattfindet unter Zuschlag sozusagen nach Mauer kommen bin ich schon sehr erschrocken was es jetzt wirklich heißt um was wir uns da eingefangen haben nicht?
00:04:56: Und was das jetzt heisst das eine planen und jetzt aber umsetzen und wirklich am Boden drehen
00:05:02: Wobei man sagen muss, besser hätte es ja nicht passieren können.
00:05:05: Der Titel ist wenn die Weltkopf steht Menschpsychekesundheit und das ist ein Thema was ja unglaublich aktuell ist also die seelische Gesundheit, wir machen oft etwas mit Kindern also nicht über Kinder quasi zum Thema seelischen Gesundheit Bildschirmzeit und und und Es ist wirklich ein sehr sehr aktuelles Thema und du hast gesagt dass hat eine lange Vorlaufzeit aber es ist am Punkt extrem wichtig Was erwartet, weil du sagst im laufenden Betrieb die Landesausstellung findet wirklich immer real der Klinik statt oder?
00:05:39: Ja
00:05:39: ich komme gleich auf das Detail aber ich möchte es noch aufgreifen.
00:05:44: durch diese Zeit verlaufach so Aktualität bekommen hat.
00:05:47: Es ist nicht ganz überraschend, aber es ist doch eine Punktlandung.
00:05:51: und in der Tat ist es so, dass die Herausforderungen im Gesundheitssystem sind, die psychischen Erkrankungen oder die psychische Gesundheit.
00:05:58: Das ist klar!
00:05:59: Die ist auch von der WHO so dargestellt, also abgesehen davon das immer heißt, es gibt keine Gesundheit ohne psychischer Gesundheit?
00:06:06: Das ist für mich die eine Sache und auch wie ich sozusagen begonnen habe, also ein Antrittsvorlesung zu halten vor Ich weiß nicht, zehn Jahre ungefähr.
00:06:16: Na, fünfzehn Jahren nicht?
00:06:17: Habe ich so einen Verlauf geschaut.
00:06:18: wie wird der Verlauf sein?
00:06:19: was kommt auf uns zu?
00:06:20: bis zum Jahr zwartausenddresig ungefähr.
00:06:22: So wo ich dachte das ist die Spanne wo ich arbeite und da ist ganz klar dass die Weltgesundheitsorganisation bei der Krankheitslast behörden auf disease heißt es also welche Belastung haben wir durch welche Krankheiten vor allem Lebenszeitverkürzung und Lebensqualitätseinbuße.
00:06:41: Und in Industrieländern ist für die Prognose für den ersten Stellen die psychischen Erkrankungen sein werden, wir haben bei den Frauen die Depression an erster Stelle oder an zweiter Stunde Alzheimer-Demenz also Erkankung mit anderen Demenzergangern, aber es haupt sich Alzheimer-demenz.
00:06:58: und wir haben beiden Männern an Nummer eins die Alkoholabheiligkeit unter Nummer zwei die Depressionen Und die nächsten, die jetzt führen sie und dann aber die nächsten bleiben.
00:07:07: Herz-Greislaufkrankung, Herzinfarkt, Schlaganfalle, Stoffwechselerkrankungen als Risikofaktor übergewichtsfähig Bewegung das Ganze sind ja ganz eng mit der Psyche verbunden nämlich erstens Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen haben ein höheres Risiko dran zu sterben und umgekehrt.
00:07:23: alle die mit einem Herzinfirkupter im Schlaganfeuer oder Diabetes haben eine schlechte Prognose wenn sie eine Depression oder eine psychische Symptome dabei haben.
00:07:31: So gesehen ist diese Aktualität und das ist die Herausforderung.
00:07:35: Und da geht es darum, dass mehr darüber geredet wird oder vielleicht ein Stigmatisierungen erreichen, dass die Leute einfach nicht nur vorbeifahren und schauen was ist doch hinter den Mauern?
00:07:43: Was ist da drinnen?
00:07:45: Das betrifft in Wirklichkeit fast an jeden oder einen bekannten Kreis.
00:07:50: Jetzt hast du, wenn ihr jetzt richtig erinnert habt, wie geht es in dem Gelände?
00:07:56: Bei den ersten Planungen war noch nicht klar, wir hatten Ideen.
00:07:59: Aber wie das konkret geworden ist, ist uns das komplett umgedreht und es ist klar gesagt worden Es geht nur da in dem Gebäude was Sie können vorstellen können.
00:08:06: Das wird gemacht Die Postkartenansicht wird gemacht.
00:08:09: Hauptgebäude wenn da nichts ist gibt's kein Landesausstellung.
00:08:13: Wir mussten also die gesamte Verwaltung ausziehen lassen sozusagen und das gesamte Gebäuderen renovieren.
00:08:23: Nichts nur für die Ausstellung renoviert.
00:08:27: Es wird auch nichts gebaut, sondern nur Dinge, die benötigt werden für die Betreuung von Patienten und Patientinnen.
00:08:34: Das ist in diese Richtung schon geplant worden.
00:08:37: Davor sind noch ein paar Mauer nicht aufgestellt und kommt die Landesausstellung rein.
00:08:42: Und das sind jetzt schon hinein geplant – die Verwaltungszimmer oder wo wir jetzt sind, da kommen dann die Werkstätten für die Patienten hinein.
00:08:51: Das wird gleich diese Hauptnutzung.
00:08:53: sein.
00:08:54: Wie macht man es dieses Miteinander, dass da Bewohner und Bewohnerinnen und Patienten sind?
00:09:00: Und da kommen Besucher, wir haben ca.
00:09:03: fünfhundertfünfzig Patienten, wenn man das Pflegeheim und das Landesklinikum zusammen nimmt.
00:09:09: hier und am Gelände befinden sich ca.
00:09:12: tausend Leute am Tag kann man sagen und wir erwarten, dass pro Tag Tausende dazukommen also quasi einfach.
00:09:18: ist die ganze Geschichte nicht jetzt gebietet.
00:09:22: Diese Landesaufte ist eine große Chance auch für die Mitarbeiter, Mitarbeiter nach ihrer Arbeit zu zeigen.
00:09:28: Zu zeigen, worauf sieht man da wie schatzt er aus?
00:09:31: und das Thema in den Mitte der Gesellschaft zu bringen und nicht am Rand zu lassen?
00:09:36: Auf der anderen Seite steht der Schutz der Privatsphäre von Patient-Patientinnen oder dem Bewohner-BewohnerInnen im Mittelpunkt und dort auch die Klinikleitung, also so was die Priorität gesehen, wie wir das machen.
00:09:48: Wie löst man das?
00:09:49: Das war ja die Frage!
00:09:50: Jetzt ist es so dass ein kuratierter Weg besteht und die Erfahrung an der letzten Landesausstörung sagt, dass ein Großteil der Leute sich hauptsächlich auf dem dafür vorgesehenen Weg befinden.
00:10:03: Möglicherweise.
00:10:04: Wir haben jetzt schon teilweise öffentliche Gelände.
00:10:07: Jetzt haben wir den Vorteil in dem Fall von einem Bavario-System.
00:10:11: Wir sind im Sechsundsechzig Gebäude, vierneinzig Hektar also riesengroßes Ding eigentlich das zu den Bavarians Gärten zugeordnet sind.
00:10:20: Wir haben schon vor zwei, drei Jahren angefangen durch bauliche Maßnahmen hauptsächlich Anpflanzungen und Blumentröge, sozusagen Sichtschutzverstärkungen in den Gärten zu machen.
00:10:33: So dass jetzt das Haus an die Gärte privat sind für die Patienten Alle Häuser entlang oder in der Umgebung.
00:10:42: von dem kuratierten Rundweg, das sind alle Schließsysteme erneuert worden.
00:10:48: Also dass Besucher und Besucherinnen gar nicht da hineinkönnen, die Häuser auch nicht versehentlich.
00:10:53: Man kann nur mit den Mitarbeitergarten und die Patienten, wo sie anleiten und wie sie hinein kommen.
00:10:58: So dass jetzt in dem Gelände einmal alle Häuser sozusagen, wo Beten drin sind und Gärten privat sind.
00:11:07: Der Weg selber geht nur über einen kleinen Teil des Areals.
00:11:10: Es ist aber so gewählt, dass es eine repräsentativen Einblick bietet.
00:11:15: Die Ausstellung findet nun im Häusern statt wo kein Patientenverkehr war oder auch jetzt ist sozusagen und damit versucht man durchzukommen.
00:11:25: Man hat einen korrektierten Weg Von den Parkplätzen rein, wo man schon darauf aufmerksam gemacht wird, dass man sich in einem Krankenhaus und einen Pflegeheim befindet.
00:11:33: Und wo ein paar Verhaltensregeln gemacht werden.
00:11:36: Wir haben jetzt zum Beispiel im Gesamten ... Gebieter, Film- und Fotografieverbot.
00:11:42: Das wird auch bestehen bleiben aber wir werden in den Ausstellungsräumen das freigeben dort wo die Objekte des Alarms und auch im Vorfeld halt beim Haupteingang wo der Eingang und Kassenraum ist Und man weiß darauf hin dass man sonst nicht fotografiert fallen nicht in welche Patienten.
00:11:57: Patienten Aber auch die Mitarbeiter brauchen ihren Schutz dass sie Arbeit machen können und hier weiter arbeiten.
00:12:04: Wir haben dann noch weitere Sachen gehabt, wir haben regelmäßige Besprechungen mit den Blaulichtorganisationen, Rätung Feuerwehrpolizei.
00:12:12: Haben da verschiedene Szenarien durchgesprochen was man halt glaubt dass man vorher sehen kann.
00:12:17: es gibt Einsatzpläne.
00:12:18: wir haben den Lageplan erneuert und ausgetauscht.
00:12:22: das liegt nämlich bei der Polizei auf.
00:12:24: die können sich von zuhause also von ihren Stationen oder nächstern sozusagen schon orientieren in den Räumen wie es drinnen auch ausschaut und haben da sozusagen auch die Pläne erneuert, damit der im Falle eines Falles ein Einsatz zielgerichtet und schnelle Orientierung möglich ist.
00:12:43: Jetzt Christian läuft diese Landesausstellung ein paar wenige Tage und ich denke es wird schon Menschen gegeben haben, die sich die Landes-Ausstellung angeschaut haben.
00:12:52: Aber für alle, die jetzt zuhören... Wenige Tage?
00:12:55: Auch der zwanzigste, dritte bis achter öfter.
00:12:58: Er meint das so.
00:12:59: Aber
00:13:00: sie läuft jetzt wenige Tagen nicht.
00:13:04: Die Sprache ist das Wichtigste!
00:13:07: Und wenn ich jetzt sozusagen den Podcast höre Das wäre was, was ich mal anschauen will.
00:13:15: Wann läuft?
00:13:17: Also wann kann ich sozusagen zur Landesausstellung kommen und in welchem Zeitraum und wo kriege beispielsweise Karten her?
00:13:26: Im gesamten Ausstellungs-Dauer ist er vom XXIII.
00:13:31: März bis VIII.
00:13:32: November, es ist die Ausstellung täglich geöffnet von neun bis achtzehn Uhr.
00:13:41: Man kann vor Ort die Karten kaufen, man kann auch online bestellen.
00:13:45: Es gibt eine fachliche Vortragsreihe, die wir begleitend organisieren, wo einmal im Monat eine Fachtagung stattfindet, die jetzt mit Unterstützung der ILGA nichts kostet und man muss keinen Eintritt bezahlen.
00:14:05: Es ist keine Pharmafirmenunterstützung oder keine Sponsoren dazu Aber man muss sich anmelden zu den Vorträgen.
00:14:12: Und jeder, der sich anmeldet und zur Tagung kommt bekommt doch eine Eintrittskarte die er nachher am Anschluss verwenden kann oder auch einen anderen Tag um in die Ausstellung.
00:14:20: Also man kann sie ja Karte kaufen, kann aber auch zu einer dieser Vorlesungen kommen und kriegt dadurch eine Karte.
00:14:26: Ebenso bekommen unsere Mieter weiter und Mietter weiter im Eintrieb natürlich.
00:14:32: Die Ausstellung ist ja so dass ich zwar jeden Tag... also es ist jeden Tag offen.
00:14:37: Die Hauptausstellung ist im Haus, wenn die Pusse auch vorfahren können.
00:14:42: Da können die Leute aussteigen und die Puse fahren weg als ein Platz.
00:14:45: Es gibt einen eigenen Pop-Up-Parkplatz der dann wieder zurückgebaut wird damit nicht so viel Versiegelung ist wo die Leute warten.
00:14:52: Sie können durch eine alte Gebäude von achtzehn, achtundneinzig war ja die Grundsteinlegung.
00:14:59: Man hat versucht Barriere freizumachen und da hat meine Rampe gebaut dass man über die Stiegen reinkommt sowohl mit Rollstuhl Geht durch das untere Gebäude, durch und unten ist ein temporärer Pavillon nach hinten noch aufgebaut wo der Kassenraum ist.
00:15:13: Eine Gastronomie, eine Buchgeschäft an einer Bahn, denken kann man da kaufen.
00:15:18: Und der ganze unteres Stock sind Verwaltungsgebäude weil wir haben ja dieses Gebäuden an die Schalter Kulturbetriebsgesicht beheuer übergeben, die ja die operative Durchführung der Landesausstellung macht.
00:15:31: Dort sind dann in den oberen Stockwerken auf ca.
00:15:34: tausend Quadratmeter die Hauptausstellung korrigiert worden, wenn man da noch ein bisschen darüber reden soweit
00:15:42: ist altweiss.
00:15:42: Das ist barrierefrei, das ist erreichbar und ich glaube, wenn es richtig versteht, dann richtet sich das Angebot der Landesaustellung an die gesamte Familie.
00:15:53: Auch für Kinder wird es spannend sein hierherzukommen.
00:15:57: also die ganze Familie ist herzlich willkommen Oppa und Oma mitnehmen, weil all das barrierefrei ist.
00:16:03: Ja wenn man die Kinder mitnimmt muss Oppas und Oppas sowieso mit.
00:16:08: Aus meiner Fall.
00:16:10: Das wird mir ganz drauf.
00:16:14: Es ist so dass... Die Landeshaarstein ist aufgebaut beim Haupthaus mit einundzwanzig Themen in vier Gruppierungen sozusagen.
00:16:23: Es gibt eine eigene Kinderschiene, Familien-Schiene.
00:16:29: Wir haben ein Kulturvermittler, die übrigens schon wochenlang hier sind auch um sich die Gegebenheiten anzuschauen.
00:16:34: Wir machen Schulungen für die Leute als Deeskalationsmanagement mit.
00:16:39: den Mitarbeitern von uns erklären ihnen, sie erklären uns was in der Landesausstellung ist.
00:16:44: Die werden auch im Gelände sein und vermitteln zwischen Besuchern und Gesundheits- und Pflegeeinrichtung.
00:16:50: Und die gibt es eine eigene Kinderschiene, die entwickelt worden ist.
00:16:54: Ich kenn's ja nicht fertig, sondern in den Entwicklungen Wo Eltern mit den Kindern durchgehen, wo was zum Mitmachen ist.
00:17:02: Das werden acht Stationen sein, wo das Eikers Adequat vermittelt wird.
00:17:08: Also der Zugang geht über Gefühle und eine eigene Schiene sozusagen.
00:17:14: Die anderen Sachen sind ja auch noch die NS-Zeit als Thema.
00:17:20: Mit dem Medizinverbrechen, die ist in einem anderen Parvillon.
00:17:23: Also wird in der Hauptdarstellung dematisiert ein bisschen, aber dann gibt es eine eigene Ausstellung im Haus Achtzehn auf.
00:17:30: Das können wir dann noch zurückkommen und da werden die meisten gar nicht mehr noch weitergehen.
00:17:35: Man könnte bis zum Friedhof nach hinten, kann die Aufbauungs- alle von Außenbesichtung, die nach originalen Jugendstil Räumlichkeiten auch sind.
00:17:43: also das wird schon eine spannende Sache.
00:17:46: Hast du erwähnt, dass sozusagen die Gegenwart findet Betrachtung in der Landesausstellung?
00:17:51: Es ist aber auch so, dass ihr den Zeitverlauf darstellt.
00:17:54: Wir haben schon gehört, die Grundstellenlegung war besser Aufmerksamkeit des... Ja, ja,
00:17:58: ich
00:18:01: glaube, die Eröffnung war, hat mal ein Kollege, das wird der Kaiser Franz Josef gewesen sein.
00:18:08: und immer wenn In St.
00:18:10: Bötten sagt der Kaiser Franz Josef, hat das Kaiser Franz Josefs Spital damals eröffnet dann schauen wir die Kollegen häufig unglaublich an und ich sage dann dazu dass ist ein Mann von der Sissi entsprechend das war bei euch auch der Fall.
00:18:23: also in zwei sozusagen der Betrieb losgegangen und die Landesausstellung adressiert das gesamte Thema Seit dieser Zeit.
00:18:32: Ja,
00:18:33: es ist so dass die Kuratoren, also der Nico Weiss, der Kurator der Ausstellung und Armin Laussig als der wissenschaftliche Leiter vom Land Niedersdreich machen keine chronologische Abfolge der Geschichte der Psychiatrie aber es wird in einen Zeitraum bis zu zweihundertfünfzig Jahre zurück gegangen punktuell Und die Geschichte hier in Maurer ist im Jahr zwei eröffnet, es war zwar eine Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef.
00:19:00: Dieses Buch wo er unterschrieben hat, das ist übrigens in der Anstellung und dieser Zeitraum wird halt eher noch beleuchtet, stimmt?
00:19:10: Also er wird wahrscheinlich gesagt haben wir es war sehr schönes, hat mich sehr gefreut.
00:19:14: beim Gehen, das glaube ich war so der gängige Ausspruch.
00:19:17: und wenn man jetzt zu diese Beginne der Psychiatrie anschaut... Du ist ärztlicher Direktor, wirst du wahrscheinlich die auch vertieft haben.
00:19:25: Wie hat denn Psychiatrie grundsätzlich begonnen in Niederösterreich?
00:19:30: Beziehungsweise wort ihr dieses Thema psychische Erkrankungen und psychiatrische Erkankungen behandelt haben?
00:19:40: Das Thema hat es ja immer gegeben weil die Menschen damals wie jetzt also krank waren sie auch.
00:19:50: Es ist von Wien ausgegangen, weil die Regierung auch in Niederösterreich ja in Wien war.
00:19:53: Und man wollte eine moderne Heil- und Pflegeanstalt für psychische Erkrankte schaffen, weil kein Platz mehr war.
00:20:02: Wenn wir nicht in die ganze Geschichte zurückkehren, aber zuerst war er noch die Zeit, also er hat als Siebziger Zugwesen sozusagen der Nahenturm, der jetzt für uns auch absurd erscheint, aber damals schon was Modernes eigentlich gewesen wäre Und man hat dann in Wien die ersten Spitella gemacht und da wird der große Anstalt gebaut.
00:20:24: wo die Leute in Europa rumfahren, sie haben sich alles angeschaut und haben sehr modern die Architektur in Verbindung gebracht mit Therapiekonzepten.
00:20:32: Und es war damals sehr modern.
00:20:34: man hat auch offene Türtherapie gehabt.
00:20:36: das heißt Patienten und Patientinnen haben in Familien außerhalb gewohnt und die Verantwortung war in der Klinik und hatte integriert.
00:20:44: Die Fragestellungen waren ähnliche wie heute, wer ist krank zahlt des Krankensystems?
00:20:50: Sollte das Sozialsystem Kommandiner Armann Hauskommende in der Spitalis, ans Heilbar.
00:20:55: Nicht heilbar gefährlich, nicht gefährlich arbeitsfähig, nicht arbeitsähig.
00:20:58: Das waren die gleichen Fragen wie jetzt.
00:21:00: Es war damals sehr modern.
00:21:02: man muss bedenken dass Leute, die damals ins Krankenhaus kommen sind ja bessere Wohnbedingungen vorgefunden als zu haus.
00:21:08: Da haben wir nicht mehr ein Bett gehabt oder einen älter dreimal einen Tag was zu essen.
00:21:13: Also das war schon eine moderne Sache aber es war halt dass die Lebensumstände gut waren aber fern ab des Wohners wo man kommt.
00:21:22: und es ist nicht so die Zielsetzung gewesen, die Leute wieder zu integrieren oder zurückzubringen.
00:21:28: Und das war ja auch die Geschichte wie es weitergegangen ist dass in ganz Europa auf der ganzen Welt diese psychiatrischen Anstände immer größer und größer geworden sind weil er niemand mehr rauskommt oder nicht nicht so ein Durchlauf war.
00:21:41: und abgesehen von dem man dann kommen auf dieses dunkelste Kapitel der NS-Zeit sind sie dann wieder grösser geworden Ich weiß gar nicht, fünftiger, sechziger, siebziger große Unzufriedenheit, dass die Professionalisierung nicht erfolgt ist.
00:21:57: Dass keine therapeutischen Berufe sind und dass eine Verwahrungspsychiatrie erfolge.
00:22:02: Dass die Zustände dir tatsächlich schlecht waren sozusagen, dass das nie mehr so geht.
00:22:07: Und hat dann weltweit zur Reform geführt.
00:22:11: Und einer bekam natürlich die Psychiatrie-Anquête in Deutschland, die eine Revolution war und dann die Reformer in Österreich auch.
00:22:20: oder die Grundweile halt grundsätzlich verhindert waren, dass eine gemeinde nahe Wohnart, nahe Versorgung geben soll.
00:22:27: Dass man eigentlich nicht in Großkliniken sondern eingegliedert in normale Krankenhäuser, dass es im Wohnbezirk verschiedene Stellen der Hilfsangebote geben soll das Patienten mehr Rechte haben das Angehörige berücksichtigt werden und so weiter das Psychotherbien dazukommt.
00:22:43: also das hat sich ja grundlegend geändert.
00:22:45: Die größte Form war die Kaisen was ich hier in Italien alle mit dem Passagier, alle stationären Betten geschlossen hat.
00:22:54: Da hat man so Zwischendingen.
00:22:55: Da haben wir sehr viel gelernt in den Reformern.
00:22:58: Amerika hat z.B.
00:22:59: endhospitalisiert – das war überall das Ziel -, hat aber nichts draußen aufgebaut.
00:23:03: und deswegen wissen wir was passiert wenn man die Leute gar nicht versorgt.
00:23:06: und zwar sind mehr dann in Haftanstalten, also mehr psychisch kranken Haft-Anstalten weniger behandelt Und mehr im Obdachlosenbereich.
00:23:15: Dort findet man die Leiter, das sind kommunizierende Gefäße.
00:23:20: Wenn wir weniger stationär haben muss ich mehr ambulanten Wohnortnahmen mit einem psychosozialen Dienst mit niedergelassenen Praxen, mit Sozialhilfeeinrichtungen was auch immer Wohnmöglichkeiten und Berufsmöglichkeiten schaffen.
00:23:32: Das wäre die moderne Psychiatrie.
00:23:35: D.h.,
00:23:35: dieser Friedhof, der an Areales von dem du vorher gesprochen hast ist noch aus dieser Zeit, wo es eher die Verwahrung war, also wo die Leute ganz lange da waren wie du gesagt hast und oft gar nicht mal ins häusliche Setting kommen sind?
00:23:49: Ja das sind jetzt noch die letzten Begräbenisse, die wir haben am Friedhof.
00:23:54: Die betreffen Bewohner, die halt schon Jahrzehnte im Pflegeheim hat aber irgendwie gelassen hat.
00:24:01: Sonst ist nicht für Betrieb.
00:24:03: Wir haben ja immer seit Beginn an einen Ansteuersfriedhof gegeben, wo die Behörde über den Start gefunden haben.
00:24:11: Und es war dann in der NS-Zeit bei den Medizinverbrechen, NS-Medizinverbrächen sozusagen auch, wo sich die Mordern gestiegen sind ist der Friedhofstil vergrößert worden, also eine Vergrößerung hat er stattgefunden.
00:24:30: Es war kein Massengrabser, weil es genau belegt sind, wer wo liegt oder mehrfach belegt wird.
00:24:34: Aber wir wissen durch die Forschung jetzt welche Namen und wann begraben wurde.
00:24:40: Und der ist auch Gegenstand.
00:24:43: Das wird während der Landesausstellung das Eröffnet werden, dass dieser Gedenkort Also, eine Gelegenheit gegeben wird dieser Namen zu gedenken.
00:24:55: Wir haben einen Mann mal vor einigen Jahren aufgestellt.
00:24:57: hier und dort haben wir gesagt diese Namen los und die früher namenlos durch die Forschung jetzt Namen bekommen werden genannt und werden ja jeder Einzelne, den wir wissen, namendlich genannt.
00:25:10: Und es ist über die Kunst im öffentlichen Raum eine Ausschreibung gegeben.
00:25:14: Da hat man dann entschieden, wann wer das macht und soll jetzt errichtet werden im Laufe der Zeit.
00:25:20: Wenn alles gut geht noch während der Landesausstellung, wir streben da September an von Land-Niederösterreich aus und eröffnet
00:25:27: werden.".
00:25:31: Dieser Podcast wird unterstützt von der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur.
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00:25:57: Im Gespräch hast du jetzt ein paar Mal schon diese dunkle Zeit des NS Regimes angesprochen muss man sagen, das war insbesondere auch natürlich in diesem Bereich der Psychiatrie eine wirklich dunkle Zeit und die adressiert ihr in der Landesausstellung.
00:26:16: Christian wie geht man jetzt als Klinik mit der Geschichte um?
00:26:22: Wie kann man dieses Thema so aufbereiten dass man dem wirklich gerecht wird ein Bild gibt.
00:26:36: Das Wesentliche ist, dass man es mal überhaupt thematisiert und natürlich stellt sich auch die Frage wie.
00:26:41: und da sind wir mit verschiedenen Vereinigungen in Kontakt aufgetreten und haben geschaut was passiert in Österreich?
00:26:48: Was passiert in Europa?
00:26:50: Wie wird's voran das gemacht?
00:26:51: Was machen wir jetzt meistens eigentlich schon selbst entwickelt worden aber es gibt eine intensive Zusammenarbeit mit dem Institut für jüdische Geschichte in Österreich obwohl das ja kein jüdisches System ist.
00:27:01: aber die haben da geforscht.
00:27:02: Wir haben Kooperationen, wir machen mit anderen Institutionen.
00:27:09: Über Forschungsprojekte begonnen, dann Bodenradaruntersuchungen.
00:27:14: Die alten Bücher rausgeholt, die Materialien sich schlagmacht und das ist ein sehr komplexes Thema nicht?
00:27:22: Und diese Landesausstellung wird auch die Möglichkeit gemacht nach hinten in die Geschichte zu schauen.
00:27:29: und da war es eben die Patienten in der NS-Zeit ein zentrales Thema immer ein wichtiges Thema.
00:27:38: Es fallen im Mauer, wo auch sozusagen ein Zentrum der Bildungskampus ist, wo Gesundheitsberufe und Sozialberufer auf den Stationen ausgebildet werden.
00:27:48: Und da muss man sich mit ethischen Fragen aber auch mit der Geschichte auseinandersetzen.
00:27:53: Weil es ist sehr einfach wenn wir jetzt an den einzelnen Orten in Österreich oder Deutschland gehen und sagen, da war er ja bei uns der Gelne oder Yitz und das waren ganz böse.
00:28:04: Und wie kann ein Verbrecher so viel machen?
00:28:08: weil man eben nicht gerecht wird diesen ganzen systematischen Mord eigentlich, wenn man sagt die T-IV Aktion nach der Tiergartenstrasse in Berlin benannt.
00:28:21: Also das Systematische Patienten am Mordung ist ja so einer der Beginn, sagen wir es, der achtzende Jänner, da war es dann bis zu den Predigen von Gaelen sozusagen im einen Vierzigerjahr im Sommer, wo dies beendet worden ist.
00:28:36: Und das stimmt ja auch nicht, weil weder der Anfang oder Anfang nur das Ende erende.
00:28:40: Weil nachdem diese systematischen Morde zu Ende gegangen sind, ist da die wilde Alternative weitergegangen und es ist dezentral gemordet worden und es sind viele zur Tode gekommen.
00:28:51: Bevor das begonnen hat, dort macht man schon bei der Osterweitung, bei den Polenfelzungen, da sind sehr viele Patienten eingebracht durch Erschießungen durch den ersten Gaswagen, sind doch schon im Einsatz gewesen.
00:29:01: aber diese eigentliche Sache Dieser Achtzehnteiner-Vierzig ist einfach, wo die ersten Deportationen oder die ersten Amordungen von Patienten nach dem System in Deutschland erfolgt sind.
00:29:15: Man muss ja vorstellen da ist nicht irgendwo ein Riesenapparat dahinter, das war der Kanzlei des Führers und die verschiedenen Abteilungen und die Abrechnung der Patienten die gemendet sich der Kranken-Transportsgesellschaft.
00:29:31: und weil alles systematisch gemacht hat, mit organisiert von Brandt und von Pragg.
00:29:36: Also da riesige Apparate.
00:29:38: Und da wurden geplant Vernichtungsanstalten gebaut.
00:29:43: Da war es sechs gegeben in dem deutschen Reich.
00:29:47: Die waren nur dafür da, dass man gar keine Lager.
00:29:50: Das haben nur den Leuten vergaßt worden.
00:29:51: Da hat man vorher Versuche gemacht welche Todes Sachen waren die richtigen und ist dann auf die Vergasung angekommen.
00:29:59: Und das war in Grafeneck, in Brandenburg, in Hadermann, Sonnenstein bei Birner da, Bärnberg und eben eine in Österreich und das war Hathalben-Berlin sozusagen.
00:30:09: Die Patienten wurden ja erhoben alle Ansteuern, alle Patienten, alle Pflegeheime... kategorisiert zu zahlen und sind dann transportiert worden von Wien, von Ipsen, von Maurer, von Halle in Tirol, von Salzburg, von Linz, von Ure nach Hathem.
00:30:29: Über Zwischenlagarbeit nach Hathaem und sind dort vergaßt worden oder eben in Andere.
00:30:34: Und das war ein riesiges System.
00:30:35: da hat man ja sogar schon versucht es zuerst geheim zu halten was aber nicht gelungen ist.
00:30:40: Es war ziemlich klar dass das Öffel überhaupt so geheimzuhalten.
00:30:43: Man hat die Krankgeschichten von einem zum anderen Anstalt geschickt, um das zu vertuschen.
00:30:49: Es hat Trauerbrief-Schreiberinnen dort gegeben und die Verwaltung vereinfacht hat es in diesen Todesanstalten stehendes Ämter gegeben.
00:30:59: Die Todesurkunden ausgestört haben
00:31:01: usw.,
00:31:02: das war richtig eine Maschinerie, also um dies zu verstehen.
00:31:05: Und natürlich ist das nicht von heute auf morgen auch gekommen.
00:31:09: Da ist ja eine Ideologie dahinter, was ich die Freigabe der Vernichtung... des lebensumwerten Lebens, sozusagen ist er schon, neunzehntzwanzig geschrieben worden oder neunzentfünmer nachzig.
00:31:22: Solange wie Mauer geht hat er die Schriften gegeben wo es darum ging wer hat das Recht zu töten und welches ist der Staat?
00:31:28: Und das Individuum muss zu Gunsten der Mehrheit also... Diese Ideologien waren ja dahinter, nicht?
00:31:35: Und das Gesetz zur Verhütung Erbkanken-Nachwuchses.
00:31:39: Das war ja schon jetzt in den Dreiunddreißig und die ganzen Grundlagen für die Sterilisationen waren.
00:31:46: Und dann später auch für die Todesfeld.
00:31:48: Auch da hat es schon die Forderungen gegeben zu Vernichtung, nicht Verhüten ist das Vernichtungs des Lebens.
00:31:54: Und der Hotspelt auf Proteste waren ja nicht prinzipiell dagegen sozusagen... Dass die Leute umgebracht werden, sondern dass die rechtliche Grundlage anders sein sollte.
00:32:06: Weil es hat nie eine gegeben.
00:32:07: Es hat gegeben das Gesetz Verhütung Erbkranknachwuchses.
00:32:12: Da waren die Forderungen dazu auch für die Tötung freizigem Satz nie gegeben.
00:32:15: Das hat dann diesen Führer-Erlass gegeben der zurückdatiert wurde von Oktober auf November, auf den sie die Leute berufen haben weil der Führers gesagt hat jetzt geht das wird das gemacht und man hat begonnen aber es hat nicht eine rechtliche Ines-Regime sozusagen und hat es dann gemacht.
00:32:33: Und das ist eben die Sache, mit der wir uns halt auch beschäftigen müssen, sag ich, weil man kann heute bei jeder Gedenkveranstaltung sagen, jeder nie mehr oder niemals und das Ganze.
00:32:48: was auch richtig ist.
00:32:49: Aber es ist sehr leicht zu sagen, na keiner in Uniform mit Hakenkreuzen und Vergasen soll.
00:32:56: es geht darum wo tritt diese Ideologie auf?
00:33:00: oder wo ist dieses Gedankengut wieder da?
00:33:03: In einer anderen Farbe, mit einer anderen Parteinahme, mit einem anderen Parole sozusagen um das grundsätzlich anzuschauen Weil wir waren ja jetzt nicht dabei, also ich kann ja nicht die Verantwortung für das Übernehmen, was da passiert, weil ich gar nicht gelebt habe.
00:33:17: Aber ich bin verantwortlich, dass es nicht wieder passiert und das ist die Aufgabe.
00:33:21: Und ich denke, das ist einerseits zu Bildungszwecken sozusagen, dass man sich damit auseinandersetzt.
00:33:27: Andererseits kommen immer noch sehr viele Familienangehörigen, die gedenken wollen und an den Ort wo die Großeltern oder Verwandte eben zur Tode gekommen sind oder auch unklar, wo sie verblieben sind Und bei uns gibt es ja mehr welche, die so wie alle anderen deportiert waren, sind in Richtung Harteheim und dort zur Tode gekommen sind.
00:33:46: Manche sind nach Wien, nach Gucken kommen, haben das nicht überlebt.
00:33:50: Andere sind hier zu Tode gekommen auf verschiedene Ortenweise und die haben wir alle aufgelistet sozusagen.
00:33:55: Also eine ganz wesentliche Teil der Landesausstellung ist eben auch dann dieses Vergessen zu verhindern und wieder stattfinden... zu vermeiden.
00:34:06: Also das ist eins von den Ziele, die wir in der Landesausstellung dann auch verfolgen.
00:34:13: Im Anschluss an die Befreiung vom NS-Regime ist ja Psychiatrie am Standort Maher in diesem Jugendstil Gebäuden weitergegangen.
00:34:27: Da dann dieser Bruch, wie stöze das da?
00:34:30: Dass man sozusagen von einer völlig menschenfeindlichen Ideologie wieder in eine psychiatrische Versorgung und eigentlich in die Moderne aufgebrochen ist.
00:34:40: Ich denke, das hat sicher länger gedauert.
00:34:42: Es haben noch Prozesse gegeben und teilweise Furtälungen gegeben.
00:34:45: Es waren in ganz Österreich-Deutschland ungleiche Hurtälle.
00:34:48: Manchmal sehr strenge, manchmal milde, später dann Begnadigungen.
00:34:53: Manmal auch Todesstrafen.
00:34:54: Es hat Verstehen, es hat Flucht gegeben, es war Zuzide gegeben... Die Aufarbeitung selbst, dann kommen wir von dem wieder weg.
00:35:01: Von dem Kapitel war die Aufarbeitungs- selbst sehr verzögert weil ja teilweise die gleichen Pläne noch mal da waren in der Justiz und in der Umgebung.
00:35:09: die Gutachter.
00:35:10: also das war halt vorsichtig diese Aufklärung Und dann hat sie das eigentlich wieder wie so eine Großanstalt gefühlt und ist es weitergegangen.
00:35:21: und dann hat schon lange gedauert bis die großen Reformen gekommen sind die ich sage, also in den Siebzigerjahren, also die Psychiatrie, okay, in Deutschland.
00:35:31: Die Psychiatriereformen in Österreich auch stattgefunden hat und das ist auch nicht an Niederösterreich vorbeigegangen.
00:35:40: Nicht Niederöstereich war eben fünfundneinzig... Also hat es den Niederschen Psychiatrieb lang gegeben der dann immer wieder evaluiert und weiter Dem, der ja auch besagt hat.
00:35:49: Das hat ja damals zwei große Anstalten gegeben, Gugging und Maurer.
00:35:53: Das war so die Versorgung, die ja teilweise auch Burngländer oder von Wien manchmal aufgenommen haben.
00:36:03: Man soll jetzt nicht mehr großanstalten machen, sondern die psychiatrischen Abteilungen an die allgemeinen Krankenhäuser anschließen in gewisser Region und auf den man sich geeinigt hat.
00:36:12: Und das soll neben der Chirurgie, der Neurologie oder der Gynpsychiatrie sein für die schnelle wohnartnahe Versorgung plus psychosozialer Dienst plus niedergelassene Ärzte und verschiedene Hilfseinrichtungen.
00:36:25: Das ist in Cookington Erfolg da auch ganz geschlossen worden.
00:36:30: Da ist ja auch die Uni gekommen als Treibkraft sozusagen und hat dann Hala Brunnen, Tullen und Baden und einen Kirchen draus gemacht.
00:36:40: Diese regionalen Abteilungen.
00:36:42: Der Plan oder das Schicksal von Maurer war immer ein bisschen ein anderer.
00:36:45: es hat parallel dazu schon gesagt okay aus dem heraus ist Waldviertel, das ist ja dann Wetthofen an der Dijagwan, so ist Sankt Bölten das ganze Wahlkviertel von Weithofen und Mauer oder eben das hier, das Spital hat nur mehr Milkschaps am Städten als regionale Versorgung.
00:37:09: Es war aber nicht geplant dass dass die gesamte Anstalt hier zugemacht wird, weil man gesagt hat gewisse Spezialitäten.
00:37:18: Wäre man nicht an jeden Wohnort bringen oder macht doch keinen Sinn?
00:37:22: Sondern die bleiben hier aber nicht in der Regionalisierung sondern für ganz Niederösterreich oder weiter.
00:37:26: Das ist zum Beispiel die forensische Psychiatrie.
00:37:29: Weiter wird man vom Justizministerium, wenn die Leute nach der Maßnahme sozusagen zugeteilt wo sie hinkommen.
00:37:35: das macht keinen Sinn, wohnen da überall eine zu haben.
00:37:39: Da sind wir... Von siebenundzwanzig Kliniken gibt es jetzt sieben Psychiatrien und eine forensische Diesel Machema.
00:37:45: Das selbe war damals mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo wir drei Niederösterreich haben.
00:37:50: Und da ist eine in den Mauer, eine in Thulen und einer in der Hinterbrille.
00:37:54: Und das selbe hat mit stationärer Psychotreppe und auch mit Alkohol und Drogen.
00:37:58: Also Alkohl und Drogen hier, Spezialisierung im Mauer für ganz Nieder Österreich, für stationäre oder teilstationäre Aufenthalte.
00:38:06: Weil ich bin auch verfechtert dass man wohnert nahe und dort bleibt.
00:38:09: aber bei einer Drogenproblematik oder einer Alkoolabhängheit macht es schon Sinn auch manchmal jemanden raus Nehmen oder die Möglichkeit zu bieten, aus dem Familiensystem raus und vor Andersen mehr Zeit lang zu sein einen kleinen Kopf kriegen was Neues anzufangen.
00:38:22: Deswegen hat Mara sozusagen diese Aufgaben einerseits regionalpsychiatische Versorgung für drei Bezirke und andererseits überregional.
00:38:31: Drogen, Alkohol, Forensik usw.
00:38:34: Möchten kurz auf Anbegriff eingehen?
00:38:36: Forensic nämlich weil ich glaube das ist jetzt nicht zugänglich.
00:38:39: Da ist gemeint der straffällig geworden eine psychiatrische Erkrankte.
00:38:45: Wenn ich es einfach versuche zu erklären, geht's darum dass wenn jemand auf Verbrechen geht das mit einer gewissen Strafhöhe bedroht ist und dieser Mensch auch eine psychiatrische Erkankung hat die im Zusammenhang mit dieser Tat auch steht nicht?
00:39:02: Dann kann er eine Maßnahme verzungen dass der Richter sagt Der muss jetzt präventiv nicht in der Gesellschaft gelassen werden, aber er muss nicht in ein Gefängnis oder so eine Referenzisteriopatische Zentrum oder in einem Krankenhaus damit behandelt werden kann.
00:39:18: Die sind dann hier und kriegen auch Behandlung.
00:39:22: Was wir ja in der Haft bedingt bekommen oder je nachdem wo man halt ist.
00:39:27: Und da wird immer wieder geschaut.
00:39:28: Bei einer Haftanstalt hat man halt so viel Strafen, dann ist man draußen und mal gesund ist oder nicht?
00:39:33: Und in der Forensik wird immer noch begutachtet wie schaut das Status aus und was wird gemacht, aber eben... Also wir sind überhaupt ein Sonderveil, weil wir haben eine forensische Psychiatrie ohne Justizwache beantworten nur mit Gesundheits- und Sozialberufen.
00:39:49: Aber die Leute können ja nicht nach Hause gehen.
00:39:54: Verstehe ich jetzt.
00:39:55: Mauer, Öling der Bitterwüche die ganze Zeit auf Frage stellen und die los haben.
00:39:58: Ich will einfach sagen dass wenn die Weltkopf steht Mensch, Psyche, Gesundheit und ich dem Christian Korb so zuhör und ich kenne das auch real weil ich darf manchmal im Bildungs-Kampus unterrichten und du hast schon von Jungstil Gebäude geredet.
00:40:15: jetzt ich bin froh dass es Mauer nach wie vor gibt weil ich denke Da kann man schon gut gesund werden.
00:40:25: Wenn man noch nie da war, dann sollte man diese Landesausstellung nutzen und sich das anzuschauen.
00:40:30: Es ist schon etwas Besonderes der Standort finde ich.
00:40:34: Es sind ganz besonders durchzugehen.
00:40:36: Mir erinnert es immer wieder ans Otto Wagner-Spietal um die Baumgartener Höhe.
00:40:42: Die Baumgartner Höhe in Wien kennen wir vielleicht.
00:40:44: Da haben sie auch die Architekten überlegt, was braucht der Mensch an Raum und Platz um gesund zu sein?
00:40:52: Wenn ich die richtig verstanden habe, haben Sie das auch dort überlegt?
00:40:56: Es ist ja unglaublich!
00:40:58: Schöne, riesiges Areal mit, ich habe gelernt, mit sixty-six Gebäuden und ich glaube du hast gesagt auf
00:41:06: forty-fourzig Hektar.
00:41:08: Forteinzig?
00:41:10: Ich bin ja überzeugt dass wenn man krank ist oder eine Krise hat das man einen grünen Rand braucht.
00:41:17: also ein persönlicher Ansicht, dass mein Grünrand braucht da zumindest ins grüne Schaden kann eine Natur näher hat um die Krisen zu verwenden auch um zu genesen und gesund zu werden.
00:41:29: Ich glaube, dass das ein Therapeitekum ist, da es hier genutzt wird.
00:41:33: Das ist natürlich auch eine gewisse Luxus heute so etwas zu haben.
00:41:38: Das kann ich in der Stadt nicht so verüben, aber zum Gesundheit bin überzeugt, dass wir das brauchen.
00:41:43: Übrigens, dass von Carlo von Borg maßgeblich entworfen worden oder dann auch umgesetzt waren.
00:41:50: Und das war, Maurer, das Vorbild für ... Baumgartner Höhe gewesen, nicht?
00:41:55: Man hat hier die Erfahrungen übertragen auf Baumgartener Höhe.
00:41:59: Da hätte dann der weiß ich die Geschichte nicht ganz genau, weil der Kaller vom Burg ist erst beauftragt worden und dann hat es Streit mit dem Wagen ergeben.
00:42:06: Er ist dann aber auch krank gestorben und der Wagen hat das gemacht mit mehr Geld.
00:42:10: Aber deswegen schaut er sich dent aus.
00:42:13: man hat hier gesagt wie ist das gebaut werden?
00:42:15: machen wir das in Wien noch einmal sozusagen
00:42:18: Auf was ich hinaus wollte, ist das Mauer und vor allem Maueröling so in der niederösterreichischen Bevölkerung schon einen gewissen Klang hat.
00:42:28: Was ist da die Erwartung jetzt von dir als ärztlichen Direktor?
00:42:30: Glaubst du wird die Landesausstellung auch zu diesem Thema Stigmatisierung, zu dem Thema wer im Mauer behandelt, wird das etwas ändern?
00:42:43: Naja, es war und ist das Ziel eine Stigmatisierung zu reduzieren.
00:42:50: Wenn man sich sehr höhes und fachlich sehr stark auseinandersetzt weiß man dass das gar nicht so leicht ist und das Stigma dauerhaft zu verändern ist eine schwierige Geschichte aber ich denke es wird ein wesentlicher Schritt Ich hoffe doch in die richtige Richtung sein Das was gelingt gelingen wird und ich mir erwarte, dass das Thema der psychischen Gesundheit und der psychische Erkrankung Thema wird.
00:43:18: Dass mehr darüber gesprochen wird, dass Menschen hinter diesen Mauern hier schauen, was ist denn da wirklich?
00:43:25: Unsere Mitarbeiterinnen haben das Bedürfnis auch ihren Arbeitsplatz herzuzeigen und zu sagen wo sind wir?
00:43:31: Was machen wir da?
00:43:32: Auch Patienten wollen das teilweise.
00:43:36: Das stigma muss man schon messen und heute erforschen.
00:43:43: Wir wissen, wenn wir jetzt ganz seriös reden, dass es mehr Wissen über psychische Erkrankung gibt und psychische Gesundheit.
00:43:50: Wir wissen aber durch die intensive Forschung das Stigma gegen Menschen mit Depressiven.
00:43:58: Erkrankungen geringer geworden ist, mehr Toleranz und Akzeptanz.
00:44:02: Aber zum Beispiel das Stigma gegen Psychosen und der Schizophrenie größer geworden.
00:44:09: Also vor allem da gibt es Messungen.
00:44:10: die soziale Distanz ist dann also man vorsichtig sein wie man das macht aber diese über die Jahrzehnte wenn man das beobachtet zu einer zunehmenden Öffnung der Psychiatrie gekommen.
00:44:23: Und das ist sicher das Maximum der Öffnungen ansteigt, indem ich die Tore aufmache und sage da kommen zwei Hunderttausend Leute rein.
00:44:32: Ich hoffe es geht gut!
00:44:33: Ich bin aber optimistisch nicht?
00:44:35: Auf jeden Fall wird's epochal.
00:44:39: Für uns jetzt als Videobodcaster mittlerweile Peter ist auch wichtig nicht zu zeigen dass er psychiatrische oder psychische Erkrankung Eine Erkrankung ist wie ein Beinbruch, dass man sich das halt als gesunder wahrscheinlich schlechter vorstellen kann.
00:44:54: Von dem gehe ich jetzt einmal aus.
00:44:56: nicht weil er am Brochern fußt und am Brochen knöchelt.
00:44:59: Den kann ich mir bei Zeiten noch mal vorstellen, das wäre ja schon erlebt haben.
00:45:02: Und Zahnweh auch eine psychische Erkrankung wenn ich nicht betroffen bin wahrscheinlich schlecher.
00:45:08: Ja, das ist mehrere Sachen.
00:45:10: Es gibt so alte Vorbilder, also Glischees die wir haben, das haben wir auch gestern besprochen wo man glaubt die psychisch krankensannte Mauer und die nicht-psychisch kranken sind draus, weil die werden sich jetzt vermischen und keiner wird den Unterschied merken wer es wäre.
00:45:25: Weil ein Wirklichkeit haben wir je nachdem welche Studien mal anschauen Mindestens ein Viertel der Bevölkerung hat im letzten Jahr behandlungswürdige psychiatrische Erkrankungen gehabt, nicht?
00:45:35: Die Deutschen sind mit den Servicern auf.
00:45:37: ca.
00:45:37: thirty-three Prozent, also zwischen einem Viertell und einem Drittel sind psychisch krank sozusagen innerhalb von einem Jahr, manche werden gesund, manchen nicht Und von denen kommt ein Drittel... in Berührung mit dem gesunde System und von dem wieder ein kleinerer Teil, mit spezifisch-psychratischem ganz zielgerichteter Behandlung.
00:45:56: Also es ist nicht so das gleiches wie als wo und wo befinden wir uns.
00:46:01: Aber das Eintenken ist einerseits vielleicht schwerer, andererseits macht sich aber auch mehr Angst.
00:46:07: Da weiß man was Unberechenbares hat, weil wenn ich sage der Fuß ist brochend, er wächst wie der Zahn.
00:46:14: Gibt doch an der Krankheit, wo man Angst kriegt.
00:46:17: Auf der anderen Seite merkt man auf was für ein Echo das Ganze so stößt wenn wir über die Thematik der psychischen Gesundheit redet wie viele Leute gleich etwas zu erzählen haben oder wen kennen.
00:46:29: und da war sowas oder ich habe einmal eine Phase gehabt da Und mein Großmutter deso mei Bruder ist nicht aus der Welt und es ist nichts Exotisches.
00:46:37: Das ist überall betrifft uns alle und das wird die Herausforderung der Zukunft sein.
00:46:43: Wie du eingehen sie erwähnt hast, psychische Erkrankungen top eins.
00:46:47: Bei Frauen hast du gesagt Depression und bei Männern die Alkohol sucht.
00:46:50: also keiner von uns ist gefallt davor.
00:46:53: Arme zu erkranken an einer psychischen Erkankung.
00:46:56: Ich denke mal die Richtung stimmt.
00:46:58: Also wenn ich dem Christian Korbel zuher es ist offen... Es verändert sich was in eine sehr positive Richtung hätte gesagt.
00:47:08: In einem wunderbaren Umfeld.
00:47:13: Wenn ich so einleite, Oliver, dann kennst du mich mittlerweile schon gut.
00:47:21: Es wird Zeit nicht?
00:47:22: Wir limitieren uns ja immer selbst!
00:47:25: Ich hätte jetzt gesagt, wir sind von zwei in der Gegenwart angekommen vielleicht.
00:47:30: Sollte man nur die Zukunft adressieren?
00:47:32: Weil das ist vielleicht etwas was im Moment ... ein Thema ist, also wir sind alle mit künstlicher Intelligenz befasst.
00:47:41: Gestern heute Morgen?
00:47:43: Gestern Heute Morgen genau!
00:47:45: Wir sind alle Künstliche Intelligenze befasst und da gibt es immer wieder das Thema.
00:47:48: Da schiebe ich jetzt vielleicht auch mit einer künstlichen Intelligenzen aus wie Schaden aus der Sicht des Psychiaters und ärztlichen Direktors und Leiter an... GepgpDS-Therapeut.
00:47:58: Na ja, sprichst du das an?
00:48:00: Wie sagst Du?
00:48:01: Na
00:48:02: dann Also sagen wir mal so, die Digitalisierung ist ja schon mit der USA konfrontiert und haben einerseits Arbeitsmittel wo manche auch süchtig drauf werden oder Abhängigkeiten haben in den neuen Diagnosesystemen.
00:48:17: Ist es drin?
00:48:18: Auf der anderen Seite was wird uns diese Technologie helfen?
00:48:22: nicht?
00:48:22: Wir werden.
00:48:23: in Deutschland gibt's diese Medizinprodukte also sozusagen Apps, die aber auch verschrieben werden.
00:48:29: Das sind Digas, digitale Gesundheitsanwendungen, die als gesundes Produkt gelten und die dann über Rezepte verschrieben wären und dann können die Leute das verwenden mit einem langen Aufwand.
00:48:41: Und gibt es in Amerika?
00:48:44: Gibt es in Deutschland?
00:48:44: Und jetzt im zweiten Quartal soll's eigentlich in Österreich auch umgesetzt werden oder in ähnlicher Zeit?
00:48:51: Ich selber glaube dass dass auch eine interessante Entwicklung ist, aber es wird überholt werden glaube ich durch diese freien Apps.
00:48:58: Weil die sich so schnell entwickeln und sie zwar nicht an diese Regeln halten, aber das trotzdem real darstellen werden.
00:49:03: mit der Artificial Intelligence.
00:49:07: Sich mit dem zu beschäftigen, das ist ja ein sehr interessantes Thema.
00:49:10: Es geht bis in demokratiepolitische Sachen hinein.
00:49:13: was ist das?
00:49:14: Und wie reguliert man das?
00:49:16: Wie kann man das auch regulieren?
00:49:20: In der Medizin, in den Diagnose-Sachen kriegt es schon einen Stellenwert und da haben wir Zielgerichte.
00:49:28: Diagnostik, die wir haben.
00:49:30: Die Gespräche, wo man vorher gesagt hat, das ist natürlich eine Grenkung für einen Arzt, sondern der arbeitet also doch so was Kastel ersetzt wird aber das geht.
00:49:37: Man muss halt schauen, was es da Mensch jetzt wirklich bieten kann.
00:49:40: Da sagt man ja, das sympathisch, oder?
00:49:42: Die Intelligenz macht die Empathie auch nach und gar nicht schlecht!
00:49:45: Und bei manchen Gesprächen mit einem Dementen sind's geduldiger als die Menschen.
00:49:50: Aber das wird auch kommen.
00:49:52: Wir werden schauen, wo die Grenzen sind.
00:49:56: Ich selber denke eigentlich, dass... Wo ich das nicht normal mal hatte, dass man sich schon irgendwie auch einschränken sollte.
00:50:02: Auch im Sinn was das für Energie-Resurs ist und welche Menschen sind die das betreiben?
00:50:10: Auf der anderen Seite und desgeher Richtung Abschluss auch.
00:50:13: Ich glaube es ist ja schon gefordert.
00:50:16: Aber wir reden immer über den Kindern Jugendlichen, dass sie Therapie brauchen.
00:50:22: Das ist richtig und die Investition ist wichtig, aber eine Gruppe bleibt gleich oder wird kleiner.
00:50:26: bei einer Geburtenrate von Sechs oder sechs Prozent sind im Erwerbsfähigen Alter und dann kommen die über sixty-fünf.
00:50:35: Das steigt rasant an, das ist die Herausforderung in der
00:50:38: Zukunft.".
00:50:39: Weil wir haben jetzt pro Demenzkrankung, glaube ich, ein Erwerbstätige ungefähr, da ist siebzig ungefähr.
00:50:45: Und dann in den Jahr zweitausendfünfzig sind es einundzwanzig.
00:50:48: Also das geht sich nicht aus und hier werden wir gegen diese Vereinsammern, gegen die einen so sicher technische Mittel anwenden müssen sowie ein jugendlicher Sorge jetzt schlapert mit der Digitalisierung oft vereinsamt vielleicht?
00:51:01: Und eine reale Welt kann ein anderer vielleicht die Vereinsammlung verhindern dass er noch teilhaben kann mit etwas.
00:51:09: Also ich denke, man muss dem Offen gegenüberstehen.
00:51:12: und schon was macht man drüber?
00:51:13: Und wer verwendet es und wer manipuliert uns damit wie?
00:51:17: Ja, wir haben jetzt auch noch nicht dabei.
00:51:20: Ich bin mir gar nicht so sicher aber ich hätte gesagt nachdem er jetzt im Jahr die Landesausstellung läuft hätte ich gesagt Wir werden nicht jedem Besucher versprechen können, dass du die Handschüttelst und jede Frage beantwortest.
00:51:39: Aber wir hätten die Möglichkeit, dass jetzt nur den potenziellen Besucherinnen und Besuchern was mit auf die Reise gibt Christian.
00:51:47: Gibt es da irgendwas wo du sagst?
00:51:50: Und ich denke von dem Gehege aus kommen zu uns besuchen sie uns in Bezug auf die Landesausstellung.
00:51:57: aber was soll der Besucher wissen?
00:51:59: Gibt's da ansatzwo du sagerst?
00:52:02: Das wäre es.
00:52:03: Ich werde nicht jeden einzelnen begrüßen, aber tatsächlich begrüßt die kollegale Führung über einen Bildschirm wie den einzelnen Besucher.
00:52:10: Nicht schlecht, digital?
00:52:13: Digital ist.
00:52:13: ja das findet tatsächlich bei einer der ersten Stationen statt und ich denke, man soll sich das auf jeden Fall anschauen... Es ist ein Erlebnis von der Architektur, das ist sicher eines der größten Jugendstil.
00:52:28: Das Saubel zusammenhängen in Europa, das allein ist es.
00:52:31: Es ist einen Ausflug wert nämlich auch die Umgebung und das Mostviertel sich anzuschauen.
00:52:35: Man kann ja noch etwas anderes machen man kann sie mit der Geschichte auseinandersetzen.
00:52:39: und was soll ich vor Augen halten?
00:52:41: Es gibt keine Gesundheit ohne psychischer Gesundheit.
00:52:45: Vielen Dank Christian Korbel für dieses wirklich interessante Gespräch.
00:52:49: Wir bitte werden uns die Landesausstellung anschauen hätte ich gesagt Ist das eine Einladung?
00:52:56: Ja, ich schaue wahrscheinlich deine Kinder im Bus ein.
00:53:01: Ich werde mir sicher anschauen!
00:53:04: Für alle Interessierten www.noe-Landesaustellung.at.
00:53:10: der Jürgen Zall, der gerade hinter der Kamera steht wird es in den Show noch zu veröffentlichen.
00:53:15: Danke Jürg dafür und danke für die Aufnahme.
00:53:18: Christian Feinwos war wirklich super und ich freue mich schon darauf.
00:53:23: Danke Oliver.
00:53:23: Also ich danke auch für die Einladung oder dass ihr mich besucht habt und die Vorträge, Veranstaltungen sind auf der Homepage vom Landesklinikum Maurer auf der Startseite schon zu sehen und da kann man sich dann noch anmelden aber auch das ganze Programm anzuschauen.
00:53:37: wir werden dir aber auch mit Filmen nachher zur Verfügung stellen.
00:53:40: Super.
00:53:40: Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!
00:53:42: Danke.
00:53:43: Wir werden durchs Areal schauen, oder?