#63 Begleiten am Ende des Lebens
Shownotes
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizvereins Melk unterstützen die Pflegekräfte im Pflege‑ und Betreuungszentrum Melk und begleiten schwerkranke Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. Sie hören zu, schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Menschlichkeit.
In unserer Folge #63 sprechen Margot Luger und Johannes Preissl über die Rolle der Ehrenamtlichen als unverzichtbare Stütze für Betroffene, Angehörige und Pflege. Die beiden erklären außerdem, wie der Verein einen Lehrgang für Lebens‑, Sterbe‑ und Trauerbegleitung organisiert und wie Interessierte selbst Teil dieser wertvollen Aufgabe werden können.
+++ Weiterführende Informationen unter: www.hospiz-melk.at +++ Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen im Karriere Center unter: https://karriere.noe-lga.at +++ Anregungen, Feedback und Themenvorschläge unter: podcast@stpoelten.lknoe.at
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00:00:00: Das ist ganz, ganz spannend immer, wenn man die Gespräche mit den interessierten Leuten macht.
00:00:07: Dass sie eigentlich fast im Grunde kommen, dass sie was Gutes machen wollen.
00:00:12: Es ist ganz gut, dass alle da sind weil wir es wirklich brauchen.
00:00:15: Wir könnten gar nicht so gut arbeiten und alles so gut versorgen, wenn wir einen Karriernamt nicht hätten.
00:00:36: Mit Oliver Loiskandl
00:00:38: und
00:00:38: Peter Redl-Lenk.
00:00:41: Oliver,
00:00:43: wir fangen wieder an oder?
00:00:44: Mit deinem Thema mit dem wir uns schon mal beschäftigt haben.
00:00:48: und das führt mir gleich zu einer so einer Wissensfrage.
00:00:51: nicht ob du überhaupt aufpasst.
00:00:54: Wir haben ja jenseits der Fünfzig Podcasts aufgenommen.
00:00:59: Das oder ist, kann ich mit Ja.
00:01:01: Ich will ja
00:01:04: schauen dass du gleich ein Wissensfrage beantwortest wo es die erste Frage mal beantworten kannst.
00:01:08: Die zweite Frage die ja interessant findet wir haben einen Podcast gemacht zum Thema Hospiz zum Palliativcare.
00:01:16: Du erinnerst das?
00:01:18: Magdalena Kovac und...
00:01:22: Das musst du sagen.
00:01:24: Gabriele Pachschwöll von der Palliativstation Universitätsklinikum Krems und Magdalena Kovac vom Hospiz Haus an der Treisen.
00:01:33: Genau, also grüße gehen raus an die beiden Kolleginnen.
00:01:36: ein großartiger Podcast zum Nachhören.
00:01:38: und in dem Podcast ist was erwähnt worden das ich so nicht gewusst habe nämlich was der Begriff palliativ bedeutet beziehungsweise Palliare oder wo das Wort herkommt.
00:01:51: Genau, es war
00:01:52: der Mantel und umhöhlen.
00:01:55: Das für palliativ steht.
00:01:58: Manchmal habe ich den Eindruck, du schaust nach wie ich mich vorbereite.
00:02:02: Ich fühle mich ein bisschen überwacht fast ein bissel.
00:02:04: Und ich habe mir angeschaut von wo kommt eigentlich der Begriff Hospiz her?
00:02:07: Hast du das auch angeschraubt?
00:02:08: Also ich hab nicht angeschaudet aber ich meine zu wissen wo Hospiz Herkommt... dass man irgendwelche Wanderer quasi auch Unterkunft gibt.
00:02:18: Genial, Oliver!
00:02:19: Es kommt aus dem dainischen Hospitium und bedeutet Gastfreundschaft oder Herberge.
00:02:24: Und im frühen Mittelalter hat es die Pilger betroffen.
00:02:27: Dann ist sie wieder ein bisschen in Vergessenheit geraten und ist durch Gasthäuser ersetzt worden.
00:02:36: Das finde ich recht spannend.
00:02:38: Aber die haben natürlich auch Unterkomf geboten und nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt.
00:02:44: An Ende des neunzehn Jahrhunderts ist in Irland wieder Auftaucht und du kennst die Gründerin vom Namen her.
00:02:51: Persönlich, weißt du sie zu ausgehangen?
00:02:53: Cecilis
00:02:54: Anders.
00:02:54: Super!
00:02:55: Nineteinachzen bis zweitausendfünf.
00:02:57: Also wir haben jetzt schon eine Menge geschlaumeiert.
00:03:00: bevor wir allerdings den Podcast mit uns selber aufnehmen Hätte ich gesagt stören mal unsere Gäste vor.
00:03:06: Wir haben heute wieder großartige Gästen bei uns im Universitätskinecom St.
00:03:10: Paulten im Besprechungsraum G-Eins Punkt drei.
00:03:13: Liebe Zuhörerinnen, an unserer Seite sind die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Margot Luger aus dem Pflege- und Betreuungszentrum Melk.
00:03:27: Schön, dass Sie da sein.
00:03:28: Herzlichen Dank fürs Kommen!
00:03:31: Und mir gegenüber sitzt auch Johannes Preis Geschäftsführer vom Verein Hospiz Team Melk – schön, dass sie da sind.
00:03:41: Herzliche Dank!
00:03:42: Schönen guten Morgen.
00:03:43: Danke für die Einladung!
00:03:44: Und ich würde sagen wir steigen gleich direkt ins Thema ein, Frau Luger was bewegt denn eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin in dem Bereich Hospizpflege zu gehen?
00:03:55: Weil bei mir ist es jetzt so ein Thema nicht das sehr herausfordernd klingt und auf der anderen Seite jetzt wahrscheinlich belastend ist bis zu einem gewissen Grad.
00:04:07: Also ich habe nach meiner Ausbildung in der Krankenpflegerschule begonnen, auf der Onkologie zu arbeiten.
00:04:14: Wo ich über zwanzig Jahre gearbeitet hab im Wien und das war immer schon meins die Menschen die schwer krank sind zu versorgen, zu betreuen, zu pflegen Wir haben ständig palletive Personen bei uns link gehabt, wo man einfach Lust hat.
00:04:30: Es geht im Ende zu und mit dem das nicht gestört hat, wenn jemand so schwer krank war und auch wirklich dann verstorben ist, diesen letzten Weg zu begleiten, war mir immer sehr wichtig auch.
00:04:43: Und wie die Stellanschreibung in Meck gesehen habe, hab ich mir gedacht, zuckst!
00:04:47: Das wär was für
00:04:47: mich.".
00:04:48: habe mich dann beworben und bin dann genommen worden.
00:04:51: Und bin sehr glücklich darüber, dass ich den Schritt gegangen bin weil einfach die letzte Lebensphase für viele Menschen sehr schwer ist und sie viel Begleitung oft brauchen egal ob das jetzt ein pflegerisches medizinisch oder auch im sozialen Bereich.
00:05:08: man kann wirklich viel geben und man kriegt ganz ganz viel zurück.
00:05:12: In dem angesprochenen Podcast ist schon erwähnt worden, dass sozusagen einen Unterschied zwischen Palliativpflege und einer Palliativstation.
00:05:21: Und dann dem Thema Hospiz gibt, der Peter hat es aufgeklärt also geht ja heute nicht mehr um Pilgerer oder Wanderer oder zumindest nicht mehr in dem Wort sind.
00:05:32: vielleicht könnten Sie nun mal kurz die wesentlichen Eckpunkte oder wesentliche Unterschiede aufzeigen zwischen Was ist jetzt palliativ?
00:05:41: Wo ist da das Aufgabengebiet bzw.
00:05:44: wo fühlt ihr diese Lücke in einem Menschenleben mit der Hospizversorgung?
00:05:52: Palliativstationen sind in den Krankenhäusern untergebracht, wo die Verweildauer ... im Regelfall zu drei Wochen sind, wo die Patienten nach einer Chemotherapie zum Beispiel hinkommen.
00:06:06: Um ein bisschen Kraft zusammen mit Physiotherapie und Ärgotherapie aufpäppeln unter Anführungszeichen.
00:06:13: Und dann eigentlich das Ziel ist, dass sie von der Ballettivstation wieder in die häusliche Umgebung kommen – im stationären Hospiz.
00:06:21: Das ist untergebracht in Pflegewohnhäusern, Pflegebetreuungszentren Und da ist das Ziel, dass wir wirklich Menschen am Elevensende aufnehmen.
00:06:33: Die Verweiltauer ist in einer Hospizstation an und für sich mit auf sechs Monate begrenzt.
00:06:39: Das heißt, die Gäste sind auch Gästchen für uns.
00:06:50: bis zum Lebensende im Normalfall sind.
00:06:52: Und die Aufnahmekriterien auch dementsprechend so gestaltet sind, dass wir wirklich Menschen aufnehmen, wo man wirklich auch weiß, dass die Lebenszeit sehr begrenzt ist eben bis maximal sechs Monate.
00:07:07: Also das ist der Unterschied und bei uns ist es wie ein Zuhause.
00:07:11: Jetzt sind Sie als Diplomitegesundheits- und Krankenpflegerin in dem System angestellt verdienen sozusagen ihren Lebensunterhalt damit Und ihr habt zur zweiten Schiene noch etabliert das Ehrenamt.
00:07:23: Wir haben jemanden vom Ehrenampt bei uns und da würde mich auch interessieren, was bringt denn jemandem dazu?
00:07:33: Dass er sich ehrenamtlich – und da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten aber dass er sich mit dem Thema Tod- und Sterben auseinandersetzt.
00:07:42: Ja, meine Familie nahm sie an Preizstl.
00:07:46: Das L hat sie erst gefällt.
00:07:48: Damit nicht preiswert, dass es keine Verwechslung gibt.
00:07:51: Ja was führt einen dazu?
00:07:55: Wir haben jetzt wieder ein Lehrgang für lege sterbe Trauerbegleitung gestartet und da gibts Motivationsschreiben immer was uns die Leute mitbringen sollen warum sie das machen wollen.
00:08:05: Und da ist an erster Stelle meistens Die eigene Erfahrung ja die Erfahrung schon in der Familie und das wenige Wissen daran was man da alles besser machen könnte oder gut begleiten kann.
00:08:19: Und dann das Interesse mit Menschen zu arbeiten, oder sehr viel auch dem Menschen etwas zurückzugeben, was ich in ganzem Leben für gut selber empfangen habe.
00:08:31: Das ist ganz spannend immer wenn man die Gespräche mit den interessierten Leuten macht dass sie eigentlich aus dem Grunde kommen.
00:08:40: ja, dass sie was Gutes machen wollen.
00:08:42: Meistens auch noch einer nach Abstoß des Berufes in der Pension.
00:08:48: Ja, aber wir haben auch junge Leute die das aus beruflichen Gründen machen um mehr zu wissen.
00:08:54: Ganz spannend war mal eine junge Dame, die in einem Bankenwesen unterwegs war und sie hat immer gesagt wenn im Haus bei ihnen etwas passiert dass irgendwo ein Trauerfall ist dann so ja du machst es ja!
00:09:08: Du organisierst einen Billet, du machst diesen.
00:09:12: darum hat sich gesagt Ich möchte jetzt mehr wissen, um diesen Bereich gut abzufedern zu können auch im eigenen Haus.
00:09:21: Und was war der Motivationsgrund von Johannes Preißl?
00:09:24: Dass er sich dem Verein annimmt in einem anderen.
00:09:27: Das ist sehr zeitintensiv und muss mitm Herz dabei sein.
00:09:34: Da
00:09:34: darf ich kurz ausholen, es hat eine längere Geschichte.
00:09:37: Die Geschichte ist die, dass ich eigentlich gelernte Augenobtige bin und in meiner Zeit als augenobtig im Geschäft einmal in Radio Niederösterreich ein Interview gehört habe mit der Frau Arzmüller-Klaudia, die jetzt Vorstellung von einem Landesverband Niederösstreich aus Bietz ist.
00:09:54: So es wäre, das könnte für mich auch einmal passen.
00:10:00: Viele Jahre später habe ich dann eine Umschulung gemacht in der Pflege und hab dann das Glück gehabt bei der Glaudiaz-Mühler im Pflegernbetreuungszentrum in Melk unterzukommen.
00:10:10: Ich bin sofort auf die Hospitstation gekommen und das war eigentlich das Leben... die Arbeit, die einen befriedigt hat.
00:10:18: Wo ich gesagt habe, wir haben die gehe raus und sagen, ich hab was Gutes getan!
00:10:21: Die Leute sind gut versorgt und das passt.
00:10:23: Und nach ein paar Jahren vor neun Jahren sind sie an mich herangekommen und sagt, ob ich nicht das Manager mit Ehrenamt übernehmen will?
00:10:29: Und gleichzeitig dazu ist auch vergnübscht gewesen der Geschäftsführer des Vereins Husbids und er macht wirklich auch viel Arbeit da wir ja viele Aktionen starten um den Gedanken hospiz und palliativ in die Bevölkerung, im Bezirk Melk herauszutragen.
00:10:50: Damit jeder weiß wo er versorgen bekommt, wo er Hilfe bekommen kann.
00:10:54: Und damit wir haben den Folterdolling Begleitung daheim, dass mit sie wenn sie total unwissens sind, damit man da was weitergeben kann.
00:11:07: Das ist Elisanna, das hat nineteen siebensechzig in Landen gestartet.
00:11:11: Ich war ziemlich früh dran, finde ich eigentlich.
00:11:14: Ich habe den ersten Hospiz-Gast aufgenommen.
00:11:19: Seit wann gibt es den Verein?
00:11:21: Ja, der Verein gibt es ziemlich zeitgleichs seit deiner Neunundneinzig.
00:11:25: Da ist er gegründet worden.
00:11:27: Treibende Kräfte waren durch das Missmenschen die selber betroffen wurden und gesagt, wir brauchen unbedingt erst einmal ein stationärer Hospiz.
00:11:35: Die Frau These Richard... Pfefferischad-Schüding, die hat es selber betroffen und hat dann noch gefragt was man in Österreich machen kann.
00:11:47: Ob es da nicht auch ein Husbids gibt?
00:11:48: Und die haben das dann angestoßen und bis um mal dann das erste Husbiz-Bett im Pflegeheim war, hat es ein bisschen gedauert aber es ist netzendachter.
00:12:00: eins wie sie gesagt haben, war das erste Mal ja!
00:12:03: Wir haben das erste Mal, dass wir Ehrenamt oder einen Vertreter von ehrenamtlich tätigen Personen bei uns haben.
00:12:10: Und mir wird nur interessiert wie viele ehrenamtliche sind bei ihnen engagiert?
00:12:18: und jetzt habe ich einerseits, da sie mich als ehrenamblicher quasi engagieren kann im Verein aber andererseits habe ich lesen ihr unterstützt auch das Hospiz selbst d.h.
00:12:31: Ihr setzt auf Bänden angewiesen, oder?
00:12:34: Ja.
00:12:35: Ganz genau.
00:12:35: also wie viele Annahmpliche haben wir bei uns im Verein?
00:12:38: ja das waren genau zweiundsiebzig bis zum heutigen Tag.
00:12:42: es sind zweiundvierzig Hospizbegleiterinnen und Hospiz-Begleitern die in Levesteer Betreuer Begleitungstereien gemacht haben damit sie auch im stationären Hospiz oder bei der Begleitung zu Hause tätig sein können.
00:12:54: Zwanzig Personen sind im Besuchsdienst im Pflege- und Betreuungszentrum und so zehn Personen die Veranstaltungen immer zu haben, damit sie uns unterstützen beim Aufbau bei einem Kellergassenfest zum Beispiel.
00:13:08: Bei einer Benefits-Veranstaltung oder jetzt steht der Trauerraum im Weltgang.
00:13:13: Da helfen Sie immer mit und bauen das auf – wir machen das!
00:13:17: Und wie Sie es schon gesagt haben?
00:13:18: Wir sind angewiesen auf Spenden.
00:13:20: Wir bekommen Spenden von den verschiedensten Leuten über Begräbungsspenden, über Zuwendungen, weil es vielleicht ein Geburtstag gemacht haben und da wollen sie was für so Speedspenden.
00:13:35: Oder wir spenden wenn man eine Saage machen, dann wird dann ein Spendenbox aufgestellt oder bei einer Gedenkfeier und das kann man dann viele viele Sachen daraus finanzieren.
00:13:48: Jetzt gibt's da einen Schnittmenge zwischen dem in die Insetzung?
00:13:54: Professionell bezahlt den Personal und dem professionellen Ehrenamt.
00:14:01: Die Bezahlung ist ja nicht unbedingt an Professionalität geknüpft.
00:14:04: Frau Luger, wie gestaltet sie denn diese Zusammenarbeit zwischen den Beschäftigten und den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen?
00:14:15: Es sind fast täglich ehrenamtliche Mitarbeiter da die mit eingebunden werden, die bei einem Besprechungen teilnehmen.
00:14:23: Natürlich, mit dem Länger jetzt ein Bewohner oder ein Gast da ist.
00:14:28: So besser kennt man sich ja auch.
00:14:31: Sie fragen immer nach ob irgendwas Neues ist, ob es was gibt.
00:14:35: Wir kriegen aber auch Informationen, wenn irgendwie ein Gast etwas erzählt, was sie vielleicht uns nicht sagen trauen und dass das sich als Ehrenamt geht.
00:14:48: sehr glücklich und froh darüber, dass so viele da sind.
00:14:51: Die uns wirklich auch gewisse Dinge abnehmen, wo wir mal keine Zeit nicht haben.
00:14:56: Wir haben zum Beispiel jemanden der gerne ein Bad nimmt.
00:14:59: Und das ist eine ehrenamtliche Mitarbeiterin die gerne dann einmal dabei ist ja neben uns halt auch, die uns unterstützt zum Beispiel oder es wird irgendwo was gebastelt also noch Jahreszeiten die Station auch geschmückt, wo eben die Gäste mitmachen können.
00:15:18: Ja es funktioniert super gut und das ist ganz, ganz gut dass sie alle da sind weil wir's wirklich brauchen.
00:15:24: Wir könnten gar nicht so gut arbeiten und alles so gut versorgen wenn man einen Karriernamt nicht hätten.
00:15:30: Wie viele stationäre Patienten versorgt ihr eigentlich?
00:15:32: Fünfzehn.
00:15:35: Und Herr Preisler hat gesagt, dass die Ehrenamtlichen nach Hause fahren die professionellen Pflegepersonen auch, die angestöten?
00:15:45: Nein das nicht.
00:15:46: Aber es gibt ein mobiles Team, dass eben die Leute zu Hause berät und versorgt mit ärztlicher Begleitung auch.
00:15:57: Es sind auch zwei Ärzte im mobilen Team, die Visiten dann zuhause machen.
00:16:02: Die haben wirklich extrem viel zu tun.
00:16:05: Die fahren dann auch wenn's notwendig ist ins Krankenhaus um Anträge zu stellen für eine Aufnahme bei uns.
00:16:12: Wir sind eigentlich einmal in Kommunikation, wenn irgendwelche neuen Gäste kommen sollen, dass man da wirklich schaut wie er es jetzt wirklich dringend, dass wir uns dort beraten oder von zu Hause aus Menschen noch ein Bett brauchen und einen Platz haben.
00:16:28: dass dann wirklich so schnell als möglich auch das gemacht wird.
00:16:32: Ich kriege immer wieder auch Anrufe von auswärts, wo eben Leute anrufen und sie sind recht verzweifelt – es geht zu Hause nicht mehr!
00:16:40: Der Hausarzt hat gesagt, Sie sollen in Suspits gehen, ja?
00:16:45: Es ist halt leider nicht so, dass ich sofort ein Bett habe.
00:16:48: Dann stelle ich den Kontakt oft her zum mobilen Team oder das mobile Team, damit mein Kontakt aufgenommen wird, die zur Visite hinfahren mit dem Besprechen.
00:16:57: können.
00:16:58: Manchmal geht es eh zu Hause dann trotzdem, aber weil's einfach unterversorgt sind auf die Leute und auch die Hausärzte oft den Zugang vielleicht gar nicht so haben.
00:17:09: Und das mobile Team ist ein mobiles Palatif?
00:17:12: Genau,
00:17:12: ein mobile Palatifting.
00:17:14: Jetzt ist es so nett dass man beim Sterbenden immer an den hochhaltrigen Menschen denkt und ich finde... wahrscheinlich die beste Version zu sterben, aber es gibt dazwischen natürlich auch was.
00:17:28: Habt ihr ein Altersrange wo sie sagt da nehmen wir auf oder ist jedes Alter sozusagen?
00:17:35: Es ist jedes alter?
00:17:37: ja also wir haben von bis vom jungen Erwachsenen bis zum hochbetagten Menschen auch so eine Altersklasse.
00:17:44: Also es ist aber es ist auf Erwachsene limitiert.
00:17:47: das heißt
00:17:47: also keine Kinder mit dem
00:17:48: achtzehnten Lebensjahr nicht wahr?
00:17:50: So gesehen ja
00:17:53: Wenn ich bevor jetzt so zu sagen, wie komme denn ins Hospiz zu dem Thema kommen würde mich nur interessieren.
00:18:01: Wie komme den zum Ehrenamt?
00:18:03: Herr Preisel weil ich denke mal nicht.
00:18:06: unser Zuhörerschaft ist relativ breit und jemand der sich so ein Podcast anhört da ist wahrscheinlich den Zähler auch interessiert am Thema und dort hätte mich interessieren wenn ich Interesse habe an einen Ehrenampt im Hospiz.
00:18:20: Da muss ich die Frage fast zweitgliedrig aufmachen.
00:18:23: Wie komme ich denn zu dem Ehrenamt?
00:18:25: Und zum Zweiten, was brauche ich denn für Voraussetzungen?
00:18:27: Weil ich denke mal jeder wird das auch nicht kennen.
00:18:31: Ja, das ist wirklich eine sehr spannende Frage.
00:18:34: ja!
00:18:35: Wie kann mich zum Ehrenamten das auf alle Fälle einmal Kontakt mit uns aufnehmen bei uns im Haus und dann macht man ein persönliches Gespräch aus.
00:18:48: Ich muss ehrlich sagen, ich muss immer ein wenig lange nachfragen was sie gerne machen würden und was für Eigenschaften das haben.
00:18:58: Was für Vorlieben dass Sie haben.
00:19:02: Und dann anscheinend im Gespräch merkt man ob man sie wirklich ins Team aufnehmen kann oder nicht.
00:19:10: Die Wenigsten die sich dafür interessieren sind nicht geeignet.
00:19:16: Der Großteil ist wirklich geeignet und kann als Ehrenamt anfangen.
00:19:21: Der erste Schritt wird meistens, dass Sie im Besuchstienst mitarbeiten und mithelfen natürlich begleitend zur Pflege und zu den Alltagsbegleitern.
00:19:32: wenn sie sich... mehr engagieren wollen und im stationären Hospiz oder im mobilen Hospiz, die mitzuarbeiten.
00:19:40: Dann müssen sie oder sollten Sie die Ausbildung zum Lebestärbetraubekleidungs-Lehrgang machen?
00:19:46: Das macht.
00:19:48: erstens einmal ist der Lehrgang dafür
00:19:51: gedacht
00:19:52: sich alles viel besser anzuhören, die Ausbildungen zu machen und sich selbst zu finden.
00:20:00: in den Thema ob ich das überhaupt machen kann, sieht man dann auch in einem vierzigstündigen Praktikum am Stadtenernutspitz oder in einer Palletief-Einrichtung.
00:20:12: Ob der Ehrenamtliche das dann wirklich machen will und so machen
00:20:17: kann.".
00:20:18: Und die Lehrgänge sind aber kostenfrei?
00:20:20: Also
00:20:21: ja, seit heuer sind die Lehrgingekosten frei.
00:20:24: bei uns ist meistens eine Grundgebühr von ungefähr, wenn wir sehr gute Referenten haben für tausend Euro haben wir, aber die werden jetzt refundiert von der Gök glaube ich.
00:20:35: Und das ist ganz gut bei Ernam zu der in dem Sinne nichts kosten weil komme freiwillig und wenn ich da noch etwas zahlen muss dann kann es ein Hindernis sein dass sich überhaupt damit anfangen.
00:20:49: Ich denke die weiteren Informationen zum Ehrenamt über die Kontaktadressen werden wir in den Schornots verlinken.
00:20:57: was mich noch interessieren wird wie lang Daten soll er gehen?
00:21:00: Ja, unser Liebestäbertraue bei Gleizungslehrgang dauert unterdacht und achtzig Stunden plus vierzig Stunden Praktikum.
00:21:09: Wir haben jetzt im September gestartet und werden dann im April am sechserzwanzigsten April glaube ich diese Zertifikate verleihen.
00:21:17: Und mit diesem Zertifikat wenn man den komplett abschliesst, lückenlos sind die Ehrenamtlichen berechtigt in jedem Hospiz in Österreich mitzuwirken.
00:21:29: Die gilt das Kolikulium über den Dachverband von Spitzwürsterechen.
00:21:33: Das heißt, die muss Zeit mitbringen?
00:21:35: Ja
00:21:36: Aber es ist ein ganz wertvoller Beitrag an der Versorgung.
00:21:40: Wir haben in der Pflege sehr viele und einen breiten Bereich abgedeckt also wirklich vor der Geburt bis nach dem Tod.
00:21:52: Also ein Thema nicht, dass die Menschheit glaube ich seit Anbeginn beschäftigt, die Spiritualität.
00:21:57: jetzt Frau Luger Hat Spiritualität eine besondere Bedeutung in der Hospizversorgung?
00:22:07: Wir haben jetzt das Angebot, dass wir natürlich einmal in der Woche eine katholische Messe im Haus anbieten.
00:22:14: Auch mit Fernsehübertragungen für die Menschen, die in dem Sinne zum Beispiel nicht in die Kapelle kommen können.
00:22:21: Die können sich das über den Fernseher anschauen.
00:22:23: Wir haben eine Seelsorge, die natürlich kommt.
00:22:27: Und wenn wir Krankensalpeln möchten wird das auch egal jetzt ob evangelisch oder katholisch.
00:22:33: Wer das möchte kann es jederzeit auch einfordern als andere.
00:22:40: Ja, Spiritualität ist generell wichtig und es gibt Menschen, die im Gesunden damit nichts anfangen.
00:22:48: aber wenn in einer schweren Krankheit dann plötzlich doch irgendwie das Bedürfnis haben Und da sind wir genauso da.
00:22:54: Also Gespräche, was sie möchten können sich natürlich auch machen.
00:23:00: Das ist kein Thema.
00:23:02: Wir arbeiten zum Beispiel mit Aroma-Öle.
00:23:05: Das sind z.B.
00:23:06: so Sachen, was Menschen gerne aufnehmen und was sie oft auch mit Spiritualität verbinden.
00:23:11: Das können wir alles anbieten wie Sie es möchten.
00:23:15: Es ist ein wichtiger Punkt.
00:23:17: gerade zum Lebensende... habe ich das Gefühl, dass da wirklich viele auch in den Glauben finden.
00:23:23: Wenn sie es vorher nicht hatten, aber doch kommt dann zum Beispiel zum Ausdruck oft?
00:23:28: Jetzt gibt's ja viele Konfessionen, also nicht nur katholische und evangelisch sondern wir hat unendlich viele Glaubensrichtungen.
00:23:36: Herr Preißer Wie triggert denn den ehrenamtlichen dieses Thema Spiritualität?
00:23:43: Ja, das ist ganz spannend!
00:23:45: Wir haben ja im Lehrgang eine Einheit, wo es über Religionen geht wie die verschiedensten Weltreligionen in unserem Umkreis und da wird alles angesprochen.
00:23:57: Wie verhalten Sie sich?
00:23:59: Wird da der Schmerz behandelt?
00:24:01: Wie ist die Einstellung der Angehörigen?
00:24:03: Darf man sie berühren und so weiter und so fort.
00:24:06: Und da können wir die Unterschiede sehen bis es in anderen Religionen leben.
00:24:16: Natürlich ist der römisch-katholische in Österreich das mehren, aber wir haben auch schon Moslemstock gehabt im stationären Hospiz und die würden wunderbar versorgt.
00:24:26: Versorgten in dem Sinne dass ja die Angehörigen da sind.
00:24:29: Und alle haben auch eine Waschung gehabt bei uns in einem Stationspartner.
00:24:35: Das ist wahrscheinlich einige Jahre her, aber das ist wirklich müdevoll und total super runtergegangen.
00:24:39: Die waren zufrieden und ich muss schon sagen dass alles wirklich gut akzeptieren kann.
00:24:45: Wir haben unsere Verabschiedungsräume, auch die Hotenzielen wie eine Gebetskette am Koran oder so liegen ja für die Juden ein Kappe und Gebetsbücher damit wir das richtig machen können.
00:25:02: Und auch einen Plan wenn ein Moslem stirbt, dass man das Bett, wenn er nicht schon abgeholt worden ist Richtung Meckertrin, damit es wirklich ganz, ganz gut geht und auch für die Angehörigen passend ist.
00:25:19: Dieser Podcast wird unterstützt von der niederösterreichischen
00:25:22: Landesgesundheitsagentur.
00:25:23: Sie suchen einen
00:25:24: wohnortnahen Job mit zahlreichen Benefits?
00:25:27: Im Karrierecenter unter karriere.noe-lga.at finden sie alle offenen Stellen
00:25:33: in der NU Kliniken und Pflegezentren.
00:25:35: Werden sie Teil des Teams.
00:25:37: Jetzt reinklicken, Job auswählen und
00:25:38: bewerben
00:25:39: unter karrierepunktnoe
00:25:41: minus lga.art.
00:25:45: Was du mit deiner Frage wieder wunderbar aus der Arbeit hast, Oliver ist dieses One Size Fits All von Frank Supper gibt's nicht?
00:25:53: Und dass man durch eine gute Ausbildung auch diese kulturellen Hintergründe kennenlernt und die Bedürfnisse der Gäste wie sie sagen versteht akzeptiert.
00:26:06: Und auch nach diesen Bedürfenissen die Arbeitsausrichtheit also sehr personzentriert.
00:26:12: Also die stehen im Mittelpunkt.
00:26:14: Und Frau Luger, Sie haben eingehänt und gesagt, Spitzarbeit bedeutet für mich.
00:26:19: Ich gebe viel, aber ich kriege viel zurück.
00:26:24: Gibt es Geschichten?
00:26:27: die in den Hängen blieben sind.
00:26:30: Die Gäste sehen leider nicht, also wir sollten fast am Videobotgast aufnehmen weil sie mit so einem Lächeln wenn Sie über Arbeit reden da sitzen... Ich habe den Eindruck, dass Sie kriegen mehr zurück... Also nein das Sie geben mir... Aber... Sie schauen, dass sie gut mit ihrer Energie haushalten und diese doch fordernde Arbeit irgendwie bestärkt haben wie den Eindrück.
00:26:53: was ist hier?
00:26:55: Was ist das Geheimnis?
00:26:57: Ich glaube,
00:26:58: ich habe gar keine.
00:27:01: Es fühlt einem einfach.
00:27:04: Genügt oft nur ein Lächeln oder dass er jemandem ein Danke sagt.
00:27:08: Wir kriegen auch immer wieder von Angehörigen nach dem Ableben Besuch.
00:27:15: Die kommen immer noch vorbei und sagen danke und gut, dass es gibt!
00:27:18: Und wir sind so froh, dass das gelaufen ist.
00:27:24: Wanddekoration, da sind viele Karten drauf mit Dankeschön.
00:27:30: Also wir haben aber schon Menschen bei uns liegen gehabt die nach Hause gegangen sind.
00:27:35: ja es ist versterb Verstibt nicht jeder.
00:27:37: Es ist auch sehr selten, dass jemand entlassen wird aus dem Hospiz und nach Hause geht.
00:27:43: Und das ist ein gutes Gefühl einmal, dass es noch einmal geschafft hat rauszukommen in die eigenen vier Wände.
00:27:53: Das hat uns vor einigen Wochen mal eine Dame besucht, die wirklich sehr schwer krank war und dann einen Gewehrschnitt zum Tomatik hatte Von uns nach Hause gegangen, hat seine Wohnung zugelegt und hat uns letztens mit dem Auto besucht.
00:28:11: Ich wohne jetzt in Zwetter die Dame.
00:28:13: Und das hat uns auch voll was gebracht und sich so viel bedankt, dass es uns gegeben hat und wir da waren in ihrer schweren Zeit und dass sie sich doch noch einmal nach Hause gehen konnte.
00:28:25: Der geht es jetzt richtig gut und ich hoffe für sie, dass noch lange so ist.
00:28:29: Und das freut uns auch, wenn wir mal solche Geschichten haben, was total nett ist.
00:28:35: Wir haben immer wieder auch Tiere zu Besuch.
00:28:39: Wenn man selber zum Beispiel ein Hund gehabt hat oder hat ... Der darf auch auf Besuch kommen.
00:28:45: Das gibt ihnen gestern einmal sehr Freude, eine Mitarbeiterin einer anderen Station hat Pferde die es mit den Pferden zu uns gekommen sind zum Beispiel ja die dürfen ins Zimmer, die dürfen alles.
00:28:57: Eigene Schuhe bekommen?
00:28:58: Ja sogar eigene Schuhen, die Pferd.
00:29:01: Also wirklich sehr... Es gibt viele Dinge.
00:29:05: wir haben Bewohner, also Gäste gehabt die vorhin Damen, die viel geheckelt und gestrickt haben.
00:29:11: dann haben wir veranstaltet spontan auf der Station, wo mit Kaffee und Kuchen und Pate gemacht.
00:29:18: Das ist immer sowas was auch so Freude macht weil ich muss ja nicht immer traurig sein wir haben immer Spaß jeder Geburtstag wird gefeiert die wir singen immer Stehnchen für die Gäste.
00:29:29: das macht einfach Spass auch wenn es traurige ist manchmal aber das gehört dazu.
00:29:34: Also Moa scheint wichtig zu sein bei euch und die Freude an den Eindruck habe ich nicht mehr.
00:29:40: und sie haben ganz am Anfang gesagt das ist bei uns wieder Zuhause Und das spiegelt sich ja jetzt wieder.
00:29:46: Vor ein paar Wochen war medial sehr präsent der Begriff Sterben in Würde und dass man anscheinend in den Krankenhäusern- und Pflegebetreuungszentren nicht in das Sterben im Würde schwierig ist, ich sehe es ganz anders als Diplometergesundheits- und Krankenpfleger mit fünf oder zwanzig Jahren Erfahrung.
00:30:08: Ich habe ganz viele Menschen beim Sterben begleitet Und ich hätte gesagt, aber wir wissen statistisch gesehen dass da Österreicher die Österreicherin gern zu Hause verstirbt kann man im Krankenhaus.
00:30:21: Wir wissen ja es ist hundert Prozent Wahrscheinlichkeit das wir versterben.
00:30:26: Kann man denke mal im Krankenhaushal und in Pflegebetragsthentrum, in Hospit, in Würde sterben?
00:30:32: Sie haben den Schmerz angesprochen?
00:30:35: Wir wissen die Menschen haben Angst vor dem Sterben, ich glaube sie haben Angst vor Schmerzen.
00:30:44: Ihr habt Konzepte die das ermöglichen denken oder?
00:30:48: Ja also wir haben ja jetzliche Betreuung auch für Montag bis Freitag.
00:30:55: Es wird immer abgesprochen es gibt viele Gespräche miteinander und natürlich mit unseren Gästen Wenn Ängste auftreten, welche Möglichkeiten es gibt bei Schmerzen von bis ja.
00:31:08: Wir haben im Hintergrund immer schon verordnete Medikamente für den Fall der Fälle.
00:31:15: wo was wir verabreichen dürfen auch wenn kein Arzt da ist.
00:31:19: also das wird wirklich alles ganz genau vorgeschrieben.
00:31:22: Das ist uns rechtlich abgesichert dass wir handeln dürfen wann irgendwie eine Situation eintritt.
00:31:30: Das ist eines der wichtigsten Dinge.
00:31:32: Der Mensch soll keine Angst haben vom Formsterben, kann so schmerzfrei als möglich bewirken.
00:31:40: kann man es ja eh dann im Sinne so, dass man sagt okay gut er wirkt entspannt zum Beispiel.
00:31:45: Atemnot ist ganz was Furchtbares.
00:31:48: Das macht Panik und wenn ich da gleich etwas geben kann und den Menschen auch beruhigen kann, dann ist das natürlich das Beste, was ich ihm geben kann in dem Moment nicht nur die Medikamente, dass ich auch da bin oder meine Kollegin oder mein Kollege, das ist auch ganz wichtig.
00:32:05: Die Familie kann jederzeit bei uns anwesend sein.
00:32:10: Es gibt jetzt keine Besuchseinschränkungen von der Zeit her, also wenn es wirklich auch übernacht.
00:32:17: Gerade die Angst so groß ist, dass man alleine ist und man möchte zum Beispiel, dass die Ehefrau da ist dann darf sie ja auch da sein und darf da übernachten zum Beispiel.
00:32:27: Da braucht man gar nicht irgendwie großartig drüber sprechen.
00:32:31: Der Wunsch ist und den Menschen das gut hilft, über diese schwierige Phase zu kommen.
00:32:37: Dann ist es alles erlaubt.
00:32:39: Ganz wichtig!
00:32:41: Jetzt haben wir ein bisschen darüber gesprochen wie der Ehrenamt in einem Hospiz.
00:32:47: was tut denn?
00:32:48: Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal in einem Hospizidenk, wie in allen Bereichen ist das ein multidisziplinäres Zusammenarbeiten.
00:32:56: Also Ärzte sind schon angesprochen worden.
00:32:59: Es wird wahrscheinlich Physio-, Ergologo
00:33:01: usw.,
00:33:02: sämtliche therapeutischen Berufe auch geben, die da notwendig sind.
00:33:06: Mir würde jetzt interessieren, in welcher Situation denke ich dran oder denke als Angehöriger daran, dass ein Hospiz zu konsultieren wäre bzw.
00:33:17: wie komme denn?
00:33:19: Das
00:33:21: Grundkriterium ist, dass der Mensch eine schwere Erkrankung haben muss.
00:33:28: Die wirklich begrenzte Lebensdauer beinhaltet.
00:33:33: im Prinzip eben diese sechs Monate, wo wirklich eine palle Diversitation ist.
00:33:38: Es gibt überhaupt nichts mehr was jetzt in einer Heilung bringen würde.
00:33:43: Das sind die Grundvoraussetzungen das sei irgendwelche onkologischen Erkrankungen Neurologische Erkankungen wie ALS oder Multipleschlerose im Endstadium.
00:33:53: es kann aber auch sein dass dies wirklich ein Demenz ist im Endstadium dass der Mensch aufgeklärt ist, das auch einverstanden ist damit.
00:34:06: Das ist ganz wichtig, weil es muss ein Antrag gestellt werden, wo unterschrieben wird, dass ich das möchte, wo wirklich alles abgeklärt und der Mensch ordentlich aufgeklärt ist.
00:34:18: Da muss ein Antrag gestellt werden entweder eben über das mobile Ballettief-Team Das Entlassungsmanagement im Krankenhaus kann das natürlich auch in die Wege leiten, dass der Antrag gestellt wird.
00:34:31: Dann muss alles über die Bezirkshauptmannschaft laufen, diese ganzen Anträge.
00:34:36: Es ist wie ein Pflegeheimantrag, wo man eben Bezugsnachweise und Pflegegeld nachweisen will, wenn man schon eines hat zum Beispiel abgeben muss.
00:34:45: Pflegegeld als eine Pflegestufe ist jetzt keine Grundvoraussetzung, also man kann ja ohne dem zu uns kommen Dann wird das bewilligt von der Bezirkshauptmannschaft und dann kriegen wir halt diesen Antrag.
00:34:56: Und sobald ich ein Bett habe, kann er natürlich anrufen und sagen okay gut sie können kommen oder in einem Überkrankenhaus auf je nachdem wie es halt ist.
00:35:05: Aber die Grundvoraussetzung ist wirklich die Erkrankung.
00:35:08: halt dass man eine Erkränkung hat, wo es einfach nichts mehr gibt.
00:35:14: Sie haben dir erst angesprochen Herr Preisel, des Thema in meiner häuslichen Umgebung kann ich jemanden vom jahren Abend An Fragen, der mit an Besuchen kommt oder als Angehöriger kann ich vielleicht bei dem Verein anfragen und sagen.
00:35:30: Ich habe da jemanden, der findet es fein oder hilfreich, wenn da ein Besuch käme.
00:35:35: Gibt's das ohne Hospit zum Palliativkehr?
00:35:40: Kann man mit euch am Verein jetzt in so einer Situation nur aus meinem häuslichen Umfeld Kontakt aufnehmen und da einen Besuchsdienst
00:35:51: bekommen?".
00:35:52: Ja, in einer reinen Besuchsdienst können wir nicht anbieten durch fehlende Ressourcen.
00:35:57: Aber der Dienst, wenn das mobile Palitiv nimmt zum Beispiel mit ihren Sozialarbeiter und sagt da wäre etwas, dass man machen könnte damit eine Hospizbegleiterin in den Haushaltsschickte muss ja nicht unbedingt die Person betreffen, die die Unterstützung braucht.
00:36:13: hierunter brauchen auch die angehörigen Unterstützung
00:36:16: z.B.,
00:36:18: Erkranktenpersonen bleibt und die können auf einen Kaffee fahren, sie mal wieder gut unterhalten.
00:36:25: Oder natürlich auch für Frauen oder für Herren einmal zu einem Friseur oder einmal länger einkaufen ohne dass den Patienten irgendwas passiert.
00:36:34: Das sind ganz banale Dinge, die was jeder jeden Tag normal macht.
00:36:39: aber wenn ich an meinen kranken Menschen zu Hause habe brauche immer... Der, was darauf schaut.
00:36:44: Und da habe ich im Verein zwar Sozialarbeiterinnen die Frau Wiesneder Karin und die Frau Cornelia Gattringer Schafferzig, die sich wenn sie diese beiden mit zwanzig Stunden beim Verein beschäftigt und die teilen das dann ein, kontaktieren dann das Ehrenamt ob sie sich vorstellen kann bei dieser Familie oder bei dieser Person dort Einmal vorbeizuschauen, sich anzuschauen was los ist und diese Ehrenamtlichen machen sich dann persönlich aus wie oft sie die Familie kontaktieren dürfen.
00:37:19: Wir haben meistens so eine Regel einmal bis zweimal in der Woche solange Sie benötigt werden.
00:37:26: das kann aber auch ein ganz noch Mittag dauernd ja nicht nur für ein zwei Stunden.
00:37:31: Jetzt hätte ich einen Twist vor bitte
00:37:36: tanzen
00:37:37: na sondern Also sozusagen eine Disruptionsfrage.
00:37:43: Wir haben uns jetzt die ganze Zeit über Eicher Arbeitsgebiet unterhalten, wir haben uns ein bisschen über Eich unterhalten und jetzt hätte ich gern versuchen also auch Frage zu stellen, die vielleicht ein bissel unter den Haut geht.
00:37:54: Hat man als jemand der im Hospizbereich beschäftigt ist weniger oder mehr Angst vor dem Sterben?
00:38:03: Also darf ich ja antworten natürlich!
00:38:07: Die Angst wird vielleicht da sein, aber ich glaube zumindest wenn es so gut betreut wäre.
00:38:12: Wir bei uns im stationären Hospice haben wir zu viele Leute auf der Station gearbeitet und so würde voll und mit so gute ehrenamtlichen Nutzhäusen Unterstützung – ja, ich glaub, da braucht man keine Angst nicht haben, weil's trifft jeden!
00:38:29: Und man kann sich nichts mitnehmen, man soll jetzt gut und zufrieden leben die über alles was Wissen zu sagen oder unzufrieden sind, würde ich einmal gerne einladen eine Woche zu uns hin zu Spitz zu kommen.
00:38:46: Sie würden zufrieden nach Hause
00:38:47: gehen.".
00:38:50: Also ihr habt sicher keine Angst vom Sterben.
00:38:53: Ja ist aber meine persönliche Geschichte dass ich eine NATO-Terfahrung selber hatte und ja ist drüben auch ganz nett!
00:39:04: Kein
00:39:06: Angst vom Sterben und es macht was mit dem eigenen Leben.
00:39:09: Man wird zufrieden auch wie außerkehrt, und ich arbeite über einiges klären, die denke man aus Bietpflege ist unglaublich personzentriert, kultursensibel, spirituell und symptomorientiert.
00:39:22: Wir reden nicht mehr vor Patienten sondern wir reden von Gästen, die bei uns daheim sind.
00:39:28: Ehrenamt ist wichtig und es kann nicht nur ehrenamtliche geben weil Aufgaben, Tätigkeiten gibt es genug und die Unterstützung wird zu hundert Prozent gebraucht.
00:39:42: Das ist eine sinnvolle Tätigkeit.
00:39:45: Und bevor du zum Appell aufrufst, Oliver würde ich gerne unsere Gäste fragen an dieser Stelle.
00:39:51: Gibt's noch was?
00:39:53: Was sie ... und nicht vergessen, Oliver ruft immer zu einem Appell aus.
00:40:00: Aber gibts nur etwas, was Sie gern gesagt hätten!
00:40:04: Was wir nicht
00:40:04: gefragt haben.
00:40:05: Ganz, ganz wichtig!
00:40:06: Wir haben ja sehr skreit wie das im Hospiz ist, weil da recht gedämpft ist.
00:40:11: Ich habe das immer so erlebt.
00:40:14: in Hospiz hier wird gelebt.
00:40:16: Nicht nur gestorben sondern gelebt und es war auch mal.
00:40:19: unser ehemaliger Pflegedirektor hat das erzählt.
00:40:22: er war mit einer Gruppe unterwegs von Hochschülern der FH und die haben dann gefragt auf irgendeiner Station und gesagt bitte Sagen wir da jetzt im stationären Hospiz?
00:40:32: Dann sagt man, wieso glauben Sie das, dass wir jetzt im Stationären-Hospiz sind.
00:40:36: Da dachte ich, ja weiter ist's so ruhig und alle gehen so ruhige umeinander, dann nahleilen!
00:40:43: Wir waren sehr stolz drüben.
00:40:44: Ja dort haben es Witz dazu.
00:40:46: Das war der stationäre Hospiz.
00:40:47: Also so ist das Leben und ich erlebe es immer wieder wenn man mit den Leuten spricht die habe mein Büro genau direkt in den Aufenthaltsraum raus.
00:40:56: Die Tür steht meistens offen Da werden gewisse Witze erzählt.
00:41:00: Also, das gehört mal nicht in der Hand dazu
00:41:04: hin?
00:41:04: Und im Boot kannst du ja
00:41:05: gar nichts mehr machen.
00:41:08: Aber es ist so ... Man merkt da, wann sie vorbeifahren und vor vielen Phinianern ist eine Aufnahme gewesen.
00:41:17: Die Leute sind dort, wir sind alten Wintergarten im alten Hubspitz und gesessen.
00:41:20: Und die Hospitsgäste haben so geschaut wer kommt hier zur Aufnahme!
00:41:26: Und dann sitzen die Tüte und die eine so, na dein Hammer war auch nicht lang.
00:41:31: Wir haben das so geschaut ja.
00:41:35: Das Leben ist auch im Husbids Wunderbar nur es hat auch sein Ende.
00:41:42: Ja so wie jedes.
00:41:44: Also ich kann mit dem Vollum ganz anschließen.
00:41:46: wir haben immer Spaß und Freude natürlich immer traurig Klar, aber überwiegend haben wir einfach wirklich ein Spaß bei der Arbeit und wir machen immer unsere Schmäh und unsere Witze.
00:41:58: Und wir sitzen beieinander und wir feiern die Feste wie sie fallen und es ist ein Miteinander.
00:42:04: Das ist ganz wichtig und das Positive ist überwiegt einfach.
00:42:12: Peter nimmt mir immer so den Appell aus der Hand trotzdem
00:42:16: nicht.
00:42:17: Wir machen es trotzdem
00:42:18: immer
00:42:18: dass man Unseren Gästen ein Appell abverlangen.
00:42:22: Frau Luger, wie schaut Ihr Appell an unserer Zuhörerinenschaft aus?
00:42:28: Man braucht vom Sterben keine Angst haben.
00:42:31: Es gibt uns zum Beispiel ... Man soll wirklich mit Generell sein Leben leben und Freude haben.
00:42:39: im Leben Die wichtigsten Dinge zufriedenheit schauen, dass man zu Friedenheit erlangt.
00:42:46: Nicht immer irgendwas noch hetzt was man vielleicht auch erreicht.
00:42:50: Das sind so Sachen die ich gerne mitgeben möchte.
00:42:54: Danke Herr Bresl!
00:42:56: Ja ganz einfach wenn Sie etwas Gutes machen wollen ja wirklich was Gutes dann bewerben sie sich bei uns als Ehrenamt.
00:43:06: begrüßen.
00:43:08: Und es braucht wirklich keine Angst zu haben, weil wenn man unter dem Motor das, was auch auf unseren Roll absteht, Leben im Moment sich bewegt dann kann man nur zufrieden sein.
00:43:18: Also ich glaube Demis nichts hinzuzufügen.
00:43:20: Leben im moment bitte!
00:43:23: Leben im momento hat sie super und danke Frau Luger dass Sie da waren fein warst und danke Herr Preistl, dass sie da waren.
00:43:29: Ich weiß jetzt auch wo der Preis sehr ist.
00:43:31: Kannst du dir erinnern Oliver?
00:43:33: Hanspreis Oberinspektor.
00:43:36: Ja,
00:43:36: genau!
00:43:38: Also immerhin ins Spektr gibt's keinen.
00:43:40: Schöne Crescent dieser Stelle... Es war ein ganz wichtiger Podcast und ich möchte schließen mit den Worten die Sie sich alles anders anscheinend gesagt hat Lotech & High Touch ist Hospizpflege
00:43:53: Danke.