#68 So heikel kann das Leben starten
Shownotes
Die Neonatologie ist ein Teilbereich der Kinderheilkunde (Pädiatrie) und umfasst die – oft intensivmedizinische – Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. In Folge 68 werfen die 1. Oberärztin Dr. Barbara Badinger-Sobotka und Oberarzt Dr. Roman Stangl von der Klinischen Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Universitätsklinikum St. Pölten einen Blick hinter die Kulissen der Neonatologie.
Sie geben spannende Einblicke in den Stationsalltag, berichten von den täglichen Herausforderungen und zeigen, welche Fortschritte die moderne Medizin heute möglich macht. Neben der Medizin geht es aber auch um die emotionale Seite – um eine Zeit voller Sorgen, Hoffnung und Erleichterung, die Eltern und Behandlungsteam oft eng verbindet.
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00:00:00: Man schaut sich die Herzfrequenz an, man sieht auch wie ist die Sauerstoffsetigung.
00:00:04: Und dann gibt es ganz genaue Standards.
00:00:07: ab welcher Minute machen wir einen Zugang?
00:00:10: Ab wann machen wir eine Magensonde?
00:00:13: Jede Woche kommen irgendwelche Eltern zu uns mit Kindern, die schon länger entlassen sind und sagen uns die Kinder, wie es denen jetzt ergeht und wie sie das alles weiterentwickelt hat.
00:00:22: also da entsteht schon eine Bindung.
00:00:35: Sie hören den Podcast aus dem Universitätsklinikum St.
00:00:38: Pölten, mit Oliver Lois Kandel und Peter Riedl-Renck.
00:00:44: Die hat gesagt wir steigen ein, Peter!
00:00:47: Neuer Podcast, neues Glück.
00:00:50: Archie Cochrane sagt da was?
00:00:53: Ehm ... Cochran sagt man natürlich schon, aber Archie sagt mal nix.
00:00:57: Okay.
00:00:58: Der Archie-Cochrin war der Begründer von diesem Cochrine Library also eine Mediziner, die sich mit Evidenzbasierter Medizin befasst hat.
00:01:06: Warum sage ich das?
00:01:07: Wir haben heute ein Thema, das ganz unmittelbar mit diesem Cochrane Library verbunden ist.
00:01:13: Und zwar das Cochrine Logo sagt da was oder?
00:01:18: Bitter schaut er auch los, das gefrebt mir!
00:01:20: Mein links blingt so um unsere Zuhörer in den Sinn.
00:01:22: natürlich nicht, ja?
00:01:25: Ja, kann ich nicht abrufen...
00:01:26: Also das Coochrane Logo is a Forestblot also...
00:01:30: Das sagt man was?
00:01:31: Genau Da werden mehrere Studien zusammengefasst und das Interessante an diesem Forrest Plot ist der Betrieb der Thema, dass wir da adressieren.
00:01:39: Nämlich die Neonatologie.
00:01:41: Und zwar geht es doch darum, dass eine Quartison-Gabe vor der Geburt, die Frühgeburtlichkeit in irgendeiner Form beeinflusst.
00:01:52: Wir haben heute zwei Gäste, die du wie immer prächtig vorstellen wirst, diese mit dem Thema Neonatalogie befossen.
00:01:59: Bitte!
00:02:01: Deine Vorstellung ist gefragt?
00:02:03: Bist heute wieder unglaublich präzise, in irgendeiner Weise beeinflussen wird wirklich spannend werden.
00:02:09: Wir haben heute wieder zwei wunderbare Gäste bei uns und diesen Mal liebe Zuhörnerinnen und Zuhärmer.
00:02:14: sie wären zwar hoffen die nicht merken aber für uns ist es total ungewohnt.
00:02:18: wir sitzen heute nicht im Besprechungsraum G-Eins Punkt drei sondern Oliver wo sitzt
00:02:23: man?
00:02:24: Im G-eins Punkt eins.
00:02:25: ich bin ja ganz ganz... Geht's dir aus?
00:02:28: ...desorientiert.
00:02:29: Wir werden das schaffen.
00:02:30: Also, liebe Zuhörerinnen und Zuhöre vom Sprechzimmer G-Eins Punkt drei heute ausnahmsweise aus dem Besprechungsraum.
00:02:37: G-eins Punkt eins aus dem Universitätskindikums in Pölten.
00:02:41: Unsere Gäste heute sind die erste Oberärztin.
00:02:45: Bin ich schon gespannt ob es eine zweite Oberärzte gibt?
00:02:47: Die erste Oberarztin Frau Doktorin Barbara Bading als Robotkar.
00:02:51: Hallo Barbara schön dass du da bist.
00:02:53: Ja
00:02:53: hallo.
00:02:54: Und Der Oberarzt, da muss ich das Erste weglassen weil du steht nur Oberarst.
00:02:59: Dr.
00:02:59: Roman Stangel auch von der Neo Intensiv.
00:03:02: Hallo Roman Schön dass du da bist.
00:03:04: Hallo!
00:03:06: Barbara, klären wir das vielleicht einmal gleich auf.
00:03:09: was ist denn ein erster Oberarzte und gibt es eine zweite?
00:03:12: Nein also erste Oberarznein ist praktisch die Vertretung vom Chef.
00:03:16: oder könnte man auch Geschäftsführer in den Oberarzen sagen genau das hat jetzt mit der Neonatologie per se nichts zu tun sondern Das ist die ganze Kinderabteilung.
00:03:26: Und der Chef ist der Primarius Eiwecker, den wir schon mal zu einer Folge da gehabt haben zu seinem Spezialgebiet und ich kann das Wort nicht einmal aussprechen Oliver?
00:03:34: Allerkologie klar!
00:03:38: Selbst ohne Logo Beding kann ich so schöne Wörter hervorragend aussprechen...
00:03:42: Und wir haben in der Folge einer Fünfziger und ich glaube das war wirklich eine feine Folge Die Diplomierte Gesundheit zum Krankenpflegerin, Kinder-Krankenpflegarin Barbara Banzenböck bei uns gehabt.
00:03:53: Nämlich mit dem Titel im Einsatz für die Allerkleinsten und heute geht es wieder um den Einsatz für alle Kleinsten.
00:04:00: Allerdings aus medizinischer Perspektive.
00:04:02: und Barbara vielleicht beginnen wir gleich dort wo man immer beginnt nämlich am Anfang.
00:04:09: was ist denn Neonate oder Neonat?
00:04:16: Ich weiß nicht, ob er die einzelt
00:04:18: Ein Neonat ist ein Neugeborenes, kommt aus dem Begriff des lateinischen Natus.
00:04:23: Das heißt Geboren und ist so lange ein Neonad bis zur Vollendung des achtundzwanzigsten Lebenstages.
00:04:30: Sprich man von einem Neonaten?
00:04:33: Und wann spricht man dann von einem Frühgeborenen im Barbara?
00:04:37: Frühgeborenes ist praktisch vor der thirty-seven Schwangerschaftswoche.
00:04:42: Ist man ein Frühgeborenes?
00:04:44: Da gibt es halt unterschiedliche Definitionen, es gibt sehr sehr frühe Geborene also ab der treiundzwanzigsten Lebenswoche und dann mittlere frühgeborene sozusagen zu achtundzwantzig Wochen bis ... Zweiunddreißig und dann eher die späten Frühgeborenen, die Late-Preterms.
00:05:04: Die sind so Vierunddreißigste Schwangerschaftswoche.
00:05:09: Ob welcher Woche ist man sozusagen normal geboren?
00:05:13: Wie viele Wochen da der Schwangerschrift normalerweise?
00:05:15: Vierzig
00:05:16: Wochen ist normal.
00:05:17: Vierzzig Wochen das heißt also... Sechs Wochen vorher ist sozusagen dieses Leadpreethörm und noch weiter davor ist sozusagen noch frühgeburtlicher jetzt.
00:05:27: Wenn wir unseren Zuhören so ein bisschen schildert, wie schaut denn so ein Frühgebohrenes dann in der drehrzwanzigsten Woche aus?
00:05:35: Weil die sind ja wahrscheinlich nicht wahnsinnig riesengroß!
00:05:39: Und wenn ich mal echt zwar anschaue, natürlich seid es ganz normal groß gewachsene Erwachsene mit normalen Händen... Wie geht man den auch mit so einem Furchtbar klein Kind und das ist jetzt meine Interpretation um.
00:05:53: Ja, also wir betreuen die Kinder auf der fünfundzwanzigsten Schwangerschaftssuche, also auf den fünfundzwanzige Null.
00:05:58: Also unsere seiner Spur ist größer als die tretend zwanzigste Woche.
00:06:01: Und wir haben so Kinder ab siebenhundert, siebhundert fünfzig Gramm.
00:06:06: Es ist natürlich schon so dass die Haut recht vulnerable ist, also sehr leicht verwunderbar ist.
00:06:11: Da muss man sicher gut aufpassen aber man kriegt mit der Zeit das Gefühl in die Finger was ist möglich und was nicht.
00:06:18: Und ganz viel hat natürlich die Pflege mit den Kindern zu tun, und dort die da ganz liebevoll betreuen.
00:06:25: Wir sind hauptsächlich für die medizinischen Sachen also für Zugänge oder für Intubationen oder für Ausrechnungen von Medikamenten da.
00:06:33: aber für diese richtige Pflege muss man natürlich sagen das macht auch wirklich die Pflegerperson bei uns.
00:06:39: Das heißt also ihr seid medizinisch für die Neugierbarinnen zuständig?
00:06:46: geben dann da Medikamente und wir stechen Zugänge.
00:06:52: Wir haben
00:06:52: eine
00:06:53: Möglichkeit, wie man die Kinder ernähren.
00:06:55: Wo ist denn dort dieses medizinische Arbeitsgebiet?
00:06:58: Was macht ihr da?
00:07:01: Na ja, ich meine erst einmal ist die Erstversorgung schon mal ein ganz großes Thema sozusagen.
00:07:07: Wenn das Kind auf die Welt kommt, ja.
00:07:09: Das ist schon mal eine große Challenge, wo wir wirklich ein super Team sind, wo Pfleger und Arzt ganz genau wissen welche Handgriffe es sind zu tun.
00:07:19: Versorgen das mittlerweile auch am Concorde-Trolle.
00:07:22: Ja, das ist also ein Thema, wo man direkt bei der anderen Nabelschnur die Kinder versorgen kann.
00:07:29: Da muss natürlich sofort eingreifen, eine Atemunterstützung geben.
00:07:34: Einfach nur mit einem Pär event schauen, ob das Kind gut adaptiert.
00:07:39: Man schaut sich die Herzfrequenz an und sieht auch wie ist die Sauerstoffsättigung.
00:07:43: Und dann gibt es ganz genaue Standards.
00:07:46: ab welcher Minute machen wir einen Zugang?
00:07:49: Ab wann machen wir eine Magensonde ... Also die Kinder kriegen alle ein Magensunde muss man dem Kind eben einen Lungenstabilisator geben.
00:07:57: Das ist dieser Sperfekt, der einen fehlt.
00:08:01: Das hat wirklich ein ganz genaues Schema wie wir das machen und da sind alle super geschult.
00:08:07: Und man muss sagen, das funktioniert wirklich mit der Pflege perfekt!
00:08:11: Die brauchen wir da auch unbedingt.
00:08:13: also wir sind zwei Ärzte plus zwei Pflegebersonen die da perfekt zusammenarbeiten.
00:08:20: Wenn ich mir das richtig vorstehe dann... Dann ist sozusagen jetzt Das Initial ist die Geburt nicht.
00:08:25: Die kann auf zwei verschiedene Worten stattfinden, nämlich auf der einen Seite konventionell also da gibt es Frühgeburtlichkeit und das zweite Faktor ist dass man über ein Sektion oder über den Kaiserschnitt des Kindes entbindet und ob dem Zeitpunkt
00:08:42: setzt ihr
00:08:43: beide dann sozusagen in Charge für dieses frühgeborene Kind.
00:08:49: Und dann hast du ein Concorde-Rolli angesprochen, was kann man sich unter einem Concorde Rolli vorstellen?
00:08:56: Das kann am besten da rum machen.
00:08:58: Der hat das auch implementiert bei uns.
00:09:00: Also wird aber nichts mit der Concorde aus den Achtzigerjahren zu tun haben und dem Überschallflug zeigen.
00:09:05: Nein,
00:09:06: hat es nix zum Tunen?
00:09:07: ja!
00:09:08: Der Concorde ist im Endeffekt eine Möglichkeit wie wir Zu Mama beim Kaiserschnitt, aber wir könnten es auch im Kreishaal verwenden.
00:09:15: Es ist bei uns hauptsächlich mir noch ein Kaiserschnitt zu Mama zum Bauch zubefahren kennen und dann das Kind auf dieses Tischchen drauflegen können.
00:09:23: Und die Nabelschnur bleibt aber intakt und ist noch praktisch weiter mit der Mama, mit Mutterkuchen verbunden.
00:09:30: Das hat ganz viele positive Effekte für das Kind.
00:09:34: Erstens einmal logischerweise kann er als findet noch eine Blutflussstatt d.h.
00:09:38: er kriegt noch mehr Blut von der Mutter.
00:09:40: Das sind nicht nur rote Blutkörperchen, das sind auch für Immunzellen und Stammzellen drinnen.
00:09:45: Und ein ganz wichtiger Zeiterpunkt ist aber dass sie das Kind durch hemodynamisch deutlich besser stabilisieren kann.
00:09:50: D.h.,
00:09:51: das Herz-Greselapssystem tut sich weniger leichter weil zuerst ist es praktisch mitbetreut von der Mama und dann plötzlich muss die Solle aus alleine machen.
00:09:59: Diese Stabilisierung soll auch die Prognose der Kinder langfristig verbessern.
00:10:06: Da haben wir vielleicht noch nicht die Daten, die man uns wünschen würden.
00:10:09: Aber grundsätzlich geht es in die Richtung dass dadurch auch zum Beispiel weniger Hirnblutungen auftreten und weniger Infektionen und das ist das Outcome der Kinder grundsätzlich verbessert.
00:10:20: Jetzt meine Frage an euch, das heißt ihr kommt direkt bei der Geburt dann in dem Fall beim Kaiserschnitt da an.
00:10:27: Das findet Ihnen ein OB statt?
00:10:29: Da sind ja ganz viele Berufsgruppen weil du gesagt hast Barbara wissen immer zwei Medizin und zwei Pflegepersonen aus eurem Team.
00:10:36: wahrscheinlich aber rund um die Die Frau sind wahrscheinlich ganz viele andere Berufsgruppen auch noch im Einsatz, mit denen ihr da Hand in Hand arbeitet.
00:10:47: Ich war nun nie dabei.
00:10:49: Kannst du mir ungefähr schüttern wie was geht da ab?
00:10:53: Ja natürlich!
00:10:54: Also die grüne Kollegen sind natürlich dabei ja und die Sektion durchführen.
00:10:59: Da eines ist es dabei also der ist eher ein bisschen hinterbei wie man das halt zwar kennt hinterm Vorhang mit dem haben wir nicht so viel zu tun.
00:11:06: Aber es hat sich auch durch diesen Konkord-Trolle die Zusammenarbeit mit der Gynäkologie massiver verbessert, weil wir viel näher dran sind.
00:11:15: Weil die jetzt zum Beispiel mitkriegen wie versorgen wird das Kind?
00:11:19: Die müssen ja de facto unterbrechen mit der Sektion so lange wie ihr das Kind versorgt.
00:11:24: Steht die da dabei und ich finde dass das dadurch ... Wir sind schon fürs Kind zuständig, also unser Team.
00:11:31: Aber trotzdem sind wir mehr Team mit der Gynäkologie auch geworden, weil die ja eigentlich mehr mitkriegen, was wir eigentlich dann, was einer vorher glaube ich gar nicht so bewusst
00:11:42: ist.
00:11:43: Wenn Sie sagen, ja, wir müssen jetzt leider das Kindsaktionieren mit achtundzwanzig Wochen ... Ist einer, glaub ich am Anfang Korrigiermehroman nicht so bewusst gewesen?
00:11:52: Was hasst es eigentlich?
00:11:54: Und das finde Das hat es auch easy nicht verbessert.
00:11:59: Das ist ja jetzt viel klarer, wie das ist und was da wirklich getan werden muss.
00:12:07: Also der Teamwork für Mama- und Baby in Reinstform kann man sagen.
00:12:14: Schultürreiche gemeinsam sind.
00:12:16: bei diesen Schulungen, wo ihr gesagt habt, dass das gesamte Team ...
00:12:22: Na wie wir den Grundkontrolle implementiert haben, haben wir schon Schulungen gemacht im gesamten Team also auch mit der Geburtshilfe und Kündekologie.
00:12:30: Wenn wir aber sonst die Erstversorgung trainieren muss man fairerweise schon sagen trainieren wir das im Team der Neonatologie.
00:12:36: Das Training findet aber doch regelmäßig statt weil einfach das wirklich notwendig ist.
00:12:40: so wie die Barbara gesagt hat dass diese Handgriffe nicht so improvisierter sind sondern recht standardisiert sind.
00:12:44: es ist einfach für das Ort kann der Kinder deutliche Verbesserung.
00:12:48: Und noch eine Verständnisfrage ihr seid immer dann bei einem Kaiserschnitt dabei, wenn es sich um Neonaten handelt.
00:12:58: Also nicht?
00:12:59: Nein, wir sind immer dabei!
00:13:00: Bei einem Kayserschnitte ist immer ein Kidatz da anwesend.
00:13:04: Das rennt natürlich anders macht man dann nicht mit dem Konkord... Teilweise schon auch, aber grundsätzlich ist da dann die Hebamme sozusagen, die das Kind kommt an die Hebammenspüle.
00:13:16: Die haben wir bei den Frühgeburten nicht so und bringt das Kind zu uns auf diesem Erstversorgungsraum.
00:13:24: Bei den reifen Kindern haben sie dem so gemacht dass man das nicht über ein Konkord-Trolle machen soll, sondern eine zeitbasierte Sandnabel machen.
00:13:30: Da schauen wir, dass die trotzdem so zwei bis drei Minuten an der Nabelschnur bleiben können um auch diese positiven Effekte zu haben.
00:13:36: Aber die adaptieren einfach viel leichter wie die kleinen Frühchen und deswegen brauchen sie nicht so viel Zeit.
00:13:41: Und wenn es jetzt dann weitergeht.
00:13:43: wird dann irgendwann einmal obgenabelt?
00:13:45: nicht bitter du wirst das wahrscheinlich plastischer vor dir haben mit fünf Kinder?
00:13:48: Wie ist wie das funktioniert?
00:13:51: Ich kann mich nie mehr erinnern.
00:13:53: muss ich ganz ehrlich sagen Wenn das Kind dann abgenabelt ist, wird es von der Mutter getrennt?
00:14:00: Oder sieht man im Kino nicht, dass das Kind auf die Brust der Mutter gelegt wird und mit der Mutter so zu sagen hat Kontakt?
00:14:11: oder wie geht's grundsätzlich weiter.
00:14:15: Bei einer Frühgeburt natürlich nicht.
00:14:17: Da geht es nicht so weiter.
00:14:19: Da fahren wir mit dem sogenannten Konkontrolle in unseren Erstversorgungsrahmen und da wird das Kind weiter versorgt.
00:14:25: Bei normalen Kindern ist es noch so, dass kurz auch auf diese Rehaeinheit kommt.
00:14:32: Wo wir's kurz anschauen und dann aber zum Bonden zur Mama bringen in den OB natürlich.
00:14:38: das Beste wäre für uns, wenn wir das gleich machen könnten was natürlich auch möglich ist.
00:14:43: Aber jetzt muss man halt dann auch sozusagen gemeinsam mit der Gühne implementieren also es gibt sicher andere Häuser die das schon können Dass die Kinder nach der Sekte ja wirklich gleich bei der Mutter bleiben
00:14:57: Dann ist der Eingriff vorbei oder dann ist die Geburt vorbei und das Kind wird er dann meines Wissens nachnimmt.
00:15:04: Und ihr korrigiert es mir, wenn ich da was Falsches sage bis zum tatsächlichen errechneten Geburtsdermin verbleibt es auf der Neonatologie.
00:15:13: Wie kann man sich das vorstellen nicht?
00:15:15: Wie schaut grundsätzlich so eine Neonatalogie jetzt aus eurer medizinischen Sicht auch aus?
00:15:20: beziehungsweise worauf nimmt ihr da medizinische Rücksicht?
00:15:25: weil Ich kenne ja die Neonatologie und Peter, du auch nicht.
00:15:28: Wir sind ja da gelegentlich und schauen uns erstaunt quasi diese Frühgeborenen an, die muss ehrlicherweise so im Leben nicht angreifen.
00:15:38: Aber wie geht es dann weiter?
00:15:39: Dass man sich das vorstellen kann was passiert mit einem so ein frühgeborene Kind, dass sie hundert Gramm oder ein bisschen mehr hat.
00:15:48: Also diese Früchen kommen dann in einen ganz eigenen Brutkasten, den man halt sozusagen im Volksmund nennt.
00:15:53: also wir haben Da dann die Möglichkeit, dass man den Wärmehaushalt einfach das für diese Kinder massives Problem darstellen würde.
00:16:01: In der Normal- und Gehwung würden sie nicht halten können von der Temperatur her oder von der Feuchtigkeit her.
00:16:08: Und da haben wir die Möglichkeit damit, dass wir sich da praktisch weiter betreuen.
00:16:11: Wir haben heute auf unserer Neonaptologie einen Pro-Raum zwei so Inkubatorenhassen, die drinnen stehen und können dort zwei Kinder betreunen.
00:16:18: Und haben wirklich sehr viel Platz.
00:16:19: Da hat es ziemlich Luxus derzeit bei uns, weil wir eine neue Station haben Und insgesamt haben wir da die Möglichkeit, auf vierzehn Positionen in den Kinder zu betreuen.
00:16:28: Weiter geht es dann im Endeffekt so, dass man am Anfang einmal schaut was braucht das Kind an Unterstützung?
00:16:34: Also die kleinen Frühchen brauchen eigentlich alle eine Atemunterstützung weil sie einfach nur nicht die Kraft haben die Lunge offen zu halten und weil auch diese Lunge nicht die Elastizität hat wie bei einer Wachsanin.
00:16:45: oft brauchen sie dann dieses Medikament.
00:16:47: Das sind so Effekte an Themen in der Lunge verabreichen.
00:16:49: Da hat sich auch sehr viel getan in den letzten Jahren.
00:16:51: Früher haben die Kinder dafür alle intubiert werden müssen, zitiert und mittlerweile können wir das über eine dünne Sonde in die Lunge installieren was dazu führt dass wieder die Prognose der Kinder sich dadurch deutlich verbessert hat.
00:17:03: Und dann ist es so, dass diese Kinder allen noch nicht sauben können trinken können.
00:17:09: Das heißt die Ernährung müssen wir für einer sozusagen übernehmen Einerseits über ein Magen-Sondre, wo sie kleine Mengen geringer waren.
00:17:15: Großteil jeder am Anfang ist bei einer entire Ernährung.
00:17:17: Das heißt das muss einen Zugang gelegt werden und der wird versucht, dass er zentral liegt.
00:17:23: Also es ist dann gerade in den ersten Stunden relativ viel Aufwand.
00:17:27: Und dann beginnt aber eine komplette Ruhephase.
00:17:29: also dann versuch mal ich die Kinder nicht mehr zu irritieren und einfach so zulassen wie sie sind.
00:17:34: Die einzigen die dann noch mit den Kindern für Kontakt haben sind die Eltern im Optimalfall beim Kuscheln und die Pflegeperson.
00:17:41: Meist du das gerade angesprochen hast, was passiert mit den Eltern?
00:17:45: Dann sind die dann mit aufgenommen bzw.
00:17:48: hat man da die Möglichkeit dass ich sozusagen insgesamt in diesem Familiensystem
00:17:53: mit
00:17:54: dem früheborenen interagieren kann.
00:17:56: nicht weil wenn man wiederum am Peter schaut nicht mit vier Geschwisterkindern und ich weiß nicht ob sie nur ans Vorhaupt schauen wir mal aber wie wäre das wenn ihr viele Geschwisters Kinder habt und alle nicht, also ich kann mich erinnern mein Tochter ist Mein Sohn relativ rustikal umgegangen, also auch schon wie er gerade geboren war.
00:18:18: Gibt es da irgendwelche Einschränkungen in Bezug auf die Familie und aufs Besuchen
00:18:24: usw.?
00:18:25: Wir haben eigentlich vierundzwanzig sieben Besuchsrecht.
00:18:28: Also uns ist das sogar sehr wichtig dass die Eltern kommen, auch die Geschwisterkinder dürfen kommen aber sie dürfen nicht krank sein.
00:18:35: Also das sind schon ganz wichtig!
00:18:38: Da gibt es eigentlich keine Einschränkungen, Großeltern dürfen kommen.
00:18:42: Aber das ist dann ja sonst jetzt der Freundinnen und so.
00:18:46: Also das geht eher nicht, weil bei seiner Intensivstation also da geht's auch um Hygiene und Keime.
00:18:51: aber sonst ist es uns ganz wichtig dass die Eltern so viel wie möglich da sind Und natürlich auch die Geschwisterkinder, wenn es gibt, schon integriert werden.
00:19:00: Weil das für die ja wichtig ist und weil Kinder sie nicht daheim haben.
00:19:03: Wie sonst?
00:19:04: Also eine sehr völlige Ausnahmesituation für alle.
00:19:09: Aufnehmen können wir es leider nicht.
00:19:11: Das ist leider so dass man die Mütter nicht aufnehmen kann.
00:19:14: Wir haben zwei Eltern im Kindzimmer.
00:19:17: Sie sind halt dann erst am Schluss, wenn zum nach Hause gehen.
00:19:21: ist aber jetzt wirklich, dass man den Müttern in dieser Zeit wirklich aufnimmt.
00:19:26: Das geht leider nicht!
00:19:29: Und ihr habt es zuerst schon angesprochen, also man bleibt dann bis zum errechneten Geburtstermin.
00:19:34: Ich sage jetzt mal wenn das Kind mit fünf oder zwanzig Wochen zur Welt kommt und vierzig Wochen so das da an, sind das immerhin fünfzehn Wochen?
00:19:42: Also das ist ja jetzt nicht wirklich eine kurze Zeit!
00:19:45: Da lernt man wahrscheinlich sowohl das Kind als auch die Eltern relativ gut kennen, oder?
00:19:50: Ja,
00:19:51: das stimmt.
00:19:53: Da kommt es wirklich zu sehr persönlichen Kontakten.
00:19:56: Vor allem die Pflege hat da ganz viel Kontakt.
00:19:59: dann oft und auch noch weit nach der Entlassung, um die Kontakt mit den Eltern anzuschreiben.
00:20:05: Für Fragen wie geht's dem Kind?
00:20:09: Fast jede Woche kommen irgendwelche Eltern zu uns mit Kindern, die schon lange entlassen sind und zeigen uns die Kinder, wie es ihnen jetzt ergeht und wie sie das weiterentwickelt haben.
00:20:19: Also entsteht schon eine Bindung!
00:20:22: Das hat die Barbara erzählt, oder?
00:20:24: Es gibt ja diesen Weltfrühchentag.
00:20:25: Ich glaube das siebzehnte November.
00:20:27: Echtig, ja!
00:20:27: Ja,
00:20:28: das siebenzehnten November und im Universitätskrieg umsonst, dann ist er da immer fest.
00:20:31: Du hast du schon mal dort...
00:20:32: ich war auch schon einmal dort.
00:20:33: Und es ist recht spannend.
00:20:35: Bildet
00:20:35: mir ein, dass hier die Farbe nicht lila für diesen weltfrühlichen Tag.
00:20:40: Genau also da wird da das Krauchen was dann quasi in Lila eingefärbt, lichtmäßig.
00:20:48: Also das ist auch immer, das is auch immer recht fein.
00:20:52: Mir würde mal interessieren, wie wird man eigentlich Kinderarzt?
00:20:58: Wie schaut die Ausbildung aus?
00:20:59: Warum entscheide ich mich für so ein Fach?
00:21:03: Muss die Liebe ganz besonders groß sein zu so kleinen Wutzis.
00:21:09: Was ist der Antrieb?
00:21:11: Also wir sind noch kinderarzt worden, bei uns war die Ausbildung ein bisschen anders.
00:21:14: Es werden beide einmal Allgemeinmedizin-Ausbildungen gemacht.
00:21:18: das war damals so.
00:21:19: also den Turnus und nach dem Turnus machst du dann eine fachartste Ausbildung.
00:21:24: Die... Vier Jahre glaube ich war das?
00:21:27: Bei uns waren es dann vier
00:21:28: Jahre da.
00:21:30: Und erst nach dieser kinderfacharteste Ausbildung machst du noch eine Spezialisierung für Neonatologie wann dort wirklich für die Neonatalogie entscheidest.
00:21:39: Das ist ja relativ weiter Weg bis man wirklich diese Spezialisierung dann hat.
00:21:45: Also Kinderarzt, das ist mir dann im Tunis irgendwann, da haben wir gedacht, die Kinder würden mich interessieren und Neo muss ich sagen, dass es mal einfach irgendwie passiert.
00:21:53: Es war wirklich so, also hätte man nie gedacht, dass in Neonatologen intensiv Mediziner wie für so kleinste Menschen ... Aber das war halt dann so, ich bin dann auf die Neo gekommen und bin da heute hinein gekippt.
00:22:12: Also so war mein Weg, muss ich sagen.
00:22:14: Das habe ich mir nicht vorher irgendwie ausgedacht oder gesagt, ich muss das wehren oder so.
00:22:21: Und du hast auch ein neues Kind Umbanduren repariert?
00:22:23: Nein!
00:22:24: Und dafür ist gestüttet, dass ...
00:22:27: Ich war ein ja ungeduldiges Kind und das hat mich in EOA gelernt also dass ich weit geduldiger geworden bin weil dann musst geduldig sein Ich war nicht sehr geduldig.
00:22:40: Also meine Paste lernen müsst ihr nicht sehen.
00:22:44: Du und Barbara, wenn du sagst bei uns war das so?
00:22:47: Ist es jetzt noch immer so diese Ausbildung?
00:22:50: Ihr seid schon ein paar Jahre im Beruf.
00:22:53: Was ist die Jungmediziner in Studium starten?
00:22:58: Wobei sie sich immer alles in Veränderung begriffen?
00:23:00: oder wie wird man jetzt aktuell...
00:23:04: Also jetzt ist es so, dass die meisten dann im Endeffekt schon nach dem Studium relativ weit mit einer Fachheitsausbildung beginnen.
00:23:09: Die dann aber für auch länger dauert sondern halt sechs Jahre dauert.
00:23:12: und dann müssen sie aber immer noch nachdem sich dann Kinder jetzt desahnen nochmal seht dafür entscheiden und sagen ich mache jetzt Neonatologie.
00:23:18: das ist grundsätzlich ziemlich gleich geblieben also bis man wirklich sagt fertiger Neonatalog vom Studium weg während schon die zehn jahre sei.
00:23:25: okay ist mir das hart ja ok
00:23:27: und bist du als Mann in der Minderheit.
00:23:31: Also wir, da alle waren die, wir arbeiten ja beide in einem Frauenberuf und wir sind Pfleger und gibt's nicht so viel, hätte ich gesagt?
00:23:38: Wobei es mehr wird aber ich glaube das... Auf der anderen Seite in der Medizin glaube ich, dass wird immer weiblicher, also da hab' ich schon den Eindruck, wenn ich so in der Früh komme und sehe was da bei uns beim Haupteingang reingeht dann sind es schon zu einem großen Teil auch Frauen.
00:23:55: Ich habe schon das Gefühl
00:23:55: nicht, dass bin ich... Bist du der Hahn im Korb!
00:23:57: Also es hat Zeiten gegeben auf der Kinderabteilung, da war ich wirklich immer der einzige für einige Wochen.
00:24:02: Alle anderen waren von der weiblichen Seite.
00:24:06: Das war aber eigentlich auch voll okay immer.
00:24:08: Es passt.
00:24:09: Aber jetzt ist es so dass wir auf der Neonatologie gerade im jetzigen Team sind wir eigentlich fast halbe, halbe wieder und das ist eine ganz gute Mischung was muss man sagen?
00:24:16: Also das passt gut.
00:24:18: Von der Pflege ist es wirklich so, dass wir endlich derzeit also beim zwei Männern und sonst sind es eher Rests an der Pfleger.
00:24:25: Und
00:24:26: wie schaut es mit dem Nachhuchs aus?
00:24:27: Weil wir in der Pflege haben ja wirklich Sorge, aber wie schaut's aus?
00:24:32: bei den Natologen und Kinderärztinnen.
00:24:34: Und Kinderärzte.
00:24:35: Und das ist nicht nur ein Beurteilen-Kinder, sondern auch im niedergelassenen Bereich.
00:24:39: Im Niedergelassenen Bereich in Krems ist es wirklich... Wenn ich jetzt sage Katastrophal, dann sage ich jetzt Katastrophe, weil wir haben zwei Kinderärzte.
00:24:49: Also mittlerweile bin ich ja nicht mehr mit dem Kinderarzt, weil sie schon größer sind.
00:24:52: Aber wir haben zwar auf Kassau gehabt im ganzen Bittier Grems und der Rest ja privat wäre noch was gegangen aber das geht mit fünf Kindern nicht.
00:25:02: Wie schaut's aus bei euch?
00:25:05: Nähnathologisch!
00:25:06: Also da haben wir schon junge die interessiert sind.
00:25:08: also muss man schon sagen wo halt die Ausbildung noch dauert.
00:25:13: Fertige Neonatologen sind irgendwie sehr raggedeht, also derzeit würden wir schon welche brauchen von unserem Team her im Moment.
00:25:26: Warum soll die nach St.
00:25:27: Bötten kommen?
00:25:29: Weil sie so nett sind!
00:25:34: Ich glaube, wir sind wirklich ein super Team.
00:25:36: Das muss ich schon mal wieder sagen und das ist auch das, warum ich gerne in die Arbeit gehe.
00:25:41: Unser Team im Aller.
00:25:43: Es können alle dazu bis zur Putzfrau, müssen wir es fragen?
00:25:47: Die auf der Neosauern machen das Arbeiten auch fein, weil wir miteinander arbeiten.
00:25:51: Und da gibt es keine Hierarchie und kein Ich bestimme oder was sondern... Wir sind ein Team!
00:25:57: Und ich glaube, das macht's ja aus unserer Neo.
00:25:59: Also nicht etwas, was du da sagst?
00:26:01: Ja, was sicher recht attraktiv ist, dass das wirklich ein ganz neues Gebäude ist.
00:26:06: Wir haben so eine Neonatalintensivtransporte in unserem Arbeitsfeld dabei.
00:26:10: also wir haben Rufbereitschaften.
00:26:11: Und wenn wir da in andere Häuser kommen und dort da Kinder hinbringen, komme ich mir wieder zurück und denke mal, was haben wir eigentlich für eine schöne Station?
00:26:19: Wie großzügig ist die gebaut.
00:26:21: Was haben wir da eigentlich für Ressourcen zur Verfügung gestellt?
00:26:24: Klickt!
00:26:24: Und das hat sein Innovativ.
00:26:25: Roman, ich habe gehört du hast etwas eingeführt.
00:26:27: also
00:26:28: d.h.,
00:26:28: man ist daran interessiert immer wieder... Genau,
00:26:31: es macht auch den Rest des Berufs derzeit aus dass sie doch viel tun.
00:26:36: Wir haben diesen Konkertrollen eingefügt Beatmungsmaschinenwechsel, wo wir jetzt wieder eine neue Beatmungs-Maschine haben.
00:26:43: Die heißt Navassonde mit einer dünnen Sonde die als Magensonde verwendet wird.
00:26:47: Die Zwergfeldkontraktilität schon erkennt und dann an das Kind einatmen würde es genau in dem Moment unterstützt.
00:26:54: also da tut sie eigentlich sehr viel.
00:26:57: von der technischen Seite sind wir auch sehr gut aufgestört.
00:27:00: Wir sind ja sehr zufrieden mit unserem Arbeitsumfeld.
00:27:06: Dieser Podcast wird unterstützt von der niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur.
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00:27:14: Im Karrierecenter unter karriere.noe-lga.at finden sie alle offenen Stellen der NU Kliniken und Pflegezentren, werden sie Teil des Teams!
00:27:24: Jetzt reinklicken, job auswählen und bewerben unter karrierepunktnoe minus lga.art Training.
00:27:37: Es handelt sich um eine Intensivstation, es gibt aber wahrscheinlich auch durchaus Situationen wo man schnell und relativ gut koordiniert handeln muss.
00:27:46: und solche Situationen so immer trainieren.
00:27:49: nicht weil was man viel macht und was man routiniert macht, das ist außer Streik gestellt.
00:27:58: Jetzt haben wir da ein Gerät im Einsatz, das sie Paul nennt.
00:28:02: Könnte das vielleicht etwas zum Paul erzählen Roman?
00:28:07: Der Paul ist eine Puppe, die ein extremer Frühgeburt darstellt mit ungefähr so diesen Kilo Kind.
00:28:15: Und dass er wirklich viele technische Raffineszen hat und es kann die Haut verändern, es kann quitschen, es können uns sozusagen viele Rückmeldungen geben, man kann sogar abhorchen und man hat da früher eine Frequenz.
00:28:26: von daher sind wir auch sehr gut aufgestellt.
00:28:28: Da fördert uns aber derzeit oft die zeitliche Ressource, muss man ganz ehrlich sagen, dass wir ganz regelmäßig zum Trainieren kommen.
00:28:34: Das merkt man als Rückmeldung von der Pflege und vom jungen Kollegen.
00:28:39: Dass wir da noch wirklich Potenzial hätten, da ein ganz regelmäßiger Training stattfinden zu lassen, das wäre auch ein großes Anliegen.
00:28:46: Aber alles geht sich heute dann oft nicht aus und darum... Wir haben uns recht gefreut, wenn unser Team größer wird.
00:28:52: Weil dann haben wir für solche Sachen wieder viel mehr Zeit.
00:28:54: Okay das ist jetzt ein gewisser Aufruf!
00:28:56: Ich hab das als Appellcharakter verstanden und auch da oben der Weltmeldung.
00:29:02: Ja, wir sind sehr offen.
00:29:05: Und schaut's noch sein Bild?
00:29:07: Das kann man durchaus sagen nicht und ich kann gleich nachschürzen.
00:29:09: Also auch natürlich Pflegekräfte die Interesse haben oder auch andere Berufe.
00:29:14: nicht weil ihr eure Arbeitsjahr... Denke in der Neonatologie jetzt nicht nur Pflege und Medizin, sondern es gibt ja durchaus andere Berufsgruppen.
00:29:22: Also wir haben zuerst schon die Reinigung gehört, die ganz wesentlich ist um eben die Keimbelastung hintantzuhalten, um zu schauen dass hygienisch alles korrekt ist.
00:29:34: gibt wahrscheinlich andere Berufsgruppen auch noch Barbara, oder?
00:29:38: Also
00:29:38: wir haben Physiotherapeutin die auch wichtig sind für die Frühcheine.
00:29:41: Wir haben Logopetie, die ins Spiel kommen, wir haben eine Musiktherapie und wir haben natürlich Psychologie für die Eltern.
00:29:48: Das heißt das sind natürlich viele Berufs- gruppen, die mir dann ansahen.
00:29:54: Sozialarbeit genau also.
00:29:56: das ist wirklich ganz ganz wichtig!
00:30:02: Kind, das so früh zur Welt gekommen ist nach Hause geht.
00:30:06: Also wir haben gesagt nicht beim Geburtstermin gehen wir dann nach Haus.
00:30:12: Ist dann das Kind jedenfalls vollkommen gesund und so zu behandeln wie ein regulär geborenes Kind?
00:30:19: oder gibt es da irgendetwas auf die sie als Elternteil, als Umfeld grundsätzlich aufpassen muss bei so einem Kind?
00:30:28: Also so ehrlich muss man schon sein.
00:30:30: Das würden wir uns natürlich alle wünschen, dass alle Kinder ganz gesund heimgängern.
00:30:33: aber das ist nicht ganz der Fall und es hängt halt ganz stark davon ab in welcher Woche die Kinder auf die Welt kommen.
00:30:38: also logischerweise je kleiner sie sind wie früher sie kamen umso größer ist auch das Risiko, dass doch Probleme auftreten Und es hängen davon ob wieder Verlauf war.
00:30:48: also was uns immer wieder sehr zurückwirft im Verlauf sind vor allem Infektionen.
00:30:53: Deswegen sind wir da so heikel auf der Station, dass das mit der Hygiene passt.
00:30:57: Und das zweite sind natürlich vor allem neurologische Themen dann, wenn es zum Beispiel zu einer Hirnblutung oder sowas kommen sollte.
00:31:04: Und was auch viele Kinder betrifft ist, dass die Lunge halt sozusagen gar noch nicht gefreit hat, dass Schafterwürde ist und eigentlich nur viel über im Mutterleib reifen würde und dass diese Lunge daher bei vielen Frühchen danach später ein bisschen ein Problem macht.
00:31:18: Und daher ist es schon so, dass die Kinder im Optimalfall natürlich vollgestillt und zum Termin nach Hause gehen.
00:31:25: Und ohne Artenüberwachung.
00:31:26: Aber häufig haben wir dann auch Kinder, die einen Monitor für zuhause haben, wo die Eltern erst Hilfe geschult werden und wo man im schlimmsten Feuer manchmal Sauerstofftherapie für Zuhause notwendig ist.
00:31:37: Also das ist die Palette sehr groß, die da auch notwendig sind.
00:31:41: Wo es aber auch wieder einmal Unterstützung gibt
00:31:44: vom...
00:31:45: Von Seiten der Klinik, wo man quasi ganz eng
00:31:48: ist.
00:31:48: Ich auch viele Fälle.
00:31:49: Es bleibt ein enger Kontakt.
00:31:50: Wir haben dann eine Frühgeburt- und Nachsorgeambulanz, wo die Kinder auf vierzehn Tage drei wirklich vorbeischauen.
00:31:56: Die Physiotherapeuten übernehmen dann auch die Nachbetreuung in den ersten Monaten bei uns Und von daher bleibt eigentlich die Betreuung aufrecht aber sie geht halt ins ambulante Setting über.
00:32:07: Wir haben in den letzten sechzig Folgen immer sozusagen einen Rückschlag gemacht, also wie entwickelt sie das und haben immer festgestellt eigentlich?
00:32:14: oder besser dass jeder Bereich den wir uns da angeschaut haben in so einer Klinik, so einer ständigen Veränderung der Wurfen.
00:32:23: Es tut sich unheimlich viel!
00:32:25: Jetzt war es jetzt beide schon vergleichsweise langdrehen, jetzt gar nicht zu sagen.
00:32:30: Ich bin schon
00:32:30: gespannt,
00:32:33: wie ihr das mitgehalten habt und dass jemand alt ist, der gelübersitzt was er überhaupt nicht davon ist.
00:32:38: aber ihr habt ja eine Menge Berufserfahrung wenn es dort zurückblickt und dann vielleicht so ein bisschen in die Zukunft schaut?
00:32:47: Wie hat sich denn die Versorgung von Neonaten verändert beziehungsweise was ist denn da in der Zukunft jetzt an Veränderungen auch noch denkbar wärmer womöglich noch kleinere Frühgeborene versorgen können.
00:33:02: Oder ist es überhaupt sinnvoll, dass man das anstrebt?
00:33:06: Drei Worten ausgedrückt gestern heute Morgen.
00:33:09: Wollt du alle was sagen?
00:33:11: Es hat sich natürlich verändert, die Erstversorgung ist viel weniger invasiv, weil wie der Roman schon gesagt hat, ich meine früher ist jedes Kind intubiert worden.
00:33:19: also das war nicht einmal irgendwie... Überlegung, dass ein Frühgeburt sozusagen selber am Zeba abschnauft.
00:33:25: Also nur mit einer Atemunterstützung.
00:33:28: Da hat sich sicher auch sehr viel getan in dem wie wir die Frühgeburten schon zu den Eltern gibt.
00:33:35: Die kennen sofort zu den Ältern kuscheln was ja ganz wesentlicher Faktor ist als denen für besser geht wenn sie bei den Eltern natürlich sind.
00:33:43: Also da hat sich sehr viel getan.
00:33:45: Die Zukunft, also wie gesagt es werden ja schon in anderen Häusern oder auch in anderen Ländern, zwarer zwanzig-dreierzwanzigste Wochen versorgt.
00:33:55: Wie das Artkam ist, also da gibt's ja wohl auch Studien.
00:34:00: Manche steigen anscheinend gut aus.
00:34:02: Ich muss sagen trotz dass ich Neonatologe bin, bin ich dem gegenüber sehr skeptisch.
00:34:08: Ob das wirklich Zielführend ist und was man dann tut?
00:34:13: muss ich jetzt ganz ehrlich aus meiner Warte sagen.
00:34:15: Okay.
00:34:16: Ich bin Neonatologe mit Leib und Seele, aber irgendwo denke man gibt es halt dann auch Grenzen?
00:34:23: Und wenn man sich jetzt so den technischen Fortschritt anschaut, ihr habt das schon erwähnt nicht wir haben eigentlich ein technisiertes Maneco mit dem wir quasi Akkutsituationen trainieren können.
00:34:35: Wir haben verschiedene hochtechnisierte Geräte Konkordrolle, der wird jetzt nicht wahnsinnig hoch technisiert sein.
00:34:43: Aber so Inkopaturen ist hochtechnisiert und wenn man sich da die Entwicklung anschaut, die uns grundsätzlich so begleitet ist zum Beispiel künstliche Intelligenz ist sowas ein Thema in der Neonatologie weil das merkt man ja in sehr vielen Bereichen im Haus dass es immer mehr zum Thema wird das vor allem in der Mustererkennung und beim bei Tätigkeiten die Redundanz an immer wieder durchaus solche Produkte zum Einsatz kommen?
00:35:13: Also ich glaube, dass wir da mit der künstlichen Intelligenz noch nicht so viel Kontakt haben werden in nächster Zeit.
00:35:20: Also dadurch, dass das doch ein sehr pflegeintensiver Bereich ist und auch von der manuellen Tätigkeit sehr viel abhängt.
00:35:27: also was jetzt Zugänge und solche Dinge betrifft, glaube ich, dass uns die künstliche Intelligenze gar nicht zu viel helfen wird Weil wir halt einfach wenig so Laberbefunde machen oder auch wenig Bildgebände befunden machen, wo man jetzt sagt, da braucht man jetzt eine großartige Unterstützung von der Software her.
00:35:46: Was sie vielleicht technisch weiterentwickeln wird.
00:35:48: Wenn wir schon geredet haben, wie kennt die Zukunft ausschauen?
00:35:50: Jetzt am ersten glaube ich in diese Richtung... noch kleinere Frühchen betreuen wird, dass man in diese künstliche Gebärmutterschiene geht.
00:35:57: Da gibt es sozusagen Richtungen, die das unterstützen und da gibt's auch schon Zulassungsstudien, die laufen.
00:36:02: Das bleibt das Kind gar nicht mehr der zwanzigsten Wochenende auf den Weltkonsum vielleicht erst in der achtundzwanzigste und diese Woche im Lindland-Bereich sozusagen weiter betreut wird.
00:36:11: Das könnt ihr mal vorstellen, dass das in zwanzdresch ein Jahr schon Thema wird.
00:36:16: Bevor ich meine letzte Frage stelle, würde Ihnen gerne zwei Wörter aufklären, liebe Zürcherinnen... Intubiert.
00:36:22: Sie kennen das von unserem Intensiv-Podcast, bedeutet dass es dieser Schlauchdellen die Luft röhre kommt der dann an eine Beatmungsmaschine angeschlossen wird um quasi künstliche Beatmung durchzuführen.
00:36:36: und seht ihr dies heute schon mal gefallen?
00:36:38: Seht ihr dieses Tiefschlaf der mit durch Medikamente hervorgerufen wird?
00:36:44: Am Ende unserer Podcastfolgen stelle ich immer diese Frage ein geführt, bin stolz darauf.
00:36:51: Haben wir was noch nicht gefragt, was ihr gerne sagen wollt?
00:36:54: Das ist nur etwas offen.
00:36:57: Da mich die Kleider zu sagen, das ist nie alles gesagt.
00:37:01: Das Format haben wir nicht.
00:37:03: Was wir noch sicher ganz gern anbringen würden, ist dass wir ja nicht nur Frühgebrüten beteuern auf der neonatalen Intensivstation sondern auch die Reffen-Kinder, die ja auch mal Probleme haben können und vor allem z.B.
00:37:12: eine Mekonemasperation oder schwere Asphyxie also wo wirklich intensiven Medizin auf höchstem Niveau notwendig sind diese Kinder nicht nur am Leben zu halten, sondern auch zum super Überleben zu bringen.
00:37:24: Also dass das die Palette der neonatologischen Station ist eben nicht nur die Vorgeburt, sondern vor allem auch diese kritisch kranken Neugeborenen wo sie bei uns
00:37:32: z.B.,
00:37:32: in letzter Zeit, in den letzten zehn Jahren sehr viel in die Richtung verändert hat, dass man früher haben wir hauptsächlich Vorgeburten gehabt und jetzt betreuen wir eigentlich sicher schon die Hälfte der Kinder kritisch kranke Neugeborrennen weil immer eben die aufgrund von unserem Intensivtransport was das ganz Niederösterreich herholen und dort dann weiter betreun.
00:37:48: Also ich betreiere jetzt ab der fünfundzwanzigsten Schwangerschaftswoche und neigeborene Kinder.
00:37:55: Genau,
00:37:55: bis zum Tag achtundzwanziger ist grundsätzlich so die Definition.
00:37:59: Danke!
00:38:01: Aber war das alles gesagt?
00:38:03: Nein, jetzt hat Roman es ja gesagt.
00:38:05: also wie gesagt ihm... Das ist ein neonatal-intensiv-Transport, das ist mir schon wichtig.
00:38:10: Wir haben praktisch vierundzwanzig Stunden immer Rufbereitschaft und fahren wirklich alle Häuser von Niederösterreich, die keine Kinderabteilung haben.
00:38:19: Wenn wir ein Problem haben, holen wir die Kinder zu uns oder wir führen auch zum Beispiel was wir heute da auch nicht haben – wir haben halt leider kein Herzkirurgie.
00:38:27: Das ist unser Limit.
00:38:28: Es vielleicht auch noch so sagen, wir können den Kindern nicht operieren, weil wir haben keine Kinderkirugie, keine Herzkira.
00:38:33: Das heißt, diese Kinder müssen wir leider woanders hinbringen und die führen wir dann mit unserem Team sozusagen in diese Häuser, die das können oder holen eben Kinder, die schwer krank sind zu uns.
00:38:46: Und es funktioniert nur bodengebunden?
00:38:49: Oder auch
00:38:50: im Hubschrauber?
00:38:50: Nein, auch im Hubschrauber.
00:38:51: Okay.
00:38:53: Das hast du so.
00:38:53: zusammenfassend muss man sagen ... Die künstliche Intelligenz wird wahrscheinlich die Neonatologen jetzt auf Sicht nicht ersetzen weil wahrscheinlich Robotik und künstliche Intelligenz kombiniert, bei Neugeborenen nicht so fix arbeiten können wie ihr.
00:39:11: Eine zweite Botschaft hätte ich herausgehört nämlich wir kennen durchaus Kinderärzte die ein Interesse haben an Neonatologie beschäftigen.
00:39:19: das heißt also auch da eine Aufruf nach außen wäre in einer guten Klinik, in einer guten Infrastruktur, in einem guten Team arbeiten würde ja ist bei uns gut aufgehoben.
00:39:32: Wir versorgen Kinder von der fünfundzwanzigsten Woche bis zum achtundzwanziger Tag.
00:39:37: Also das ist was, was ich mitgenommen habe.
00:39:40: Peter, was hast du gemerkt?
00:39:42: Du hast jetzt ganz viel aufzählt.
00:39:47: Ich hab mal gemerkt dass Neonatologie-Thema weiter auf euren Ebernen ist und dass es glaube ich großen Spaß macht, dass er die ausverkehrt.
00:39:57: Dem ist nichts mit Ihnen zuzufügen, Peter!
00:40:00: Vielen herzlichen Dank Barbara, vielen herzliche Dank Roman für die Zeit und für das Gespräch.
00:40:06: Vielen Dank Peter für die interessanten Fragen, die du wieder erfunden hast!
00:40:12: Und
00:40:12: ich sage danke, Feyenoors!
00:40:14: Danke für die Einladung!
00:40:15: Schön, dass da war's!