#74 Ernährungsmythen im Faktencheck

Shownotes

Wie können wir unsere Gesundheit mit einer ausgewogenen Ernährung unterstützen? In dieser Folge spricht die Diätologin Eva-Maria Marchard, BSc MSc, Leitung/Leitende Diätologin der Diätologie am Landesklinikum Baden-Mödling, über die Bedeutung der Ernährungsmedizin bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder erhöhten Blutfettwerten (Hyperlipidämie). Außerdem räumt sie mit verbreiteten Ernährungsmythen auf und erklärt, worauf bei modernen Therapien wie der sogenannten „Abnehmspritze“ (GLP-1-Rezeptor-Agonisten) aus ernährungsmedizinischer Sicht zu achten ist. Freuen Sie sich auf verständliche Einblicke, praktische Tipps und aktuelles Fachwissen rund um Ernährung und Stoffwechselgesundheit.

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+++ Anregungen, Feedback und Themenvorschläge per eMail an: podcast@stpoelten.lknoe.at

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00:00:00: Ich glaube, dass ganz wichtig ist im Gesundheitsbereich aber auch wirklich so in der allgemeinen Bevölkerung.

00:00:07: Dass wir Gesundheit versuchen nicht nur über das Körpergewicht zu definieren.

00:00:13: Wir leben da in einer sehr gewichtszentrierten Medizin.

00:00:16: Derzeit, ich glaube, das kann man wirklich auf das runterbrechen und das Körper Gewicht alleine ist eigentlich ein schlechter Parameter um wirklich Gesundheit

00:00:24: darzustellen.".

00:00:34: Das Sprechzimmer G-I Punkt drei Sie hören den Podcast aus dem Universitätsklinikum St.

00:00:40: Pölten mit Oliver Leuskandel und Peter Redelenke.

00:00:44: Peter?

00:00:45: Oliver!

00:00:46: Mütten, kennst du dir ein bisschen aus in der griechischen Müttingwelt wie es beispielsweise der Mensch entstanden

00:00:53: ist?

00:00:53: Da müsste ich jetzt die Pauline fragen, weil mit der Pauline ist die griechische Mythologie vom Kühlmeier durchgekehrt mittlerweile.

00:00:59: Super!

00:00:59: Ich habe sie erst einmal gelesen.

00:01:00: Ja

00:01:01: und ich habe ihn beim Auto herunteran und sie war mit in der Garage und es war unglaublich was Sie sich gemerkt hat.

00:01:10: und das war unglaubliche dass ich immer ganz wenig gemerkt hab zur griechen Mythologie.

00:01:16: Aber warum

00:01:18: mit alles?

00:01:19: Die Menschen erschaffen eigentlich aus Staub und Asche, glaube ich.

00:01:25: Wann ich mir recht entsinne?

00:01:27: Und wir haben heute die Möglichkeit, dass man das aufklären, ob der Mensch tatsächlich aus Staub-und-Asche besteht und ob Staub und Aschia probates Mittel ist um sie zu ernähren.

00:01:38: Wunderschöner Einstieg!

00:01:40: Du herrschst zu den Schlachen von unserem Gast und liebe Zuhörerinnen und Zuhärern herzlich willkommen beim Podcast.

00:01:48: Da sprecht Sie mal G-Einspunkt drei aus dem Universitätsklinikum Saint-Polten.

00:01:54: Danke nochmal.

00:01:55: Also Oliver, ich möchte davon noch mal sagen danke für diese wunderbare Einleitung und unser wunderbarer Gast heute ist die Frau Eva Maria Macher, BSC MSC-Leitende der Diethologin im Landeskinnecom Baden-Mödling.

00:02:11: Eva Maria, schön dass du bei dem grauslichen Wetter den Wege nach St.-Bötten auf dich genommen hast und da Oliver so schön eingeleitet.

00:02:23: Was gibt's da zum sagen?

00:02:24: Können wir uns von Staub und Asche nähern, und stammen wir.

00:02:28: Stab und Asche, wie sieht das die Dietologen?

00:02:30: Also zuallererst mal vielen Dank für die Einladung.

00:02:33: Ich freu mich sehr, dass ich heute da sein darf und in meiner Funktion als Dietologin ein bisschen Licht ins Dunkelhoffenlicht bringen kann.

00:02:39: Wobei ich gleich spoilern muss, die Frage nach Stab- und Aschew wird tatsächlich nicht vorbereitet.

00:02:44: Dass ich viele Ernährungsmüten mir durch den Kopf gehen lassen – das war jetzt nicht dabei!

00:02:49: Wird's aber gleich mal pauschal.

00:02:51: Nein, dass sie unbedingt ist auch meine erstoffreichste Variante einschätzen.

00:02:55: also ich hoffe, dass wir noch dem Podcast bessere Optionen haben, um unsere Ernährungsmuster zu gestalten.

00:03:02: Ich finde es auch fein, dass du da bist und ich find's wirklich spannend.

00:03:05: also der Peter und die.

00:03:06: wir haben uns ja im Vorfeld einiges an Gedanken gemacht nicht.

00:03:10: was ist jetzt gescheit?

00:03:11: Was ist sozusagen vielleicht jetzt da nicht so gescheitt in Bezug auf die Ernährung?

00:03:15: Und vielleicht beginnen wir mal relativ basal aus Sicht einer Tietologin.

00:03:20: Was werden die empfohlene Ernährungen?

00:03:25: Gibt es da irgendwas, wo man sagen kann?

00:03:27: Das sind ein paar So-Ki-Facts und wenn wir sie an die halten, ist das mal auf der sicheren Seite.

00:03:33: Da steigen wir eigentlich gleich einmal mit einer sehr guten und breiten Frage ein.

00:03:37: Grundsätzlich – und das möchte ich gleich einmal vorwegschicken – gibt's jetzt nicht die eine Ernährung oder das eine Ernärungsmuster, dass ich für jeden Menschen als das unbedingt sinnvollste oder passendste erachten würde weil einfach jeder Mensch andere Bedürfnisse hat auch andere Nährstoffbedürfnisse mitbringt.

00:03:55: Aber wenn wir so einen Rahmengerüst schaffen wollen, dann können wir natürlich aber Punkte einfach gleich einmal gemeinsam durchgehen.

00:04:03: Ein Punkt das in den letzten Jahren eigentlich wirklich als sehr relevante herauskristallisiert hat ist der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln.

00:04:10: also wir wissen dass je ursprünglicher, je natürlicher Lebensmittel sind desto besser sind die grundsätzlich für uns.

00:04:17: Das hängt, wenn wir jetzt die Brücke zu den Stoffwechselerkrankungen schlagen wollen.

00:04:21: Zum Beispiel mit einer längeren Verdauungsdauer und einer längerem Magenverweildauer zusammen, wo durch dann einfach ein langsamerer Blutzuckereffekt erzielt wird.

00:04:30: Was ist länger verweilen besser?

00:04:32: In dem Fall ja, genau.

00:04:34: Also wir wollen grundsätzlich wenn jetzt keine Erkrankung vorliegt die dagegen spricht dass unser Körper das unser Vertrauungsapparat wirklich seine Aufgaben erfüllen muss.

00:04:42: Wir haben den Mund, wir haben die Zähne.

00:04:44: Das heißt es ist schon mal gut wenn wir Nahrungsmittel haben.

00:04:46: das wäre tatsächlich noch kaum müssen.

00:04:48: Dann hat der Magen eigentlich so die Funktion von einem Mixglas.

00:04:51: man kann sich wirklich Eigentlich wie ein Mixklaas vorstellen.

00:04:55: Der muss aus allem, was wir schlucken und weißen, was dann als bisschen in den Magen kommt an Ort Brei machen.

00:05:01: D.h.,

00:05:01: der ist einfach länger beschäftigt wenn wir da halt wirklich nur Bissen haben die verarbeitet werden müssen und wenn nicht gleicher mußige Konsistenz zum Beispiel im Magen ankommt.

00:05:10: Und alles das hat einen Einfluss darauf, wie schnell unser Energie zur Verfügung steht und wie schnell auch der Blutzuckerspiegel tatsächlich ansteigst.

00:05:17: Stopp!

00:05:19: Ich habe immer gelernt, ich muss ganz aus meiner Mama, die mir gesagt hat, du isst Fitschner.

00:05:24: Du musst besser kauen!

00:05:25: Habe ich dir jetzt richtig verstanden?

00:05:27: Dass wenn nicht alles so super kaut ist, ist es recht okay.

00:05:32: Das werde ich von meinen Patienten auch ganz oft gefragt.

00:05:34: Nein, das ist nicht Sinn der Sache, sondern da geht es wirklich um die Ausgangsformen von Lebensmitteln.

00:05:39: Wenn man Brot und Gepäck z.B.

00:05:41: hernimmt...

00:05:42: Also hat Mama recht gehabt?

00:05:44: Mama hat recht gehabt mit

00:05:45: wenigen

00:05:45: Sachen, wo Mama's nicht recht haben!

00:05:47: Ein gut

00:05:48: gekater Brokkoli ist nicht schlechter als ein Stück Pizza, dass wir direkt schlüpfen.

00:05:55: Würde ich so jetzt vielleicht nicht ganz unterschreiben?

00:05:59: Genau, ich glaube du hast es nicht verstanden.

00:06:00: Ich hab's verstanden!

00:06:02: Danke Das sind die da jetzt unterbrochen, aber das wollte ich gleich mal wissen.

00:06:06: Sehr gute Frage und die kannst du mit einem Praxisbeispiel vielleicht nur ein bisschen anschaulicher machen.

00:06:11: Gerade wenn es um Themenbereich Brot oder Gebäck geht – da geht's zum Beispiel wirklich um einen Ausmalungskrat.

00:06:16: Das heißt, wenn ich eine Brot- oder Gebärk esse wo wirklich nur volles Korn drinnen ist dann kann ich das natürlich kaum.

00:06:22: Es kommen aber trotzdem diese Kornbestandteile noch in den Magen der dann einfach trotzdem zum Zermahlen obwohl ich gut gekaut habe mehr Zeit braucht und das ist eigentlich dahintergedanke.

00:06:33: Danke.

00:06:34: Jetzt,

00:06:35: Eva-Maria haben wir ja eine Nahrungsmittel überangeboten die merkst du an mir nicht?

00:06:41: Also die Sammeln und Jagen ist ja längst vorbei.

00:06:46: ich glaube der Mensch wandelt sich aber nicht so rasch.

00:06:49: das heißt also wir sind von der Grundstruktur her noch immer alles Jäger und Sammler wahrscheinlich konfiguriert.

00:06:55: Und auch die Ernährung wäre sozusagen womöglich in die Richtung gut, und wir haben ja dieses Thema Ernährungsmütten nicht?

00:07:01: Und auch so ein Thema mit dem ich gleich einsteigen würde zu diesen Ernährungen wird die Palio-Tit.

00:07:08: Also wenn ich recht informiert bin, wo die Ernärung sehr fleischlastig ist und wo ich sozusagen mich sehr viel über dieses Thema Fleisch ernähre.

00:07:21: auf der anderen Seite

00:07:22: Gibt

00:07:23: es aus meiner Sicht den Mythos, Eiweiß ist jetzt so das Wichtigste.

00:07:29: Auf jedem Werbeplakat ist bei den Nahrungsmitteln extra der Eiweissgehalt rausgewiesen und je höher habe ich den Eindruck, desto besser.

00:07:36: Du schaust mir ganz verdattert an, Peter.

00:07:38: Nicht die Höhe, dass du besser...

00:07:40: Nein weil's jetzt so wie ich diese Spiegelneronen... Jetzt tust grad so wie immer in A-Frogler drei einepacken Wie du sagst,

00:07:51: ich führe es wieder zusammen.

00:07:53: Die Balliodee wäre ja dann aber wahrscheinlich recht einweiserreich.

00:07:57: ist

00:07:58: sowas grundsätzlich zu empfehlen aus Sicht einer Tietologin sehr fleischlastig und damit einweisereich?

00:08:05: Nur meine Frage!

00:08:07: Eine sehr umfangreichen Frage!

00:08:08: Wir sind immer

00:08:09: beim gesunden Menschen und da habe ich jetzt verstanden Wann sei's fit?

00:08:14: all Gibt's nicht, sondern es ist spezifisch.

00:08:17: und jetzt dreht man noch immer für den Menschen der kakronische Erkrankung oder der Kastoffwechselerkrankungen.

00:08:24: Jetzt drehen wir nur immer was ist allgemein gut für ein gesundes Leben?

00:08:32: Wenn ich da eine Pauschal Antwort geben möchte dann wäre es die das jede Form an Extrem Diät oder extremen Ernährungsform aus meiner Sicht nicht unbedingt die Beste ist.

00:08:44: Wir haben ein sehr, sehr breites Potpourri an Nährstoffmann-Lebensmitteln zur Verfügung.

00:08:49: Es gibt einen Grund warum unsere Ernährung als drei ganz großen Bausteinen den Kohlenhydraten Fett und Protein dem Eiweiß besteht.

00:08:56: Und dementsprechend ist es für unseren Körper, für unseren Stoffwechsel, für unsere Bedürfnisse auch am allergeschicktesten wenn wir uns aus allen drei Nährstovebernen bedienen.

00:09:06: Die Paleo-Date hast du absolut recht, die ist eine sehr fleischlastige Ernährung.

00:09:10: D.h.,

00:09:10: da ist der Proteingehalt an sich hoch.

00:09:13: Proteingewiederarecht ist der Nährstoff der Mediale jetzt sicher die allermeiste Aufmerksamkeit bekommt und spielt auch eine wichtige Rolle.

00:09:20: Einfach in einer Gesellschaft wo Gewichtsreduktion sehr präsent ist, ist es wichtig genug Protein zu essen um mal die Muskelmasse zu erhalten wenn Gewicht reduziert werden möchte.

00:09:31: Da kommt's aber auf einer gesundheitsebene einfach wieder sehr drauf an aus welchen Quellen ich das Protein denn hernehme.

00:09:39: Und da ist gerade das rote Fleisch jetzt ja schon ein Proteinlieferant, der uns zwar hochwertiges gut verfügbares Protein auch Eisen liefert aber nicht in Unmengen konsumiert werden sollte weil es einfach grundsätzlich in sehr hohen Mengen über einen langen Zeitraum mit negativen Effekten assozias sein kann.

00:09:55: Das heißt wenn wir beim Thema Eiweiß einsteigen und bei dem Thema Protein einsteigern dann wäre es die gute Mischung aus allen Protein-Lieferanten.

00:10:03: Fleisch, da aber bitte er gerne die weißen Fleischsorten nutzen.

00:10:07: Auf dem Fettgehalt ein bisschen schauen das macht beim Fleisch schon sehr viel Sinn.

00:10:12: den Fisch als Proteinlieferant einbauen genauso wie die ganzen Milchprodukte und eben gerade im pflanzlichen Protein-Lieferanten auch wirklich einen Raum in der Basis einer Ehrung geben.

00:10:22: Das haben wir im Themenbereich der Hülsenfrüchte, Bohnenlins und Sojabohne zum Beispiel.

00:10:29: Ihr überschluckt euch mit Fragen.

00:10:31: Weil es

00:10:31: auch wirklich ein interessantes Thema ist, das an eigentlich täglich befasst und ich diskutiere ganz häufig mit meinen Kindern über dieses Thema gesund, über den Begriff gesund und dann wird zu einem Neuerungsmittel genannt.

00:10:46: You name it Peter!

00:10:48: Bei mir ist Eiweiß nur nicht fertig.

00:10:49: Okay, Eiweiss nur noch nicht fertig?

00:10:51: Trotzdem nehmen wir vielleicht irgendwas Eiweisreiches an Hülsenfrucht und Apone ... Kichererbsen.

00:10:58: Kicher-Erbsen, da merken wir in den Alternativen die Kirchererbse.

00:11:05: Ist eine Kircheerbese gesund?

00:11:08: Wäre so ein Aussage aus Sichtanatietologin, Legitim oder kann man das gar nicht untersuchen, ob jetzt Kicherjapsen explizit gesund oder ungesund sind.

00:11:20: Weil häufig lässt man dann in der Zeitung auch nicht.

00:11:23: Wissenschaftler vornehmlich in Amerika sind draufgekommen.

00:11:26: Was war sie?

00:11:27: Wer Kicher-Japsen ist lebt um fünf Jahre länger.

00:11:30: Ist natürlich freier erfunden aber so in die Richtung gehen zu Mödungen.

00:11:36: Das ist aus deiner Sicht als Expertin legitim sowas zu sagen.

00:11:44: Ich glaube, generell auf alle Menschen umlegen kann man so nicht.

00:11:47: Gerade wenn wir bei einem speziellen Beispiel der Kichererbse bleiben.

00:11:50: es ist ein unglaublich wertvolles Nahrungsmittel definitiv, liefert uns eben pflanzliches Protein, liefert viele Ballaststoffe d.h.

00:11:56: von der Grundzusammensetzung sehr positiv.

00:11:59: und wenn wir an Menschen vor uns haben ohne Grunderkrankung wo wir theoretisch nichts zu beachten haben dann wäre generell die Empfehlung zu sagen Hülsenfrüchte oft einzubauen eine positive.

00:12:11: Das ganze relativiert sich dann, wenn Erkrankungen ins Spiel kommen.

00:12:14: Wenn z.B.

00:12:15: Magendamerkrankungen da sind und die Toleranz, die Verträglichkeit von Lebensmitteln zum Beispiel im Mittelpunkt steht, weil Agastritis vorliegt.

00:12:24: Dann werde ich Hülsenfrucht, Arde-Kichererbser in diesem Setting oder in dieser Lebensphase jetzt nicht das geeignete Lebensmittelweiß.

00:12:31: in dieser Phase einfach beschwerden, verschlimmern kann.

00:12:34: Und genau da braucht es eben die Expertise von DiätologInnen damit wir eine Ernährungsmuster entwickeln können mit den Menschen der Forme sitzt, der für die aktuelle Lebensphase und für die Bedürfnisse des Menschen dann abpasst weil eben diese On-Size-Fitzall-Lösung immer eine Ernärungssektor einfach nicht durchsetzbar ist.

00:12:55: Ich

00:12:56: weiß ja die nur Frage und zwar sehe ich's bei meinen Kindern schicks Protein-Pulver zum Trainieren ist, ohne dem geht es anscheinend nicht mehr.

00:13:09: Ich frage mich, ist das gesund?

00:13:11: Ja und die zweite Frage ist wenn ich mir den Oliver anschaue der kehrt da zu einer Altersgruppe um fünfzig plus wie schaut's damit im Eiweißbedarf aus?

00:13:21: weil ich glaube ja dass es eigentlich ungekehrt sein sollte.

00:13:25: Die Jungen brauchen vielleicht gar nicht so viel wie wir alten.

00:13:28: Ich hab jetzt den WIR gesagt.

00:13:29: Ja, ja, und dann bist du auf dem Bistuhl.

00:13:30: Wobei ich bin nicht fünftig plus!

00:13:34: Wie schaut's da aus?

00:13:36: Ja, sehr gute Frage.

00:13:38: Du hast grundsätzlich recht der Eibesbedarf steigt mit dem Lebensalter einfach weil es darum geht dann wirklich Muskelmasse und auch Funktionen zu erhalten das heißt die Lebensqualität, die Beweglichkeit wirklich an erster Stelle zu stellen.

00:13:52: Und das spürt Protein einfach ganz eine große Rolle.

00:13:55: Das ist gerade bei älteren Menschen ist es wichtig dass wirklich drauf geschaut wird Dass genügend Protein gegessen wird Die Proteinkwellen gut aufgeteilt werden.

00:14:03: An sich ist es schon so, dass Sport etwas ist was den Proteinbedarf auch erhöht.

00:14:11: Weil wir für die Muskelregeneration und für die muskelproteinsynthese grundsätzlich auch Aminosäuren also die Einzelbestandteile vom Protein brauchen.

00:14:20: Ob es jetzt immer der Protein-Check sein muss, das kann man definitiv in Frage stellen.

00:14:25: Also es kann eine sinnvolle Ergänzung sein kommt auch wieder darauf an wie der Alltag und die Ernährungsmuster desjenigen oder derjenigen sind, die eben den Protein Check trinken möchte.

00:14:35: Weil Oliver, du hast das schon angesprochen.

00:14:38: Die Werbung ist da gerade ganz großartig dabei.

00:14:42: Man hat ja das Gefühl ohne Supplement geht es ja gar nicht mehr und die Supplements sind ein Riesenthema.

00:14:49: Aber jetzt nur mal auf das Proteinbezogen hat man das Gefühl, ohne Proteinschicks geht's nicht mehr.

00:14:55: Ich glaub... Das eigentlich nicht, muss ich aber auch sagen.

00:15:00: Was sagst denn du dazu?

00:15:01: Kann der Oliver sehr sportlich ist und fast täglich sportelt sein Proteinbedarf decken und was würdest er ihm da empfehlen oder sagst du naja du bist schon in einer Liga unterwegs wo es wahrscheinlich Sinn machen wird das und das dazu zu nehmen.

00:15:19: Sonst bist du ja gesund oder?

00:15:20: Ja natürlich!

00:15:21: Aber wir kommen ja auch noch auf.

00:15:23: Verschiedene Stoffwichsel.

00:15:25: Ich kann mir sonst ein Laub oder so was auch noch anschauen, ist kein Problem!

00:15:30: Also grundsätzlich kann man den Protein bedarf natürlich auch mit natürlichen Lebensmitteln decken.

00:15:34: Es ist jetzt kein Muss, mit Proteinsupplementen zu arbeiten.

00:15:38: es kann aber eine Erleichterung sein weil es gerade auch wenn wir sehr sportlich sind sehr darauf ankommt in welcher Intensität da über welche Zeit Dauer wird Sport gemacht.

00:15:47: wie viele Mahlzeiten gehen sie dann dementsprechend aus?

00:15:50: Wenn zum Beispiel jetzt über mehrere Stunden Rad gefahren wird und das Zeitfenster wo ich vielleicht Mahlzeiten die Protein beinhalten.

00:15:59: Einfach ein relativ kurzes, das heißt sie bringen einfach diese Mahlzeitenfrequenz dann vielleicht nicht mehr unter ohne dass es in Stress aussahte, die sagst du mir so.

00:16:08: Da können dann Proteinsupplemente, ein gezielter Protein-Shake durchaus eine Erleichterung darstellen.

00:16:14: man kann dies aber gerade mit Lebensmittel wie Skühe oder Topfen natürlich auch über natürliche Lebensmittel gut denken.

00:16:22: Gibt's einen Richtwert?

00:16:24: Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.

00:16:27: Also grundsätzlich bewegen wir uns derzeit, wenn man auch wieder eher so den Stoffwechselsektor aber eigentlich auch die gesunden Menschen betrachten bei Nullkommar acht Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht bzw.

00:16:38: Zielgewicht bis ungefähr A Komma.

00:16:41: drei Gramm protein pro Kilgramm Körper Gewicht oder Zielgewucht bei älteren Menschen auf dem fünfundsechzigsten Lebensart kann man sich so als Richtwert merken.

00:16:51: Spielen wir eigentlich spielt sie nix mehr unter einem Gramm pro Kilagramm Körper gewicht oder zielgewicht danach

00:16:56: Okay, super.

00:16:57: Jetzt

00:16:58: ist es so nicht, ich hab's jetzt ja schon angesprochen ... dass vielfach Menschen sozusagen nicht das Problem haben auf der Welt, dass sozusagen an Unterernährung leiden, sondern tendenziell ist zumindest in Europa so, dass man eher ein Problem hat quasi das Gewicht zu halten in einem Normalbereich.

00:17:19: Ich gebrauche das jetzt einmal relativ unbedarft.

00:17:22: nicht weil normal auch was sehr sehr flexibles und strapazierfähiges ist.

00:17:27: Aber denenziell her, also in meiner Umgebung nicht dass eher die Leitzung nicht.

00:17:33: ich würde gerne an Gewicht verlieren oder ich würde gern Angewicht zunehmen.

00:17:38: Das hätte ich gesagt so ein Ding auf das man sich einigen kann.

00:17:47: Wie sieht jetzt die Dietologin einmal grundsätzlich dieses Untergewicht normal gewicht?

00:17:54: Übergewicht.

00:17:55: Gibt es da irgendwelche Dinge, wo du sagst normal Gewicht?

00:18:01: Lass dich gut einordnen und auch gut messen mit diesem und jenen Parameter und das sollte man in dieser und jener Ränge sein.

00:18:10: oder

00:18:12: wie

00:18:12: sieht die Ernährungswissenschaft oder die Tietologie?

00:18:16: Kommen wir zu Anfang meiner Lieblingsthemen und Herzensthemen.

00:18:20: ich glaube dass Ganz wichtig ist im Gesundheitsbereich aber auch wirklich so in der allgemeinen Bevölkerung, dass wir Gesundheit versuchen nicht nur über das Körpergewicht zu definieren.

00:18:33: Wir leben da in einer sehr gewichtszentrierten Medizin derzeit.

00:18:37: Ich glaube, das kann man wirklich auf das runterbrechen und Körpergewicht alleine ist eigentlich ein schlechter Parameter um wirklich Gesundheit darzustellen weil es viel mehr um die Körperzusammensetzung geht.

00:18:48: Das bedeutet wodurch kommt das Körpergewichten zustande?

00:18:52: Ist er wirklich körperfett da?

00:18:53: Ist Muskelmasse da?

00:18:55: Das kann man mit verschiedenen Messungen schon einmal besser differenzieren.

00:18:59: Und Gottes Thema Mehrgewicht, adipositas ist sicher an so und sehr viele Faktoren derzeit insofern reinspielen als das Gewichtsmanagement einfach wirklich schwierig geworden ist.

00:19:11: Schwierig weil auf der einen Seite ein Überangebot an Lebensmitteln da ist, an Lebensmittel die schnell und jederzeit verfügbar sind wie aber bissel aus dem Blick verloren haben was wir auf physiologischer Ebene brauchen und was uns vielleicht gut tut.

00:19:26: Da braucht man vielleicht nur die klassischen Ernährungsmuster von vielen Österreichern und Österreicherinnen hernehmen.

00:19:33: Man steht in der Früh auf, es beginnt schon stressig viele Menschen trinken nur einen Kaffee gehen aus dem Haus essen die erste Mahlzeit vielleicht einmal zum Mittag wenn's dies ausgeht oft erst einmal am Nachmittag oder Abend.

00:19:47: da arbeiten wir eigentlich sehr gegen unsere Chronobiologie Weil es so ist, dass wenn wir aufstehen und der ganze Tag nur vor uns liegt eigentlich da eine Energie-Ernährstoffzufuhr sehr wertvoll wäre.

00:19:57: Weil wir es hier ja wirklich nur verbrennen, nur verbrauchen.

00:20:01: Das bedeutet grundsätzlich wäre für unseren Körper, für eine gute Versorgung aller körperlichen Ebenen eigentlich eine gute Mahlzeitinstruktur untertags das was einfach unglaublich hilfreich wäre.

00:20:12: Und das haben wir irgendwie ein bisschen aus dem Blick verloren bedingt durch sehr stressige Alltagerutsche, die man abendessen.

00:20:18: Mehr in den Fokusabendessen ist bei vielen Menschen dann die größte Hauptmahlzeit oft die einzige Hauptmahlzeit, die da ist und dadurch sich unser Körper natürlich schwer diese großen Mengen an Energien, die dann kommen vor am Schlafengehen wirklich noch zu verbrauchen.

00:20:33: Da ist halt die Gefahr dass dann tatsächlich Energie eingespeichert werden muss einfach tendenziell ein bisschen höher als wenn ich Energie- und Nährstoffe unter tags gut aufteilen würde.

00:20:44: Ein Faktor, den man sich auch nicht außer Acht lassen dürfen ist das Dessert Cycling.

00:20:49: Also dieser stetigen Gewichtszunahmen wieder abnahmend durch sehr strenge Ernährungsformen.

00:20:55: Teilweise durch ein sehr niedriger Energiezufuhr dann eigentlich das langfristige Gewichthalten auch deutlich schwieriger machen und erneut wirklich mit positiven Outcomes also an einem positiven Effekt auf die Gesundheit verbunden sind.

00:21:12: Jetzt ist ja die Kalorie, was sehr abstrakt ist.

00:21:15: Also wenn ich richtig informiert bin und du wirst mir gleich korrigieren, wenn das Falsch ist wird in einem Stahlzylinder quasi das entsprechende Nahrungsmittel oder dieser Bestandteil verbrannt und man schaut halt wie viel Energie da frei wird und das wird dann sozusagen als Kalorie mehr oder weniger auf die Verpackung beispielsweise geschrieben oder man weiß das von verschiedenen Produkten.

00:21:37: Wenn ich dir richtig verstehe, nicht so, dass der Mensch so ein Input-Output-Lebewesen ist.

00:21:46: Sondern dass das ein bisschen komplexer ist.

00:21:49: Es ist nicht bei jedem gleich.

00:21:51: Weil da muss ich ganz ehrlich auf meine Mutter verweisen.

00:21:54: Die muss man sagen auch immer wieder durchaus mit dem Gewicht zu tun hat und die sagt nicht, sie nimmt viel schwerer an als beliebige andere Personen.

00:22:07: jetzt kein Gewichtsproblem hat.

00:22:09: Hat es da recht oder ist komplizierter?

00:22:13: Oder stimmt das gar nicht?

00:22:14: Kann durchaus sein, also ich würde es absolut nicht abstreiten weil wir eben der Mensch, das System Mensch, keine Maschine ist.

00:22:22: Das heißt wir können dann nicht dieser Kalorieneinführ-Kalorienverbrauch ernst zu ernst gegen Rechnen und sagen damit hat sie die Sache Gewichtsmanagement erledigt.

00:22:32: sehr, sehr einfach wenn es zu funktionieren wird.

00:22:34: Dann hätten wir das Thema mehr Gewicht und auch die Bose.

00:22:36: Das sind aber nicht in dem Ausmaß indem wir in Österreich, indem wir Europa eigentlich weltweit derzeit damit konfrontiert sind.

00:22:44: Wir müssen immer mit bedenken dass unser Stoffwechsel ja unglaublich komplexes ein sehr leerenfähiges System ist.

00:22:50: Grat Frauen, die nehmen wieder jetzt als Gruppe ein bisschen raus haben oft wirklich viele Jahre, viele Jahrzehnte ihres Lebens Zeiten in denen sie einen absoluten Kaloriendefizit leben.

00:23:02: Das heißt immer wieder Phasen wo deutlich zu wenig gegessen wird, wo viel Gewicht verloren wird.

00:23:07: Da aber eine Ehrungsmuster umgesetzt wird das eben nicht dazu gedacht ist es langfristig durchzuhalten.

00:23:12: Das hat den Körper nicht adäquat versorgt.

00:23:15: Es bricht dann diese Ehrungsmuster wieder weg.

00:23:19: Menschen nehmen dann einfach wieder schneller zu und unser Stoffwechsel adaptiert.

00:23:23: Er adaptiert auch, wenn über einen langen Zeitraum zu wenig Energie kommt.

00:23:26: Das heißt der Grundumsatz sinkt erlernt mit weniger Energie auszukommen.

00:23:30: Und dadurch wird dann tatsächlich das Gewicht abnehmen, das Gewichtshalten einfach schwieriger.

00:23:36: Deswegen funktioniert dieser Ein-Ausfuhrbilanz beim System Mensch eben nicht so

00:23:41: einfach.".

00:23:45: Dieser Podcast wird unterstützt von der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur.

00:23:49: Sie suchen einen zukunftssicheren Job mit zahlreichen Benefits?

00:23:53: Im Karrierecenter unter karriere.noe-lga.at finden sie alle offenen Stellen der niederösterreichischen Kliniken und Pflegezentren.

00:24:03: Werden sie Teil des Teams, jetzt reinklicken, Job auswählen und bewerben unter carriere .noe minus lga.art.

00:24:11: Ich

00:24:14: glaube,

00:24:15: ich spanne das Thema!

00:24:17: Man muss auch sagen, wir leben ein unsportunheimlich.

00:24:19: sparen die Zeiten nicht.

00:24:21: Weil du hättest schon mal den GLP-Eins-Hemmer angesprochen.

00:24:25: Also wir haben ja sozusagen schon neu am Podcast zum Thema bariatrische Chirurgie

00:24:29: gemacht

00:24:30: wo es darum geht mit einem speziellen Eingriff die Nahrungsmittelaufnahme bis zu einen gewissen Grad zu hemmen und ein bisschen so den Appetit vielleicht zu beeinflussen.

00:24:40: das gibt Zeit Kurzem, also jetzt für unsere Verhältnisse als über fünfzigjährige.

00:24:45: seit kurzem gibt es verschiedene Präparate

00:24:49: die

00:24:50: den Appetit

00:24:52: über

00:24:52: ein eigentlich natürliches Hormon rauszahlen.

00:24:55: Nämlich über das GLP-I des Ansehs wenn ich richtig informiert bin im Darm produziert wird und das dann kurzfristig im Hirn sagt du hast kein Hunger mehr nicht?

00:25:06: Jetzt sehr verkürzt und diese Medikamente kann man zuführen.

00:25:10: wie

00:25:12: Wie erlebst denn du als Diätologin, als Fochexpertin diesen aus meiner Sicht Game Changer?

00:25:21: Es ist definitiv ein Game Changers.

00:25:23: Also die GLP-Mann Rezeptorargonisten, das ist die Substanzklasse, die da jetzt eben auch sehr im Fokus der Adipositastherapie und auch der Diabetes Therapie steht verändern sich ja die Herangehensweise und die Möglichkeiten, die wir im Gewichtsmanagement haben.

00:25:37: Das was ich Derzeit noch schwierig einordne ist, dass die medikamentöse Therapie oft ein allein stehender Therapiefersuch ist.

00:25:46: Und wir wissen eigentlich und das an sich alle Leitlinienwurscht welche Fachgesellschaft mehr oder auch heran zieht sehr, sehr einig, dass auch chillbewohnen Rezeptoragonisten in einem multimodalen System angewendet werden sollten.

00:25:58: Das bedeutet, die ernährungsmedizinische Beratung müsste da unbedingt mit an Bord sein weil dieser Beeinflussungen vom Hunger- und Sättigungsgefühl teilweise unglaublich stark ausgeprägt ist.

00:26:09: Also ich habe sehr viele Patientinnen im Zoos bei uns in Mötling, die eben mit dieser Substanzklasse betreut oder behandelt werden und die teilweise wirklich überhaupt keine hohen Gefühle mehr haben.

00:26:20: D.h.,

00:26:20: da geht es dann auf einmal Zeit pro Tag zum Beispiel – und die fällt extrem klar aus!

00:26:25: Also Naturjoghurt mit aber Erdbeeren

00:26:26: z.B.,

00:26:27: dass das langfristig keine gute Versorgung, keine adäquate Versorgungen für einen Körper für einen Stoffwechsel.

00:26:34: Für die ganzen Prozesse, die da dahinterstehen sein kann, dieser Schließt irgendwo von selber.

00:26:40: Da wird aber zu wenig nachgefragt, weil das auch immer wieder bei der Gewichtszentrierung, weil ja die Gewichtsabnahme da ist und solange die Gewichtabnahme dar ist, so lange Patientinnen dann nicht selbst extrem darauf hinweisen und sagen dass sie das stört, dass Sie selbst ... Das Gefühl haben, es passt nicht.

00:26:57: Wird da einfach zu wenig nachgefragt und zu wenig geschaut?

00:27:00: Und wir müssen uns im Gesundheitswesen schon Gedanken darüber machen wie eine Gewichtsabnahme zustande kommt und in was für einen Funktionsstatus wir Menschen damit erbringen.

00:27:11: Weil GLBW-Rezeptargonisten die Therapie mit dieser Substanzklasse ist jetzt keine kurzfristige Therapie sondern eher grundsätzlich als langfristiger Therapie gedacht.

00:27:19: Wenn ich da jetzt ein Konzept entwickle, das dazu führt dass Menschen monatelang oder jahrelang ein absolutes Minimum an Energie und an Nährstoffen zu sich nehmen.

00:27:28: Dann kann ich aus meiner Sicht nicht davon ausgehen, dass es diesen Menschen in zehn Jahren gut gehen wird und dass die einen aktiven Lebensstil pflegen können.

00:27:37: Und das müsste eigentlich das Ziel sein, dass wir im Gesundheitswesen dafür sorgen, Menschen bei der Gewichtsreduktion zu unterstützen gleichzeitiger Verhaltensmodifikation anzugehen.

00:27:46: Und da wäre eben die ernährungsmedizinische Beratung so wichtig, sodass sie einen aktiven Lebensstil mit ganz viel Lebensqualität dann wirklich genießen können und nicht zu schwach sein um mit den Enkelkindern zu spielen oder in Spezierungen zum Beispiel

00:28:01: machen.

00:28:01: Ich war Maria Durst-Zeuss angesprochen.

00:28:03: Zeuss ist ja das Zentrum für Endokognologie und Stoffwechsel im Landeskindinkommel Mödling,

00:28:09: dort macht

00:28:10: ihr genau das.

00:28:11: Genau, also wir haben eine Diabetesambulanz, keine Adipose der Ambulanz aber auch eine Diabetesambulance wo wir natürlich auch gelberen Rezeptoragonisten verordnen und die Ärztinnen bei uns dann immer unsere Visitenkarte mitgeben damit die Ernährungsmedizinische Beratung eben mit angeschlossen wird trennbar zusammengehören müsste.

00:28:32: Immer wenn ein Medikament, das diese Substanzgäste verschrieben wird, bräuchts auch wirklich die dietologische Betreuung dazu damit eben wirklich auf Verhaltensmodifikation eine Änderung der Ernährungsmuster langfristig stattfinden kann.

00:28:46: Weil sonst haben wir wieder bei kurzfristigen Lösungen, die die Zahl auf der Waage verändern, die über den Gesundheitsstatus von Menschen nicht verbessern.

00:28:53: Jetzt sprichst du da...

00:28:54: jetzt bin ich dran!

00:28:55: Aber es sind alles

00:28:56: mal herrschige Themen.

00:29:01: Es ist schon ganz viel gesagt worden und ich liebe Zuhörerinnen und Zuhöre herzlichen Dank, dass Sie uns wieder Fragen geschickt haben auf unser E-Mail Adresse podcast.edstepoelten.lkerinoe.at.

00:29:13: Und der andere ist schon beantwortet worden ob man im Alter mehr Eiweiß braucht Ob Sportler, Nahrungsergänzungsmittel Manchmal, also Eiwes schexen manchmal nehmen sollen oder nicht.

00:29:23: was noch nicht beantwortete ist ob sie immer gesund sind.

00:29:27: Also ich glaube, es gibt jetzt gerade dieses Protein- und Collagen-Shakes die da getrunken werden.

00:29:33: Gibt's Risiken?

00:29:34: Muss man auf das aufpassen!

00:29:37: Wenn chronische Niederkrankungen da sind dann würde ich schon mit Proteinsupplemente ... Ich will nicht sagen... vorsichtiger umgehen.

00:29:44: Aber man müsste dann einfach anschauen, wie viel Protein wir tagsüber gegessen.

00:29:47: und braucht die Supplementation tatsächlich?

00:29:49: Weil da kann es schon sein dass bei einer sehr hohen Proteinzufuhr das Fortschreiten an einer Niernerkrankung begünstigt wird.

00:29:55: Das wäre in dem Fall halt wirklich nicht so positiv.

00:29:56: Bei einer chronischen Niernenerkrankung ist man sowieso im nephrologischen Zentrum angebunden.

00:30:00: Dann sollte man das bitte dort abklären.

00:30:02: Genau!

00:30:03: Dann hast du gesagt, das war nämlich auch eine Frage, is Essen am Abend gut oder böse?

00:30:09: Wenn ich die richtig verstanden habe, wäre es besser mit einem guten Frühstück zu starten und am Abend vielleicht ein bisschen weniger zu essen.

00:30:16: Weil diese Energiezufuhr am Abend dann vom Körper schlecht...

00:30:21: Einfach ein bisschen schwieriger ist, abzubauen.

00:30:23: Genau also es spricht jetzt nichts gegen einen Abendessen das überhaupt nicht.

00:30:27: aber tendenziell sollte es Abendessen nicht die allergrößte Mahlzeit darstellen.

00:30:31: Da sind natürlich Familienfeiern und so weiter ausgeschlossen.

00:30:34: Aber in der Basisernährung im Alltag wird Sinn machen da einfach die Energie wirklich untertagsgut aufzuteilen damit unser Körper stetig gut versorgt

00:30:43: ist

00:30:44: Und zu diesem Stetig Gut Versorgt sein gibt's eine Frage und zwar ich nehme an Tagessen einen Tag nix essen macht, das Sinne nehmen wir an.

00:30:53: Das ist dieses Intervallfassen was da angesprochen wird.

00:30:56: Wie sieht es die Ethologen?

00:30:59: In der Wahl fasst noch unser spannendes Thema gibt's verschiedene Konzepte, die man da umsetzen kann.

00:31:04: Eines der bekanntesten Konzepten ist sicher ein Tagessen-Eintag nicht essen oder auch die Sechzehnacht Methode wo sechzehnt Stunden gefastet werden und acht Stunden am Tag gegessen.

00:31:14: Grundsätzlich ist es schon so, dass Intervallfasten mit Verbesserungen was das Körpergewicht betrifft grundsätzlich auch ein bisschen besseren Blutzuckerwert in Verbindung gebracht wird.

00:31:25: Wobei diese Effekte unseres Wissenstandes nach der Zeit eher durch den Einfluss auf Körpergewichte und die Körperzusammensetzung zustande kommen.

00:31:33: Das heißt wenn man intervallfasten als Konzept dann mit anderen Ernährungsmustern vergleicht, die vielleicht auch etwas Kaloriendefizit haben oder dem Bedarf der Menschen einfach gut treffen dann ergibt sie eigentlich keinen Vorteil mehr.

00:31:46: Also auch da würde ich es wirklich individuell betrachten wollen, Konzepteintagessen-Eintagnichtessen... Ich finde die auf physiologischer Ebene nicht so empfehlenswert.

00:31:58: Da ist mir, wenn ich mit zwischen zwei Varianten Intervallfasten entscheiden müsste, wär'n wir ein bisschen da noch lieber.

00:32:04: Wobei man dann auch wirklich einen spezifischen Blick darauf haben muss, geht's jetzt mit der Ballaststoffversorgung aus?

00:32:09: Geht es auch mit der Proteinversorgungen aus?

00:32:12: Weil gerade die Protein-Versorgung lebt von diesen in mehrere Pationen aufteilen weil unglaublich große Mengen an Eiweiß für den Körper einfach auch nicht.

00:32:20: gut aufgenommen werden können.

00:32:21: Da geht dann auch wirklich was verloren, da kann es sein dass wir wieder nicht bedarfsdecken unterwegs

00:32:26: sind.".

00:32:26: Und letzte Zuhörerinnenfrage Oliver, dann darfst du wieder?

00:32:30: Ich glaube, Herr Kurzur, die betrifft dich ja ein bisschen... Jetzt

00:32:33: bin

00:32:34: ich gespannt!

00:32:35: Ja, das ist fast der Product Placement aber es geht nicht anders.

00:32:40: Sind Leitprodukte?

00:32:43: Und in dem Fall wird ganz klar ein Getränk angesprochen, ob das Sirocola besser ist als das normale Cola quasi und wie überhaupt die Ethologin Leit- und Siroprodukte bewertet.

00:33:00: Grundsätzlich können Leit und Siro Produkte gerade wenn es auch wieder um den Themenbereich Gewichtsmanagement geht oder auch den Themen Bereich Diabetes wo sie ja um die Blutzuckerverläufe, um die können eine gute Alternative darstellen, sollen jetzt aber nicht unbedingt den Wasserkonsum ersetzen.

00:33:19: Das ist ein ganz wichtiger Kind!

00:33:23: Also gerade wenn der Diabetes vorliegt diese schon so das gezuckerte Getränke da werden wir halt auch beim normalen Kohler wirklich mit einem sehr schnellen und hohen Blutzuckeranstieg verbunden sind was jetzt für die Blutzuckereinstellung nichts Positives ist.

00:33:36: Also wenn man da wirklich einen Glass Cola und ein Glass Cola Zero gegenüberstellen würde, rein aus dem Aspekt der Blutzuckerverläufe wäre das Cola Zero in diesem Setting gescheitert.

00:33:48: Eine Sache, die man mit bedenken muss.

00:33:50: Wenn jetzt nur Leitgetränke verzehrt werden dann haben wir natürlich trotzdem von der Geschmacksprägung eher diesen Effekt dass wir Lust haben auf süße Lebensmittel das unser Süßlevel einfach sehr hoch ist was da natürlich grundsätzlich wieder die gesamte Basisanierung mit beeinflusst.

00:34:06: Das heißt ich würde sagen ab und zu wenn man wirklich Lust drauf hat und gerade Probleme mitten Kohlnetradstoffwechsel bedeutet ein Diabetes hat sind die Leitprodukte besser und in dem Fall empfehlenswerter bei gesunden Menschen, kommt sehr auf Setting davon.

00:34:22: Wenn ich jetzt einen gesunden Mensch auch im Normalgewicht vor mir sitzen habe, sehe ich keinen Grund jetzt unbedingt das Cola Zero statt dem normalen Cola zu trinken.

00:34:32: Im Sportsektor ist es sogar so dass das Cola tendenziell besser ist weil es unsere schnell verfügbare Energie gibt die wir im Training gleich wieder umsetzen können.

00:34:41: Also auch da, man sieht sehr schön, Ernährung ist was, das nie linear verläuft.

00:34:45: Sondern was immer darauf ankommt in was für ein Setting betrachten wir es dann?

00:34:49: Was für einen Menschen betrifft's und was für Alltagssituationen betrifffts'.

00:34:54: Super!

00:34:54: Ja danke und danke fürs Wasser trinken.

00:34:56: Und was du jetzt angesprochen hast – ich habe da gleich ein Kind von mir im Kopf gehabt nämlich dieses gewohnteren Süße.

00:35:01: also bei uns gibt´s auch nur Wasser daheim.

00:35:03: Ja gut

00:35:05: Aber der heißt ein unglaublicher Süßigkeits-Junkie und es ist ihm fast nicht Schwieriges Thema.

00:35:11: Zucker, Zucker ist...

00:35:14: Aber da ist sicher gut gerade im Themenbereich der Getränke einfach wirklich als Basis zu schauen dass es ganz ungesüßte Getränken sind.

00:35:20: also weder mit Süßstoff noch mit Zucker sondern da wirklich Wasser Mineral und gesüßter Kräuterfrüchte Täs aromatisiertes Wasser mit Melissa mit Minze, Orangenscheibe Erdbeeren jetzt ins Wasser zum Beispiel reingeben.

00:35:34: Es führt alles dazu, dass Wasser ein bisschen Aroma hat.

00:35:37: Dass es uns aber K-zusätzlicher Energie liefert und Wasser soll uns halt mit Flüssigkeit versorgen.

00:35:42: Das ist die Aufgabe vom Wassertrinken von der Flüssigkeitszufuhr.

00:35:46: Und so sollten wir das grundsätzlich zum Großteil einmal planen.

00:35:50: Jetzt haben wir, hätte ich gesagt ... Mit dem Thema Adipositas, mit dem Thema Übergewicht haben wir uns jetzt etwas beschäftigt.

00:35:56: Mir wäre dann noch wichtig nicht weil das sehr häufig in der Bevölkerung so ein bissel den Den Eindruck hinterlässt adipositas Übergewicht ist so eine Charakterschwäche oder ein Defizit, das der jeweilige Mensch hat.

00:36:12: Jetzt haben wir in einem Podcast und unter anderem auch zum Thema bariatrische Chirurgie schon aufgeklärt dass adipositas eine Stoffwechselerkrankung ist die keine Charakterschwäche oder insgesamt keine Schwäche ist die man sich nicht schenieren muss.

00:36:30: Das wäre mir vielleicht auch noch ein wichtiger Punkt, ob du das auch unterschreiben bzw.

00:36:36: unterstreichen kannst.

00:36:38: Definitiv und drei Rufzeichen dahinter!

00:36:41: Also Adipose, das muss als multifaktorell bedingter chronischer Erkrankung angesehen werden, die absolut nichts mit Faulheit, mit fehlender Willenstärke oder Disziplin zu tun hat.

00:36:53: Ich glaube, dass da auch Gewichtstigma vielleicht was ist, was wir in dem Kontext einfach nur mal aufrollen ... können, weil das auch was ist, was mir ganz wichtig ist und was im chronischen Stoffwechselerkrankungsbereich einfach wirklich ein großes Thema ist.

00:37:05: Kronische Stoffwexlerkrankungen sind ja oft mit einem Mehrgewicht vergesellschaftet und Menschen mit mehr Gewicht haben wirklich ganz, ganz oft negative Erfahrungen im Gesundheitssystem leider Gottes schon gemacht.

00:37:18: Weil diese Reduktion nur aufs Körpergewicht die Symptome Erklärung jeglicher Symptom Erklärungen immer nur mit Bezug aufs dass Menschen sie tatsächlich nicht gut wahrgenommen fühlen und dann auch weniger Betreuung in Anspruch nehmen.

00:37:34: Wir haben recht gute Daten, das die Gewichtstigmatisierung – die leider Gottes einfach da ist mit der wir uns befassen müssen!

00:37:41: Dazu führt, dass Menschen weniger Kontrolluntersuchungen wahrnehmen.

00:37:44: Dass sie mit Fragestellungen deutlich seltener zu Ärzte innen gehen als es Menschen im Normallgewicht machen.

00:37:50: Einfach weil Sie wirklich oft pauschal die Antwort kriegen, nehmen einfach ab.

00:37:57: Genau und das ist einfach nicht hilfreich!

00:37:59: Und Gewichtstigma macht Menschen nicht gesünder.

00:38:04: Es hilft ihnen nicht.

00:38:05: Es führt dazu, dass die Versorgungsstruktur schlechter wird.

00:38:09: Es hat, ich glaub, im Jahr zwanzig, bin mir jetzt aber nicht sicher, hat eine Untersuchung gegeben ob der Adipositas Bayers auch wirklich medizinische Handlungen beeinflusst.

00:38:19: Und da haben wir es sehr schön eigentlich sehen können dass durch diesen Adipotas Bayer Menschen in Ambulanzen, in Zentren bei Ärztinnenbesuchen tatsächlich weniger angeschaut werden.

00:38:30: Das findet weniger Augenkontakt statt das findet weniger Berührungsstadt.

00:38:34: Es wären tendenzieller tatsächlich weniger Kontrolluntersuchungen gemacht.

00:38:38: D.h.,

00:38:38: da haben wir schon einen ganz, ganz großen Themenbereich vor uns.

00:38:42: Das müssen wir uns bewusst sein.

00:38:43: Da haben wir noch ganz viel Weg im Gesundheitswesen, dass man einfach die Gruppe der Menschen mit mehr Gewicht und auch die Pose das wieder auf unserer Seite holen und ihnen das Gefühl geben, wir sehen sie als Gesamtes und definieren den Gesundheitsstatus, definieren auch oft die Wertigkeit des Menschen.

00:39:01: Und es kommt halt an bei den Patientinnen nicht übers Körpergewicht.

00:39:05: Superfinde ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:39:07: und ich hätte gesagt, weil wir gerade bei Stoffwechselerkrankungen sind dann ist ja eine sehr häufige Stoffwechselerkrankung die aus dem erhöhten Körpergewicht zum Teil entsteht der Diabetes Typ II.

00:39:22: Das ist vielleicht ganz wichtig.

00:39:23: Peter du kennst dich glaube mit Diabetes gar nicht so schlecht aus dass man so ein bisschen differenziert.

00:39:31: was ist denn der Unterschied zwischen den?

00:39:34: Beide haben Diabetesformen, Diabetes-Typ I und Diabetes Typ II.

00:39:39: Oder wir fragen die Ernährungsexpertin, das wäre vielleicht nur feiner?

00:39:44: Absolut wichtiger Punkt!

00:39:46: Bei Diabetes mele-tustype I sprechen wir von einer Autoimmunerkrankung.

00:39:50: Da kommen es zu einer Zerstörung der Wetterzellen.

00:39:52: Das bedeutet, da hat man Insulinmangel eigentlich vor uns.

00:39:56: bei Diabetes Mele-Tustypes II geht's eher in Richtung Insulinresistenz.

00:40:00: Das heißt, die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin Aber die Zellen reagieren einfach nicht mehr so gut auf das Insulin, dass da ist.

00:40:07: Es ist beim Diabetes-Meilitus-Zypt II schon auch so, dass die Insulinproduktion im Laufe der Zeit abnehmen kann oder abnimmt.

00:40:14: aber die Insulineresistenz ist eigentlich einmal so das primäre Merkmal des zu allererst Da ist.

00:40:21: Und jetzt ist es so nett wie verschiedene so chronische Erkrankungen.

00:40:26: Ist ja der Körper da irgendwie ein bisschen merkwürdig?

00:40:30: Weil an kaputten Zahlen kann man schlecht ignorieren.

00:40:34: Diabetes oder Bluthochdruck geht leichter, nicht?

00:40:38: Stimmt!

00:40:38: Das

00:40:39: kann man leichter ignorieren, weil man eigentlich keine Symptomatik hat.

00:40:44: Was würdest du da unseren Zuhörerinnen empfehlen zum Thema meiner eigenen Stoffwechsel bzw.

00:40:55: Prävention oder vielleicht auch Erkennen von solchen chronischen Erkrankungen?

00:41:01: Ich glaube, ganz wichtig ist es da wirklich regelmäßig Kontrolluntersuchungen wahrgenommen werden.

00:41:06: Dass man einmal im Jahr zum Beispiel die gesunden Untersuchung macht, womit einfach schon noch mal ein Teil mit abgedeckt wird und dann auch versucht und wieder etwas mehr in sich hören hineinkommt.

00:41:19: Das heißt zu der Körperwahrnehmung einfacher Spur mehr wieder sich in Erinnerung

00:41:24: ruft.".

00:41:25: habe ich vermehrt durst, ist vielleicht wirklich die Trinkmenge.

00:41:28: Die pro Tag zu mir nehme deutlich angestiegen muss in der Nacht sehr oft aufs WC gehen.

00:41:33: das alles können anzeichen für einen beginnenden Diabetes sein?

00:41:37: Muss natürlich nicht sein aber kann einfach ein bisschen Wahnsignal sein wo man dann einmal zum Hausarzt zur Hausärztin geht und mit einer Blutabnahme relativ schnell eigentlich überprüfen kann ob es da ein Thema gibt dessen was sich annehmen sollte oder ob man vielleicht einfach wirklich mehr trinken hat weil's halt einfach warm ist.

00:41:53: kann ja sein

00:41:55: Und hat die

00:41:56: Ethologie irgendeiner Form von Almentarium, dass man die Entstehung jetzt vom Type II-Diabetes noch hinten verschiebt oder womöglich überhaupt verhindert?

00:42:07: Gerade in der Prävention ist die ernährungsmedizinische Beratung eigentlich einer der wichtigsten Punkte.

00:42:12: Sowohl in Prävenzion als auch Therapie muss das natürlich immer überall ganz, ganz fest verankern.

00:42:18: aber ja eine gesunde bedarfsgerechte Ernährung bedeutet auch wieder.

00:42:24: Wirklich auf den Energiebedarf, auf den Nährstoff bedarf, den jeder einzelne von uns dann hat runtergebrochen.

00:42:30: Das ist eigentlich das beste Mittel um das Ausbrechen von einem Diabetes-Meleutus-Tipp II nach hinten zu verschieben wenn die genetische Predisposition da ist oder vielleicht sogar ganz verhindern zu können.

00:42:41: Das heißt, da gibt es jetzt leider Gottes was sich viele Zuhörerinnen hoffen würden nicht den Masterplan und man sagt macht's genau so weil das der Weg ist er zum Ziel führt sondern da muss man es wieder auf eine Individualebene betrachten.

00:42:57: Und diese Individualebene hat Gott sei Dank jetzt auch in eigentlich allen Leitlinien Empfehlungen mittlerweile Einzug gehalten, dass es wirklich um die personalisierte Ernährung geht weil's einfach wirklich drauf ankommt was für ein Ausgangsstatus habe ich denn vor mir?

00:43:10: also das wichtigste Instrument wenn Patienten zu mir kommen ist für mich immer die ernährungsmedizinische einem Nese wo man sich wirklich mal einen Überblick darüber verschafft wie schaut der jetzige Essalltag aus?

00:43:21: Nicht nur der Essalltag, sondern auch wie hoch ist das Stresslevel?

00:43:24: Wie ist die Schlafhygiene zum Beispiel.

00:43:26: Das sind alles Dinge, die gottbar in Diabetes oder bei einem Risiko für Diabetes eine unglaublich große Rolle spielen und mitbedacht werden müssen.

00:43:35: Und allein ich wegen diesen Einflussfaktoren kann ich nicht einen Ernährungsplan hernehmen und jeden Menschen geben und sagen, dass wir dazu führen, dass das Risiko deutlich geringer ist, sondern man muss es wirklich individuell

00:43:47: anschauen.".

00:43:50: Wir haben ja so viele Patientinnen, die dann auf spezielle Diäten angewiesen sind.

00:44:00: Das geht sich jetzt in diesen Fotos gar nicht mehr aus wenn ich denke an die Nephologie oder die Illusipatienten brauchen extra Ernährung unsere Patientinnen mit einer Herzinsuffizienz und gut beraten wenn sie mit einer Dietologin.

00:44:14: Und da rede ich jetzt nicht vom Diabetes.

00:44:15: beim Engriff, beim Diabetes kennen wir das alle.

00:44:19: Also es ist die Deethologie und das Felder.

00:44:21: Die Ethologie ist ja unglaublich groß und was du ansprichst ist diese Prävention, die ganz super ist.

00:44:28: Ganz oft ist sie aber im Zusammenhang mit Lifestyle Changes.

00:44:31: Das heißt... Wir Menschen, ich glaube der Österreicher ist jetzt sehr partialisierter.

00:44:37: Wie sagt er es einfach?

00:44:39: Vielleicht mache ich mich nicht beliebt damit aber wir schlucken glaube ich oder manche von uns schlücken lieber auf die Blätten als sie stellen was um im Lifestyle und auch gerade so bei hohen Libitwerten?

00:44:55: sich alle kennen das Cholesterin da kann man glaube ich ernährungstechnisch ganz viel machen Man kann aber aus der Dine nehmen.

00:45:04: Ja,

00:45:04: ja!

00:45:08: Also ganz spannender Punkt den du da ansprichst?

00:45:11: Vielleicht mag's kurz was dazu sagen weil ich glaube sonst ist es zu groß, weil ich glaub nur zum Diabetes kennt man wahrscheinlich mit dir einen eigenen... Ja unbedeutigt.

00:45:19: ...unbedeuten.

00:45:20: Kennt man einen eigenen Pottersprachung auf Ernährung bei Diabetes.

00:45:24: Vielleicht ist das eher eine super Idee dass wir das einmal ansehen und sagen gut mal was zur...

00:45:31: Also Hyperlipidämie bezeichnet eben eine Erhöhung von Blutfettwerten.

00:45:34: Da ist die Ernährungsmedizinische Therapie, die Basistherapie – da muss man aber ehrlicherweise sagen dass der Einflussfaktor geringer ist als jetzt zum Beispiel beim Diabetes weil bei Hyperlippinamin die genetische Predisposition also der genetischen Einfluß deutlich höher ist den wir natürlich mit ernährungs medizinischen Maßnahmen nicht aushebeln können.

00:45:56: Wir schaffen mit ernährungsmedizinischen Maßnahmen Assenkung des LDL-Kolesterins um maximal zwanzig Prozent.

00:46:03: Mehr geht sie in der Regel ernährungstechnisch nicht aus, was jetzt aber nett bedeutet dass Ernährungs medizinische Beratungen im Kontext von erhöhten Fettstoffwechselwerten kann Sinn macht weil und das ist einen Satz, den ich ganz oft in ganz vielen meiner Vorträge verpacke.

00:46:19: Ernährung ist was wir jeden Tag mehrmals zu uns nehmen und zwar von Beginn unseres Lebens bis zum Ende unseres Leben.

00:46:26: Das heißt es gibt eigentlich... Nichts anderes, was wir so regelmäßig und in dieser Häufigkeit machen wie Essen.

00:46:33: Und ich kann ganz viele Stoffwechselprozesse mit der Nahrungsmittelauswahl, mit der Art und Weise, wie meine Mahlzeiten gestalten oder wie ich meinen Körperversorgung beeinflussen.

00:46:43: Da ist das LDL-Kolesterin, die sich messen kann und wo ich einen Labor wert habe – einer davon!

00:46:49: Aber eine gute Ernährungsstrategie ist etwas, was mein ganzes Gesundheit fördert und positiv unterstützt.

00:46:58: Du, Eva-Marie mit was hast denn du hätte gestartet?

00:47:00: Oh, gute Frage!

00:47:03: Also ich starte tatsächlich immer mit einem Frühstück-Shake, den ich mir aber selber mache.

00:47:08: Das heißt da hab' ich das Kühe und Milch, die ich verwende.

00:47:11: Dann kommt der Bananen rein, Haferflocken und ein bisschen Erdnussmus.

00:47:15: D.h.

00:47:15: hier habe ich eine Kombination aus allen drei Nährstoffen, hat mein Proteinanteil über die Milchprodukte drinnen, haupt die Kohlenhydrate in Form von Haverflockern und Obst, was man gleichzeitig Vitamine auch liefert.

00:47:30: Trinkbar, trinkbar deswegen.

00:47:32: Weil es mir in der Früh einfach leichter fällt weil ich auch relativ früh aufstehe und das einfach für mich ein sehr probates Mittel ist dass ich da doch viel guter Energie zum frühen Zeitpunkt in mir reingeregen.

00:47:44: Wir haben jetzt sozusagen viele Ernährungsthemen so zumindest angerissen.

00:47:53: von Netflix habe gelernt Peter, Gut machen will, dann endet man bei dieser Serie immer mit einem Cliffhänger.

00:48:02: Das heißt also eine Ankündigung oder ein Rätsel für das nächste Mal.

00:48:06: Ich glaube, dass wir die Eva Maria durchaus das nächste mal in einer der nächsten Folgen konkret zum Thema Ernährung befragen werden.

00:48:16: Ich würde aber trotzdem unser Limit, das sie immer weiter noch hinten verschiebt.

00:48:21: Wir haben begonnen mit einer halben Stunde und mittlerweile sind wir schon bei einer Stunde.

00:48:26: Ich würde trotzdem den Podcast gerne abschließen.

00:48:30: Also ein Thema, das mir beschäftigt ist eine der größten Kränkungen die die Menschheit überhaupt so betrifft nämlich die eigene Sterblichkeit und Longevity ist glaube ich so ein Thema Und das würde ich gern als Cliffhänger stehen lassen, wie kann man den langen Lebigkeitbeter mit Ernährung beeinflussen?

00:48:50: Keine Antwort.

00:48:51: Sondern...

00:48:52: Ich bin total gespannt was an Steve und Maria da zählen wird beim nächsten Mal.

00:48:57: Sehr

00:48:57: gut das Support von dir, herzlichen Dank Fänger!

00:49:00: Ich würde aber gerne da Eva-Marie noch die Chance geben, sie zu fragen ob für heute alles gesagt ist.

00:49:06: oder wirst du unbedingt nur an die Zuhause?

00:49:08: Also gibt es was, was du den Zuhörerinnen noch mitteilen möchtest.

00:49:12: Vielleicht noch eine kurze Schlussbotschaft ohne Cliffhanger leider Gottes und vielleicht können Sie nur einen draus machen.

00:49:19: Also ich glaube daran schaut dazu nicht!

00:49:22: Wenn es um den Themenbereich Gesundereinnährung geht, ist mir einfach ganz wichtig dass sie jeder Zuhörerin mitnimmt das gesunde Ernährung nie definiert ist durch unglaublich komplizierte Systemen.

00:49:34: Durch ein Verbotssystem, durch Lebensmittel die man nicht essen soll.

00:49:38: Gesunder Ernährungen ist ein Werkzeugkasten aus dem man sie bedienen kann und bedienen soll Und wir, die EthologInnen sind dafür zuständig das richtige Werkzeug zum richtigen Zeitpunkt einfach in die Hand zu legen.

00:49:49: Und da freuen wir uns wenn ganz viele Menschen zu uns in die Beratung kommen damit man diesen Themenbereich einfach alltagstauglich machen können und eben mit sehr vielen Mythen die gerade im Bereich Ernährung unterwegs sind aufräumen können.

00:50:02: Ich müsste mich zum Teil zwei geben.

00:50:04: Sehr

00:50:05: gerne!

00:50:05: Liebe Zuhörer

00:50:06: und Zuhärer, wenn Sie dazu Fragen haben – zum Teil zweit bitte wieder an die E-Mailadresse podcast at stpolten.lknoe.at.

00:50:14: richten.

00:50:16: Bitte scheren, liken, abonnieren Sie uns weiterhin.

00:50:19: Da alle über Freizeh, über jede ... Schere

00:50:22: und Legg?

00:50:23: Genau.

00:50:24: Und ich mir natürlich auch.

00:50:26: Eva Maria es war fein, dass du da warst.

00:50:28: wie viel Spaß.

00:50:29: Vielen Dank für die Einladung.

00:50:31: Bis zum nächsten Mal.