#76 LIVE: Wie kommen Gefühle in den Körper?

Shownotes

Dr. Christian M. Neuhauser, Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Neurologie am Universitätsklinikum St. Pölten, diskutierte gemeinsam mit den beiden Hosts Oliver Loiskandl und Peter Redl-Lenk vor ausverkauftem Saal im Cinema Paradiso die spannende Frage: Wie kommen Gefühle in den Körper? Vor 120 Besucherinnen und Besuchern spannte sich der Bogen von philosophischen und psychologischen Grundlagen bis hin zu aktuellen Erkenntnissen über die Wechselwirkungen zwischen Emotionen, Körperwahrnehmung und Bewusstsein. Mit fachlicher Tiefe, verständlichen Erklärungen und Ausflügen in die Welt der Künstlichen Intelligenz entwickelte sich - gewürzt mit einer guten Portion Humor - ein kurzweiliger Live-Podcast-Abend, der das Publikum fast eineinhalb Stunden lang fesselte.

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00:00:00: Bertha ist neunundvierzig.

00:00:02: Sie arbeitet als Verkäuferin in einem Supermarkt.

00:00:06: Es ist kein Beruf, den sie liebt, sagt sie aber es ist schwer etwas anderes zu finden und so bleibt sie.

00:00:13: Sie stellt sich wegen eines hartnäckigen Schwindels vor die ihr Leben seit mehr als zwei Jahren bestimmt.

00:00:19: Damals hat er seine heftige Drehschwindelattacke und wurde ins Krankenhaus gebracht.

00:00:25: Die Diagnose lautete gutartiger Lagerungsschwindel.

00:00:29: Akut ließ sich das Geschehen behandeln, doch Bertha hat sich seither nie wieder wirklich erholt.

00:00:36: Der Schwindel ist geblieben – nicht als klares Drehen sondern als ständige Unsicherheit, als Gefühl dem Boden nicht mehr verlässlich unter den Füßen zu haben.

00:00:47: Immer wieder sucht sie Ärztinnen und Ärzte auf!

00:00:50: Immer wieder hört sie dass alles in Ordnung sei.

00:00:53: Inzwischen wurden drei Schädel MRT durchgeführt alle ohne relevanten befunden.

00:00:58: Bei der Untersuchung fällt ihr breitbasiger Gang auf.

00:01:02: Vorsichtig, tastend als müsste jeder Schritt abgesichert werden.

00:01:08: Umso verblüffender ist eine beiläufige Information.

00:01:11: Bertha

00:01:12: ist mit dem Fahrrad zur Ordination gekommen.

00:01:15: Das Gehegut sagt sie Autofahren hingegen sei er nicht mehr möglich.

00:01:21: Zu groß sei die Angst die Kontrolle zu verlieren.

00:01:24: Im Gespräch wird deutlich wie sehr sich ihr Leben verengt hat.

00:01:29: Seit dem Schwindel traut sie sich kaum noch etwas zu.

00:01:32: Sie vermeide Situationen, bewege sich langsam Plane jeden Weg.

00:01:38: Wenn sie nichts wagt und sich möglichst wenig exponiert dann gehe es irgendwie.

00:01:43: Der Körper wird geschont doch das Vertrauen in ihn geht dabei zunehmend verloren.

00:01:49: der ursprüngliche Lagerungschwindel ist längst vergangen Das Innenohr hat sich stabilisiert die akute Ursache ist verschwunden Geblieben ist die Erinnerung an die Bedrohung.

00:02:01: Was hier fort besteht, ist weniger ein organisches Problem als ein erlerntes Schon- und Vermeidungsverhalten gespeist aus der Angst dass sich alles jederzeit wiederholen könnte.

00:02:15: Für Bertha wurde nie wirklich erklärt was damals passiert ist warum das Schwindel so heftig war und warum er zwar dramatisch wirkte aber ungefährlich war.

00:02:26: Ohne dieses Verständnis konnte sich der Erfahrung tief im Nervensystem festsetzen.

00:02:32: Der Körper bleibt im Alarm zustand, jede kleine Unsicherheit wurde zum Wahnsignal.

00:02:38: Die Moral dieser Begegnung liegt nicht in einer neuen Diagnose sondern in einem versäumten Schritt am Anfang.

00:02:46: Es ist entscheidend Krankheiten an ihrer Entstehung verständlich zu erklären nicht nur um zu beruhigen, sondern um Orientierung zu geben.

00:02:56: Für Bertha ist die Therapie der Wahl keine weitere Bildgebung und kein erneutes Abklären, sondern gezielte Physiotherapie Bewegung Gleichgewichtstraining bewusste Konfrontation mit dem was sie vermeidet Nicht um Symptome zu unterdrücken Sondern um das verloren gegangene Vertrauen in den eigenen Körper zurückgewinnen.

00:03:20: Heilung beginnt ja nicht mit Schonung, sondern mit der vorsichtigen Rückerroberung von Sicherheit.

00:03:27: Manchmal ist es nicht die Krankheit selbst, die chronisch wird, sondern die Angst vor ihr.

00:03:33: und manchmal besteht Therapie v.a.

00:03:35: darin dem Körper wieder zu erlauben das zu tun was er eigentlich kann.

00:03:51: Das Sprechzimmer G1

00:03:52: Punkt

00:03:53: drei.

00:03:53: Sie hören den Podcast aus dem Universitätsklinikum Sankt Pölten mit Oliver Loiskandl und Peter Redl-Lenk.

00:04:03: Sehr geehrte Damen und Herren, Christian M. Neuhauser, Nervenarzt und Buchautor. Sie haben

00:04:09: kurz

00:04:11: einen Eindruck bekommen von Gedankensplittern zwei.

00:04:14: sie befinden sich in einer Veranstaltung die für uns vollkommen neu ist.

00:04:18: wir sind heute als spin-off

00:04:21: des

00:04:22: Podcasts G1.3 im Cinema Paradiso zugunsten der Cliniclowns, die Kollegen Peter Redl und Christian Neuhauser.

00:04:32: Und ich spenden dieses Geld eben den Klinikklans... ...und ich kann Ihnen auch sagen für mich ist das was furchtbar Neues nicht?

00:04:40: Und der Christian hat jetzt gerade so eingeleitet worum es heute gehen wird.

00:04:43: Es wird um Gefühle gehen!

00:04:45: Es wird darum gehen wie kommen Gefühlen in den Körper?

00:04:47: und vielleicht beschreibe mein Gefühlslagen, weil das ist gar nicht ganz unwesentlich.

00:04:55: Vielleicht können wir da ein bisschen erläutern, warum das so ist Christian?

00:04:58: Weil ich bin unschlüssig.

00:05:01: Das Erste was ich empfinde ist, ich sage es Ihnen auch Angst.

00:05:05: Angst vor hundertzwanzig Personen die mir anschauen und die mich wahrscheinlich bis zu einem gewissen Grad bewerten.

00:05:13: auf der anderen Seite war Freude weil wir erwarten diesen Termin schon lange.

00:05:18: Wir sind wie die Rolling Stones eigentlich überrascht gewesen dass man aus verkauft sind bzw.

00:05:25: recht rasch ausverkauft worden, also auch das was wo ich mir nur herzlich bedanken kann weil sie opfern Lebenszeit auf der einen Seite und zum zweiten auch noch neun Euro, für uns ist es etwas Neues, so was haben wir noch nie erlebt oder weiß ich nicht ob ihr sowas schon erlebt habt?

00:05:44: Wir werden uns heute mit dem Thema Gefühle beschäftigen und viele von ihnen wären wahrscheinlich schon in so immersiven Events gewesen sein.

00:05:53: dann was.

00:05:54: Und ich finde es immer witzig, dass man so ein gemeinsames Empfinden hat und das mal ein bisschen synchronisiert wird.

00:06:01: Dass wir unser Gefühlswelt vielleicht auch etwas synchronisieren.

00:06:05: Jetzt gehe davon aus, dass die allerwenigsten sie jetzt in Milchschock verliebt haben und wir deshalb ein paar gemeinsames Gefühl haben.

00:06:14: Entsprechend würde ich Sie zu einem Versuche einladen!

00:06:16: Ich sehe sie nicht weil mir das Licht blendet und womöglich lindert das auch ein bissel.

00:06:21: so mein Jawosität.

00:06:22: aber Vielleicht folgen Sie mal kurz und falten die Hände und legen die Däume übereinander.

00:06:29: Probieren sie das einmal.

00:06:32: Genau, das ist ein...

00:06:33: Vielleicht sage ich das her weil ...

00:06:35: Weil ich kein Mikrofon hundere als Schiener war

00:06:36: mit dem Mikrofon in der Hand wird schwierig.

00:06:38: Ja ja

00:06:46: genau.

00:06:47: Jetzt wäre es gut wenn Sie ihn sich hinein fühlen nicht?

00:06:50: Also ich bin nicht sehr sonderisch dass Sie so jetzt keine Erkenntnis gewinnen und keine Transsentenz-Erlebnis erfahren.

00:06:57: geben Sie die Händen wieder auseinander.

00:07:01: Genau, der Peter macht es hervorragend vor.

00:07:03: Also das wird vielleicht ein zweites Standbein, dass du sozusagen so Übungen vorfühlst und jetzt wird es explizit schwierig.

00:07:11: Ich sag's Ihnen auch, jetzt muss man schon ein bisschen aus diesem Krankenhaushalt kommen, genau schütteln Sie die Hände ein bisschen raus, dass sozusagen in Stimmung kommen.

00:07:21: Vielleicht als Nebengedanke hat kann Ihnen nichts passieren?

00:07:24: Wir haben ganz viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Universitätsklinikum Sankt-Bötten da also Schlaganfallherzinfarkt, wo Sie immer sich einfallen lassen.

00:07:34: Wir sind auf sämtliches Vorbereitet!

00:07:36: Jetzt wäre es mir wichtig jetzt falten sie die Hände bitte wieder aber nehmen's den Daumen der zerst oben war zu unterst.

00:07:50: Unangenehm oder?

00:07:53: Ich finde so was ist unangenehme?

00:07:55: und was bei dem Podcast beziehungsweise was bei diesem Event hat... Ich verlasse ein bisschen so die Komfortzone.

00:08:02: Und die Kollegen, glaube ich, verlassen die Komfrontzone mit mir und haben so ein ungutes Gefühl.

00:08:09: Das merkt man allein wenn man nur den anderen Damen verwendet nicht?

00:08:15: Man kriegt so ein ungutes Gefühl und unterstützt sich die Frage wozu?

00:08:20: Und das wäre vielleicht auch mein Live-Einstieg Christian!

00:08:27: Was ist denn ein Gefühl, damit wir mal sozusagen von einer Basis weg

00:08:31: starten?

00:08:35: Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten.

00:08:40: Aristoteles hat einmal gesagt Wenn du mich nicht fragst weiss ich genau was du meinst.

00:08:48: Sobald ich aber eine Definition abgeben muss fällt es mir schwer.

00:08:55: Wir können grundsätzlich zwischen Gefühlen und Emotionen unterscheiden, aber ich habe wenig Lust hier eine wissenschaftliche Definition abzugeben.

00:09:06: Das ist sehr abstrakt und sehr kalt.

00:09:12: Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir mit körperlichen Sensationen konfrontiert, die wir zunächst nicht benennen können.

00:09:21: Affekte regieren uns!

00:09:24: Da kann ein Gefühl des Wohleempfindens da sein, da kann ein Gefühl der Angst und der Unbehaglichkeit da sein.

00:09:32: Und das sind psychovigitative Konditionen die uns im weiteren Leben, wenn wir diese Zustände auch besser benennen können immer wieder begegnen.

00:09:46: Ein Zeichen unserer Zeit ist es ja dass sehr häufig Verstand und Gefühl voneinander getrennt sind, dass diese Phänomene abgespalten sind.

00:10:00: Und da arbeite ich heute sehr intensiv im Rahmen meiner psychosomatischen Tätigkeit, dass sich Menschen wieder Versuche verstehen zu helfen, dass die körperlichen Empfindungen sie verspüren nicht Ausdruck schwerer organischen Erkrankungen sind, sondern Anzeichen dafür sind dass psychovigitative Sensationen aufsteigen.

00:10:31: Jetzt

00:10:32: als du sozusagen sehr weit umrissen was denn ein Gefühl ist ich kann für mich auch festmachen neben dem Gefühl also neben dem was da in mir aufgeheimt habe ich eine zweite Sensation um dein Wort zu gebrauchen und zwar Ich glaube die meisten von denen sind Niederösterreicher nicht, wir haben Federn oder wie soll man sagen uns geht der Reis.

00:10:56: Mir geht da Reis was sie wiederum auch körperlich ausprägt.

00:11:01: das heißt dass ich habe so eine körperliche Ausblühung wie beispielsweise mehr Tremor.

00:11:05: also ich gehe davon aus dass ihr heute nicht so gut Blutabnehmer kennt wie an anderen Tagen.

00:11:11: interessanterweise der Beton die wir haben das schon diskutiert

00:11:17: Zu untersetzen, diskutieren.

00:11:20: Was?

00:11:20: Ist das ansprechen ...

00:11:22: Ich glaub schon, dass das wichtig ist und für neun Euro haben Sie die Leute es verdient.

00:11:27: Wir waren auch öfter am Klo!

00:11:28: Ja, wir waren öfter.

00:11:31: Jetzt ist die Frage, Christian, die Ausblühung eines Gefühls, nämlich sozusagen eine körperliche Sensation.

00:11:38: Wozu?

00:11:41: Das Interface zwischen Verstand und Gefühl und Körper Und das vegetative Nervensystem hilft uns sozusagen, die Effekte und die Gedanken, die in uns sind, in spürbare Sensationen zu übersetzen.

00:12:06: Aber Christian jetzt nochmal auf das Klobeispiele.

00:12:08: Ich glaube wir müssen es erläutern!

00:12:10: Wir haben ja nicht vor Logan im Publikum.

00:12:12: Jetzt waren wir am Klo und fünf Minuten später hat man das Gefühl... Das ging halt schon wieder.

00:12:18: Und jetzt wissen wir aber, was die Niere leistet – die Leistet unglaublich ist!

00:12:23: Aber trotzdem ist es möglich?

00:12:25: Wie gibt's denn das?

00:12:27: Es ist Ausdruck einer inneren Anspannung der hohen sympathischen Aktivität und es war in der Evolution günstig in Situationen, die mit Anspannen und Angst vergesellschaftet sind Ballast abzuwerfen.

00:12:47: Unserm Alter geht es dann nicht mehr so schnell.

00:12:50: Ob das mit Sebelzahn-Tiger dann wirklich so günstig war?

00:12:54: Ja, spannend!

00:12:57: Ich finde auch da den Aspekt interessant.

00:12:59: Jetzt stürzt du dich an die Frage was Wort Zerstes tun oder sei.

00:13:04: Also ist zerstes Gefühl oder zerst diese körperliche Sensation?

00:13:08: weil manchmal habe ich schon den Eindruck Das wird zu einem medizinischen Phänomen sein, nicht oft raus der Puls und man hat dann vielleicht erst ein Gefühl oder eben umgekehrt.

00:13:20: Gibt es da in irgendeiner Form einen Zusammenhang, den der Neurologe oder Nervenrats drauf klären kann?

00:13:27: Also ich habe lauter leichte Fragen mitgebracht.

00:13:30: dafür bin ich sehr dankbar würde euch gerne später auch einmal aber.

00:13:39: Es gab einen berühmten deutschen Neurophysiologen, der sehr lange die Klinik für Neurologie-Markerhage leitet hat.

00:13:49: Der Lüder Teeke war ja jetzt gerade der Nobelpreis wieder verliehen worden.

00:13:58: Ganz knapp den Nobelpreise verloren oder nicht bekommen.

00:14:02: er hat im EEG eine besondere elektro klinische Aktivität gesehen das sogenannte Bereitschaftspotenzial.

00:14:12: Das heißt, er konnte zeigen bevor uns Gedanken ins Bewusstsein treten ist ein elektrisches Phänomen schon da und es hat ein bisschen das Konzept des freien Willen, des Menschen erschüttert.

00:14:29: Wir wollen hier jetzt nicht Quanteneurologie betreiben aber es scheint so zu sein dass zunächst einmal die Affekte da sind Und wir tun gut daran, diese innere Stimme – so könnte man die auch nennen – auf die zu hören.

00:14:48: Weil unser Körper hüttet bestimmte Wahrheiten und Informationen.

00:14:53: Das ist halt ein Drama der heutigen Zeit, dass wir sehr häufig über unsere Emotionen drübergehen und wieder besseren Wissens, weil wir meinen Vernunftwesen zu sein Dinge machen, die unserer Natur völlig im Gegensatz verläuft.

00:15:16: Da geht es ums Spüren und der Oliver hat eine Uhr, ich habe eine Uhr... Wir tracken manche Sachen, das haben wir heute schon festgestellt.

00:15:30: Schlaf!

00:15:33: Was mir nicht mehr dazu einfallen ist folgendes, wenn man jetzt wen fragt wie hast du geschlafen?

00:15:39: Sagen manche was isch auch noch.

00:15:45: Und dann schauen wir auf unser Smartwatch und sagen dann, du Anna doch das war eigentlich recht gut.

00:15:52: Hören wir auf uns zu spüren?

00:15:53: Und verlassen wir uns auf andere von außen getrackte Sachen?

00:15:59: Verlernen wir es ums zu spühlen.

00:16:03: also Es ist schon eine Beobachtung die ich auch teile.

00:16:08: Ich habe ja gar nichts dagegen eine Puls Uhr zu tragen.

00:16:12: Man kann auch gerne eine Wetterapp verwenden.

00:16:18: Komm noch aus einer Zeit, wenn einem die Luft ausgegangen ist beim Laufen.

00:16:25: Ist man stehen geblieben oder hat langsamer gemacht?

00:16:31: Aber es ist so ein Zeichen der Zeit dass wir uns nicht mehr gut spüren das Gefühle vollkommen abgeschnitten werden und dass die Gefühle über die Weltaffekte immer drängender werden.

00:16:48: Und an einem bestimmten Kipppunkt werden die Effekte übermächtig und schlagen sich dann als unangenehmes Symptome nieder.

00:16:59: Man könnte schon sehr früh dagegen steuern, wenn man einfach wieder beginnt seinem Körper und den Signalen der Ausschick zu vertrauen.

00:17:14: Und wo entsteht jetzt das Gefühl?

00:17:16: Weil wir haben diverse Entsprechungen schon genannt, die waren Klaus im Hals oder Epschmetterlinge im Bauch.

00:17:24: Das gefällt mir besonders gut!

00:17:26: Oder Rappen im Darm... Da gibt es ja allerhand so Gefühle, die quasi eine körperliche Entsbrechung haben.

00:17:36: Wo entsteht denn das Gefühl im Herzen Bauch oder ... Weil das hört man ja auch häufig nicht, dass Bauchgefühl und man so viel mehr aufs Bauch-Gefühl hören.

00:17:51: Wo entsteht's?

00:17:52: Oder ist es reiner hier noch organische Angelegenheit?

00:17:56: Seine Gefühle hier nur organisch?

00:17:59: Also wir haben ein Gefläch des unseren Körper durchzieht.

00:18:05: Das ist das Wege der tiefe Nervensysteme.

00:18:08: Da gibt´s den Sympathikus und dem Parasympathikkurs Und die haben ihre Ursprungskerne im Bereich des Gehirns.

00:18:18: Es verästelt sich sehr kompliziert, es wird jedes Organ erreicht.

00:18:23: Ein ganz berühmter Nerv den wir alle kennen ist der Nervus vagus Der wandende Nerv, der vom Gehirn ausgeht und bis zum Zwerchfell hinuntergeht und als parasympathischer Nerv ganz wichtig in der Modulation unserer Organfunktionen ist.

00:18:43: Das heißt, wir sind mehr als die Summe der Teile aus denen wir bestehen.

00:18:52: Wir können das jetzt nicht so exakt beantworten dass es da einen bestimmten Ort gebe wo das emotionale Leben entsteht.

00:19:04: Unser Gehirn und unser Nervensystem ist ein Netzwerk.

00:19:09: Das sind sich selbst verstärkende, negativ- und positiv beeinflussende Strukturen.

00:19:18: Und ein ganz wichtiges Interface im Gehirne ist der Thalamus wo all diese Dinge durchmüssen, darum heißt auch Thalammus weil dort alles durch muss.

00:19:30: Und es gibt dann Verschaltungen in unserer Frontalhirn und da sind wir in der Lage, über das bewusst nachzudenken.

00:19:42: Aber es ist nicht so einfach dass man sagt an dem oder jenem Ort würden die Gefühle konkret entstehen.

00:19:51: Also gibt dieses Thema gefüllszentrum definitiv nicht.

00:19:57: Du erinnerst dir bestimmt, wir haben einmal über einen Patienten, der war nicht im Universitätsklinikum St.

00:20:03: Bölten weil er amerikaner glaube ich war dem eine Eisenstange durch den Schädel geschlagen wurde also da ist bei einem Gleisarbeiter von unten diese Eisen-Stange durch Den Kopf bekommen hat und der dann sehr stark Wesen verändert war.

00:20:24: Über so ein Unfall oder über irgendeine Form von Geschehen, also beispielsweise Schlaganfall oder was Ähnliches, kann man da eine Veränderung der Gefühlswelt ausgelöst bekommen?

00:20:39: Also der Finneas Gage, der hatte Pech.

00:20:42: Dem hat es wirklich einen Eisendrom durch das Frontal hirn.

00:20:48: Man muss wirklich sagen gefetzt weil das mit einer Explosion vergesellschaftet war Und der war dann nicht mehr in der Lage, die Affekte, die in ihm aufgestiegen sind zu regulieren.

00:21:04: Wir leben ja davon dass wir nicht jedem Affekt den uns als Auftrag der Welt wahrnehmen sondern wir unterdrücken sehr viele diese Impulse.

00:21:17: Gott sei Dank Und durch diese Frontalhirnschädigung war es ihm nicht mehr möglich, der Fekte zu regulieren und er hat sich begonnen sehr schlecht zu benehmen.

00:21:30: Er hatte massive soziale Probleme und ist dann letztlich dem Alkoholismus erlegen.

00:21:40: Das hast du also ich kenne theoretisch in meiner Gefühlswelt eingreifen.

00:21:43: Nicht jetzt auch da?

00:21:45: Wir haben diverse Male schon ein bisschen über die Evolution gesprochen, nicht jetzt fürs Publikum.

00:21:52: Wir

00:21:53: stammen offenbar tatsächlich vom Auf und Ab.

00:21:56: Also das haben wir in der Diskussion immer zu dem Ergebnis gekommen.

00:22:00: Nicht wie es sind beide glaube ich ganz glücklich mit der Erkenntnis... Man weiß es nicht!

00:22:08: Ich bin nicht glücklich.

00:22:09: Die Tür wäre eigentlich noch gar nicht gefragt weil Glück wäre ja auch so eine Emotion.

00:22:13: Ich bin net glücklich damit dass man vom Ofen abstammelt.

00:22:17: aber meine Frage ist Das Säugetier, jedes Säuge Tier außer des Menschen oder außerhalb der Menschen zu Gefühlen fähig?

00:22:30: Oder ist das was, wo der Neurologe sagt.

00:22:33: Mir wurscht ob Tiere auch Gefühle haben.

00:22:37: Also mir ist es überhaupt nicht egal welchen.

00:22:39: liebe Tiere und natürlich haben Tiere auch ein ganz starkes emotionales Leben.

00:22:51: Ich versuche da die Debatte ein bisschen zu versachlichen, was mir nur am Rand gelingt.

00:22:57: Aber weil du jetzt vom Affen gesprochen hast... Es gibt eine total interessante soziöantopologische Arbeit eines primaten Forschers der sich sozusagen in einen OP gesetzt hat und das Territorialverhalten von Kirurgen und Anästhesiologen beobachtet hat.

00:23:25: Sehr dünnes Eis, glaube ich.

00:23:28: Ich bin befürcht, wir gehen auf ein Terrain wo man vielleicht gar nicht sieht.

00:23:32: Es

00:23:32: sind leider das Publikum nicht mehr.

00:23:34: Sie wollen auch wissen was ausgekommen ist oder?

00:23:38: Und es verblüffende war.

00:23:41: und jemand der schon einmal in einem OP länger gearbeitet hat dem hat es wahrscheinlich gar nicht so überrascht, dass die Referenzgruppe beobachtet wurde.

00:23:55: Das waren Bergkorillers in ganz wesentlichen Punkten ein ähnliches territorial Verhalten und eine ähnliche Soziotypie, also da gibt es Alpha Typen, Beta Typen und so weiter.

00:24:15: Das war eigentlich eins zu eins!

00:24:18: Und daher können wir schon den Kühnenschritt gehen und sagen ja auch Tiere die vielleicht nicht so vernunft begabt sind wie wir haben ein starkes emotionales Leben und Erleben das sie ganz ganz stark bestimmt.

00:24:39: Ich verstehe, das tröstet mich nur am Rande.

00:24:43: Ich sage ganz ehrlich nicht ... Wo ich ein bisschen den Unterschied zwischen uns und dem zitierten Berg-Aurilla sehe ist die Möglichkeit zur Mehrdeutigkeit.

00:24:55: Also dieses kognitive Dissonanz ist womöglich der richtige Begriff dass Menschen zwar verschiedene Sachen glauben können.

00:25:06: also wir kennen jemanden

00:25:09: lieben

00:25:10: und gleichzeitig hassen, glaube ich.

00:25:14: Du lächelst milde?

00:25:16: Ist

00:25:17: womöglich ein Blätchen nicht.

00:25:18: aber ich hätte jetzt einmal gesagt das käme auch nicht.

00:25:20: oder wir kennen... Wir kennen Klamm irgendwas ist so und das entgegengesetzte kann man auch glauben.

00:25:30: Jetzt warum?

00:25:36: Es ist schwer!

00:25:39: Aber nein Euro nicht.

00:25:40: also es ist... Man muss schon sagen wir können jetzt da nicht Nur weil du das als schwer empfingst, Abstand nehmen.

00:25:53: Also ich bin zunächst einmal froh dass meine Schwester im Publikum ist.

00:25:56: die kann mich dann heim bringen Weil es beansprucht mich sehr.

00:26:02: Wir haben zwischen Reit und Reaktion einen Raum Und den sollten wir nach Möglichkeit nutzen.

00:26:12: Leider gelingt uns dies in Extremsituationen häufig nicht.

00:26:18: Ihr habt einen sehr guten Freund des Gerichtsmediziner, das ist der Christian Reiter und der berichtet immer wieder dass an sich unbescholtene völlig unauffällige Menschen extremste Effekthandlungen begehen.

00:26:36: Also die Frau erwürgen, den Nachbar schießen.

00:26:41: Alles das was man aus der Zeitung kennt.

00:26:44: und wenn man dann nachher fragt aber warum?

00:26:46: Warum hast du das gemacht?

00:26:49: Und da ist etwas übermächtig geworden in einem.

00:26:55: Ich kann nur sehr dazu raten nicht jeden Effekt der in uns aufsteigt Und nicht jeden Gedanken, der so aus der Suppe unseres Unbewusstens aufsteigt, dem sofort nachzugehen.

00:27:13: Sondern dem Raum zu geben und ihn durch einen Filter der Vernunft zu schicken.

00:27:21: Ich verstehe nicht, also man soll nicht jedes Gefühl unmittelbar erleben.

00:27:28: Wir haben Eingangs nicht vielleicht da bladet ein bisschen aus den Nähkästchen ... Da habe ich dem Christian gesagt, die hätte so das Gefühl nicht.

00:27:35: Die sollte mir am Boden legen und so einrollen wie ein Embryo.

00:27:40: Und dieser schlechtes Gefühl hast du gesagt?

00:27:44: Und dass er dann glaube ich tatsächlich Sorgen macht oder zumindest gut so getan ist?

00:27:50: Also ich hab da einen gewissen professionellen Zugang und habe mein offizielles Anamnese-Gesicht gemacht.

00:27:59: Und hatte innerlich die Hoffnung, dass du vielleicht in deinem privaten Bereich jemand hast mit dem du über solche Dinge wirklich reden kannst.

00:28:10: Das war allerdings noch nicht mehr Frage!

00:28:14: Die Frage ist nämlich wenn man jetzt über einen längeren Zeitraum ein Gefühl unterdrückt verursacht das in irgendeiner Form ein Problem, weil ich hab schon das Gefühl Manches schaut wirklich nicht, wenn man das unterdrückt.

00:28:32: Also die Neuropsychosomatik als Disziplin der Psychosomatika verfolgt schon den Ansatz, dass unterdrückte Effekte zu organischen Sensationen und am Endpunkt schon auch so an einer organisch fassbaren Erkrankung führen können.

00:29:01: Früher sprach man davon, dass es die Holis-Sevon der Psychosomatik gibt und da war zum Beispiel das Magengeschwür dabei.

00:29:12: Und man weiß heutzutage, dass er ein Bakterium gibt den Helicopakta Pylori, der das verursacht.

00:29:21: Aber nicht jeder von uns, der diesen Keim in sich trägt.

00:29:26: Spoiler!

00:29:27: Wir haben ihn fast alle in uns.

00:29:29: Entwickelt ein Magengeschwür.

00:29:32: Das heißt es gibt modulierende Faktoren.

00:29:35: Genauso ist es zum Beispiel bei der Migräne.

00:29:38: Migräni ist genetisch determinierte Erkrankung wo Zählen in unserem Hirnstamm nicht richtig funktionieren und Es gibt Menschen, die wahnsinnig unter der Migräne leiden und andere, die damit noch ganz gut zurechtkommen.

00:29:56: Das heißt, die Welt, der Gefühle moduliert diese biologisch vorhandenen Strukturen.

00:30:05: Und das ist für uns als Psychosomatiker ein ganz wichtiger Ansatzpunkt.

00:30:12: Ich neige dazu, mich zu wiederholen.

00:30:15: Aber das Hauptproblem scheint mir zu sein dass viele Menschen halt völlig abgeschnitten von ihren Gefühlen sind und dass man eher dazu neigt sich ständig auf die Flucht für sich selbst zu begeben.

00:30:31: also ich wohne in Wien und ich fahre da sehr viel U-Bahn.

00:30:36: Ich bin nahezu der einzige der nicht aufs Handy schaut.

00:30:40: Der Fluch unserer Zeit ist, dass man entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft ist aber selten in der Gegenwart.

00:30:50: Und man muss das richtig wieder lernen, wo man sich selbst lange Zeit aus dem Weg geht, damit man einfach Gewürze wieder schmeckt dass man er Essen genießen kann, ein gutes Glas Wein trinken kann.

00:31:08: Und was viele Menschen heutzutage gar nicht mehr können – was aber ganz wichtig wäre für unsere Gehirngesundheit – es sollte uns auch furchtbar fadgelegentlich sein.

00:31:21: So am Sonntag nochmittag auf der Couch liegen, so ein bisschen wegdösen, ein bisschen an Speichelfaden ziehen… Das war ja zu wichtig!

00:31:33: Aber wir sind in einem beständigen Tätigkeitstaumel.

00:31:37: Und dieser Tätigkeitsdaumel führt nicht dazu, dass unsere Seele gesundert.

00:31:44: Also das was du jetzt sagst und das was die ganze Zeit ansprichst da lieber... Das ist schon etwas wo ich mir denke in der Zeit in der wir leben wie du gesagt hast dieses unglaublich schwierig.

00:31:55: Erstens ist es nicht immer einfach das was man gerade fühlt oder was man gerade tun wird einfach rauszulassen und das kann uns gar nicht machen.

00:32:04: Ich glaube, wir müssen vielleicht andere Ventile finden.

00:32:09: Bei mir ist es Schwammhaussuchen übrigens.

00:32:11: also jetzt ist gerade eine super Zeit.

00:32:12: ganz viel Pilze im Winter wird schwierig.

00:32:17: aber auch da gibt's Wörche und dieses Fahrzeug dass ein Fahrt sein darf und dass man mal unproduktiv sein darf, ist ja in unserer Zeit auch nicht so einfach.

00:32:30: Weil immer getrieben dieser Fleistung ist es in der Arbeit dieses Privat wenn der Terminkalender nicht voll ist dann kann ich irgendwas nicht stimmen.

00:32:38: aber dieses Nichtstun im Sinne von wirklich mein Nichtstun ist so viel Wert obwohl das Wort nichts drinnen steckt.

00:32:52: Da frage ich mich schon, wann deine Patienten zu dir kommen und du wirst ja mal anschauen was die so machen.

00:33:01: Je nach Krankheitsbild Migraine, was auch immer kann jeder dir erzählen was er so macht und wie es ihm da geht?

00:33:11: Also ich habe keine ganz detaillierte Anamnese.

00:33:17: für mich ist eher das Gesamtbild für Entscheidende.

00:33:23: Und ich bin ja auch ausgebildet der Hypnotherapeut und es sind ja auch einige Patienten von mir heute da, und jetzt verrate ich einen meiner geheimen Tricks.

00:33:38: später werden sie wieder hypnotisiert.

00:33:40: also das ist egal.

00:33:43: Ich versuche eher in der Begegnung auch immer wieder Botschaften zu ankern und das sind keine onkelhaften Ratschläge, weil ich vor dem insgesamt nicht so viel halte.

00:34:01: Ein fremdes Leben glaubt man, das hat mein drei Minuten geregelt, weil es ja so offensichtlich zu sein scheint was im Argen liegt.

00:34:13: Ich finde es ist nicht besonders klug da solche Ratschläge zu geben, das bringt nicht sehr viel.

00:34:22: Aber ich bild mir dann schon einen Eindruck darüber wie jemand lebt, wie er Dinge benennen kann.

00:34:31: Wer ja so ein ganz berühmtes historisches Beispiel dafür war vor sich selbst davon zu laufen, war die Kaiserin Sissi.

00:34:41: Die hat ein sehr unglückliches Leben geführt und hat sie mit extremer sportlicher Aktivität, einer ganz strengen Diät versucht von sich selbst und ihrer traurigen Situation abzulenken.

00:35:01: Sie war eine Art Vorläuferin der Menschen die in einem Selbstoptimierungswahn alles aus sich rausholen wollen die beste Version ihrer selbst schaffen möchten und verkehren völlig, dass sie sich dabei komplett aus den Augen verlieren.

00:35:26: Und kann der Neurologe schaffen, dass man sich selbst nun sein Gefühlswelt wieder differenzierter wahrnimmt?

00:35:33: Weil ich glaube... also da bin ich bei euch beiden nicht, obwohl ich jetzt nicht so gefühlst betont wahrscheinlich bin wie Peter.

00:35:43: Aber gibt es eine Möglichkeit, Das war jetzt kein Angriffs natürlich.

00:35:49: Das wäre meine zweite Frage, du merkst ich bin gleich im Partysch und merke gleich was der Peter fühlt, wenn ich so etwas sage.

00:35:57: Da liebt von dir das, dass du das erkennst?

00:35:59: Ja

00:35:59: ja, also ich merke, es kann dann neurologisch uns da behilflich sein oder mir insbesondere, dass man Gefühle für sich einmal differenzierter wahrnimmt.

00:36:13: Das wär mal die erste Frage!

00:36:14: Also ich gelte nicht als Spezialist für den sensitiven Beziehungswahn, das müsste man wirklich mit den Spezialisten klären.

00:36:24: Was aber tatsächlich helfen kann?

00:36:28: Es gibt eine finnische Arbeitsgruppe.

00:36:30: die hat dann etwa dreißigtausend Probanden eine Körperkarte der Gefühle erstellt weil es ist ganz häufig so dass zum Beispiel Wut darf nicht zugelassen werden.

00:36:48: Zorn, Angst – also all diese unangenehmen Effekte werden unterdrückt und finden dann an bestimmten Orten des Körpers ihren Niederschlag.

00:37:00: Und es ist dann halt manchmal verblüffend, wenn ich diese Körperkarte der Gefühle hervorzauberte und das Patienten zeige.

00:37:10: Und so schauen Sie einmal – so fühlt sich für viele Menschen Wut an, Zorn an!

00:37:19: Und was sehr interessant ist, du hast vorher über Liebe gesprochen?

00:37:25: Und wann man schwer verliebt ist… hat man ja auch unangenehme körperliche Sensationen, also die Schmetterlinge im Bauch und so weiter.

00:37:38: Aber man würde das eher als angenehmer Situation sozusagen assoziieren.

00:37:47: Und wenn eine Liebe zu Ende geht, wann mein Liebeskummer hat dann ist man in einem psychotischen Vegetativen Ausnahmezustand und es ist extrem unangenehm.

00:38:03: Und da kann man schon therapeutisch ein bisschen den Betroffenen helfen zu verorten, was hier eigentlich im Körper durch die Sprache des Körpers mitgeteilt wird?

00:38:20: Wir reden immer über die schönen Sachen, liebe es total was Schönes.

00:38:23: aber es gibt ja die Grenkung.

00:38:25: wo ist sie verordnet und wie gehen wir mit der um?

00:38:31: Das ist genauso wie mit der Wut.

00:38:33: Man muss sich ja eingestehen, dass man gekränkt ist und das ist häufig so wenn etwas zu Ende geht eine berufliche oder eine private Beziehung oder wenn man irgendwas nicht erreicht im Leben ... Die Achseln zog und war ihnen nicht so wichtig, aber in Wirklichkeit arbeitet sie in einem.

00:39:01: Und ich glaube das muss seinen Platz haben sowie trauer auch ihren Platz braucht was halt leider nicht funktioniert dass wir diese Gefühlsfragmente die wir haben wie wenn ein Kinderzimmer zusammenräumt und schnell alles in den Kasten hineinstopft Und die Türe zumacht und sagt, jetzt habe ich aufgeräumt.

00:39:27: Irgendwann springt der Kosten auf und alles fällt wieder außer.

00:39:31: Also man muss dann schon ordentlich zusammenräumen – das dauert auch seine Zeit!

00:39:39: Dadurch dass man eine Form einer äußeren Ordnung durch Prozesse schafft kann man auch eine innere Ordnung etablieren.

00:39:50: Wir haben eingangs an so einen Versuch gemacht, nicht um uns zu synchronisieren.

00:39:54: Ich merke wir sind alle synchronisiert.

00:39:57: also ich merke regelrecht wie wir alle gleich schwingen.

00:40:02: Jetzt ist für dieses gleiche Schwingen wahrscheinlich notwendig dass es sozusagen in mein gegenüber auch Gefühle interpretiert.

00:40:10: Also wenn ich den Peter anschaue dann denke man heute hat irgendwelche Gefühlen ob's immer war oder man weiß es nicht aber wir kennen uns einigermaßen gut und ich merk das.

00:40:22: Was ich auch merke ist, wenn meine Vorgesetzte im Raum oder mehrere meiner Vorgesetzten sind.

00:40:29: Darum muss ich da immer vorsichtig sein nicht, wenn man da irgendwelche Sachen sagt aber ich merke auch Wenn jetzt eine Person im Rahmen ist und die ist furchtbar gut aufgelegt wie mein Vorgesetzter immer.

00:40:44: Dann bin ich auch gleich gut aufgeleckt!

00:40:47: Wenn das umgekehrt ist was ich nicht kenne... Bin ja auch schlecht aufgelegt.

00:40:52: Jetzt ist die Frage, wie kommt es tatsächlich diese Spiegelneuronen?

00:40:58: Kennt der Neurologe das und beeinflusst mir die Gefühlswelt von jemandem, der nicht ich bin?

00:41:10: Na natürlich!

00:41:10: Wir sind ja soziale Wesen und wenn in einem sozialen Verband Es kann der Beruf sein, es kann die Gesellschaft sein.

00:41:22: Eine bestimmte Stimmung vorherrscht, dann übernehmen wir sie.

00:41:31: Wir sprachen ja schon gelegentlich darüber dass man manchmal den Eindruck gewinnt das die

00:41:39: Stimmung

00:41:40: schlechter als die tatsächliche Lage ist.

00:41:44: Also... Berufsgebiet schaut Möglichkeiten wie noch nie.

00:41:54: Als ich begonnen habe im Krankenhaus zu arbeiten und im Turnus auf der Thermatologie war, war Melanom ein Todesurteil.

00:42:04: also das war eine Erkrankung die man palliativ begleitet hat.

00:42:09: heute ist es in vielen Fällen eine lästige Angstbereitende chronische Erkrankung, die man gut managen kann.

00:42:23: Meine Mutter war Diplomkranken-Schwester und ich kann mich noch erinnern als Kind dass auf der Station die Kanülen zum Blut abnehmen in so einem kleinen Gerät autoklaviert wurden Und diese Nadeln hat man halt dann immer wieder verwendet.

00:42:45: Dann hat man so eine Zeit lang ein bisschen auch wieder zugefeilt, also das war eine abenteuerliche Dinge, die es gegeben hat.

00:42:53: In meinem Gebiet der Neurologie ist die mechanische Rekanalisation bei Schlaganfällen heute gelebte Realität.

00:43:05: kundige Menschen fahren mit KD dann über die Leiste hinauf ins Gehirn und können Blutgerins los, den Blutbahnen entfernen.

00:43:15: Und sie sind somit der Unterschied zwischen Pflegeheim- oder Tod für den Patienten – also ungeahnte Möglichkeiten!

00:43:25: Und trotzdem habe manches Mal den Eindruck bei uns im Haus, die Leute sind nicht gut drauf das gar nicht so objektivieren.

00:43:39: Man denkt an eine Zeit der Vergangenheit, die aber eh nicht so gut war wie man sie scheinbar erinnert?

00:43:50: Das

00:43:50: kennt sein nicht.

00:43:51: also ich glaube dass eigentlich kaum Faktoren gibt jetzt so wahnsinnig viel schlechter worden sind.

00:43:56: wir haben viele Sachen die gut funktionieren.

00:43:59: du hast das angesprochen.

00:44:01: Jetzt gibt es aber wahrscheinlich auch Menschen kennen Gefühle nicht interpretieren.

00:44:06: Dass sie, ob das so im Kopf nicht ... Wir haben ja auch eine Psychiatrie im Haus und da gibt es einen Spruch der ein bisschen grausam klingt und der einen Psychopathen beschreibt und du wirst mal gleich sagen, ob des so stimmt.

00:44:20: Und zwar geht er vorigendermaßen und den kann man sich gut merken weil er ganz witzig ist und zwar klarer steht am Klippenrand, also klarer stößt vom Klippenrand zwei ihr anvertraute Kinder.

00:44:34: Und sie fragt sich ganz entspannt, welches Feld denn nun geschwinden?

00:44:38: Weil es Zeichen für jemanden der keine Empathie hat, der über keinerlei Empathien verfügt.

00:44:46: Ist das was mit Gefühlen zu tun hat?

00:44:48: Geht's da darum dass ich Minete in mein Gegenüber hineinversetzen kann und in die Gefühlslage... ...und wie häufig kommt denn sowas vor?

00:45:01: Ich glaube dann muss man wirklich differenzieren zwischen Hier nur organischen Schäden, wo tatsächlich Areale des Gehirns entweder nicht ausgebildet sind oder durch Krankheiten zerstört werden.

00:45:18: Die man halt unbedingt brauchen um die Gefühle und das Verhalten eines Gegenübers lesen zu können.

00:45:28: Und auf der anderen Seite scheint aber viel bedeutsamer zu sein dass wir in unserer Entwicklungsgeschichte Bezugspersonen brauchen, die uns helfen Gefühle auch benennen und verortet zu können.

00:45:47: Dass man sozusagen einen Dolmetscher dafür brauchen.

00:45:51: was passiert da gerade?

00:45:55: Und ein sehr berühmter österreichischer Serientäter, der Jack Unterweger ist in ganz furchtbaren sozialen Verhältnissen aufgewachsen und es war ihm von klein auf nicht möglich Gefühle die er verspürt hat zulassen zu können.

00:46:19: Und sobald er irgendwie eine bestimmte von den Erwachsenen vor allem vom Großvater vorgegebenen Norm verlassen hat, ist er geschlagen worden.

00:46:30: dass das am Ende dann in einer schweren Psychopathologie im Sinne einer Soziopathie gemündet hat, ist klar.

00:46:41: Das ist natürlich ein extrem Beispiel.

00:46:45: Was heißt es jetzt in unserer Realität?

00:46:49: Ich sehe auf Spielplätzen Kinder der Mutter was zeigen wollen.

00:46:55: die Mutter schaut aber ins Handy und registriert überhaupt nicht, was passiert.

00:47:01: Als Kind fällt nieder und weint es erfährt aber nicht den Trost und die Linderung des Brauchts sondern es wird abgetan und wird schon wieder und das ist eh nichts passiert.

00:47:16: also wir brauchen damit wir psychisch vernünftig greifen können ein gesundes Gegenüber, das uns hilft unsere eigenen Effekte besser zu verstehen und benennen zu können.

00:47:32: Dieser Podcast wird unterstützt von der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur.

00:47:37: Sie suchen einen zukunftssicheren Job mit zahlreichen Benefits?

00:47:40: Im Karrierecenter unter karriere.noe-lga.at finden sie alle offenen Stellen der niederösterreichischen Kliniken und Pflegezentren.

00:47:50: Werden sie Teil des Teams.

00:47:52: Jetzt reinklicken, Job auswählen und bewerben unter karriere.noe-lga.at.

00:48:02: Wir reden ja oft über Händezeit Olivern und überhaupt Händezeit bei Kindern und das sieht man eigentlich dass die Händizeite der Eltern wobei

00:48:08: du redest vor allem ich rede

00:48:10: auf davon ja weil deine Kinder schon Gäste sind genau also ich rede auch davon und da sehen wir eigentlich dass Bei Eltern eigentlich auch eine massive Auswirkung hat, nämlich auf die Kinder.

00:48:23: Wir wissen ja es gibt Kinder, die einen Pseudoartismus haben und das sagt du fährst inwiegend ganz viel mit der U-Bahn und da sieht man sie auch.

00:48:31: Kinder aus einem Kinderwagen probieren zu kommunizieren und es kommt nichts zurück und irgendwann hören Sie auf.

00:48:38: Das heißt... Wir sollten uns nicht nur den Händekonsum unserer Kinder anschauen, also ich sollte mir nicht nur meinen Händenkonsum meiner Kinder ansehen.

00:48:46: Die auch im Publikum sind.

00:48:47: schön, dass ihr da seid – das macht es nicht einfacher!

00:48:53: Sondern auch mein eigenes.

00:48:56: Bis zu was verneutert ist eigentlich wichtig?

00:49:02: Es wird ja jetzt mit so einem Verbot des sozialen Medien für Kinder diskutiert.

00:49:09: Ich glaube, dass sich das nicht realisieren lassen wird.

00:49:13: Dieser Zug ist für dich abgefahren.

00:49:17: Aber falsch empfinde ich es nicht!

00:49:23: Ich bin für Erwachsene ausgebildet aber es kommen halt immer mehr Kinder und Jugendliche zu mir weil's einfach die Versorgungsrealität so ist, dass es halt kaum Kinderpsychiatr gibt oder Kinderneurologen und ich glaube, aber das ist meine Meinung.

00:49:46: Ich kann es nicht beweisen dass Störbilder bestimmter Art immer mehr werden.

00:49:53: bei die Kinder sehe ich als Neurologe Zunahme von Kopfschmerzerkrankungen wo wirklich sechs, sieben, achtjährige zum Teil schon im Medikament übergebrauchskopfschmerz sind.

00:50:07: Weil Sie so viel nur Reflex brauchen um überhaupt in die Schule annähernd regelmäßig gehen zu können.

00:50:16: und ich bin auch verblüfft darüber dass so Störbilder wie ADHS oder ADS deutlich am zunehmen Begriffen sind.

00:50:29: Und das ist schon, glaube ich der Art und Weise wie wir leben geschuldet weil es... Wir sind letztlich Steinzeitwesen mit einer Biologie die zweihundert, zweihundfünfzigtausend Jahre alt ist und das Wissen der Welt verdoppelt sich alle fünf Jahre und wir kommen nicht mehr mit.

00:50:57: Und durch die Etablierung der künstlichen Intelligenz merken wir erst, wie kränkend das für uns als spezielles Mensch ist dass da die KI uns demnächst alles Samt in der Pfeife rochen wird weil wir dieses Tempo einfach nicht mehr mitteilen können.

00:51:19: Christian nimmt auch das zu.

00:51:21: oder testen einfach mehr Zappelfillip, also ich glaube die Beschreibung hat es früher auch schon gegeben.

00:51:28: In diese Richtung.

00:51:30: oder wie siehst du das?

00:51:32: Also die mir bekannten Daten.

00:51:36: und wir haben in Österreich meistens kann es ja guten wissenschaftlichen Daten weil das Einmelden von Daten kompliziert ist und und und aber in meiner bescheidenen Erfahrung Als meine Meinung, als Neuhauser geht es deutlich nach oben.

00:51:57: Und nicht weil wir's mehr testen sondern weil die Kinder einfach immer mehr und immer öfter symptomatisch werden.

00:52:11: Jetzt muss ich aufpassen dass wir sozusagen beim Thema bleiben nicht und ihr näher zeigt auch einer persönlichen Beratungsstunde für ein Peter an.

00:52:21: Das kann ich auf gar keinen Fall zulassen.

00:52:24: Und wir müssen wieder auf diese Gefühle Bezug nehmen.

00:52:27: Ja,

00:52:27: wir brauchen so ein Schachur wegen der Redezeit.

00:52:29: Ein Schachurt

00:52:30: wegen der redezeit,

00:52:31: weil

00:52:32: ich dann oft gekränkt bin und weniger zum Reden komme ... Aber Gefühlen war unser Thema nicht nur, dass.

00:52:38: euch erinnert ihr zwar?

00:52:41: Gibt's eine Gefühl ohne das man nicht leben kann, Christian?

00:52:46: Naja, ich glaub' da es kein einziges Gefühl gibt ohne dass man leben kann.

00:52:53: Es ist ja gerade der Fehler, das man meint, dass man nur die guten Gefühle zulassen möchte und die schlechten Gefühlen abspalten will.

00:53:08: Die Wut zum Beispiel – das ist ganz was wichtiges!

00:53:13: Und auch der Zorn und das, was krank macht, ist, dass er es unterdrückt.

00:53:20: Das ist ja nicht der Pehl, dass man jetzt seinen Zorn und seine Wut unmittelbar mit Menschen ausagiert.

00:53:30: Aber man kann doch durch eine körperliche Bethetikum die Wut zum Aus agieren bringen!

00:53:38: Und Menschen, die seelische Erkrankungen haben, erlernen ja auch Skills wo sie durch Techniken, wo sie sich heute dann nicht mehr selbst beschädigen.

00:53:50: Nicht mehr schneiden, nicht mehr ungünstige Sucht verhalten und so weiter an den Tag legen.

00:53:57: Wo sie diese Spannungen im Inneren entstehen abbauen können.

00:54:14: Ich muss jetzt noch mal ganz zurück zum Anfang, damit wir beim Thema bleiben.

00:54:18: Du hast gesagt du hast die Körperkarte der Gefühle und ich habe mir jetzt gerade so gefragt es gibt ja Menschen die wissen wie viel Knochen der menschliche Körper hat.

00:54:28: Oliver was hast du?

00:54:29: Ich

00:54:30: befürchte dass ich das vor kurzem erst gehört hab.

00:54:32: Ich glaube, es waren hundertseinhalb.

00:54:34: Ich denke mal, es gibt Menschen die wissen das...

00:54:38: Man muss mit Nachdruck behaupten!

00:54:40: Es gibt zweihundertseizig noch im menschlichen Körper.

00:54:42: Ich weiß nicht ob sie das wissen oder ich weiß?

00:54:48: Jetzt bist du da!

00:54:48: Jetzt

00:54:49: uns bei Gefühlen genauso.

00:54:50: Also kann die Medizin ganz genau sagen, dass es solche Gefühle gibt, die Menschen fügen können.

00:54:57: und wie teilen wir es denn ein?

00:55:01: Das ist ein Domäne der Psychologie und die Psychologie hat sehr wohl bestimmte Gefühle definiert.

00:55:14: Und das auch entsprechend wissenschaftlich erforscht, also ich meine nicht dass wir erwarten können, dass durch neue Forschung plötzlich ein neues Gefühl auftauchen wird So wie es plötzlich eine neue Geschmacksempfindung gibt.

00:55:38: Das glaube ich nicht, sondern so sind wir geschaffen.

00:55:43: Also alle was Gefühle zur KI sind schon beschrieben bevor es noch die KI gegeben hat?

00:55:50: Es ist ein romantisches Gefühl ja!

00:55:54: Es ist tatsächlich ein romantisches Gefühl und ich finde es auch nicht weil... Wir haben ja immer so ein bisschen den Aspekt gestern, heute Morgen.

00:56:02: Das heißt also wir schauen immer nicht der Peter und die wir haben... ...wir bereiten uns in Wirklichkeit nicht vor.

00:56:07: Also was wir da machen ist immer hat so ein bissel so einen qualitativen Ansatz sagt man in der Forschung.

00:56:12: Wir gingen ins Feld und sind ganz unfuereingenommen.

00:56:17: Christian wird das Bestätigen immer völlig blank und drum sind unsere Fragen auch immer.

00:56:23: Ich weiß immer wer unser Gesprächspartner ist

00:56:26: war sie über weiteste Strecken dann auch oft, aber ... Siehst du?

00:56:32: Jetzt habe ich gleich die Frage vergessen.

00:56:37: Die künstliche Intelligenz, gestern heute Morgen ... Ich kommuniziere tatsächlich nicht, dass ich atme da.

00:56:45: Das ist vielleicht ganz wichtig, dass man sich mal ratet auf einer Bühne.

00:56:50: Ich kommuniziere ganz oft mit einer künstlichen Intelligenze.

00:56:53: Also ich hab so eine Gepädie Abo und in meinem Auto Schalten wir den ganz oft ein.

00:56:58: Nicht unterreden mit ihm, nicht?

00:56:59: Zählen wir zwar in der Zwanzigleit da vielleicht wie ja wer mit dir Brieffreundschaft gründen das geht mir auch.

00:57:05: Oder mit mir telefonieren wenn ich am Auto fahre.

00:57:07: Aber

00:57:10: es ist beim

00:57:10: Rausgehen dann... Wir haben hier einen Glas für Spenden und die Kliniklarns.

00:57:15: Sie kennen auch Telefonnummer oder E-Mail Adresse eine Hand wenn sie mich im Oliver kommunizieren wollen.

00:57:19: Das geht natürlich auch.

00:57:21: Ich leite dann vertraulich weiter

00:57:23: Genau Also.

00:57:24: aber um auf dieses Thema zurückzukommen Die künstliche Intelligenz wird immer bereitzamer, aus meiner Sicht simuliert die auch immer mehr Empfindsamkeit.

00:57:35: Ich hab schon das Gefühl ... Die reflektiert gut!

00:57:42: Ich bin tot der Lachter nicht?

00:57:47: Wo geht's denn hin?

00:57:48: Das ist meine Frage.

00:57:50: Wo geht es mit der künstlichen Intelligenze hin?

00:57:53: Wird dieses Thema in diesem ... Fällt an Psychosomatik, Psychologie, Psychiatrie.

00:57:59: Neurologie, wo es dann doch auch um ein Gesprächspartner geht, den man dann ... für einen Zweiundzwanzig-Sieben relativ kostengünstiger ist als ich zwei Jahrzehnte oder zwanzig Dollar pro Monat zur Verfügung hatte.

00:58:14: Ob man bei dir was um zwei Jahre auf zwanzi dollar kriegt?

00:58:17: Man weiß es nicht!

00:58:20: Um zwanzich Dollar zöhne der mein Witz am Telefon

00:58:26: Verstehe

00:58:29: große Gefahr und möglicherweise ist es jetzt dafür dir ein bisschen erschütternd.

00:58:37: Die KI ist ja so programmiert, dass sie dir gefällig ist und viele die einen virtuellen Gesprächspartner oder einen Freund kaufen Empfinden Sie deswegen so angenehm, weil die KI alles was du machst irrsinnig brillant findet.

00:59:06: Was Interessante ist?

00:59:07: Du dürftest meinen LGBT-Zugang kommen!

00:59:14: Er wurde mir zugänglich gemacht, weil es ist ja auch heute ein Teil einer Intervention hier zu helfen.

00:59:22: Und wir sollten nicht den Fehler machen dieser Illusion zu erliegen.

00:59:28: Es ist eine Form an der gekauften Liebe und die ist nicht echt.

00:59:33: Wir sollten nicht glauben dass wir am Ende an Chini verdacht, gegen und selbst aussprechen müssen.

00:59:44: Weil Chechipiti sagt also Oliver wie du das heute wieder gemacht hast?

00:59:51: Also ich bin ganz weg!

00:59:55: Du bist wirklich brillant!

00:59:59: Man sollte nicht alles glauben was Chechhipiti uns sagt.

01:00:06: Gehen wir das mit einer Livehypnose?

01:00:07: Vielleicht, wenn sie aufzahlen wollen.

01:00:09: Könnte man da helfen?

01:00:13: Ich übernehme an sich nur aussichtsreiche Fälle.

01:00:19: Meine Statistik würde sonst verfälscht.

01:00:21: Ah ja ... Versteh ich gut!

01:00:24: Bevor es euch noch weiter in Gemeinheiten geht...

01:00:29: Das mim frissee, also sagt er dann halt ihn.

01:00:32: Ja, bitte.

01:00:35: Wenn du jetzt zu einem Rad nicht ... Jetzt haben wir da hundertzwanzig Leute, denen können wir ja was mit nach Hause geben.

01:00:41: Tecom Message sag ich doch bitte.

01:00:44: Ah!

01:00:44: Tecom message?

01:00:47: Was wär das, wenn man in Bezug auf den Umgang mit eigenen Gefühlen einen Rat von Neurologen kriegt und nicht an so einer Veranstaltung

01:01:00: einnimmt?

01:01:02: Ihr wann für die beendet ein Abo?

01:01:08: Das wird nicht passieren.

01:01:14: Also, ich soll jetzt einen klugen Ratschlag

01:01:17: nehmen.

01:01:18: So was Fetterliches?

01:01:21: Vielleicht...

01:01:25: Ich habe schon eine Idee.

01:01:28: Man sollte zunächst einmal in der Früh dankbar dafür sein dass man aufwacht und mehr oder weniger hoffentlich gesund ist.

01:01:43: Das Gefühl der Dankbarkeit ist ein ganz starker Motivator, man sollte auch den Tag so beschließen dass man dankbar ist für die guten Dinge die passiert sind und das man auch reflektiert über Dinge die nicht ideal gelaufen sind dass man dem heute auch einen Platz und einen Namen gibt.

01:02:13: Ich lade sehr dazu ein, fünf Minuten in der Früh und fünf Minuten am Abend so eine kleine Meditation zu machen einfach wo er nur im Hier- und Jetzt ist und so ein bisschen die Gedanken aufsteigen lässt und wieder verschwinden lässt.

01:02:36: Und es ist halt schon interessant, was da so an Gedankenfetzen am Anfang aufsteigt, die ja zum Teil völlig absurd sind.

01:02:49: Je mehr und je öfter man das macht, desto mehr klärt sich auch die innere seelische Landschaft und man bekommt wieder einen besseren Kontakt zu sich selbst.

01:03:07: Ich habe vor kurzem ein Glückstagebuch geschenkt bekommen.

01:03:09: Danke Sophie, du bist da, ich habe dich gesehen!

01:03:12: Ich habe noch nie was reingeschrieben, aber ich schliege da und ... Also ich habe es so noch nicht reinggeschrieben sondern immer nur mit den Gedanken... Man muss sich in die Routine kregen.

01:03:24: Es ist nicht so, dass man das noch nie gemacht hat zu einfaches, aber es lohnt sich daran zu arbeiten.

01:03:32: Kann es nur empfehlen?

01:03:34: Dass man diese Technik anwendet Das ist auch extrem gut beforst.

01:03:40: Es funktioniert auch am Anfang ganz schlecht, also auf einem leeren Blatt Papier.

01:03:46: ich muss meine Talente aufschreiben und am Anfang puh!

01:03:51: Also das ist ganz schwer.

01:03:54: nur wenn man dann einmal begonnen hat sich mit dem auseinanderzusetzen wird es immer leichter und leichter Und vielleicht hilft es einen auch im eigenen Leben zu reflektieren, bin ich gerade an einem Platz im Leben wo sich meine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich überschneiden.

01:04:22: Weil das ist heute ein schöner Punkt wo ein Leben gelingen kann.

01:04:28: man sieht ja oft Auf der anderen Seite, da sieht man die in einer beruflichen oder privaten Situation ist, die ihn eigentlich unglücklich macht.

01:04:40: Er aber nicht den Mut hat es zu verändern.

01:04:45: Es scheint irgendwie so eine menschliche Konstante zu sein dass man lieber im bekannten Unglück bleibt als sich einem unbekannten Glück zu öffnen.

01:04:58: Wir haben vor Kurzem einmal ... Ich

01:05:00: war

01:05:01: auch noch ein Konkretsteil genommen, beide nicht durchgesprochen.

01:05:04: Ich habe zugehört wie häufig und da hast du einen recht einen weißen Rat gegeben zum Thema Wie geht denn mit einer überborderten Herausforderung

01:05:21: um?

01:05:21: Also mit so einem riesigen Aufgabenbereich der kaum zu bewältigen ist Und ich finde das sollte man nicht vorenthalten, wie du denn mit diesem Gefühl, das glaube ich ein recht modernes Gefühl ist ständig zu viel an Arbeit zu haben.

01:05:40: Zu viel an Druck zu haben und zu viel zu leiden.

01:05:47: Also... Das ist ja heute ein persönlicher Abend und darum erzähle ich eine persönliche Geschichte aus meiner Kindheit.

01:05:57: Meine ...

01:06:03: Lass dich nicht stehen.

01:06:06: Oliver, meine Großmutter hat einige viele Kilometer von seinen Bölden weggewohnt und als kleineres Kind wollte ich sie mit dem Fahrrad besuchen fahren Und die haben mir da eine Strecke zugemutet, die ich eigentlich nicht bewältigen konnte.

01:06:27: Ich habe dann noch relativ kurzer Zeit bemerkt Das ist viel zu weit für mich.

01:06:35: Ich war aber zu stolz, schrägstrich, zu feig umzutrehen und die habe man dann vorgenommen ich fahre immer bis zum nächsten Straßen-Bekränzungspfosten weil ich mir dacht hab das sind glaube ich hundert Meter oder so Die Schoffe Und wenn ich dich schaffte, schaffe das auch.

01:07:03: Ich habe es dann tatsächlich geschafft bis zur Oma zu kommen und die Moral aus dem war scheinbar unbewältigbare.

01:07:16: Dinge teile ich mir in so viele Schritte ein sodass es bewältigbar wird.

01:07:25: Was eine wichtige Voraussetzung war – ich wollte dort hinfahren!

01:07:31: Wo die Technik halt nicht gut funktioniert, ist wenn man etwas aufs Auge gedrückt bekommt.

01:07:39: Dass man eigentlich nicht machen will und wo die innere Überzeugung einfach nicht stimmig ist.

01:07:46: Hier ist es vielleicht besser insofern für Klarheit zu sorgen indem man ein ganz wichtiges Wort ausspricht.

01:07:57: Nein Das hört sich fein an.

01:08:02: Und beim Podcast, also bei diesem G-Einspunkt Drei Podcast den ich Ihnen übrigens auch ein sehr eng ans Herz legen möchte.

01:08:10: Man kann da auch zwei Podcasts mit dem Christian Neuhauser nachhören.

01:08:16: Schauen wir immer das man die Zeit einhalten nicht?

01:08:19: Der Peter hat eine Uhr haben wir halt schon mehrfach festgestellt und normalerweise schaut er auf diese Uhr an.

01:08:26: heute muss ich alles übernehmen.

01:08:28: aber ja es ist wie sie ist.

01:08:33: Wir sollten zu einem Ende kommen, deshalb stölle ich jetzt nur eine Frage und dann hätte ich gesagt hast du uns drei deiner Bücher mitgebracht oder drei des neuen Buches Gedankensplitter zwei wo wir uns an Modus überlegt haben wie man die denn unter den Menschen bringen.

01:08:54: Aber das ist erstmal eine Frage!

01:08:56: Du bist nicht seit gestern nervnurzt also du bist kein wirklich junger Mann.

01:09:05: Wer der andere Meinung ist, kann ja gerne aufzeigen.

01:09:07: Wir sehen sie nicht

01:09:08: wer aufzeigt!

01:09:13: Du bist schon lange dabei.

01:09:15: Gibt es irgendein Gefühl wo du sagst in meiner Zeit hat sich mein Zugang zu diesem Gefühl ganz maßgeblich verändert?

01:09:27: Also... Du fragst jetzt mich persönlich.

01:09:36: Ich glaube, das Zulassen und das Akzeptieren der negativen Emotionen war für mich und in meiner persönlichen Entwicklung der wichtigste Schritt.

01:09:52: Also ich glaub es gelingt mir immer besser meine Schatten zu integrieren und bin nicht marklos.

01:10:04: In mir ist wie in jedem Menschen so ein bisschen was Eifersüchtiges, ein bisschen etwas Neidiges.

01:10:12: Ein bisschen was Verschlagenes, was Feiges.

01:10:18: Ich glaube das es im Großen und Ganzen nicht die Überhand gewinnt aber es wäre ja sehr unrealistischer Zugang zu mir selbst war nicht diese Persönlichkeitsanteile ständig versuchen würde, zu ignorieren und abzuspalten.

01:10:41: Das gelingt mir daher immer besser mit mir im Reinen zu sein und so die psychische Homeostase aufrechtzuerhalten.

01:10:57: Oliver jetzt gehen wir zu den Büchern.

01:11:02: Ich bin schon gespannt Was wir uns ausgemacht haben, weil ich weiß es nicht.

01:11:07: Aber... Ich lasse mir jetzt einfach mal was einfallen!

01:11:13: Sie merken wir haben immer ein Konzept.

01:11:15: Ja ja und wir haben ein Immerkonzept und damit die heute auch noch zu Wort kommen.

01:11:19: Immer fand's nervös bis Dretszufügger.

01:11:21: ist da das schonmal aufgefallen.

01:11:24: Wo möglich hängt das mit dem zusammen?

01:11:25: Ja aber okay, bist mein Vorgesetzter, ich lass dich.

01:11:30: Wir haben wirklich drei großartige Bücher von Christian Neuhauser und alle die wissen, wo irgendwie was das M steht.

01:11:37: Die müssen sie am Podcast dahin weiter haben uns aufgelöst.

01:11:41: Und wir haben uns Gedanken gemacht.

01:11:43: Wir haben es aber nicht ausgesprochen, welche Gedanken wir uns gemacht haben.

01:11:46: Jeder für sich hat sich Gedanken gemacht wie man diese Bücher da unter's Volk bringen.

01:11:50: Eine Gedanke war gewesen, dem Mutigen gehört das Volk.

01:11:53: Sie haben schon gehört um zwartsamst dollar kriegen sie nicht einmal einen Witz vom Christian Neuhauser dazu.

01:11:58: Aber um neun Euro einer Eintrittsquarten Und ich mache das jetzt einfach, Christian.

01:12:05: Könnten Sie die Möglichkeit heute hier nützen eine Frage zu stellen und diese Frage wird mit einem Buch belohnt?

01:12:10: Also dem mutigen gehörte Weltwürger-Fragsstellen.

01:12:12: ist hier g's null?

01:12:13: leider nicht.

01:12:15: Möchte wer eine Frage stellen würde mit dem Mikrofon hinkommen?

01:12:20: Dankeschön!

01:12:22: Wie wird so ein bisschen das Geschehen in der Welt?

01:12:26: Ich mag es jetzt etwas groß, weil die leichten Fragen haben wir schon gehabt.

01:12:31: bis also anschauen, das bringt so viel Unruhen vielleicht zu sorgen.

01:12:35: Es ist ziemlich weit weg für uns im sicheren Österreich.

01:12:38: was kann man machen?

01:12:39: oder was kann auch ein Kind damit geben dass man da ein bisschen ja zwar realistisch aber positiv trotzdem noch weiter bleiben kann?

01:12:48: Also ich habe dann natürlich jetzt keine einfache Antwort.

01:12:54: Aber Man hat halt untersucht.

01:12:58: ist es sinnvoll, News zu verfolgen.

01:13:04: Ist es wichtig ständig zu checken was passiert gerade in der Welt?

01:13:12: Wie viele Drohnen waren heute wieder in Kiev unterwegs?

01:13:18: Was ist im Iran passiert?

01:13:21: Welche geniale Idee hat Trump entwickelt?

01:13:28: ist die allgemeine Empfehlung auf News zu verzichten.

01:13:34: Das heißt nicht, dass man sie jetzt in einen modernen Biedermeier flüchtet und eine völlige Welt Abgewandtheit pflegen muss.

01:13:44: Viele Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen empfehlen ein Wochen oder eine Monatszeitung zu abonnieren das zu lesen, sich dort zu informieren Und so gut es geht, den News-Konsum zu reduzieren und insgesamt das Handy im Wesentlichen fürs Telefonieren und für den Austausch mit Familie und Freunden zu verwenden.

01:14:18: Ich habe mich so positioniert, dass ich sie gut sehe.

01:14:20: also Sie können jetzt leise aufzeigen aber dann die Frage messen trotzdem stören.

01:14:24: ja okay ein zweites Buch.

01:14:26: Also ich möchte mich bedanken, das war jetzt wunderbar alles da zu hören und ich bin schon sehr neugierig aufs Buch.

01:14:34: Und meine Frage ist ob ich dieses Buch haben darf?

01:14:50: Sie sind auch Fuchs!

01:14:56: Aber keine Wetter... Ich hätte nur ein Buch aber das geht nicht nochmal.

01:15:05: Ja, eine kurze Frage die etwas ähnliches wie die erste Frage.

01:15:09: Sie haben ja völlig zurechtgesagt, dass wir in einer Zeit leben wo wir eigentlich selten zuvor da noch nie eigentlich diesen Luxus und dieses Wohlbefinden und diese Sicherheit uns weiter bei uns gehabt haben.

01:15:23: Also in Österreich.

01:15:24: wieso ist der Grund dennoch bei vielen Leuten?

01:15:26: trotzdem wenn man jetzt zum Beispiel auf die politische Situation schaut es muss sich was ändern so kann's nicht weitergehen Es muss etwas passieren.

01:15:34: also eine in der politischen Sache eigentlich sehr negative Stimmung.

01:15:38: Wolltest du uns eigentlich so gut geht wie keine Generation vorher?

01:15:43: Also da habe ich eine Beobachtung gemacht.

01:15:50: Ich war vor vielen Jahren einmal bei einem Vortrag, da hat ein NATO-General gesprochen und da ist es auch um das Handy gegangen.

01:16:00: Und er hat gesagt, das ist das perfekte Werkzeug um Gesellschaften zu manipulieren, weil jeder hat so ein Apparat und jeder kann über diesen Apparat erreicht werden.

01:16:19: Und wenn du eine Gesellschaft in einer ständigen Sorge- und Angst hältst scheinen sie leichter manipulierbar zu sein als eine Gesellschaft die zufrieden und dankbar ist.

01:16:38: Und wenn man sich anschaut, welche Artikel werden geklickt?

01:16:44: Welche Schlagzeilen sprechen an?

01:16:48: Wie werden Schlagzellen gestaltet damit man draufklickt wird so ein Grundpessimum genährt und ich persönlich hänge kann in besonderen Verschwörungstheorien an, nur mir scheint das jetzt über die Jahre extrem plossibel zu sein.

01:17:10: Also wir werden als Gesellschaft in einer konstanten

01:17:16: Angst

01:17:17: gehalten weil wir dann irgendwie gar nicht so sehr ans Nachdenken kommen wird.

01:17:25: es war es mal aus der Hirnphysiologie ein Mensch der Angst hat, kann nicht gut nachdenken.

01:17:34: Weil das ist ja nicht vorgesehen, wann du in einer angstbereiteten Situation bist, dass du jetzt große Überlegungen anstellst sondern du hast eher die Tentenz dich um eine Führungsfigur zu scharen und du hast das Gefühl es musst doch jetzt einer sagen wie man da ausseht kommen und wie's gehen könnte.

01:17:59: Eine lange Antwort auf eine kurz aber wichtige Frage.

01:18:03: Drei Bücher ausgespielt?

01:18:05: Großartig gemacht, weil ich mir das gut überlegt.

01:18:07: Das

01:18:07: hat hervorragend gemacht.

01:18:10: Es zeigt ja wieder nicht, dass er gewisse Qualität hat, wenn man sich nix ausmacht.

01:18:15: Weil es geht doch immer irgendwie... Ich sage danke zu euch beiden!

01:18:22: Es war wieder ein Vergnügen

01:18:24: der

01:18:25: Schombat quasi.

01:18:27: Ein Schombad der Gefühle.

01:18:30: Vielen Dank, dass sich dem ausgesetzt wird.

01:18:34: Vielen dank an euch und sie alle die Lebenszeit um neun Euro investiert haben für diese Live-Podcastaufnahme.

01:18:48: Vielen Dank Christian für deine gescheiten Antworten auf unsere manchmal dummen Fragen!

01:18:55: Und ich hätte gesagt wir planen vielleicht in Zukunft sowas nochmal aber Die ist mal in der Karne geholt oder in Sydney irgendwo?

01:19:06: Vielleicht

01:19:07: bringen wir das mit Schöpnose hin.

01:19:09: Ich bin ja guter Dinge, schön dass man die kennen, ich glaube wir werden den noch viel brauchen.

01:19:17: und ich sage es jetzt nochmal weil sie sich ja wirklich dieser Sherry.

01:19:20: Danke, dass ihr übrigens mitgemacht habt, also ich wollte nicht nur berühmt... Also berühmt sind wir ja jetzt schon.

01:19:27: Wir sind sie erst einmal eingelaufen.

01:19:31: Wir wollen nicht reich werden, sondern wir wollen, dass die Klinik Leuans weiterhin quasi unsere Kinder besuchen können.

01:19:39: und danke, dass ihr da mitgemacht habt.

01:19:41: Und ich habe gesagt, das stecken wir uns ein.

01:19:44: Herzlichen Dank für alle, die noch wollen.

01:19:46: Vielen Dank!